Friseur-Aktion “Lasst euer Licht an” als Dankeschön für die Kundentreue

Unter strengen Auflagen dürfen Friseursalons am 1. März wieder öffnen. Mit der Friseur-Aktion „Lasst euer Licht an“ wollen die bayerischen Friseure sich für die Treue und das Verständnis bei ihren Kundinnen und Kunden bedanken. Nach dem großen Erfolg und der enormen Resonanz der Aktionen in den vergangenen Wochen bleiben die Lichter auch diesen Freitag ab 8 Uhr bis Samstag 8 Uhr in den Friseursalons an. 

„Viele Friseure machen sich für ihre Kunden bereit“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Wir bitten aber um Verständnis, dass wir nicht alle Terminwünsche sofort erfüllen können. Bitte akzeptieren Sie auch Termine, die nicht sofort in der ersten Märzwoche sind.“ Die Salons in Bayern müssen zudem das strenge Hygienekonzept und die Abstandsregelungen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege umsetzen.

 „Wir freuen uns sehr auf die Herausforderung wieder Schönheit zu verbreiten. Seit Mitte Dezember sind die Haare gewachsen und den Wildwuchs gilt es nun zu bändigen“, so Landesinnungsmeister Kaiser weiter. “Wir brennen schließlich für unsere Kunden”, so bringt die Lindauer Friseurmeisterin Petra Zander, Vorstandsmitglied im Landesinnungsverband und Initiatorin der Aktion, das Anliegen in dieser Woche auf den Punkt. “Vielen Dank für das solidarische Verhalten innerhalb der Branche und ein besonders großes Dankeschön für die Unterstützung unserer Kundinnen und Kunden.” 

Dank sagt der Landesinnungsverband an alle Kolleginnen und Kollegen, die im Lockdown vernünftig geblieben sind und die unmoralischen Angebote der Schwarzarbeit abgelehnt haben. Und natürlich gilt der Dank auch allen, die sich zum Wohle des Friseurhandwerks stark gemacht haben.

Von Freitag 8 Uhr bis Samstag 8 Uhr wird daher die symbolische Aktion “Lasst euer Licht an” fortgesetzt. Jeder Salon in Bayern ist aufgerufen, sich bei dieser stillen Aktion der Freude zu beteiligen und zu zeigen: „Wir brennen für unsere Kunden! Und als Dank lassen wir das Licht an, damit sie wissen: Wir freuen uns auf Sie!“

Schutz für Kunden und Mitarbeiter in Bayerns Friseursalons weiter erhöht

Mit noch höheren Arbeitsschutz- und Hygieneauflagen als im vergangenen Jahr dürfen bayerischen Friseure am 1. März nach fast 11 Wochen Lockdown wieder ihre Kunden bedienen. Zur Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern gelten nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und dem aktualisierten SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk unter anderem folgende Regelungen:

  • Personal muss mindestens medizinische Gesichtsmasken (OP-Masken) tragen
  • Kunden müssen FFP2-Masken tragen
  • Steuerung des Salonzutritts durch vorherige Terminreservierung zwingend erforderlich
  • Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden
  • Mindestfläche von 10 Quadratmetern pro Person
  • schriftliches Schutz- und Hygienekonzept

Die Ergebnisse einer Untersuchung der TU Berlin bestätigen ein ausgesprochen geringes Ansteckungsrisiko beim Friseurbesuch. Dies unterstreichen auch die aktuellen Zahlen der Berufsgenossenschaft BGW. Stand 29.1.2021 lagen der BGW für den gesamten Zeitraum seit Beginn der Pandemie aus dem deutschen Friseurhandwerk 22 Meldungen von Berufskrankheitsverdachtsfällen aufgrund von Covid-19 vor. Von diesen 22 Fällen waren 14 mit Testung, davon 13 positiv und 1 negativ, keine Todesfälle. Und das bei ca. 80.000 Betrieben mit rund 240.000 Beschäftigten und geschätzt 700.000 Kunden pro Tag.

Das folgende Video erklärt die wichtigsten Regeln für Kunden und Mitarbeiter, damit auch künftig für den Friseurbesuch gilt: sicher, gepflegt, schön. Es handelt sich um ein bundesweites Video. In Bayern gelten höhere Anforderungen, hier müssen Kunden FFP2-Masken tragen.

 

LIV meldet Erfolg: Keine FFP2-Maskenpflicht für bayerische Friseure

FFP2-Masken sind für Friseure nicht verpflichtend

Die Überzeugungsarbeit des Landesinnungsverband hat gewirkt. In der aktualisierten Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gibt es keine FFP2-Maskenpflicht für bayerische Friseure. „Unsere Arbeit hat sich ausgezahlt. Das ist ein großer Erfolg für die ganze Branche“, so Landesinnungmeister Christian Kaiser. „Viele Gespräche, Briefe und Aktionen von unserer Seite haben zu diesem Erfolg geführt. Das zeigt, wie wichtig gemeinsame Arbeit und Vernetzung innerhalb des Friseurorganisation ist. Damit haben wir für alle bayerischen Friseurunternehmer und ihre Beschäftigten eine große Erleichterung für die Wiedereröffnung am 1. März erreicht.“

Abweichend vom Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk hatte die bayerische Staatsregierung verpflichtend FFP2-Masken für die Beschäftigten vorgesehen. Nach schneller Intervention des LIV wurde dies nun für die Verordnung gestrichen. Jetzt gilt: Der Kunde muss eine FFP2-Maske tragen, der Friseur darf grundsätzlich mit einer medizinischen Maske arbeiten. Die entspricht auch der geltenden Regelung im Handel.

“Wir danken allen Mitgliedsbetrieben für ihre Unterstützung. Als mitgliederfinanzierte Organisation ist der Landesinnungsverband nur so stark wie seine Basis. Mit dem heutigen Erfolg haben wir unsere Schlagkraft erneut unter Beweis gestellt,” so Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Hoffnung auf Lockerung bei FFP-2-Maskenpflicht für bayerische Friseure

Eine Äußerung von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek am Freitag morgen (12. Feb. 2021) in dem Online-Format CSU-Live gibt Hoffnung für bayerische Friseure. Bisher ist es vorgesehen, dass sowohl Kunde als auch Friseur ab 1. März FFP2-Masken tragen müssen. So steht es klar im Beschluss der Staatsregierung.

Nun erklärte Klaus Holetschek im Gespräch mit CSU-Generalsekretär Markus Blume: “Über die FFP2-Maskenpflicht bei den Friseuren, das steht so im Beschluss für den Kunden und für das Personal – da wird man es sich beim Arbeitsschutz noch genau anschauen müssen”, so Holetschek  – bei uns im Video bei 1:01 min zu sehen.

“Wir sehen hier eine positive Entwicklung, die uns Mut macht”, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. “Als Landesinnungsverband bieten wir unsere Unterstützung an. Wir freuen uns, dass Friseure ab 1. März wieder öffnen, wollen aber erreichen, dass sich auch Bayern bei der Maskenpflicht am bundesweiten Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk orientiert.” 

Das Friseurhandwerk arbeitet seit April 2020 nach einem umfangreichen Schutz- und Hygienekonzept für Kunden und Mitarbeiter, welches konsequent umgesetzt wurde.

Friseur-Aktion “Lasst euer Licht an” als Dankeschön für die Kundentreue

Unter strengen Auflagen dürfen Friseursalons am 1. März wieder öffnen. Mit der Friseur-Aktion „Lasst euer Licht an“ wollen die bayerischen Friseure sich für die Treue und das Verständnis bei ihren Kundinnen und Kunden bedanken. Nach dem großen Erfolg und der enormen Resonanz der Aktionen in den vergangenen Wochen bleiben die Lichter auch diesen Freitag ab 8 Uhr bis Samstag 8 Uhr in den Friseursalons an. 

Auch heute sollen bis Samstag morgen die Lichter in den Salons brennen. Bayerns Friseure danken den Kundinnen und Kunden für ihre Treue.

„Viele Friseure machen sich für ihre Kunden bereit“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Wir bitten aber um Verständnis, dass wir nicht alle Terminwünsche sofort erfüllen können. Bitte akzeptieren Sie auch Termine, die nicht sofort in der ersten Märzwoche sind.“ Die Salons in Bayern müssen zudem das strenge Hygienekonzept und die Abstandsregelungen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege umsetzen.

 „Wir freuen uns sehr auf die Herausforderung wieder Schönheit zu verbreiten. Seit Mitte Dezember sind die Haare gewachsen und den Wildwuchs gilt es nun zu bändigen“, so Landesinnungsmeister Kaiser weiter. “Wir brennen schließlich für unsere Kunden”, so bringt die Lindauer Friseurmeisterin Petra Zander, Vorstandsmitglied im Landesinnungsverband und Initiatorin der Aktion, das Anliegen in dieser Woche auf den Punkt. “Vielen Dank für das solidarische Verhalten innerhalb der Branche und ein besonders großes Dankeschön für die Unterstützung unserer Kundinnen und Kunden.” 

Dank sagt der Landesinnungsverband an alle Kolleginnen und Kollegen, die im Lockdown vernünftig geblieben sind und die unmoralischen Angebote der Schwarzarbeit abgelehnt haben. Und natürlich gilt der Dank auch allen, die sich zum Wohle des Friseurhandwerks stark gemacht haben.

Von Freitag 8 Uhr bis Samstag 8 Uhr wird daher die symbolische Aktion “Lasst euer Licht an” fortgesetzt. Jeder Salon in Bayern ist aufgerufen, sich bei dieser stillen Aktion der Freude zu beteiligen und zu zeigen: „Wir brennen für unsere Kunden! Und als Dank lassen wir das Licht an, damit sie wissen: Wir freuen uns auf Sie!“

Bayerns Ministerpräsident Söder öffnet Friseursalons zum 1. März 2021

In einer Pressekonferenz nach der Kabinettsitzung am 11. Februar 2021 kündigt Ministerpräsident Markus Söder die Öffnung der Friseursalons zum 1. März an. Das Friseurhandwerk sei ein „großartiges Handwerk“. Friseure haben etwas mit Hygiene zu tun und es habe etwas mit Würde zu tun.

Überbrückungshilfe III kann beantragt werden

Selten haben wir einen Moment so herbeigesehnt, wie das Freischalten des Antrags für die Überbrückungshilfe III. Nichts wie ab zum Steuerberater und Antrag einreichen, damit die Abschlagszahlung hoffentlich bald erfolgt. Viel Erfolg!

Weitere Informationen gibt es unter https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/

Neuer SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard veröffentlicht

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk aktualisiert. Dies war notwendig, um die Vorgaben aus der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung vom 21. Januar 2021 umzusetzen. Die neuen Vorgaben können hier heruntergeladen werden.

Die wichtigsten Änderungen sind:

  • Eine Mindestfläche von 10 Quadratmetern pro Person darf nicht unterschritten werden, befinden sich mehrere Personen im Raum. 
  • Pausenräume müssen durchgängig gelüftet werden, wenn sich mehrere Personen darin aufhalten.
  • Beschäftigte tragen immer mindestens Mund-Nasen-Schutz (medizinische Gesichtsmaske), auch bei Hausbesuchen.
  • Für Kundinnen und Kunden gilt die vorgeschriebene Bedeckung von Mund und Nase nach den jeweiligen Verordnungen der Länder.
  • Die Verwendung von FFP2-Masken beim Bedienen von Kundinnen und Kunden, die keine vorgeschriebene Bedeckung von Mund und Nase tragen können, ist präzisiert.

Wir gehen davon aus, dass die BGW in den nächsten Tagen aktualisierte FAQs zum neuen Arbeitsschutzstandard online stellen wird.

Friseure werten Seehofers Äußerung als „Signal der Hoffnung“

„Wir begrüßen die Aussage von Bundesinnenminister Horst Seehofer, die Friseursalons wieder zu öffnen“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Das ist ein Signal der Hoffnung und zeigt, dass unsere Argumente stichhaltig und überzeugend sind.“ 

Bayerns Friseure sehen die Äußerungen des Bundesinnenministers Horst Seehofer als Signal der Hoffnung.

Friseure sollen nach dem Willen von Bundesinnenminister Horst Seehofer bald wieder ihrer Arbeit nachgehen dürfen. „Ich bin in der aktuellen Situation ganz klar für eine Verlängerung der Corona-Schutzmaßnahmen“, sagte der CSU-Politiker nach Pressemeldungen dem „Spiegel“. „Wir sollten aber diejenigen Maßnahmen zurücknehmen, die ganz offensichtlich keine Schutzwirkung entfalten“, fügte er hinzu. Bei den Friseuren habe sich „regelrecht ein Schwarzmarkt“ entwickelt. Immer mehr Menschen würden sich auf anderen Wegen und dann eben auch ohne Hygienekonzepte die Haare schneiden lassen. Das sei viel gefährlicher, als Friseurläden mit einem strengen Hygienekonzept die Öffnung zu gestatten.

Damit folgt Bundesinnenminister Seehofer der Argumentation der bayerischen Friseure. In einem Brief an die Bundestagsabgeordneten aus Bayern hatte der LIV auf eine schnelle Wiedereröffnung gedrängt. Die Friseure waren die erste Branche innerhalb der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, die einen ausgeklügelten Arbeitsschutzstandard für Pandemie-Bedingungen vorweisen konnte. Dass mit diesem Konzept sicher gearbeitet werden kann, zeigen unter anderem die Zahlen der Berufsgenossenschaft. Es steht fest: Die Friseursalons spielen im Infektionsgeschehen keine Rolle.

Kontrollen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege haben ergeben, dass die Vorgaben des Arbeitsschutzstandards in den Betrieben zu über 90 Prozent eingehalten wurden.
Der Arbeitsschutzstandard beinhaltet u.a. Regelungen zu:
Kontrollierter Zugang zum Friseursalon durch persönliche Terminvergabe
Vermeiden von Wartezeiten und Personenansammlungen
Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Kunden und Mitarbeitern (mit Ausnahme des Erbringens der Dienstleistung), auch auf Verkehrswegen im Salon
Maskenpflicht
Ausreichender Luftaustausch in allen Arbeits-, Pausen- und Sanitärräumen
Reinigung und Desinfektion der Arbeitsgeräte und Arbeitsplätze

Der Lockdown führt massiv zu Schwarzarbeit. Friseurdienstleistungen haben eine große Bedeutung in der alltagsbezogenen Grundversorgung der Bevölkerung. Aktuell ist ein massiver Anstieg “unmoralischer” Angebote von Verbrauchern zu beobachten, die bei Friseuren wegen privater Termine für Haarschnitte nachfragen. Seriöse Friseure lehnen dies selbstverständlich ab. Dennoch beflügelt die aktuelle Schließung der Friseurbetriebe die Schwarzarbeit. Eine fatale Entwicklung in Zeiten einer Pandemie, die dem erklärten Ziel, die Infektionszahlen zu drücken, komplett zuwiderläuft. Der Bereich der Schwarzarbeit entzieht sich de facto jeder Kontrolle und Nachverfolgung von Infektionsketten; Hygienekonzepte und Arbeitsschutzmaßnahmen, die auch einen Kunden- und Infektionsschutz bewirken, spielen dort keine Rolle. 

„Für uns steht fest: Der Friseursalon ist sicher“, so Landesinnungsmeister Kaiser. Am Mittwoch tagt wieder die Runde der Ministerpräsidenten, um das weitere Vorgehen gegen Corona zu besprechen. 

Friseure gehen pleite – Protest “Lasst euer Licht an” geht am Freitag in die nächste Runde

Auch diesen Freitag auf Samstag heißt es wieder: Wir lassen das Licht in unseren Friseursalons in Bayern an. Foto: Karrer

„Wenn nicht sofort finanzielle Hilfen für Friseursalons eintreffen, geht in vielen Betrieben für immer das Licht aus“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Daher protestierten bayerische Friseure diesen Freitag wieder mit ihrer Aktion “Lasst euer Licht an”. Von Freitag ab 8 Uhr bis Samstag 8 Uhr wird in den Friseursalons symbolisch das Licht angelassen. 

„Viele sind verzweifelt, weil die von Finanzminister Olaf Scholz versprochene Unterstützung nie eingetroffen ist. Von schönen Worten können wir keine Rechnungen bezahlen und unsere Familien ernähren“; so Kaiser weiter. Täglich treffen Hiobsbotschaften von Betriebsinhaber ein, die aufgrund fehlender Finanzmittel unverschuldet in den Ruin getrieben werden.“ Schnelle Möglichkeiten wären Soforthilfen oder unkomplizierte Überbrückungsgelder. 

Kunden und Friseure wehren sich solidarisch gegen diese unfaire Behandlung seitens der Politik. Die Überbrückungshilfe III kann noch nicht beantragt werden. Der Zugang zu KfW-Darlehen wird durch die Hausbanken blockiert. Das Kurzarbeitergeld ist in der Regel beantragt, aber noch nicht ausbezahlt. Bei der Grundsicherung Hartz IV stellt sich das gleiche Problem.

Mit der symbolträchtigen Aktion “Lasst euer Licht an” weisen Bayerns Friseure jetzt zum dritten Mal auf ihre prekäre Situation hin und wissen ihre Kunden hinter sich. “Vielen Dank für das solidarische Verhalten innerhalb der Branche und ein besonders großes Dankeschön für die Unterstützung unserer Kundinnen und Kunden“, so die Lindauer Friseurmeisterin Petra Zander, Vorstandsmitglied im Landesinnungsverband und Initiatorin der Aktion.