LIV digital: Verschwörungsmythen – eine Gefahr für unser Zusammenleben

Im Salonalltag werden Friseure ebenso mit Verschwörungsmythen konfrontiert wie in sozialen Netzwerken. Die Themen sind vielfältig. Es reicht von Corona-Lügen bis Verschwörungen von denen da oben. Plattformen wie KenFM, Rubikon oder Attila Hildmann verbreiten gefährliche Fake News und eine Vielzahl von so genannten alternativen Fakten. Wir stellen in dieser Online-Schulung aktuelle Verschwörungsmythen vor und zeigen, warum sie entstehen und wie sie entkräftet werden können. 

Termin Mittwoch 23. Juni 18-20 Uhr via Zoom – Es fallen keine Kosten an, aber wir benötigen eine verbindliche Anmeldung hier:

Referenten: 

Maria Filina M.A., Wirtschaftspsychologin, Mediatorin

Matthias J. Lange, redaktion42, Blogger, Journalist und Social Media-Experte

Moderation: Doris Ortlieb, Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks

Das Seminar findet in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung statt.

LIV digital – Gestärkt aus der Corona-Krise

Welche Förderungen, Chancen und Maßnahmen gibt es, um gestärkt aus der Corona-Krise hervorzugehen? Dies ist das Thema des Online-Seminars LIV digital am Mittwoch, 16. Juni von 19.00 bis 20.30 Uhr. Referent ist Unternehmensberater Harald Müller von Schaefer + Partner Consulting, der als Berater rund 50 Friseur-Unternehmen betreut. Die Teilnehmergebühr beträgt 30 Euro netto. Das Online-Seminar richtet sich ausschließlich an Innungsmitglieder (Mitglied in einer dem LIV Bayern angehörenden Innnung). 

Gerade die Corona-Zeiten waren wirkliche Herausforderungen für die Friseur-Unternehmen. Harald Müller hat seine Mandanten sicher durch diese stürmischen Zeiten begleitet, hat sich die Überbrückungshilfe III „einverleibt“ und für seine Mandaten die optimalen Strategien ausgearbeitet und umgesetzt, um sicher durch diese durch viele Fragezeichen geprägte Zeit zu kommen – ganz nach dem Motto „Meine Kunden sollen diese Krise nicht nur ohne Schaden überstehen, sondern diese als Chance für weiteres Wachstum nutzen!“ Im Seminar steht der erfolgreiche Team-Coach auch für die Beantwortung vieler wichtiger Fragen zur Verfügung.

Anmeldung bis Freitag, 11. Juni bitte hier.

Webinar LIV digital: 1×1 der Pressearbeit im Lokalen

Im Pandemiejahr 2020 ist das Medienvertrauen der Deutschen gestiegen. 56 Prozent der Befragten geben an, der Presse bei komplexen Sachverhalten zu vertrauen. Daher ist es sinnvoll für Friseursalons und Innungen gerade jetzt in den lokalen Medien Flagge zu zeigen und sich zu positionieren. Die enorme Resonanz, die hohe Abdruckquote und enorme Reichweite auf die LIV-Aktionen mit den Innungen „Wir lassen das Licht an“ zeigen, wie hervorragend lokale Pressearbeit funktionieren kann.

In unserem Online-Seminar LIV digital „1×1 der Pressearbeit im Lokalen“ zeigt Referent Matthias J. Lange, wie der Salon in die lokale Zeitung kommt. Termin ist Dienstag, 22. Juni von 19.00 – 20.30 Uhr via Zoom, die Teilnehmergebühr beträgt 30 Euro netto. Dieses Online-Seminar richtet sich ausschließlich an Innungsmitglieder (Mitglied in einer dem LIV Bayern angehörenden Innnung).
Durch Corona hat die lokale Tages- und Wochenzeitung wieder Aufwind, gleichzeitig haben Zeitungen immer weniger Mitarbeiter. Dies ist die Chance für Sie als Modeexperte. Dieses Seminar zeigt, wie Sie es schaffen, einen Artikel samt Foto in die Zeitung zu bringen und wie Sie sich optimal lokal positionieren.

Anmeldung bitte hier.

Digitaler Messestand auf der Beauty Forum Xperience

Nachdem wegen Corona die klassischen Messeveranstaltungen ausfallen müssen, sammelte der Landesinnungsverband mit einem digitalen Stand auf der BEAUTY FORUM Xperience Erfahrungen. An zwei Tagen nahm der Verband mit 54 anderen Ausstellern an dem virtuellen Treffpunkt der Beautybranche teil.

Dort präsentierte der LIV seine Angebote für die Kosmetikbranche. Zudem stand der Verband im Chat für Fragen zur Verfügung und suchte den Kontakt mit anderen Ausstellern. „Andere Zeiten benötigen eben andere Formate“, so die Geschäftsführerin des LIV Doris Ortlieb. Auch der LIV setzt auf digitale Formate.

Online-Seminar Arbeitsrecht kurz und knackig am 17. Mai

Der Verband hat seit einigen Wochen die Webinarvortragsreihe LIV digital für Innungsmitglieder gestartet und bereits mehrere erfolgreiche Online-Seminare durchgeführt. Die nächste Veranstaltung wird am Montag, 17. Mai zum Thema „Arbeitsrecht kurz und knackig“ für Friseurunternehmer angeboten. Referentin ist Rechtsanwältin Jutta Eppard-Thaller, sie informiert über Kündigung und Beendigung von Arbeitsverhältnissen im Friseurhandwerk. Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Hier gilt die Testpflicht beim Friseur nicht

Vollständige Geimpfte benötigen für den Friseurbesuch keinen negativen Coronatest.

Mit der Aktualisierung der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung am 5. Mai hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege weitere Ausnahmen von der Testpflicht vor dem Friseurbesuch geschaffen. Für folgende Personengruppen ist der Friseurbesuch ohne Nachweis eines negativen Coronatests möglich:

  • vollständig gegen COVID-19 Geimpfte
  • genesene Personen
  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag

Als vollständig Geimpfte gelten Personen, bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind und die über einen entsprechenden Impfnachweis verfügen (§ 1 a Abs. 1 Ziff. 1 12. BayIfSMV).

Als genesene Person gilt, wer eine vorherige Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen kann. Die zugrundeliegende Testung muss mittels PCR-Verfahren erfolgt sein und diese muss mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegen. Die Person darf keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen und es darf keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen sein (§ 1 a Abs. 1 Ziff. 2 12. BayIfSMV).

Liegt in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz fünf Tage in Folge unter 100, entfällt ab dem übernächsten Tag für alle Friseurkunden der vorherige Coronatest. Maßgebend ist die entsprechende Bekanntmachung der Kreisverwaltungsbehörde.

Besteht eine Testpflicht, wird diese durch die Vorlage eines negativen Ergebnisses eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen PCR-Tests, POC-Antigentests oder Selbsttests auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 erfüllt. Selbsttests gibt es derzeit für die Probenentnahme aus dem vorderen Nasenbereich, als Gurgel- und Spucktests. Sie müssen vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM zugelassen sein und vor Ort, also beim Friseur bzw. vor dem Salon, unter Aufsicht durchgeführt werden.

In 5 Regionen gilt Notbremse derzeit nicht

In der Stadt Bamberg benötigen Friseurkunden kein negatives Testergebnis

Nicht überall in Bayern benötigen Friseurkunden einen negativen Corona-Test. In den Landkreisen

  • Ebersberg
  • Garmisch-Partenkirchen
  • Kitzingen
  • Tirschenreuth und der
  • Stadt Bamberg

hat die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht an drei aufeinanderfolgenden Tagen (20. bis 22. April 2021) überschritten. Friseurbesuche sind dort vorerst ohne negativen Corona-Test möglich und für die Beschäftigten in den Salons genügen medizinische Masken.

In allen anderen Landkreisen und kreisfreien Städten hat die 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten. Dort gelten verschärfte Regelungen für den Friseurbesuch. Kunden müssen ein negatives Testergebnis (höchstens 24 Stunden zurückliegender PCR-Test, Antigen-Schnelltest oder Selbsttest unter Aufsicht) vorweisen können. Darüber hinaus besteht auch für das Personal eine FFP2-Maskenpflicht.

Die Festlegung erfolgte heute, 23. April durch das Bayerische Gesundheitsministerium in der Bekanntmachung über den Geltungsbereich der inzidenzabhängigen Regelungen.

Notbremse gilt faktisch ab Samstag

In Deutschland wurde eine bundesweit verbindliche Corona-Notbremse im Bundesinfektionsschutzgesetz in Kraft gesetzt. Die Änderung des Infektionsschutzgesetzes hat Bundestag und Bundesrat passiert. Am Freitag tritt das Gesetz in Kraft – die einheitliche Corona-„Notbremse“ greift aber erst ab Samstag. Das gibt den Landkreisen und Kommunen Zeit, ihre Regeln anzupassen. Ab wann es in der jeweiligen Region gilt, wird von den örtlichen Behörden bekannt gegeben. Die nachfolgende LIV-Übersicht gibt Klarheit.

Die Notbremse tritt nach Aussage des Bundesrates im Wesentlichen am Freitag, 23. April 2021 in Kraft. Praktisch gilt das Gesetz ab Samstag, 24. April 2021. Die Notbremse gilt ohne weitere Umsetzungsakte in Landkreisen und kreisfreien Städten, die Sieben-Tage-Inzidenzen von über 100 Infektionen pro 100.000 Einwohnern an drei aufeinanderfolgenden Tagen aufweisen.

Gesetz ist am 23. April in Kraft, gilt aber faktisch erst ab 24. April 2021.

Brandmail an den Gesundheitsausschuss
„Leider konnten wir trotz intensiver Arbeit die Abgeordneten nicht vom Verzicht auf eine weitere Verschärfung der Regelungen für das Friseurhandwerk überzeugen“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Bayerische Mitglieder des Gesundheitsausschusses erhielten bereits am vergangenen Wochenende eine Brandmail. In dem Schreiben heißt es: „Weitere Verschärfungen wie eine Testpflicht für Friseurkunden erhöhen nicht den Schutz von Kunden und Beschäftigten, sondern führen zu Ausweicheffekten, die kontraproduktiv sind.“

Weiter schreibt der LIV deutlich: „Seit der Wiedereröffnung der Friseursalons nach dem ersten Lockdown im Mai 2020 erfüllen Friseure eine Vielzahl von Vorschriften und Auflagen, um Beschäftigte und Kunden vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus zu schützen. Und es funktioniert. Immer wieder ist zu hören, es gebe keine gesicherten Erkenntnisse darüber, in welchen Bereichen Ansteckung passiert oder eben nicht. Das ist so nicht richtig. Alle uns bekannten Studien, Statistiken usw. bestätigen das geringe Infektionsrisiko beim Friseurbesuch.“

Der LIV führt ausführlich die Argumente an die Mitglieder des Gesundheitsausschusses auf und schreibt zudem: „Aus Österreich und deutschen Bundesländern, in denen bereits eine Testpflicht für Kunden besteht, hören wir, dass die Nachfrage nach offiziellen Friseurdienstleistungen massiv eingebrochen ist (> 50 Prozent Rückgang) und die Schwarzarbeit blüht. Dies bestätigt einmal mehr unsere Befürchtung, dass mit den falschen Maßnahmen das Infektionsgeschehen durch die Verlagerung der Nachfrage in den „privaten“ Bereich noch befeuert wird. In diesem Bereich wird nicht nur steuer- und abgabenfrei gearbeitet. Hygienestandards spielen keine Rolle, eine Nachverfolgung von Infektionsketten ist praktisch ausgeschlossen. Eine wirksame Kontrolle durch die staatlichen Organe findet nicht statt bzw. ist praktisch unmöglich.“

Das Schreiben, das von Landesinnungsmeister Christian Kaiser und Geschäftsführerin Doris Ortlieb unterschrieben ist, endet mit dem Appell: „Weitere Verschärfungen, insbesondere eine Testpflicht für Kunden, werden jedoch das Schutzniveau nicht erhöhen, sondern durch das Ausweichen in die Schwarzarbeit einen gegenteiligen Effekt auslösen. Wir bitten Sie dringend, dies bei Ihren Beratungen im Ausschuss zu berücksichtigen.“ Die Abgeordneten entschieden anders.

Klarstellung: Aktuell benötigen bayerische Friseurkunden keinen negativen Coronatest

Aktuell (Stand 14.4.21) benötigen Friseurkunden in Bayern keinen negativen Coronatest

“Aktuell benötigen Kunden keinen negativen Coronatest, um in Bayern Friseurdienstleistungen in Anspruch nehmen zu können”, stellt Landesinnungsmeister Christian Kaiser eindeutig klar. Dies gilt unabhängig von der regionalen 7-Tage-Inzidenz.

Die mediale Berichterstattung über die geplante “Bundes-Notbremse” führt im Moment zu großer Verwirrung bei bayerischen Friseuren und Kunden. 

Bayerische Innungen und Landesinnungsverband werden mit Anrufen und Nachfragen überschwemmt, weil viele Friseurkunden verunsichert sind. “Wir wollen allen Beteiligten Rechtssicherheit geben und haben uns daher zu dieser aktuellen Klarstellung am heutigen Mittwoch, 14. April, entschlossen”, so Kaiser. 

LIV digital: Digitale Veranstaltungsreihe erfolgreich gestartet

Erfolgreich gestartet: die neue digitale Seminarreihe des LIV

„Arbeitsrecht – kurz und knackig“ lautete das Motto des ersten Online-Seminars der neuen Veranstaltungsreihe LIV digital an dem rund 40 bayerische Friseure teilgenommen haben. Die Referentin Rechtsanwältin Jutta Eppard-Thaller referierte über Urlaubsrecht im Friseurhandwerk. Ergänzt wurden ihre Ausführungen mit aktuellen Informationen durch LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb. Das Seminar bot ausreichend Platz für konkrete Fragen aus den Reihen der Teilnehmer. 

„Das Feedback zeigt, dass das Online-Seminar ein voller Erfolg war und wir die Veranstaltungsreihe LIV digital fortsetzen werden“, so LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb. Das nächste Seminar findet am Sonntag, 18. April, von 16-18 Uhr statt. Das Thema dreht sich um Facebook – Auftritt und Strategien. Hier gibt es weitere Informationen und das Anmeldeformular. Teilnehmen können selbstständige Friseure.

Frohe Ostern

Vorstand und Geschäftsführung wünschen ein frohes, ruhiges und besinnliches Osterfest.

Es ist das Osterfest alljährlich, für den Hasen recht beschwerlich.
(Wilhelm Busch)

(c) Pixabay
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