HAARE 2018: Jetzt Ausstellungsfläche sichern

Handwerk, Herzblut, Echte Helden treffen am 21. und 22. Oktober 2018 zusammen, wenn die HAARE, Fachmesse für Friseure, Barbiere und Kosmetiker im Messezentrum Nürnberg stattfindet. Interessierte Unternehmen haben schon heute die Möglichkeit, sich eine attraktive Platzierung zu sichern. Alle Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich hier.

Die HAARE ist eine der großen Friseurmessen für Saloneinrichtung, Friseurbedarf, Haarverlängerung und Haarkosmetik, und führende Veranstaltung im süddeutschen Raum. 2017 informierten sich über 11.000 Fachbesucher bei rund 100 Ausstellern über aktuelle Trends und Produktinnovationen im Hair- & Beauty-Bereich.

Starke Partner, bewährtes Konzept
Bei der Gestaltung des begleitenden Fachprogramms zur HAARE setzt die NürnbergMesse auch 2018 auf die Zusammenarbeit mit langjährigen Branchenpartnern. Fester Bestandteil des Rahmenprogramms sind die Deutschen und Bayerischen Meisterschaften der Friseure „hairGAMES“, die von den Teilnehmern in den Kategorien Damen, Herren und Kosmetik mit Leidenschaft bestritten werden. Die Meisterschaften werden ausgerichtet vom Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks und dem bayerischen Landesinnungsverband.

Mit den International Barber Awards bot die HAARE 2017 erstmals eine Plattform für Barbiere aus ganz Europa, die mit dem perfekten Haar- und Bartschnitt sowie einer exzellenten Rasur um den Titel Best International Barber wetteiferten. Auch 2018 wird das Szene-Highlight durch 1o1BARBERS im Rahmen der HAARE durchgeführt. Mit von der Partie ist auch Hair & Make-up Artist Carola Hickl, die im vergangenen Jahr mit ihrer Make-up Artist Show eine schillernde Premiere feierte. Fachlichen Input für den Salonalltag liefern kreative Beauty- und Frisurenshows sowie zahlreiche Workshops und Kongressvorträge.

Die Befragungen der Teilnehmer 2017 sprechen für sich: 93 Prozent der Aussteller konnten ihre wichtigsten Zielgruppen erreichen. 90 Prozent knüpften neue Geschäftsverbindungen, während 96 Prozent die Qualität der Fachbesucher positiv bewerteten. Diese waren zu 95 Prozent mit dem Angebot, den Informations- und Kontaktmöglichkeiten sowie Organisation und Service der Fachmesse zufrieden.

Ehrenmitglied Fritz Urban verstorben

Friseurmeister Fritz Urban * 29.1.1931 † 2.2.2018

Der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks (LIV) trauert um sein Ehrenmitglied Fritz Urban. Der Marktredwitzer Friseurmeister verstarb am 2. Februar 2018, wenige Tage nach seinem 87. Geburtstag.

Fritz Urban gehörte als Obmann der Arbeitsgemeinschaft der oberfränkischen Friseurinnungen von 1981 bis 1993 dem Vorstand des Landesinnungsverbandes an. Sein ehrenamtliches Engagement für das Friseurhandwerk begann 1965 mit der Wahl in den Vorstand der Innung Wunsiedel. 1970 wurde er Lehrlingswart und 1973 Obermeister seiner Innung. Dieses Amt übte er bis 2009 aus. Besonders am Herzen lag ihm die Ausbildung, Förderung des Berufsnachwuchses und die öffentliche Darstellung des Friseurhandwerks.

Für seine Verdienste wurde er mit den silbernen und goldenen Ehrennadeln des bayerischen Landesinnungsverbandes und des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks ausgezeichnet. Eine besondere Würdigung erfuhr sein ehrenamtliches Engagement 2008 mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.

Der Lebensweg von Fritz Urban wurde durch die Kriegs- und Nachkriegsverhältnisse maßgeblich beeinflusst. Am Endes des 2. Weltkrieges war er als Hauer in der Kohlengrube Nabburg zwangsverpflichtet. Nachdem er bei einem Unglück verschüttet wurde, konnte er seinen Lehrvertrag als Bankkaufmann nicht wie geplant erfüllen. Er orientierte sich daraufhin neu und erlernte von 1946 bis 1948 den Friseurberuf, den er schließlich über 70 Jahre ausüben sollte. Mit 24 Jahren legte er in Weiden die Meisterprüfung ab und übernahm im Dezember 1955 in Marktredwitz einen eigenen Betrieb.

„Wir werden Fritz Urban ein ehrendes Andenken bewahren. In seinem ehrenamtlichen Engagement für unser Friseurhandwerk ist er uns allen ein Vorbild“, gedenkt Landesinnungsmeister Christian Kaiser dem Verstorbenen.

Drei fränkische Friseurinnungen schließen sich zu schlagkräftiger Organisation zusammen

 

Obermeisterin Tanja Arnold-Petter (vorne Mitte) umringt von ihren Stellvertreterinnen und den Vorstandsmitgliedern der neuen Innung für Bamberg, Coburg und Lichtenfels.

Die Friseurinnungen Bamberg, Coburg und Lichtenfels sind zur fünftgrößten Friseurinnung in Bayern fusioniert. „Der Zusammenschluss zeigt, dass unsere bayerische Friseurorganisation mit der Zeit geht und schlagkräftige Einheiten bildet“, erklärt Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Durch die Fusion werden die Kräfte gebündelt, aber die Regionalität bleibt erhalten.“ Die neue Innung tritt nun als gemeinsame Friseurinnung Bamberg, Coburg, Lichtenfels auf.

Die bisherigen Obermeisterinnen stehen an der Spitze der neuen Friseurinnung. Obermeisterin ist Tanja Arnold-Petter (Bamberg). Ihre drei Stellvertreterinnen stammen aus allen drei Innungen: Karin Eminger (Bamberg), Carmen Schultheiß (Coburg) und Elke Seidel (Lichtenfels).

Die Fusion hat klare Vorteile für die 105 Innungsmitglieder. Die Geschäftsführung liegt jetzt bei der Kreishandwerkerschaft Bamberg mit ihrem Geschäftsführer Assessor Siegfried Dibowski. „So können zum einen die Innungsmitglieder professionell und optimal betreut werden. Zum anderen wird das Ehrenamt von vielen Verwaltungstätigkeiten entlastet, wenn die Innung, anders als bisher in Coburg, von hauptamtlichem Personal unterstützt wird“, führt Landesinnungsmeister Christian Kaiser weiter aus.

„Jetzt hat die Innung die Chance, dass das ehrenamtliche Engagement gefördert wird. Die Bereitschaft zur Übernahme eines Ehrenamtes wird durch den Zusammenschluss gestärkt – die ehrenamtliche Arbeit kann auf mehrere Schultern verteilt werden und wird so für jeden Beteiligten leichter“, so Obermeisterin Tanja Arnold-Petter. „Unsere drei fusionierten Innungen sind auch ein hervorragendes Best-Practice-Beispiel für andere Innungen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.“

Landesinnungsmeister Christian Kaiser sieht die Fusion auch vor dem Hintergrund der Veränderungen im deutschen Friseurmarkt. Immer mehr Kleinstbetriebe im Markt erkennen nicht, wie wichtig eine umfassende fachliche und auch rechtliche Betreuung durch Innung und Fachverband ist, und bleiben leider oft den Innungen fern. Dies hat eine rückläufige Mitgliederzahl bei Innungen zur Folge. „Es zeigt sich, dass für eine schlagkräftige und leistungsstarke Organisation eine engere Zusammenarbeit und damit auch Fusionen erforderlich sind“, so der Landesinnungsmeister.

Präsentation der Trend-Looks Frühjahr/Sommer 2018

Zur Präsentation der Trend-Looks Frühjahr/Sommer 2018 lädt der bayerische Landesinnungsverband (LIV) für Sonntag, 25. Februar nach Gersthofen ein. Ab 14 Uhr (Einlass 13 Uhr) zeigt das LIV Modeteam unter Leitung von Creativdirektor Dieter Schöllhorn, welche Frisuren und Farben in der kommenden Saison auf den Köpfen der Kunden angesagt sind. Veranstaltungsort ist die Stadthalle Gersthofen, Rathausplatz 1. Eintrittskarten zum Preis von 30 Euro (Azubis 15 Euro) können noch bis 20. Februar vorbestellt werden. Das Bestellformular gibt es hier. Restkarten sind außerdem vor Ort an der Tageskasse erhältlich.

Medienseminar zur Digitalisierung: Medien richtig nutzen

Das Smartphone wird das Instrument der Digitalisierung.

Das Smartphone wird das Instrument der Digitalisierung.

„Ein Ereignis findet nur statt, wenn es in den Medien stattfindet“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser am Abschluss eines Medienseminars des LIV in Kooperation mit der Hanns Seidel Stiftung in Kloster Banz.
Neben klassischer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gab Referent Matthias J. Lange von redaktion42 einen Überblick über Maßnahmen in sozialen Netzwerken. Gemeinsam wurde diskutiert, wie sich die Transformationsphase von analog zu digital in der Öffentlichkeitsarbeit entwickelt. Großen Raum nahmen Informationen zum Thema Digitalisierung im Friseurhandwerk ein. „Die Friseurinnung muss stärker zur Marke werden und durch Digitalisierung haben wir Friseure große Chancen dazu“, sagte Kaiser weiter. Diskutiert wurden auch Digitalisierungstrends in den Salons wie Online-Terminbuchungssysteme für Kunden oder CRM-Systeme für Friseure, um Kundendaten zu verwalten.
Zudem wurde der Umgang mit Fotos als Mittel der Öffentlichkeitsarbeit geübt. „Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter und kann richtig eingesetzt, prima Fotos für soziale Netzwerke liefern“, so LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb.

Lernen und Lehren leichtgemacht

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Sechs praxisnahe und anschauliche Educationclips hat L’IMAGE, Kooperationspartner des LIV, vorgestellt. „Man lernt nie aus“, heißt es. Und ja, es stimmt: Aus- und Weiterbildung ist im Berufsleben bekanntlich alles, will man wettbewerbsfähig und erfolgreich sein. Die sechs Videos mit 10-15 Minuten Länge widmen sich den wichtigsten Techniken des Friseurhandwerks, gezeigt von namhaften Stylisten an den Trainingsköpfen von L’IMAGE. Die Clips richten sich an alle Interessierten aus der Praxis und eignen sich auch als Unterrichtshilfsmittel.

„Wir begrüßen es sehr, dass den Ausbildern und Lehrern an Berufsschulen, Innungen und Handwerkskammern mit diesen Educationclips ein Werkzeug an die Hand gegeben wird, das sie in der Aus- und Weiterbildung nutzen können“, sagt Christian Hertlein, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses.  „Aber auch allen Friseuren und Auszubildenden wird damit das Lernen erleichtert und sie erhalten wertvolle Informationen und Tipps „. Die Clips thematisieren wichtige Techniken von Dauerwelle über Färben und Hochstecken bis zu Make-Up, die jeder Friseur beherrschen sollte. Last but not least verraten sie den richtigen Umgang mit den Trainingsköpfen, damit diese lange schön und die Freude an diesem hilfreichen Medium dauerhaft erhalten bleibt.
Alle Interessierten können einen kostenlosen Stick mit allen sechs Clips anfordern unter hello@limage.de

Zudem stehen die Clips ab sofort auch kostenlos unter https://www.limage.de/de/downloads zum Download bereit.

Die Educationclips im Einzelnen:

  • Clip 1: FÄRBEN AM TRAININGSKOPF mit Thommy Stöber, Friseurmeister, Frankfurt am Main
  • Clip 2: FLECHTEN AM TRAININGSKOPF mit Marco Arena, Hairstylist, Frankfurt am Main
  • Clip 3: HOCHSTECKEN AM TRAININGSKOPF mit Denise Bredtmann, Friseurunternehmerin und Hochstecktrainerin, Wuppertal
  • Clip 4: DAUERWELLE AM TRAININGSKOPF mit Axel Meininghaus, Ausbilder, Forchheim
  • Clip 5: MEISTERPRÜFUNG mit Oliver Bohn, Ausbilder, Lörrach
  • Clip 6: MAKE-UP AM TRAININGSKOPF mit Jessica Reim, Friseurmeisterin, Augsburg

Dank für ehrenamtliches Engagement

Ehrenamtliches Engagement im Friseurhandwerk ist vielfältig. Hier einige Sozialrichter bei ihrer jährlichen Fortbildung.

„Wir bedanken uns bei allen Friseurinnen und Friseuren, die ehrenamtlich in der Friseurorganisation tätig sind“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser zum heutigen Internationalen Tag des Ehrenamtes. Der Internationale Tag des Ehrenamtes ist ein jährlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements. Er wurde 1985 von der UN mit Wirkung ab 1986 beschlossen. „Die Arbeit in den Innungen und im Verband lebt von diesem ehrenamtlichen Engagement“, so Kaiser weiter. „Wir sind stolz auf das Engagement unserer Mitglieder. Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz wäre ein leistungsstarkes Friseurhandwerk in Bayern nicht vorstellbar. Dafür sagen wir ein herzliches Dankeschön“, unterstreicht Kaiser die Bedeutung des Ehrenamts.

Im bayerischen Landesinnungsverband sind 58 Friseurinnungen organisiert. Im Verband und seinen angeschlossenen Innungen sind rund 500 Friseure ehrenamtlich tätig. Dazu zählen beispielsweise Obermeister, Mitglieder der Vorstände, der Prüfungsausschüssen und Modeteams. Darüberhinaus engagieren sich Friseure beispielsweise ehrenamtlich in den Vollversammlungen, Vorständen und Präsidien der Handwerkskammern, in der Selbstverwaltung der Sozialversicherungseinrichtungen und in der Arbeits-, Sozial- und Finanzgerichtsbarkeit.