Corona-Virus: Die wichtigsten Unterlagen im Überblick

Ab 4. Mai dürfen Friseursalons in Bayern nach über sechswöchiger Schließung wieder öffnen. Voraussetzung dafür ist ein umfassendes Schutz- und Hygienekonzept des jeweiligen Salons.

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks, die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege sowie der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks haben für die Betriebe die wichtigsten Informationen aufbereitet und eine Vielzahl von Unterlagen erstellt. Die nachfolgende Auflistung gibt einen schnellen Überblick und erleichtert das Auffinden:

Innungsmitgliedern stehen im passwortgeschützten Mitgliederbereich außerdem zur Verfügung:

  • Muster für Anwesenheitsdokumentation der Kunden
  • Kundeninformation zur Datenerhebung
  • Kundenaushang über Hygienemaßnahmen
  • Muster für Infektionsnotfallplan
  • Antworten zu weiteren Fragen zu den Arbeitsschutzstandards

Wir wünschen allen Friseuren in Bayern einen guten Start. Bleiben Sie gesund!

Corona-Virus: BGW veröffentlicht FAQs

Viele Fragen zu den neuen Arbeitsschutzstandards für das Friseurhandwerk sind in den vergangenen Tagen per Mail beim Landesinnungsverband eingegangen. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege BGW hat die häufigsten aufgegriffen und die Antworten dazu auf ihrer Website veröffentlicht. Sie sind hier zu finden.

Sie sind Innungsmitglied in Bayern und haben eine Frage, die bei den FAQs fehlt und die Sie noch nicht eingereicht haben? Dann senden Sie diese an corona@friseurebayern.de

Corona-Virus: Das müssen Friseure zur Wiedereröffnung wissen

 

Am heutigen Mittwoch veröffentlichte die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege BGW das klare Regelwerk für Friseure, die ihren Salon ab 4. Mai öffnen wollen. Dieses Konzept wurde abgestimmt zwischen dem Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks und der BGW und ist nun offiziell. „Das Warten hat ein Ende und wir sind froh, dass unsere Salons unter Auflagen bald wieder arbeiten können“, stellt Landesinnungsmeister Christian Kaiser fest.

Das Dokument regelt in 17 Punkten unter anderem die Organisation der Tätigkeiten im Salon, besondere Infektionsschutzmaßnahmen, den Zutritt der Kunden zum Salon, persönliche Schutzausrüstung, Schutzabstände sowie Reinigung und Desinfektion. „Ich fordere die bayerischen Friseure auf, sich an die Vorgaben zu halten, damit die Sicherheit für Kunden und Mitarbeiter in der Corona-Krise gewährleistet ist“, so Kaiser.

Das Dokument gibt es hier zum Download.

Aktuell liegt das Papier zur Prüfung und weiteren Abstimmung bei den zuständigen bayerischen Ministerien. Da die Betroffenheit von Corona in den Ländern unterschiedlich ist, ist nicht auszuschließen, dass der Freistaat Bayern abweichende Schutzmaßnahmen für erforderlich hält.

Fragen von Innungsmitgliedern, die sich bei der Umsetzung der Arbeitsschutzstandards ergeben, sammelt der Landesinnungsverband unter der Mailadresse corona@friseurebayern.de und wird diese in gesonderten FAQs beantworten.

Corona-Virus: MP Söder Regierungserklärung 20. April 2020 – Lob an das bayerische Friseurhandwerk

Ministerpräsident Söder lobt das bayerische Friseurhandwerk in seiner heutigen Regierungserklärung.

Ministerpräsident Söder lobt das bayerische Friseurhandwerk in seiner heutigen Regierungserklärung.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder lobt in seiner Regierungserklärung am 20. April 2020 die Arbeit des bayerischen Friseurhandwerks. Es war die zweite Regierungserklärung zu Corona.

Der LIV Friseure hat seine Vorschläge für ein Hygiene-Konzept an den Zentralverband eingereicht. „Die genauen Hygieneauflagen werden im Moment auf Bundesebene unter anderem mit der Berufsgenossenschaft erarbeitet“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Wir in Bayern tun alles dafür, dass die Regeln schnellstmöglichst auf den Weg kommen.“

Kaiser weiter: „ Wir bitten unsere bayerischen Mitgliedsbetriebe noch um etwas Geduld. Sobald konkrete Beschlüsse vorliegen, werden wir die Innungen und Mitgliedsbetriebe informieren.“

Corona-Virus: Statement des Landesinnungsmeisters

Landesinnungsmeister Christian Kaiser mahnt zur Zurückhaltung bei der anstehenden Öffnung von Friseursalons in Bayern am 4. Mai 2020. Die Öffnung ist begrüßenswert. Es müssen die anstehenden Hygienekonzepte umgesetzt werden, die derzeit auf Bundesebene erarbeitet werden. Sobald Informationen vorliegen, werden Mitgliedsbetriebe durch die Friseurinnungen und den Landesinnungsverband zeitnah versorgt.

Corona-Virus: Bayerische Friseure dürfen ab 4. Mai öffnen

Ministerpräsident Söder während seiner Pressekonferenz.

Ministerpräsident Söder während seiner Pressekonferenz.

Das bayerische Friseurhandwerk begrüßt ausdrücklich die ersten Lockerungen der Staatsregierung bei den Corona-Beschränkungen in Bayern. So dürfen Friseurbetriebe in Bayern ab 4. Mai wieder öffnen, wenn sie bestimmte Hygiene- und Abstandsregeln einhalten.
„Die genauen Hygieneauflagen werden im Moment auf Bundesebene erarbeitet“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Wir in Bayern tun alles dafür, dass die Regeln schnellstmöglichst auf den Weg kommen und mit den zuständigen Ministerien abgestimmt werden.“ Ministerpräsident Markus Söder wies in der Pressekonferenz am 16. April darauf hin, dass es ein Maskengebot und eine Abstandsregelung in den Salons geben soll. Söder lobte ausdrücklich den bayerischen Landesinnungsverband für eine „Reihe von sehr guten Vorschlägen“.

Neben den ohnehin strengen Hygieneauflagen in Salons soll der Zutritt zu den Friseurbetrieben gesteuert werden, um Warteschlangen zu vermeiden. Zudem soll persönliche Schutzausrüstung eingesetzt werden.
Der LIV ist in Verhandlungen mit Lieferanten von Masken und Desinfektionsmitteln für seine Mitgliedsbetriebe. „Die Wiedereröffnung unserer Mitgliedsbetriebe darf nicht am Material scheitern“, erklärt Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Ein erstes Angebot ist an Mitgliedsinnungen und Obermeister bereits verschickt worden.

Corona-Virus: Re-Start der Friseure in Bayern

Seit 10 Uhr tagt das Bayerische Kabinett, um für den Freistaat den Zeitplan für den Weg aus dem Corona-Ausnahmezustand festzulegen. Ministerpräsident Söder hatte am Mittwochabend in Berlin nach der Bund-Länder-Konferenz erklärt, dass Bayern vom verkündeten Zeitplan in einigen Punkten abweichen werde. Daher ist der Termin für den Re-Start der Friseure in Bayern erst nach der heute für 12.30 Uhr angekündigten Pressekonferenz bekannt.

Der Landesinnungsverband hat bereits vor Ostern dem Bayerischen Wirtschaftsministerium Vorschläge für die Exit-Strategie des Friseurhandwerks unterbreitet. Seit gestern Abend gibt es nun auch ein weiteres Positionspapier des Zentralverbandes. Dieses schlägt ein Bündel von Maßnahmen vor, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Das Positionspapier kann als Anhaltspunkt für die zu erwartenden Auflagen an die Mitgliedsbetriebe weitergegeben werden. Das letzte Wort hat allerdings auch hier die Politik.