LIV künftig via WhatsApp, Threema, Telegram und Signal erreichbar

messenger

LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb: Der LIV ist nun auch per Messenger erreichbar.

Der Landesinnungsverband ist ab sofort auf zahlreichen Social-Media-Kanälen für Anfragen erreichbar. Nach Twitter und Facebook hat sich der LIV entschlossen, für seine Mitglieder auch via Messenger erreichbar zu sein. Ab sofort kann mit dem LIV via WhatsApp, Threema, Telegram, Google Allo und Signal gechattet werden. Die Nummer ist +49 15 77 3791 056 „Wir haben uns entschlossen, unseren Mitgliedern diesen Service anzubieten“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Friseure nutzen gerne neue Formen der Kommunikation und da muss der Landesinnungsverband als Interessensvertreter der selbstständigen Friseure dabei sein.

Datenschutz wird gewährleistet

„Uns war es enorm wichtig, das Thema Datenschutz in unserer Kommunikation mit den Mitgliedern zu berücksichtigen“, so Kaiser weiter. Aus diesem Grund arbeitet der LIV mit einem Smartphone, das keinerlei Kontaktdaten enthält. „Es muss klar sein, wer WhatsApp nutzt, der gibt seine Adressbücher an den Facebook-Konzern weiter. Das ist nach deutschem Datenschutz bedenklich“, erklärt Kaiser. „Daher haben wir uns entschlossen, keine Kontakte auf dem Smartphone des Verbandes zu speichern und können so auch keine Daten weitergeben.“ Klare Empfehlung an die Mitglieder: „Verwenden Sie bei Ihrer Kommunikation bevorzugt sichere Messenger wie Threema oder Signal.“

Klare Spielregeln

Der alte Spruch: Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit! trifft auf den Landesinnungsverband nicht zu. „Schon jetzt erreichen uns Mitglieder über unsere Facebook-Seite und Twitter auch auf neuen digitalen Kanälen. Nun gehen wir einen Schritt weiter und bieten den neuen Service über populäre Messenger an“, erklärt Christian Kaiser. Aber es gelten klare Spielregeln. „Wer Werbung schickt oder Spam, der wird blockiert.“ Messenger seien kein Spielzeug, sondern ein effektives Mittel der Verbandskommunikation. Und Fairness muss sein: „Wir können nur Anfragen von Innungsmitgliedern beantworten. Das heißt Name und Innungszugehörigkeit sollte in die Anfrage hinein, sonst werden wir die Anfrage nicht beantworten. Zudem ist auch klar: Wir sind nicht rund um die Uhr verfügbar, sondern nur zu den üblichen Bürozeiten. Wir beobachten den Markt intensiv und haben uns entschlossen mit den Diensten WhatsApp, Threema, Telegram, Google Allo und Signal zu starten. Wenn der Bedarf nach weiteren Kanälen besteht, werden wir dies prüfen“, so Kaiser weiter.

Social Media für Friseure

Der LIV vermittelt für seine Innungen Social Media-Schulungen. Zahlreiche Innungen haben bereits davon Gebrauch gemacht, um Veranstaltungen für Ihre Mitglieder durchzuführen. Der LIV hatte 2011 auch ein Buch zum Thema „Social Media für Friseure“ auf den Markt gebracht, um Betriebe zu schulen. Für 2017 wird über eine aktualisierte Neuauflage nachgedacht.

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