EU bestätigt: Meisterbrief im Friseurhandwerk ist der Garant für handwerkliche Qualität

„Wir haben täglich mit Köpfen zu tun und freuen uns, dass die Köpfe der EU-Kommission vernünftig sind!“ Mit diesen Worten begrüßte der Landesinnungsmeister des bayerischen Friseurhandwerks Christian Kaiser die jüngste EU-Entscheidung, den Meisterbrief in Deutschland zu erhalten. EU-Kommissionsvize Jyrki Katainen erklärte: „Der Meisterbrief und das duale Ausbildungssystem werden nicht angetastet.“
„Das sind sehr gute Nachrichten aus Europa für alle bayerischen Friseure“, so Landesinnungsmeister Kaiser weiter. „Das bayerische Friseurhandwerk steht hinter dem Meisterbrief und der dualen Berufsausbildung und hat sich für den Erhalt immer wieder eingesetzt.“ Kaiser bedankte sich bei allen Unterstützern. „Das Friseurhandwerk hat auf allen Ebenen für unsere Forderungen gekämpft. Wir führten Gespräche auf Landes-, Bundes- und Europaebene und wir sprachen mit Europapolitikern, wenn sie bei uns auf dem Friseurstuhl saßen“, so Kaiser weiter. „Fest steht: Unser Meisterbrief ist die Grundlage für handwerkliche Qualität und fundierte Ausbildung.“
Für einige Handwerksberufe, etwa in den Branchen Gesundheit, sei die Reglementierung durch den Meisterbrief gerechtfertigt, so die Behörde. Das Friseurhandwerk gehört zu den Gesundheitsberufen.
Die EU bestätigte, dass die Berufsausbildung in Deutschland hervorragend funktioniere. Dies zeige sich an der niedrigen Arbeitslosenquote und hohen Ausbildungsbereitschaft. Im bayerischen Friseurhandwerk werden im Moment rund 3800 Lehrlinge ausgebildet.

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