Friseurberuf widersetzt sich Klischeedenken

Der Friseurberuf verändert das klassische Rollenverhalten und wendet sich gegen Klischees. Bei vielen Ausbildungsberufen herrschen immer noch die klassischen Rollenbilder vor. Eine Ausnahme ist der Friseurberuf. 

Wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag mitteilt, wurden die beliebtesten Ausbildungsberufe für die Jahre 2016 bis 2018 ausgewertet. Dabei stellte sich heraus: Die Berufswahl von Buben und Mädchen ändert sich nur langsam, relevante Veränderungen gibt es nur in jeweils zwei Berufen. Während mehr Mädchen Fachinformatiker oder Kraftfahrzeugmechatroniker werden wollen, stieg bei den Buben das Interesse an den Berufen des Zahnmedizinischen Fachangestellten und des Friseurs.

„Es freut uns, dass das Friseurhandwerk hier mit an der Spitze einer Veränderung steht. Jugendliche folgen auch heute noch zu oft Geschlechterklischees und schränken damit ihre Berufswahl ein. Das ist beim Friseurhandwerk anders“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Unser Handwerk ist ideal für junge Menschen, um ihre Talente und Potenziale zu entfalten und einen Beruf zu finden, der wirklich zu ihren individuellen Stärken und Interessen passt.“ 

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