Friseursalons dürfen geöffnet bleiben

Friseursalons dürfen trotz der verschärften Corona-Regeln geöffnet bleiben.

Bund und Länder haben angesichts der rasant steigenden Infektionszahlen in Deutschland eine deutliche Verschärfung der Corona-Regeln ab dem 2. November bis zum Monatsende beschlossen. Demnach sollen private Kontakte auf ein Minimum reduziert werden. Gastronomiebetriebe sollen schließen, genauso wie Theater, Opern, Messen, Kinos und Freizeitparks. Die Neuregelungen betreffen auch Freizeit- und Amateursportbetrieb, Schwimm- und Spaßbäder sowie Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen. Ebenso sollen Betriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen oder Tattoo Studios schließen. Friseursalons dürfen aber, nach derzeitigem Stand (29.10.20), unter den bestehenden Hygienevorgaben geöffnet bleiben.

Es ist dem Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) gelungen, die Politik in Berlin und in den Ländern von den Fakten zur Sicherheit im Friseurhandwerk zu überzeugen. Damit wurde die Linie fortgesetzt, die sich bei den regionalen Lockdowns in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Rottal-Inn abgezeichnet hatte.

In Bayern wird heute das Kabinett die gestrigen Corona-Beschlüsse umsetzen – der Landtag soll dann morgen in einer Sonderplenarsitzung über die neuen Einschränkungen beraten.

Zu Detailfragen, die einzelne Dienstleistungen in den Salons betreffen, gibt es aktuell noch keine Regelungen. Ihre Fragen können Sie an corona@friseurebayern.de richten.

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