Bayerische Friseure senden SOS – „Handeln Sie endlich und lassen Sie uns nicht im Stich“

„Unsere Betriebe brauchen Geld – und zwar jetzt und sofort“, fordert Landesinnnungsmeister Christian Kaiser die Verantwortlichen in Berlin auf. „Das Wasser steht uns nicht bis zum Hals, sondern schwappt hinein. Wir brauchen für unsere Friseursalons ein sofortiges Rettungsprogramm, bevor noch mehr einstmals gesunde Betriebe pleite gehen.“ 

Bayerische Friseure senden SOS.

Täglich treffen beim Landesinnungsverband und den bayerischen Innungen Hiobsbotschaften von Betriebsinhaber ein, die aufgrund fehlender Finanzmittel unverschuldet in den Ruin getrieben wurden.“ Schnelle Möglichkeiten wären Soforthilfen oder unkomplizierte Überbrückungsgelder. Landesinnungsmeister Christian Kaiser appelliert an Finanzminister Olaf Scholz (SPD): „Handeln Sie endlich und ermöglichen Sie umgehend und unbürokratisch Abschlagszahlungen an die Betriebe, um weiteren Schaden vom Friseurhandwerk abzuhalten. Werden Sie als Sozialdemokrat Ihrer sozialpolitischen Verantwortung gerecht.“ 

Die Überbrückungshilfe III kann noch nicht beantragt werden. Der Zugang zu KfW-Darlehen wird durch die Hausbanken blockiert. Das Kurzarbeitergeld ist in der Regel beantragt, aber noch nicht ausbezahlt. Bei der Grundsicherung Hartz IV stellt sich das gleiche Problem. „Das Ganze ist ein komplettes Armutszeugnis und Leidtragende sind die Friseurunternehmer und ihre Mitarbeiter, die durch eine staatliche Anordnung und ohne eigenes Verschulden in diese Situation gekommen sind“, so Landesinnungsmeister Kaiser. „7:0 für Corona – sieben Wochen geschlossen, null Cent Unterstützung.“ 

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