Lernen und Lehren leichtgemacht

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Sechs praxisnahe und anschauliche Educationclips hat L’IMAGE, Kooperationspartner des LIV, vorgestellt. „Man lernt nie aus“, heißt es. Und ja, es stimmt: Aus- und Weiterbildung ist im Berufsleben bekanntlich alles, will man wettbewerbsfähig und erfolgreich sein. Die sechs Videos mit 10-15 Minuten Länge widmen sich den wichtigsten Techniken des Friseurhandwerks, gezeigt von namhaften Stylisten an den Trainingsköpfen von L’IMAGE. Die Clips richten sich an alle Interessierten aus der Praxis und eignen sich auch als Unterrichtshilfsmittel.

„Wir begrüßen es sehr, dass den Ausbildern und Lehrern an Berufsschulen, Innungen und Handwerkskammern mit diesen Educationclips ein Werkzeug an die Hand gegeben wird, das sie in der Aus- und Weiterbildung nutzen können“, sagt Christian Hertlein, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses.  „Aber auch allen Friseuren und Auszubildenden wird damit das Lernen erleichtert und sie erhalten wertvolle Informationen und Tipps „. Die Clips thematisieren wichtige Techniken von Dauerwelle über Färben und Hochstecken bis zu Make-Up, die jeder Friseur beherrschen sollte. Last but not least verraten sie den richtigen Umgang mit den Trainingsköpfen, damit diese lange schön und die Freude an diesem hilfreichen Medium dauerhaft erhalten bleibt.
Alle Interessierten können einen kostenlosen Stick mit allen sechs Clips anfordern unter hello@limage.de

Zudem stehen die Clips ab sofort auch kostenlos unter https://www.limage.de/de/downloads zum Download bereit.

Die Educationclips im Einzelnen:

  • Clip 1: FÄRBEN AM TRAININGSKOPF mit Thommy Stöber, Friseurmeister, Frankfurt am Main
  • Clip 2: FLECHTEN AM TRAININGSKOPF mit Marco Arena, Hairstylist, Frankfurt am Main
  • Clip 3: HOCHSTECKEN AM TRAININGSKOPF mit Denise Bredtmann, Friseurunternehmerin und Hochstecktrainerin, Wuppertal
  • Clip 4: DAUERWELLE AM TRAININGSKOPF mit Axel Meininghaus, Ausbilder, Forchheim
  • Clip 5: MEISTERPRÜFUNG mit Oliver Bohn, Ausbilder, Lörrach
  • Clip 6: MAKE-UP AM TRAININGSKOPF mit Jessica Reim, Friseurmeisterin, Augsburg

Neuburger Steckenreiter-Frisieren 2018

An Auszubildende und Gesellen richtet sich das Neuburger Steckenreiter-Frisieren am 4. März 2018. „Wer hier teilnimmt, der lernt für den Salonalltag, für den täglichen Wettbewerb“, bringt Manuela Wittek, Obermeisterin der Friseurinnung Neuburg-Schrobenhausen, den Nutzen der Wettbewerbsteilnahme auf den Punkt.

Ausgeschrieben sind vier Wettbewerbe, die für eine nationale und internationale Beteiligung offen sind. Eine gute Gelegenheit also für alle Auszubildenden und Jungfriseure, den Einstieg in das Wettbewerbsfrisieren zu wagen, um dann im Herbst bei der Bayerischen Meisterschaft an den Start zu gehen. Mit der modischen Föhnfrisur am Damenmodell und dem modernen oder klassischen Herrenhaarschnitt bewegen sich die Wettbewerbe nahe an den Anforderungen in Ausbildung und Gesellenprüfung. Ihrer Fantasie freien Lauf lassen können die Teilnehmer dann bei den Hochsteck- und Make-up-Wettbewerben unter dem Motto „Dark Night“. Die Ausschreibung gibt es online hier, die Anmeldung ist bis 1. März 2018 bei der Innung Neuburg möglich.

Mit dem Schülerwettbewerb „Ich style meine Freundin“ bietet die Innung auch jungen (Noch-)Nicht-Friseuren eine Bühne. An diesem Wettbewerb kann jeder zwischen 14 und 18 Jahren teilnehmen, der Spaß am Frisieren hat. Aufgabe ist es, einer Freundin eine extravagante, witzige, ausgefallene Frisur zu gestalten. Die Haare können hochgesteckt, geflochten, glatt oder lockig gestylt werden, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

HAARE 2017: Treffpunkt für Friseure mit Leib und Seele

Landesinnungsmeister Christian Kaiser (r,) bei seinem Pressestatement.

Landesinnungsmeister Christian Kaiser (r,) bei seinem Pressestatement.

Landesinnungsmeister Christian Kaiser bei der heutigen Pressekonferenz der HAARE 2017 in Nürnberg. Hier sein Statement für die Presse:  „Als Landesinnungsmeister des bayerischen Friseurhandwerks aber auch in meiner Funktion als Vorstandsmitglied im Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks heiße ich Sie herzlich willkommen zur Pressekonferenz der HAARE 2017. Ich lade Sie ein, mit uns am 22. und 23. Oktober zu erleben, wie leistungsfähig und vielfältig die Friseur- und Beautybranche ist.

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks wählt nun bereits das dritte Jahr in Folge Nürnberg als Austragungsort für die Deutsche Meisterschaft. Unter dem Titel hairGAMES geht eine moderne Art des Wettbewerbs an den Start. Wir feiern die hohe Kunst des Frisierens in all ihren Facetten: Perfekte Haarschnitte, außergewöhnliche Stylings, kreative Beauty-Looks und innovative Farbkreationen. Die HAARE 2017 bietet diesen genialen Köpfen und ihren fantastischen Arbeiten genau die passende Bühne. Auf der Showbühne der hairGAMES jagt zwei Tage lang ein Catwalk den nächsten. Wer auf der Suche nach Trends, Inspiration oder neuen Ideen ist, wird dort mit Sicherheit fündig.

Creativdirektor Dieter Schöllhorn bei der Arbeit.

Creativdirektor Dieter Schöllhorn bei der Arbeit.

Mit über 200 gemeldeten Teilnehmern beweisen die Deutsche und Bayerische Meisterschaft, die wir parallel durchführen, ihre Attraktivität. Friseure aller Altersgruppen und Leistungsstufen nehmen die Herausforderung an, Großes zu leisten und sich dem Vergleich mit anderen zu stellen. Als Wettbewerbsteilnehmer beweist man nicht nur sein Können, sondern zeigt auch, dass man Biss und Willensstärke besitzt. Dass man auf ein Ziel fokussiert arbeitet und sich nicht aufhalten lässt. Ein besseres Aushängeschild, um entdeckt zu werden, gibt es kaum. In diesem Rampenlicht der Fachöffentlichkeit haben sich viele Newcomer zum Starfriseur von morgen entwickelt. Denn wer sich auf dem Steg der Herausforderung stellt, macht das mit Leidenschaft und Begeisterung und ist Friseur mit Leib und Seele. Eine Teilnahme an den Meisterschaften wirkt sich positiv auf die eigene berufliche Entwicklung aus und ein Titel eröffnet ganz neue Perspektiven: Ob als Showakteur, Trainer oder Mitglied im Modeteam des Zentral- oder Landesinnungsverbandes– die eigene Karriere stößt in neue Dimensionen vor.

Auf der HAARE 2017 kann das jeder Besucher hautnah erleben. Einerseits bei den Meisterschaften motivierte und leistungsbereite Friseure, die nach dem Titel streben. Andererseits in der Jury und als Akteure auf den Workshop- und Showbühnen viele ehemalige Bayerische, Deutsche und Weltmeister, die als anerkannte Experten Arbeiten beurteilen oder ihr Können weitergeben.

Die HAARE in Nürnberg steht in der Branche nicht nur für Unterhaltung, das Zusammentreffen mit Kollegen und den Erfahrungsaustausch. Sie überzeugt auch durch das hohe fachliche Niveau und die vielfältigen Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Das Fachprogramm liefert wertvollen Input sowohl für Unternehmer und Führungskräfte als auch für angestellte Meister und Gesellen. Großen Wert legen wir aber auch auf die Förderung des Berufsnachwuchses. Ihm widmet sich unser Programm am zweiten Veranstaltungstag in besonderem Maße. Dass für die jungen Menschen in unserem Beruf ein enormer Bedarf an solchen Angeboten besteht, zeigen die vielen Anmeldungen von Berufsschulen nicht nur aus Bayern, sondern auch aus den angrenzenden Bundesländern.

Ein breites fachliches Spektrum bieten wir den Besuchern der HAARE 2017 mit hochkarätig besetzten Shows, praxisnahen Workshops und interessanten Vorträgen zu aktuellen Themen im Kongress. Bei diesem reichhaltigen Programm kann sich jeder das für ihn passende heraussuchen. Die Shows und Workshops drehen sich um die aktuelle Frisurenmode, alltagstaugliche aber auch ausgefallene und festliche Frisuren, die Farbtrends der kommenden Saison sowie neue Schnitt- und Färbetechniken. Im Kongress greifen wir vor allem betriebswirtschaftliche und unternehmerische Themen auf und widmen uns Themen wie Digitalisierung, Leistungslohn- und flexible Arbeitszeitmodelle, Employer Branding oder Mitarbeiter als Markenträger des Salons.

Die HAARE 2017 präsentiert sich als die bedeutendste Friseurveranstaltung im Herbst. Zwei fantastische Tage warten auf uns. Überzeugen Sie sich am Sonntag und Montag selbst von der Qualität der HAARE 2017 und der Leistungsfähigkeit des Friseurhandwerks.“

Kreativität wird bei Dieter Schöllhorn groß geschrieben.

Kreativität wird bei Dieter Schöllhorn groß geschrieben.

HAARE: Kongress Vorsprung durch Information

Die HAARE 2017 bedeutet nicht nur Meisterschaften und Ausstellung, sondern auch Kongress. Unter dem Motto „Vorsprung durch Information“ hat der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks prominente Sprecher und Redner eingeladen und ein attraktives und abwechslungsreiches Kongressprogramm für zwei Tage zusammengestellt.

Sonntag, 22. Oktober
10:00 Erhaltung und Regenerierung von Haarwuchs, Dr. h. c. Peter Jentschura
10:30 Die Stolpersteine zum Salonerfolg, Joe Ritter
11:00 Leistungslohn und Bindungsmodelle, Norbert Göppel von Peter Zöllner Unternehmensberatung
11:30 Das Triple AAA der Persönlichkeit – AuthentischeAusdrucksArbeit, Dr. Verena Hofmann, Arbeits- und
Organisationspsychologin & Trainerin
12:30 Die Auslastung meines Salons – wie ich durch nur eine Berechnung meinen Umsatz steigern kann, Torsten Kowalsky von Schaefer & Partner Consulting
13:00 Erhaltung und Regenerierung von Haarwuchs, Dr. h. c. Peter Jentschura
13:30 Existenzgründung – Das Survival-Kit für die Selbstständigkeit, Alexander Jandt
14:00 Employer Branding – das Unternehmen als Arbeitgeber-Marke: so wird die Personalsuche ein Erfolg, Knuth Arndt von Friseurjobagent
14:30 Thema der Zeit – Zeitmodelle, Peter Zöllner Unternehmensberatung
15:00 Digitalisierung Ihres Friseursalons, Shore GmbH
15:30 Naturhaarfarben und -pflegeprodukte als Umsatzsegment der Zukunft, Angelika Wöll

 

Montag, 23. Oktober
10:00 Erhaltung und Regenerierung von Haarwuchs, Dr. h. c. Peter Jentschura
10:30 Digitalisierung Ihres Friseursalons, Shore GmbH
11:00 Der Preis der Schönheit, Joe Ritter
11:30 Besser abschneiden – Kohle und gute Ausbildungsbedingungen zählen, Tanja Kirchner und Timo Klein für verd.i
12:00 Mitarbeiter als Markenträger des Salons in Sozialen Netzwerken, Matthias J. Lange von redaktion42
12:30 Mehrdimensionale Preisgestaltung, Alexander Jandt
13:00 Erhaltung und Regenerierung von Haarwuchs, Dr. h. c. Peter Jentschura
13:30 Naturhaarfarben und -pflegeprodukte als Umsatzsegment der Zukunft, Angelika Wöll

Jetzt eine Ausbildung zum Friseur – Erfolgserlebnis im Stundentakt

Friseur ist ein kreativer Beruf mit vielen Möglichkeiten

Knapp 43.000 Jugendliche beginnen in Bayern heute eine duale Berufsausbildung. Dagegen haben fast 11.000 junge Menschen noch keinen Ausbildungsvertrag. Die Chancen, noch eine Lehrstelle im bayerischen Friseurhandwerk zu bekommen, sind so gut wie lange nicht. „Das Berufsbild Friseur ist mehr als Waschen, Schneiden, Föhnen“, so Christian Hertlein, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses im Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks. „Bei unserem kreativen Beruf haben Azubis Erfolgserlebnisse im Stundentakt.“ Über offene Lehrstellen informieren die Friseurinnungen vor Ort.

Im Salon gibt es immer Abwechslung

Wenn es gilt, die Persönlichkeit modisch in Szene zu setzen, dann ist vor allem eine tolle Frisur gefragt. Ob Multicoloreffekt, Modern Shortcut oder Retro-Style – im Salon kreiert der Friseur, was gerade en vogue ist und was der Kunde wünscht. Friseure sind die Profis für „Color, Cut and Style“. Im Salon gibt es deshalb immer Abwechslung.

Mit handwerklichem Geschick verwandelt der Friseur Haare in Kunstwerke. Der Beruf ist pure Vielfalt: Der Friseur gestaltest nicht nur Frisuren, auch Make-ups, Nail-Designs und Wellness-Angebote gehören zu dem abwechslungsreichen Arbeitstag. „Der beginnt mit dem freundlichen Empfang der Kunden, denn die sollen sich bei dir wohlfühlen. Dazu gehört natürlich auch, dass du die anspruchsvollsten Wünsche auf hohem Niveau und in bester Qualität erfüllst – zum Beispiel, wenn es um effektvolle Farbspiele, extravagante Hochsteckfrisuren für festliche Anlässe oder Haarverlängerungen geht“, so Hertlein weiter.

Arbeitgeber erhöhen Ausbildungsvergütung

Auf 465 Euro im ersten, 570 Euro im zweiten und 720 Euro im dritten Ausbildungsjahr erhöhten die bayerischen Friseurunternehmer einseitig die Ausbildungsvergütungen bei ihrer Mitgliederversammlung im Mai. Die Gewerkschaft verdi war in den vergangenen zwei Jahren nicht bereit, über einen Vergütungstarifvertrag für Auszubildende zu verhandeln. Der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks hatte 2015 beschlossen, die Verbandsempfehlung in einen Tarifvertrag zu überführen.

Bekenntnis zur dualen Ausbildung

Der Landesinnungsverband bekennt sich klar zur dualen Ausbildung im Friseurhandwerk. Sie ermöglicht eine umfassende und geordnete Ausbildung nach bundesweit einheitlichen Standards. Den Ausgebildeten sichert sie eine Mobilität am Arbeitsmarkt, die private und firmenbezogene Angebote nicht bieten können. Nicht zuletzt garantiert sie den Zugang zu Fortbildungsangeboten und die Durchlässigkeit im Bildungssystem. Die duale Ausbildung bietet viel Spielraum für individuelle Anpassungen.

Die Regelausbildungszeit von drei Jahren kann bei einschlägiger Vorbildung von Bewerbern und raschem Ausbildungsfortschritt deutlich verkürzt werden. Innungen und LIV beraten ihre Mitglieder hierzu gerne. Und die Ausbildungsordnung formuliert nur Mindestanforderungen, ohne auf bestimmte Techniken oder Produkte einzuschränken. Letztlich wird die Qualität der Ausbildung von den Beteiligten bestimmt.

Hier geht es zu den Adressen der bayerischen Friseurinnungen.

Bayerische Friseurarbeitgeber fordern Tarifvertrag für Azubis

Lassen Sie uns endlich den Tarifvertrag für Azubis in trockene Tücher bringen!

Lassen Sie uns endlich den Tarifvertrag für Azubis in trockene Tücher bringen!

„Lassen Sie uns endlich den Tarifvertrag für Azubis in trockene Tücher bringen!“ Der Landesinnungsmeister des bayerischen Friseurhandwerks Christian Kaiser fordert die Gewerkschaft auf, noch in diesem Jahr an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die verdi-Aktion „Das Friseurhandwerk geht baden“ ist reine Stimmungsmache und dient ausschließlich der Mitgliedergewinnung.
Die Fakten sind: Auf 465 Euro im ersten, 570 Euro im zweiten und 720 Euro im dritten Ausbildungsjahr erhöhten die bayerischen Friseurunternehmer einseitig die Ausbildungsvergütungen bei ihrer Mitgliederversammlung im Mai. Die Gewerkschaft verdi war in den vergangenen zwei Jahren nicht bereit, über einen Vergütungstarifvertrag für Auszubildende zu verhandeln. Der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks hatte 2015 beschlossen, die Verbandsempfehlung in einen Tarifvertrag zu überführen. Da verdi einen bundesweiten Abschluss anstrebt, kam es in Bayern aber nie zu Verhandlungen. Dabei könnte ein bayerischer Azubi-Tarifvertrag wegweisend für die Bundesebene sein. Neben der kontinuierlichen Erhöhung der Ausbildungsvergütungen strebt der bayerische Landesinnungsverband auch den Einstieg in eine im Tarifvertrag festgeschriebene betriebliche Altersvorsorge für die Auszubildenden an.
Fest steht: Die Friseurlehrlinge in Bayern erhalten aufgrund eines Vorstoßes der Friseurarbeitgeber mehr Geld. Die Ausbildungsvergütungen für die Friseurazubis in Bayern wurden zum 1. August 2017 um rund 3 Prozent erhöht. Diese Beschlüsse gehen auf Initiative der Arbeitgeber zurück.
“Wir halten eine moderate, kontinuierliche Erhöhung der Ausbildungsvergütungen für richtig”, stellt Landesinnungsmeister Christian Kaiser klar. “Es ist bedauerlich, wenn die Gewerkschaft aus ideologischen Gründen nicht bereit ist, dies für Bayern in einem Tarifvertrag festzuschreiben. Deswegen mussten wir im Alleingang von unserer Regelungskompetenz Gebrauch machen”, begründet Kaiser den Beschluss.

Von der Prüfung aufs Siegerpodest

Die Landessieger im PLW 2016: 1. Platz Anna-Lena Reißner (m.), 2. Platz Pia Zelzer (l.), 3. Platz Michelle Gleißner (r.)

Rund 1100 Auszubildende haben in diesem Jahr erfolgreich ihre Gesellenprüfung im Friseurhandwerk abgelegt. Doch für die Prüfungsbesten aus den 61 bayerischen Friseurinnungen ist noch lange nicht Schluss. Im Leistungswettbewerb des Handwerks PLW kämpfen sie im Herbst um den Sieg auf Kammer-, Landes- und Bundesebene. Teilnahmeberechtigt ist jeweils der beste Prüfling einer Innung, wenn er im Gesamtergebnis mindestens die Note gut erreicht hat und nicht älter als 27 Jahre ist. Im Wettbewerb werden Damen- und Herrenhaarschnitte sowie eine Hochsteckfrisur verlangt. Über die Zulassung entscheidet die zuständige Handwerkskammer, die Anmeldung erfolgt über die jeweilige Innung. Weitere Informationen zum Wettbewerb erhalten Prüflinge und Ausbildungsbetriebe von ihrer Innung oder dem Landesinnungsverband.