LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb feiert 20jähriges Jubiläum

Heute vor 20 Jahren begann Doris Ortlieb ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin beim Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks. Vorstand und Geschäftsstelle gratulieren zu diesem Jubiläum mit einem Dankeschön-Film von Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Vielen Dank für Ihre Arbeit und Ihr Engagement für das bayerische Friseurhandwerk.

Veröffentlicht in Personalia. Schlagwörter: . Leave a Comment »

Friseure haben dem verstorbenen Ernst Hinsken viel zu verdanken

Ernst Hinsken, MdB a.D., hatte sich persönlich für den Erhalt des Meisterbriefs im Friseurhandwerk eingesetzt. Fotocredit: CSU Straubing-Bogen/Henning Schacht

„Mit Trauer haben wir den Tod von Ernst Hinsken vernommen und wünschen seiner Familie viel Kraft. Der CSU-Bundestagsabgeordnete hat sich mit viel Engagement und Kraft für das Friseurhandwerk eingesetzt. Wir Friseure haben ihm viel zu verdanken“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser.
Der verstorbene CSU-Politiker Ernst Hinsken aus Haibach im Kreis Straubing-Bogen verstarb im Alter von 77 Jahren vergangenen Sonntag und wird am kommenden Samstag in seiner Heimatgemeinde beigesetzt. Der Politiker und gelernte Bäckermeister vertrat 33 Jahre lang als direkt gewählter Abgeordneter den Wahlkreis Straubing-Regen im deutschen Bundestag und war bei mehreren Bundestagswahlen Stimmenkönig.
„Ernst Hinsken hatte sich im Dezember 2003 persönlich dafür eingesetzt, dass die Friseure in der Anlage A der Handwerksrolle verbleiben“, erinnert sich der stellvertretende Landesinnungsmeister Rudolf Reisbeck. Die rot-grüne Bundesregierung wollte damals das Gewerk aus der Anlage A entfernen und nur der massive Protest der Friseure und die Unterstützung durch Politiker wie Ernst Hinsken sorgten dafür, dass der Meisterbrief als Voraussetzung für die Selbstständigkeit in diesem Beruf erhalten blieb. „Diese politische Leistung für unser Friseurhandwerk hat Geschichte geschrieben“, würdigte Christian Kaiser den Verstorbenen.

Nachruf auf Hannelore Semel

Hannelore Semel 1947-2020

Hannelore Semel 1947-2020

Mit großer Trauer gedenken Vorstand und Mitarbeiter des Landesinnungsverbandes der kürzlich verstorbenen Friseurmeisterin Hannelore Semel. Sie war von 1990 bis 2017 Kosmetikbeauftragte des Verbandes und von 2011 bis 2017 stellvertretende Fachbeiratsleiterin.
„Das bayerische Friseurhandwerk verliert mit ihr eine profilierte Kollegin, die ihre hervorragenden Fachkenntnisse und ihr Können über 50 Jahre in die Innungs- und Verbandsarbeit eingebracht hat“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Die fachliche Arbeit und Nachwuchsförderung lagen ihr besonders am Herzen. Ihr ehrenamtliches Engagement war getragen von der Liebe zu ihrem Beruf und dem Wunsch, von der eigenen Begeisterung und Perfektion etwas an andere weiterzugeben.
Hannelore Semel konnte auf eine langjährige erfolgreiche ehrenamtliche Tätigkeit in der Handwerksorganisation zurückblicken. Seit 1966 war sie Mitglied im Modekolleg der Augsburger Innung. Nachdem sie im November 1968 erfolgreich ihre Meisterprüfung ablegte, gründete sie in der Augsburger Innung mit Gleichgesinnten eine Kosmetikgruppe und übernahm 1980 deren Führung. Ab 1971 war sie Mitglied im Gesellenprüfungsausschuss der Friseurinnung Augsburg.
„Hannelore Semel stellte beim LIV die Make-up-Trends bei den Modeveranstaltungen vor. Wir alle waren begeistert, wie exakt und grafisch exzellent ihre Aufbereitungen der Trends waren“, lobt Landesinnungsmeister Christian Kaiser die Verstorbene. „Diese Trends waren Grundlage für die Gesellen- und Meisterprüfungen einer ganzen Friseurgeneration in Bayern.“ Ebenso engagiert hat sie die Wettbewerbsvorbereitungen als Trainerin begleitet. Darüber hinaus war sie Ausbilderin in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung der Friseurinnung Augsburg sowie Dozentin in den Meistervorbereitungskursen. Ihre Arbeit und Begeisterung für den Friseurberuf und die Kosmetik leben in den vielen von ihr ausgebildeten Friseuren weiter.
Im Jahre 2016 erhielt sie vom Zentralverband als Anerkennung für ihre Leistungen die Ehrennadel in Gold, nachdem sie 1981 mit der silbernen Ehrennadel und 1988 mit der goldenen Ehrennadel des Landesinnungsverbandes ausgezeichnet worden war.

Ein herzliches Dankeschön am Tag des Ehrenamtes

Von Friseuren für Friseure: Das 10-köpfige Vorstandsteam unter Leitung von Landesinnungsmeister Christian Kaiser (links) arbeitet ehrenamtlich für das bayerische Friseurhandwerk.

Von Friseuren für Friseure, das macht die Arbeit in den bayerischen Friseurinnungen und im Landesinnungsverband aus. Am heutigen Tag des Ehrenamtes danken wir herzlich für das ehrenamtliche Engagement. Rund 500 Friseure sind im Landesinnungsverband und seinen angeschlossenen Innungen ehrenamtlich tätig. Die ehrenamtliche Arbeit hat viele Facetten. Dazu zählen beispielsweise Obermeister, Mitglieder der Vorstände, der Prüfungsausschüsse und Modeteams. Darüberhinaus engagieren sich Friseure ehrenamtlich in den Vollversammlungen, Vorständen und Präsidien der Handwerkskammern, in der Selbstverwaltung der Sozialversicherungseinrichtungen und in der Arbeits-, Sozial- und Finanzgerichtsbarkeit. Der Internationale Tag des Ehrenamtes wurde 1985 von der UN mit Wirkung ab 1986 beschlossen.

ZV-Ehrenpräsident Alfred Preußner ist verstorben

Foto: ZV Friseurhandwerk

Kurz nach Feier seines 90. Geburtstages verstarb der Ehrenpräsident und langjährige Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks Alfred Preußner. „Wir bayerische Friseure fanden bei Alfred Preußner immer einen kompetenten Gesprächspartner für unsere Anliegen“, so der bayerische Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Preußner habe das deutsche Friseurhandwerk geprägt. „Mit Alfred Preußner waren wir uns über die Schwerpunkte der Verbandarbeit einig“, so Kaiser. „Unsere bayerische Qualifizierung von Ehrenamtsträger der Friseurorganisation steht in der Tradition von Alfred Preußner.“ Auch die Förderung der Ausbildungsqualität war Alfred Preußner ein großes Anliegen und wurde von Bayern immer unterstützt. Der bayerische Landesinnungsverband wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren und trauert mit seiner Familie und seinen Freunden.

Veröffentlicht in Personalia. Schlagwörter: , . Leave a Comment »

Lisa Schmutterer belegt Platz 2 im Leistungswettbewerb

Lisa Schmutterer freut sich mit Creativdirektor und Trainer Dieter Schöllhorn über ihren Erfolg

Den zweiten Platz errang Lisa Schmutterer vom Studio B aus Harburg beim Bundesentscheid im „Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks – Profis leisten was“. Insgesamt nahmen die besten Gesellinnen und Gesellen aus elf Landesverbänden am Bundesfinale teil. „Wir gratulieren Lisa Schmutterer zu diesem großen Erfolg und freuen uns mit ihr. Mit ihren hervorragenden Arbeiten hat sie es verdient, auf dem Siegerpodest zu stehen“, würdigt Landesinnungsmeister Christian Kaiser die Leistung der Nachwuchsfriseurin.

Beim PLW wird den besten Nachwuchs-Friseuren Deutschlands eine passende Bühne geboten, um das eigene Können zu präsentieren. Als beste Friseur-Prüflinge ihrer Innung haben sie im Vorfeld auf Kammer- und Landesebene überzeugt, um sich schließlich dem Bundesentscheid zu stellen. Dabei warten echte Herausforderungen auf sie. 1. Aufgabe: Damen-Trendlook mit Frisurenstyling am Medium. 2. Aufgabe: Herren-Trendlook mit modischem Styling am Medium. 3. Aufgabe: Hochsteckfrisur mit eingearbeitetem Haarteil am Medium. Maßgeblich bei der Bewertung der Schnitte ist insbesondere die Umsetzung der aktuellen Mode des Zentralverbands.

Der Leistungswettbewerb ist eine bewährte Plattform zur Nachwuchsförderung im Rahmen der handwerklichen Ausbildung. Er bietet jungen Salonprofis die Möglichkeit, ihr fachliches Know-how und ihre Kreativität schon zu Beginn ihres Berufslebens unter Beweis zu stellen und sich erstmals einen Namen in der Branche zu machen. Der Leistungswettbewerb kann als optimales Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere genutzt werden.

ZV-Ehrenpräsident Alfred Preußner wird 90

ZV-Ehrenpräsident Alfred Preußner feiert seinen 90. Geburtstag Foto: ZV Friseurhandwerk

Das bayerische Friseurhandwerk gratuliert Alfred Preußner zu seinem 90. Geburtstag. Als Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) und als Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) gestaltete er die Handwerkspolitik in Deutschland entscheidend mit.

50 Jahre lang engagierte sich der gebürtige Gevelsberger in der Wirtschafts- und Kommunalpolitik, in der beruflichen Bildung und in der Interessensvertretung für sein Handwerk. Für diesen ehrenamtlichen Einsatz erhielt er u.a. das Große Verdienstkreuz zum Bundesverdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen, den „Ehrenhauer“ seiner Heimatstadt Gevelsberg, das Goldene Handwerkszeichen sowie den Ehrenring des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks.

Zu seinen berufspolitischen Schwerpunkten gehörte die Professionalisierung des Friseurhandwerks und die Erweiterung der Dienstleistungsangebote der Betriebe. Er sorgte dafür, dass das Friseurhandwerk auch auf europäischer Ebene stärker Gehör fand und war als Vizepräsident des ZDH ein gesuchter Gesprächspartner bei den Politikern auf Bundesebene.

Landesinnungsverband trauert um Friseurmeister Christian Siferlinger

Tief betroffen ist der Landesinnungsverband vom plötzlichen Tod des Münchner Friseurmeisters Christian Siferlinger.

Christian Siferlinger unterstützte den Landesinnungsverband seit Jahrzehnten bei der Messe Bayern Hair, später HAARE mit seinen Auftritten. „Er war zur Stelle, wenn er gebraucht wurde, und war ein Garant für eine mitreißende Show“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser über seinen Kollegen. „Christian Siferlinger war ein Powerpaket, auf der Bühne war er in seinem Element – so wird er uns allen in Erinnerung bleiben.“ Mit seinen innovativen Ideen und seiner Kreativität inspirierte er die Zuschauer. Auch für das neue HairForum im Rahmen der BEAUTY FORUM MÜNCHEN war er am 26. und 27. Oktober mit einer exklusiven Show beim Bühnenprogramm eingeplant. Im Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks wirkte er viele Jahre im Modeteam mit und schuf für die H/MAG-Kollektion extravagante Looks.

Christian Siferlinger war Leiter der Munich Hair Academy. 1986 mit zwei Geschäftspartnern als Friseursalon und Friseurfachschule in der Landeshauptstadt gegründet, übernahm er diese 1996 als Alleininhaber. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke. „Im Gedenken an ihn wollen wir die Begeisterung für unseren schönen Friseurberuf weitertragen“, erklärt Christian Kaiser. Der Landesinnungsverband wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

LIV trauert um Ehrenobermeister Michael Wagner

Der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks (LIV) trauert um Friseurmeister Michael Wagner, Ehrenobermeister der Friseurinnung Memmingen/Unterallgäu, der am 13. August 2019 im Alter von 75 Jahren verstarb.

Michael Wagner setzte sich von 1989 bis 2001 als Obermeister der Friseurinnung Memmingen/Unterallgäu für seinen Berufsstand ein. Bereits ab 1974 wirkte er aktiv in der Innungsarbeit mit, sei es als Schriftführer, Vorstandsmitglied oder stellvertretender Obermeister. Im Landesinnungsverband engagierte er sich von 1993 bis 1996 als Rechnungsprüfer und von 1996 bis 2005 als Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Gesundheit. Für sein hohes Engagement für das Friseurhandwerk wurde er vom Landesinnungsverband 1994 mit der Silbernen und 2001 mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

Wir werden Michael Wagner ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Irmgard und Sohn Thomas mit Familie.

Wallfahrt auf den Heiligen Berg – wer ist mit dabei?

Immer wieder ein Erebnis: Die Friseurwallfahrt. Am Montag geht es wieder los.

Immer wieder ein Erebnis: Die Friseurwallfahrt. Am Montag geht es wieder los.

Zur 16. Wallfahrt des bayerischen Friseurhandwerks auf den Heiligen Berg von Andechs lädt der Landesinnungsverband ein. Am Montag, 24. Juni 2019, treffen sich die Wallfahrer um 10 Uhr am Bahnhof in Herrsching und gehen durch das Kiental hinauf nach Andechs. Höhepunkt ist um 11.30 Uhr der von den Friseuren gestaltete ökumenische Gottesdienst mit Posaunenchor in der Wallfahrtskirche. Nach dem Gottesdienst sind Plätze im Biergarten reserviert.

Durch die gesunde Mischung aus Spiritualität und Lebensfreude, Gottesdienst und Biergartenbesuch mit musikalischer Begleitung ist bei dieser Wallfahrt für jeden etwas dabei. Die Anreise nach Herrsching ist aus dem Großraum München mit der S-Bahn Linie 8 nach Herrsching möglich. Abfahrt am Münchner Hauptbahnhof entweder um 8.25 Uhr oder um 09.05 Uhr, Fahrtdauer 50 Minuten.

Im Flyer Wallfahrt sind alle Infos um die Wallfahrt zusammengefasst.