Medienseminar zur Digitalisierung: Medien richtig nutzen

Das Smartphone wird das Instrument der Digitalisierung.

Das Smartphone wird das Instrument der Digitalisierung.

„Ein Ereignis findet nur statt, wenn es in den Medien stattfindet“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser am Abschluss eines Medienseminars des LIV in Kooperation mit der Hanns Seidel Stiftung in Kloster Banz.
Neben klassischer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gab Referent Matthias J. Lange von redaktion42 einen Überblick über Maßnahmen in sozialen Netzwerken. Gemeinsam wurde diskutiert, wie sich die Transformationsphase von analog zu digital in der Öffentlichkeitsarbeit entwickelt. Großen Raum nahmen Informationen zum Thema Digitalisierung im Friseurhandwerk ein. „Die Friseurinnung muss stärker zur Marke werden und durch Digitalisierung haben wir Friseure große Chancen dazu“, sagte Kaiser weiter. Diskutiert wurden auch Digitalisierungstrends in den Salons wie Online-Terminbuchungssysteme für Kunden oder CRM-Systeme für Friseure, um Kundendaten zu verwalten.
Zudem wurde der Umgang mit Fotos als Mittel der Öffentlichkeitsarbeit geübt. „Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter und kann richtig eingesetzt, prima Fotos für soziale Netzwerke liefern“, so LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb.

Dank für ehrenamtliches Engagement

Ehrenamtliches Engagement im Friseurhandwerk ist vielfältig. Hier einige Sozialrichter bei ihrer jährlichen Fortbildung.

„Wir bedanken uns bei allen Friseurinnen und Friseuren, die ehrenamtlich in der Friseurorganisation tätig sind“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser zum heutigen Internationalen Tag des Ehrenamtes. Der Internationale Tag des Ehrenamtes ist ein jährlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements. Er wurde 1985 von der UN mit Wirkung ab 1986 beschlossen. „Die Arbeit in den Innungen und im Verband lebt von diesem ehrenamtlichen Engagement“, so Kaiser weiter. „Wir sind stolz auf das Engagement unserer Mitglieder. Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz wäre ein leistungsstarkes Friseurhandwerk in Bayern nicht vorstellbar. Dafür sagen wir ein herzliches Dankeschön“, unterstreicht Kaiser die Bedeutung des Ehrenamts.

Im bayerischen Landesinnungsverband sind 58 Friseurinnungen organisiert. Im Verband und seinen angeschlossenen Innungen sind rund 500 Friseure ehrenamtlich tätig. Dazu zählen beispielsweise Obermeister, Mitglieder der Vorstände, der Prüfungsausschüssen und Modeteams. Darüberhinaus engagieren sich Friseure beispielsweise ehrenamtlich in den Vollversammlungen, Vorständen und Präsidien der Handwerkskammern, in der Selbstverwaltung der Sozialversicherungseinrichtungen und in der Arbeits-, Sozial- und Finanzgerichtsbarkeit.

HAARE 2017: Vorberichte zur Friseurmesse drehen sich um Mode und Meisterschaften

Zahlreiche Medien berichten über die HAARE Pressekonferenz, wie hier der BR.

Zahlreiche Medien berichten über die HAARE Pressekonferenz, wie hier der BR.

Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht ein Medium in Deutschland einen Vorbericht zur HAARE 2017 in Nürnberg veröffentlicht. Die HAARE findet am 22. und 23. Oktober in der NürnbergMesse statt. Dazu gab es auch eine Pressekonferenz, die via Facebook gestreamt wurde.
Die Berichterstattung der TV- und Printmedien dreht sich um die Mode und die anstehenden Meisterschaften auf der HAARE. LIV-Creativdirektor Dieter Schöllhorn stand den Journalisten Rede und Antwort und konnte am Beispiel der mitgebrachten Modelle zeigen, wohin der Modetrend Herbst/Winter geht. Das griffen die Journalisten gerne auf und schrieben ihre Beiträge. Die dpa, Deutschlands größte Nachrichtenagentur, verbreitete die Botschaft, so dass beispielsweise die Westfälischen Nachrichten schrieben: „Frisuren sind längst nichr mehr nur bei Frauen ein Statement. Das Styling unterstreiche die Individualität, heißt es beim Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks.“ In diesem Jahr gehe der Trend bei Frauen zum Kurzhaarschnitt, sagte Dieter Schöllhorn, Creativdirektor beim Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks, bei einer Pressekonferenz am Montag. „Dabei unterstreiche das Styling die Individualität – von elegant bis sportlich oder punkig und wild sei alles dabei“, so die Zeitung. An den Wettbewerben und Meisterschaften nehmen über 200 Friseure aus ganz Deutschland teil.


„Es geht um die Befreiuung von den langen Haaren“, wird Schöllhorn im Straubinger Tagblatt zitiert. Die Zeitung berichtet auch über das Statement von Landesinnungsmeister Christian Kaiser zur HAARE 2017: „Wer auf der Suche nach Trends, Inspiration und neuen Ideen ist, wird dort mit Sicherheit fündig.“
Die HAARE findet in Nürnberg statt und daher ist es auch für die Veranstalter wichtig, dass die örtliche Presse berichtet. So beispielsweise Nordbayern.de, der gemeinsame Online-Auftritt der Nürnberger Nachrichten und der Nürnberger Zeitung. Das Nachrichtenportal schreibt: „Diesmal haben sich die bayerischen Friseure bei ihrer Vorführung in der Nürnberger Messe festgelegt: Kurzes Haar ist Trend, vor allem in Hellblond. Die Seiten sind dabei immer akkurat geschnitten, beziehungsweise rasiert. Getragen werden kann der Pilz entweder elegant an den Kopf angelegt oder eher punkig mit längerer Vorderpartie. Wer absolut im Trend liegen will, lässt also zu Schere und Blondiermittel greifen.“
Und weiter heißt es von Creativdirektor Dieter Schöllhorn: „Alle anderen müssen aber auch nicht weinen, denn natürlich sind auch alle anderen Längen „in“. Schließlich gilt: Die Frisur muss zur Trägerin passen, wie Creativdirektor Dieter Schöllhorn betonte. Wer langes Haar hat, sollte viel Volumen hineingeben. Big Hair ist angesagt!“
Sehr humorvoll ist das bayerische Fernsehen an die Vorberichterstattung über die HAARE herangegangen. Der Beitrag ist ein Nachrichtenfeature über die Mode und auch hier kommt LIV-Creativdirektor Dieter Schöllhorn zu Wort und kann für die Wettbewerbe auf der HAARE werben.

HAARE: Kongress Vorsprung durch Information

Die HAARE 2017 bedeutet nicht nur Meisterschaften und Ausstellung, sondern auch Kongress. Unter dem Motto „Vorsprung durch Information“ hat der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks prominente Sprecher und Redner eingeladen und ein attraktives und abwechslungsreiches Kongressprogramm für zwei Tage zusammengestellt.

Sonntag, 22. Oktober
10:00 Erhaltung und Regenerierung von Haarwuchs, Dr. h. c. Peter Jentschura
10:30 Die Stolpersteine zum Salonerfolg, Joe Ritter
11:00 Leistungslohn und Bindungsmodelle, Norbert Göppel von Peter Zöllner Unternehmensberatung
11:30 Das Triple AAA der Persönlichkeit – AuthentischeAusdrucksArbeit, Dr. Verena Hofmann, Arbeits- und
Organisationspsychologin & Trainerin
12:30 Die Auslastung meines Salons – wie ich durch nur eine Berechnung meinen Umsatz steigern kann, Torsten Kowalsky von Schaefer & Partner Consulting
13:00 Erhaltung und Regenerierung von Haarwuchs, Dr. h. c. Peter Jentschura
13:30 Existenzgründung – Das Survival-Kit für die Selbstständigkeit, Alexander Jandt
14:00 Employer Branding – das Unternehmen als Arbeitgeber-Marke: so wird die Personalsuche ein Erfolg, Knuth Arndt von Friseurjobagent
14:30 Thema der Zeit – Zeitmodelle, Peter Zöllner Unternehmensberatung
15:00 Digitalisierung Ihres Friseursalons, Shore GmbH
15:30 Naturhaarfarben und -pflegeprodukte als Umsatzsegment der Zukunft, Angelika Wöll

 

Montag, 23. Oktober
10:00 Erhaltung und Regenerierung von Haarwuchs, Dr. h. c. Peter Jentschura
10:30 Digitalisierung Ihres Friseursalons, Shore GmbH
11:00 Der Preis der Schönheit, Joe Ritter
11:30 Besser abschneiden – Kohle und gute Ausbildungsbedingungen zählen, Tanja Kirchner und Timo Klein für verd.i
12:00 Mitarbeiter als Markenträger des Salons in Sozialen Netzwerken, Matthias J. Lange von redaktion42
12:30 Mehrdimensionale Preisgestaltung, Alexander Jandt
13:00 Erhaltung und Regenerierung von Haarwuchs, Dr. h. c. Peter Jentschura
13:30 Naturhaarfarben und -pflegeprodukte als Umsatzsegment der Zukunft, Angelika Wöll

Bayerische Friseurarbeitgeber fordern Tarifvertrag für Azubis

Lassen Sie uns endlich den Tarifvertrag für Azubis in trockene Tücher bringen!

Lassen Sie uns endlich den Tarifvertrag für Azubis in trockene Tücher bringen!

„Lassen Sie uns endlich den Tarifvertrag für Azubis in trockene Tücher bringen!“ Der Landesinnungsmeister des bayerischen Friseurhandwerks Christian Kaiser fordert die Gewerkschaft auf, noch in diesem Jahr an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die verdi-Aktion „Das Friseurhandwerk geht baden“ ist reine Stimmungsmache und dient ausschließlich der Mitgliedergewinnung.
Die Fakten sind: Auf 465 Euro im ersten, 570 Euro im zweiten und 720 Euro im dritten Ausbildungsjahr erhöhten die bayerischen Friseurunternehmer einseitig die Ausbildungsvergütungen bei ihrer Mitgliederversammlung im Mai. Die Gewerkschaft verdi war in den vergangenen zwei Jahren nicht bereit, über einen Vergütungstarifvertrag für Auszubildende zu verhandeln. Der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks hatte 2015 beschlossen, die Verbandsempfehlung in einen Tarifvertrag zu überführen. Da verdi einen bundesweiten Abschluss anstrebt, kam es in Bayern aber nie zu Verhandlungen. Dabei könnte ein bayerischer Azubi-Tarifvertrag wegweisend für die Bundesebene sein. Neben der kontinuierlichen Erhöhung der Ausbildungsvergütungen strebt der bayerische Landesinnungsverband auch den Einstieg in eine im Tarifvertrag festgeschriebene betriebliche Altersvorsorge für die Auszubildenden an.
Fest steht: Die Friseurlehrlinge in Bayern erhalten aufgrund eines Vorstoßes der Friseurarbeitgeber mehr Geld. Die Ausbildungsvergütungen für die Friseurazubis in Bayern wurden zum 1. August 2017 um rund 3 Prozent erhöht. Diese Beschlüsse gehen auf Initiative der Arbeitgeber zurück.
“Wir halten eine moderate, kontinuierliche Erhöhung der Ausbildungsvergütungen für richtig”, stellt Landesinnungsmeister Christian Kaiser klar. “Es ist bedauerlich, wenn die Gewerkschaft aus ideologischen Gründen nicht bereit ist, dies für Bayern in einem Tarifvertrag festzuschreiben. Deswegen mussten wir im Alleingang von unserer Regelungskompetenz Gebrauch machen”, begründet Kaiser den Beschluss.

Wurden Ihre Daten ausspioniert?

Checken Sie Ihre Daten, ob Sie ein Datenleck haben.

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Der Friseurunternehmer ist für die Sicherheit der Unternehmensdaten zuständig. Der LIV weist daher auf einen Aufruf des Bundeskriminalamtes hin. Im Internet wurde eine Sammlung von Zugangsdaten für E-Mail-Konten gefunden. Vielleicht sind die Daten Ihres Salons auch dabei. Mehr als 500 Millionen E-Mail-Adressen samt der dazugehörigen Passwörter für verschiedene Online-Angebote umfasst die entdeckte Datenbank. Die Daten stammen vom Dezember 2016 und wer sein Passwort seither nicht geändert hat, hat ggf. ein Sicherheitsrisiko.
Jetzt gilt es aktiv zu werden: Der Datensatz wurde vom Hasso-Plattner-Institut in den „Identity Leak Checker“ integriert. Man gibt eine E-Mail-Adresse in das Suchfeld ein und erhält wenig später eine Antwort per Mail mit dem Prüfergebnis an seine Adresse geschickt.

Friseurazubis gewinnen 2. Aschaffenburger Ausbildungspreis

LIV-Vorstandsmitglied Dieter Eser (links) mit den Preisträgern des 2. Aschaffenburger Ausbildungspreises

Mariama Sonko und Murat Kuba haben den zweiten Aschaffenburger Ausbildungspreis des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft gewonnen. Die beiden Auszubildenden im zweiten Lehrjahr nahmen mit ihrem Filmbeitrag „Ich bin gerne Friseur“ am Wettbewerb teil. Der Beitrag überzeugte die Jury und landete auf dem ersten Platz. Auch bei den Interviews mit Schülern und Schülerinnen der Mittelschulen wussten die beiden zu überzeugen und begeisterten das Publikum. Den Wettbewerbsbeitrag „Ich bin gerne Friseur“ kann man hier ansehen. Mit dem Preisgeld möchten die beiden zusammen mit ihren Mitschülern von der Johannes-de-la-Salle-Berufsschule Aschaffenburg, die sie bei der Umsetzung der Film Idee unterstützten, eine Fortbildung besuchen. „Jetzt wissen Sie, warum ich seit über 40 Jahren Friseur bin“, kommentierte LIV-Vorstandsmitglied Dieter Eser bei der Preisverleihung begeistert den Beitrag der Friseurazubis.

Fotonachweis: Johannes-de-la-Salle-Berufsschule