Neues Rundschreiben für Mitglieder veröffentlicht

Im passwortgeschützten Mitgliederbereich ist ab sofort das Rundschreiben LIV aktuell vom 21. September abrufbar. Das Passwort haben die Mitglieder mit der Zeitschrift LIV direkt erhalten und können es bei ihrer zuständigen Innung oder beim LIV erfragen.

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24-Stunden-Video-Projekt zum Tag des Handwerks 2020

Am 19. September findet zum 10. Mal der Tag des Handwerks statt. Anders als in den Vorjahren wird es jedoch nicht bundesweit Veranstaltungen wie Straßenfeste, Tage der offenen Tür oder Azubi-Speed-Datings geben. Bedingt durch die Corona-Pandemie hat das Handwerk seinen Ehrentag zum Jubiläum neu erfunden. Statt regionaler Veranstaltungen gibt es ein digitales Video-Projekt.

Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer erklärt dazu: „Mit dem Tag des Handwerks wollen wir auf die Leistung der 5,5 Millionen Handwerkerinnen und Handwerker in Deutschland aufmerksam machen. Gerade in den zurückliegenden Monaten haben sie einmal mehr bewiesen, welch wichtige Säule sie in unserem Land sind. Im Bereich Reinigung und Desinfektion, in der Lebensmittelversorgung oder bei technischen Wartungen wäre ohne das Handwerk in diesem Frühjahr nichts gegangen. Für das Jubiläum unseres Aktionstags hätten wir uns andere Umstände gewünscht. Aber wir lassen uns nicht so schnell in unser Handwerk pfuschen. Für uns ist der Tag des Handwerks 2020 eine Chance zu beweisen: Das Handwerk ist auch digital nicht zu unterschätzen.“

Für das Video-Projekt zum Tag des Handwerks waren Handwerkerinnen und Handwerker dazu aufgerufen, Aufnahmen von ihrer Arbeit auf einem Aktionsportal einzureichen. Mehrere hundert 20- bis 60-sekündige Clips mit über fünf Stunden Gesamtlaufzeit sind zusammengekommen. Vom frühmorgendlichen Brötchenbacken, über das Umlackieren eines SUV bis zum Verzieren eines Hoftors mit dem Plasmaschneider geben sie authentisch Einblick in die Arbeit des Handwerks. Über ein digitales Ziffernblatt können sich die Besucher der Webseite ab dem 19. September zu beliebigen Uhrzeiten navigieren und sich dazu passende Videos aus den unterschiedlichen Gewerken anzeigen lassen.

Die Aktion soll aber nicht nur Unterhaltungswert haben. Ein kurzer Beschreibungstext erklärt, was zu sehen ist. Und wer mehr über das gezeigte Berufsbild erfahren möchte, wird direkt zur zugehörigen Ausbildungsbeschreibung geleitet. Denn traditionell ist der Tag des Handwerks auch eine Gelegenheit, um Jugendliche auf die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten im Handwerk aufmerksam zu machen. Aktuell sind noch 30.000 Ausbildungsplätze im Handwerk unbesetzt. Die Auswirkungen des langen Home Schoolings und des Ausfalls von Berufsorientierungsangeboten hinterlassen ihre Spuren. Die Neuabschlüsse von Ausbildungsverträgen sind verzögert angelaufen und werden sich bis in den Herbst hinein fortziehen. Der Bedarf an Fachkräften im Handwerk ist trotz Corona ungebrochen. Betriebe und Handwerksorganisationen setzen daher alles daran, in den kommenden Wochen noch möglichst viele Ausbildungsplätze zu vermitteln.

Der Tag des Handwerks fand erstmals 2011 statt. Seither präsentiert sich das Handwerk jedes Jahr am 3. Samstag im September deutschlandweit mit seiner Leistungsfähigkeit und Vielfalt. Denn mit rund 1,1 Millionen Betrieben, 5,5 Millionen Beschäftigten und rund 370.000 Auszubildenden in über 130 Handwerksberufen ist das Handwerk der vielseitigste Wirtschaftsbereich Deutschlands.

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Während der Corona-Pandemie: Gut geschützt beim Friseur

Salons setzen konsequent auf die Einhaltung der Hygiene- und Arbeitsschutzstandards, damit Kunden auch weiterhin ganz sicher ihr individuelles Friseurerlebnis genießen können.

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) und der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW), die kurz nach der Wiedereröffnung der Salons die Aufklärungs-Kampagne #friseuregegencorona initiiert hatten, bestärken die Friseure und ihre Kunden, weiterhin diszipliniert die Schutzmaßnahmen einzuhalten. Nur so ist und bleibt der Friseurbesuch sicher. Für den Friseur und seine Kundin.

Nach den Sommermonaten und der Urlaubszeit wurde mancherorts zu sorglos mit den möglichen Risiken einer Ansteckung umgegangen. Die Folge: Die Infektionszahlen steigen wieder.

Damit sich Kunden unbesorgt in den Friseurgeschäften aufhalten können, werden eine ganze Reihe aufwändiger Hygienemaßnahmen umgesetzt. Das ist für die Mitarbeiter der Salons häufig nicht nur anstrengend und zeitraubend. Da viele Arbeitsabläufe neu organisiert werden müssen und weniger Kunden bedient werden können, gibt es auch Umsatzeinbußen für die Salons zu verkraften.

Harald Esser, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks (ZV): „Wir wissen, was die Friseure momentan alles leisten müssen. Aber nur, wenn wir alle gemeinsam Verantwortung übernehmen, schaffen wir es, die Pandemie sicher zu überstehen. Die Aufklärungs-Kampagne #friseuregegencorona soll den Friseuren helfen, den Menschen die Bedeutung eines konsequenten Infektionsschutzes in der Corona-Pandemie näher zu bringen.“

Mehr Informationen zur Kampagne gibt es hier.

Corona-Virus: MP Söder Regierungserklärung 20. April 2020 – Lob an das bayerische Friseurhandwerk

Ministerpräsident Söder lobt das bayerische Friseurhandwerk in seiner heutigen Regierungserklärung.

Ministerpräsident Söder lobt das bayerische Friseurhandwerk in seiner heutigen Regierungserklärung.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder lobt in seiner Regierungserklärung am 20. April 2020 die Arbeit des bayerischen Friseurhandwerks. Es war die zweite Regierungserklärung zu Corona.

Der LIV Friseure hat seine Vorschläge für ein Hygiene-Konzept an den Zentralverband eingereicht. „Die genauen Hygieneauflagen werden im Moment auf Bundesebene unter anderem mit der Berufsgenossenschaft erarbeitet“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Wir in Bayern tun alles dafür, dass die Regeln schnellstmöglichst auf den Weg kommen.“

Kaiser weiter: „ Wir bitten unsere bayerischen Mitgliedsbetriebe noch um etwas Geduld. Sobald konkrete Beschlüsse vorliegen, werden wir die Innungen und Mitgliedsbetriebe informieren.“

Corona-Virus: Statement des Landesinnungsmeisters

Landesinnungsmeister Christian Kaiser mahnt zur Zurückhaltung bei der anstehenden Öffnung von Friseursalons in Bayern am 4. Mai 2020. Die Öffnung ist begrüßenswert. Es müssen die anstehenden Hygienekonzepte umgesetzt werden, die derzeit auf Bundesebene erarbeitet werden. Sobald Informationen vorliegen, werden Mitgliedsbetriebe durch die Friseurinnungen und den Landesinnungsverband zeitnah versorgt.

Corona-Virus: Bayerische Friseure dürfen ab 4. Mai öffnen

Ministerpräsident Söder während seiner Pressekonferenz.

Ministerpräsident Söder während seiner Pressekonferenz.

Das bayerische Friseurhandwerk begrüßt ausdrücklich die ersten Lockerungen der Staatsregierung bei den Corona-Beschränkungen in Bayern. So dürfen Friseurbetriebe in Bayern ab 4. Mai wieder öffnen, wenn sie bestimmte Hygiene- und Abstandsregeln einhalten.
„Die genauen Hygieneauflagen werden im Moment auf Bundesebene erarbeitet“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Wir in Bayern tun alles dafür, dass die Regeln schnellstmöglichst auf den Weg kommen und mit den zuständigen Ministerien abgestimmt werden.“ Ministerpräsident Markus Söder wies in der Pressekonferenz am 16. April darauf hin, dass es ein Maskengebot und eine Abstandsregelung in den Salons geben soll. Söder lobte ausdrücklich den bayerischen Landesinnungsverband für eine „Reihe von sehr guten Vorschlägen“.

Neben den ohnehin strengen Hygieneauflagen in Salons soll der Zutritt zu den Friseurbetrieben gesteuert werden, um Warteschlangen zu vermeiden. Zudem soll persönliche Schutzausrüstung eingesetzt werden.
Der LIV ist in Verhandlungen mit Lieferanten von Masken und Desinfektionsmitteln für seine Mitgliedsbetriebe. „Die Wiedereröffnung unserer Mitgliedsbetriebe darf nicht am Material scheitern“, erklärt Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Ein erstes Angebot ist an Mitgliedsinnungen und Obermeister bereits verschickt worden.

Corona-Virus: Argumente für Exit-Strategie an Wirtschaftsminister übermittelt

„Wir fordern den Bayerischen Wirtschaftsminister auf, den Landesinnungsverband bei der Erarbeitung einer Exit-Strategie für das bayerische Friseurhandwerk zu beteiligen,“ so Landesinnungsmeister Christian Kaiser

„Wir fordern den Bayerischen Wirtschaftsminister auf, den Landesinnungsverband bei der Erarbeitung einer Exit-Strategie für das bayerische Friseurhandwerk zu beteiligen,“ so Landesinnungsmeister Christian Kaiser

„Wir fordern den Bayerischen Wirtschaftsminister auf, den Landesinnungsverband bei der Erarbeitung einer Exit-Strategie für das bayerische Friseurhandwerk zu beteiligen,“ so Landesinnungsmeister Christian Kaiser zu bevorstehenden Ankündigungen in der Corona-Krise. „Wir haben deshalb dem Wirtschaftsministerium unsere Argumente und Überlegungen einer Exit-Strategie übersandt und hoffen auf eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Friseurhandwerk und Politik.“

„Wir müssen handeln, denn die aktuelle Situation beflügelt die Schwarzarbeit. Die Nachfrage nach Friseurdienstleistungen ist vorhanden“, so Kaiser. Do it yourself (DIY) birgt Gefahren für den bayerischen Verbraucher, wenn Friseurkunden nun zu Drogerieprodukten greifen, die sie sonst nicht anwenden und die damit Allergien auslösen können. Ein weiteres Argument sieht der Landesinnungsverband darin, dass die Friseurdienstleistung zum Wohlbefinden der Menschen beiträgt. Zudem sind Friseurdienstleistungen zum Teil medizinisch notwendig (Perückenversorgung bei Krebspatienten) oder für die psychische Gesundheit wichtig. So müssen geklebte Toupets alle vier Wochen erneuert werden.

Diese Argumente für eine gemeinsame Exit-Strategie und Maßnahmen, die Friseuren ein sicheres Arbeiten mit erhöhten Hygienestandards ermöglichen sollen, wurden dem Wirtschaftsministerium als zuständigem Ministerium übermittelt. „Wir unterstützen die Maßnahmen der bayerischen Politik und sind uns sicher, dass wir mit unseren guten Argumenten auf offene Ohren bei Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger stoßen“, erklärte Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Am Mittwochmittag wollen sich die verantwortlichen Politiker zum weiteren Vorgehen in Sachen Corona äußern. 

Corona-Virus: Herr Söder, vermissen Sie Ihren Friseur?

Bei der Online-Veranstaltung CSU-Live am 8. April 2020 beantwortet Ministerpräsident Markus Söder die Frage von LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb: Wie sehr vermissen Sie Ihren Friseur? Interessant auch die Anmerkung von Generalsekretär Markus Blume.

Corona-Virus: Ehrenamtliche Vorstandsarbeit geht virtuell weiter

Erste virtuelle Vorstandssitzung des LIV.

Erste virtuelle Vorstandssitzung des LIV.

Neue Zeiten bringen neue Herausforderungen mit sich. Aufgrund der Corona-Krise hat der Vorstand des Landesinnungsverbandes seine erste Vorstandssitzung im Netz abgehalten. Via Zoom wurden die ehrenamtlichen, über ganz Bayern verteilten Vorstandsmitglieder von der Geschäftsführung zu einem Zoom-Meeting eingeladen und besprachen aktuelle Themen.
„Unsere Vorstandsarbeit geht weiter und ich danke meinen Kolleginnen und Kollegen, die als Friseurmeisterin und -meister einen eigenen Salon haben, sich für das bayerische Friseurhandwerk in dieser schweren Zeit einzusetzen“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Die Technik macht es möglich, dass wir unser Ehrenamt weiter wahrnehmen und dringende Themen besprechen können.“ Diskutiert wurde unter anderem über den Informationsbedarf der Mitgliedsbetriebe und Strategien für die Wiedereröffnung der Salons.
Nachdem die Mitgliederversammlung Ende April wegen Corona ausfallen muss, werden als nächstes Bezirksversammlungen via Zoom durchgeführt, damit der Informationsfluss gewährleistet ist.

Corona-Virus: Friseurhausbesuch ist untersagt

Hausbesuche von Friseuren sind untersagt.

Hausbesuche von Friseuren sind untersagt.

Auch wenn der Kunde noch so drängt: Mindestens bis 3. April, 24 Uhr, sind in Bayern Friseurdienstleistungen untersagt. Dem LIV kommen Anfragen zu Ohren, dass Kunden auf die Friseure Druck ausüben und um einen Friseurhausbesuch nachfragen. „Das ist eindeutig verboten“, stellt Landesinnungsmeister Christian Kaiser unmissverständlich klar. 

Der geforderte Mindestabstand von 1,5 Metern ist auch zu Hause bei der Friseurdienstleistung nicht einzuhalten. Zudem sind beim Friseurhausbesuch die Hygienestandards weniger kontrollierbar als in einem Salon.

Wer gegen die Allgemeinverfügung der Staatsregierung verstößt, kann mit einer Geldbuße in Höhe bis zu 25.000 Euro belegt werden. Oder es drohen bis zu fünf Jahre Haft, wenn jemand infiziert wird. Im Interesse der Gesundheit aller sollten Verstöße nicht geduldet, sondern zur Anzeige gebracht werden. „Das ist absolut kein Kavaliersdelikt“, so Landesinnungsmeister Kaiser. 

Am Wochenende wurde ein Friseurunternehmer in der Landeshauptstadt München angezeigt. Am Samstag, 21.03.2020, gegen 14 Uhr, teilte ein Zeuge dem Polizeinotruf 110 mit, dass ein Friseurgeschäft im Lehel nach seinem Eindruck geöffnet hätte. Eine Streife überprüfte den Salon und stellte fest, dass tatsächlich Geschäftstätigkeiten stattfanden. In dem Betrieb befanden sich vier Personen (21 bis 50 Jahre alt, einer mit Wohnsitz im Landkreis Bad Tölz Wolfratshausen und die anderen drei aus München). Allen vier Personen wurde ein Platzverweis erteilt und sie wurden wegen des Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.