Runderneuerte Website für den LIV

Rundum erneuert startet der Landesinnungsverband mit einer neuen Website unter friseurebayern.de. Die Optik der Seite wurde modernisiert und das technische System erneuert. „An erster Stelle setzen wir aber weiterhin auf Aktualität und nutzwertige Inhalte für Innungen und Innungsbetriebe in Bayern“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Unser Verband ist ein moderner, verlässlicher Dienstleister für unserer Mitglieder und ein Sprachrohr gegenüber Öffentlichkeit und Politik.“
In der Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig schnelle, reibungslose und digitale Kommunikation geworden ist. Daher ist nun auch die Zeit für einen Relaunch der Website gekommen, um ein deutliches Zeichen zu setzen.

Bookmarks auf friseurebayern.de aktualisieren
Wichtig: Die bisherige Website wird nicht mehr aktualisiert. Bitte überprüfen und aktualisieren Sie gegebenenfalls Ihre Bookmarks auf friseurebayern.de. Die Adresse friseurebayern.com wird in Kürze deaktiviert.

Kostenlose E-Mail-Infos abonnieren
„Schnelle Information steht bei uns an erster Stelle, daher bitten wir Sie unsere kostenlosen E-Mail-Infos zu abonnieren, um sofort über neue Beiträge auf der Website informiert zu werden“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Interner Bereich für Mitglieder
Die neue Website ist klar gegliedert und zeigt das Spektrum einer modernen Interessenvertretung. „Großen Wert haben wir auf Übersichtlichkeit und Nutzwert gelegt“, erklärt Christian Kaiser. Der interne Bereich ist weiterhin passwortgeschützt und bietet Innungsmitgliedern Informationen wie Verordnungen, Verträge, Rundschreiben und die LIV direkt. Das Passwort erhalten Mitgliedsbetriebe bei ihrer Friseurinnung und aus der LIV direkt. Das Passwort und die Informationen des internen Bereichs dürfen nicht weitergegeben oder in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden. „Mitgliedsbetriebe einer im LIV organisierten Friseurinnung müssen hier einen klaren Vorteil gegenüber Nichtmitglieder haben“, betont Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Sie machen durch ihre Mitgliedsbeiträge unsere Arbeit erst möglich.“

Infos bei Fehlern an den LIV
In den nächsten Wochen wird die neue Website unter Volllast getestet und optimiert. „Sollten bei Ihnen Fehler und Bugs auftauchen, bitten wir um Information. Nur so können wir handeln“, ruft Kaiser auf. „Ich freue mich über das Engagement einer lebenden Organisation, die sich für unserer Friseurhandwerk in Bayern einsetzt.“

Flechtfrisuren zur WirtshausWiesn

Zum zweiten Mal muss die Wiesn aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. Aber es gibt stattdessen die WirtshausWiesn. Vom 18. September bis 3. Oktober 2021 lässt sich in 51 Münchner Gaststätten echte, gemütliche und traditionelle Wiesn-Stimmung erleben. Natürlich müssen dazu Flechtfrisuren im Wiesnstyle getragen werden. „Zum Dirndl gehören Flechtfrisuren bei den Friseurkundinnen einfach dazu“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Dazu gibt es beim LIV ein besonderes Angebot. „Mit den bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitungen von Annerose Cutivel ist es für Sie und Ihre Mitarbeiter ein Leichtes, Ihre Kundinnen mit zauberhaften Flechtfrisuren zu begeistern“, so Kaiser. Der LIV hat einige Exemplare der beliebten Bücher Die Kunst des Flechtens und die Kunst des Hochsteckens zum deutlich reduzierten Preis von 29,90 Euro inkl. Mehrwertsteuer für Sie. Bestellungen bitte hier.

LIV Bayern Podcast zum Tag des Handwerks

Der Tag des Handwerks findet jährlich am dritten Samstag des Septembers statt. Im Mittelpunkt stehen die 5,6 Millionen Handwerker in Deutschland. Grund genug für den LIV Friseure Bayern mit einem LIV Bayern Podcast zu starten.

Landesinnungsmeister Christian Kaiser, der auch Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks ist, im Gespräch mit LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb über die Bedeutung der Friseure in Bayern und Deutschland. „Was bedeutet der Tag des Handwerks für die deutschen Friseurbetriebe?“
Der Tag des Handwerks würdigt die Bedeutung des Handwerks als Wirtschaftsbranche und bringt Handwerksberufe den jungen Menschen näher. Der Aktionstag wurde 2011 vom Zentralverband des Deutschen Handwerks ausgerufen.

Christian Kaiser und Doris Ortlieb zum Tag des Handwerks.

Vertrauen in Beamte geht zurück – Trend nachvollziehbar

Das Vertrauen der deutschen Bevölkerung in die Leistungsfähigkeit des Staates ist 2021 deutlich zurückgegangen. Die aktuelle forsa-Umfrage des DBB Beamtenbund und Tarifunion belegt einen besorgniserregenden Trend bezüglich des Vertrauens der Bevölkerung in die Leistungsfähigkeit des Staates.
Vor allem mit der Bewältigung der Corona-Krise und beim Klima- und Umweltschutz sehen viele den Staat als überfordert an, so das Hauptergebnis der dbb Bürgerbefragung 2021.

„Wir Friseure können diese Trend nachvollziehen“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser, der auch Vorsitzender des Ausschusses Wirtschaft und Soziales im Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks ist. Verordnung um Verordnung wird produziert und zeitlich von den Verantwortlichen sehr knapp veröffentlicht. „Das bringt Unruhe und Verdruss“, so Kaiser. So werden Infektionsschutzverordnungen nachts veröffentlicht, die dann am nächsten Tag vom Friseur umgesetzt werden müssen. „Dank einer leistungsstarken Organisation im Friseurhandwerk mit Zentralverband und Landesinnungsverband sowie den Innungen vor Ort werden die Verordnungstexte schnell aufbereitet und dem Innungsfriseur kurzfristig zur Verfügung gestellt, damit er sich rechtskonform verhalten kann“, beschreibt Kaiser die Situation. Dennoch kommt Frust bei allen Beteiligten auf. So sind die Umfrageergebnisse, die das Meinungsforschungsinstitut forsa für den dbb erhoben hat, nachvollziehbar.
„Wir schlittern in eine grundsätzliche Vertrauenskrise zwischen Staat und Bevölkerung. Wenn innerhalb eines Jahres die Zahl derer, die auf die Handlungsfähigkeit des Staates vertrauen von 56 auf 45 Prozent sinkt, beschleunigt sich hier ein besorgniserregender Trend“, so der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach. „Da ‚der Beamte‘ generell stellvertretend für alle staatlichen Unzulänglichkeiten in Haftung genommen wird, ist das dieses Jahr eigentlich keine Überraschung.“

Bayerische Friseure begrüßen das Verlängern der Wirtschaftshilfe

„Wir begrüßen die Entscheidung der Bundesregierung, die mit der Corona-Pandemie begründeten Wirtschaftshilfen um drei weitere Monate bis Jahresende 2021 zu verlängern“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser, der auch Vorsitzender des Ausschusses Wirtschaft und Soziales im Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks ist. „Das ist ein richtiges Zeichen für unsere krisengeschüttelten Betriebe. Noch wichtiger wäre es, wenn unser personalintensives Friseurhandwerk beim reduzierten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent berücksichtigt wird.“

Die Details der Förderbedingungen der Überbrückungshilfe III Plus werden weitgehend beibehalten. Antragsberechtigt sind weiterhin Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent. Verlängert wird ebenfalls der Eigenkapitalzuschuss für besonders stark betroffene Unternehmen und die Neustarthilfe Plus für Solo-Selbstständige.
“Es ist gut, dass die Verlängerung der Hilfen bereits feststeht. In vielen Regionen Bayerns liegt die Inzidenz über 35, sodass für den Friseurbesuch die 3G-Regel gilt. Mit dem Auslaufen der kostenfreien Tests im Oktober steht den Friseuren noch eine schwierige Zeit bevor”, so Christian Kaiser.

Bayerische Friseure fordern 7 Prozent Mehrwertsteuer “Wir haben unseren Beitrag geleistet”

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sprach sich in der „ARD-Wahlarena“ dafür aus, die Mehrwertsteuer für Gastronomen dauerhaft gesenkt zu halten. Bisher war das nur im Rahmen eines Corona-Hilfspakets geschehen. “Wo bleiben wir Friseure?” entgegnet Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Für das Friseurhandwerk unterwegs: Landesinnungsmeister Christian Kaiser im Bayerischen Wirtschaftsministerium

„Wir haben unseren Beitrag zu den Corona-Maßnahmen geleistet und nun ist es an der Zeit, unsere Betriebe unter Berücksichtigung der enormen Beschäftigungs-, Ausbildungs- und Integrationsleistung des Friseurhandwerks zu entlasten.“
Landesinnungsmeister Christian Kaiser fordert von der Politik: “Vor allem mit einem reduzierten Mehrwertsteuersatz kann die Mehr- und Überbelastung des Faktors Arbeit im Dienstleistungshandwerk Friseur sehr direkt und effizient korrigiert werden. Um die Existenz vieler Salons zu sichern, muss im Friseurhandwerk der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent gelten.“ Eine entsprechende Initiative ging auch vom Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks aus, dessen Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses Christian Kaiser ist.
In einem Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier heißt es daher: „Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sind für das Friseurhandwerk folgenschwer und gefährden weiter die Existenz vieler Salons. Die 70.000 Saloninhaberinnen und Saloninhaber haben gemeinsam mit ihren über 250.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pandemie viel auf sich genommen, um das Covid-19 Virus zu bekämpfen. Das Friseurhandwerk hat sich mit beispielhaften Hygienekonzepten und Aktionen wie #friseuregegencorona viel Respekt und soziale Relevanz erarbeitet. Doch ein neues Image allein kann nicht die Antwort auf die Existenznöte sein.“ “Bei Friseurdienstleistungen gibt es keinen Nachholeffekt und die weiterhin bestehenden Einschränkungen führen auch im zweiten Jahr der Pandemie zu einem deutlichen Umsatzrückgang”, bringt Christian Kaiser das Problem auf den Punkt.

Appell der bayerischen Friseure: 10 qm Lösung endlich beenden

Der LIV fordert eine Aufhebung der 10 Quadratmeter-Regelung,

Mit Unverständnis und Kopfschütteln reagierte Landesinnungsmeister Christian Kaiser auf die ausgebliebenen Corona-Lockerungen für das bayerische Friseurhandwerk. Sowohl Ministerpräsident Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger als auch Gesundheitsminister Klaus Holetschek bekamen Schreiben mit der Aufforderung, die 10 Quadratmeter-Regelung für Friseursalons aufzuheben. „Passiert ist nichts“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser enttäuscht. Das Büro des Gesundheitsministers hat sich zumindest gemeldet und unser Schreiben an das Wirtschaftsministerium weitergeleitet. 

Die Bundesnotbremse ist seit heute ausgelaufen. Die Bundesnotbremse kannte im übrigen auch keine Quadratmeterbeschränkung für körpernahe Dienstleistungen. Aber die aktuelle Fassung der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sieht in § 14 für das Friseurhandwerk als körpernahem Dienstleister eine Mindestfläche von 10 Quadratmeter pro Kunde vor. 

„Diese Regelung behindert viele Friseurbetriebe unverhältnismäßig stark. Aufgrund der Quadratmeterbeschränkung müssen Mitarbeiter weiterhin in Kurzarbeit verbleiben und dennoch können Betriebe nicht profitabel arbeiten. Außerdem leidet die ohnehin sehr gedämpfte Ausbildungsbereitschaft der Betriebe zusätzlich“, so Kaiser. In früheren Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnungen vor Einführen der Bundesnotbremse erstreckte sich die Quadratmeterregelung nicht auf das Friseurhandwerk. Arbeits- und Infektionsschutz kamen im Friseurhandwerk dennoch nicht zu kurz. 

In den Schreiben an die bayerischen Politiker heißt es weiter: „Wie Sie wissen, hat das Friseurhandwerk bereits seit April 2020 einen umfassenden und anspruchsvollen Arbeitsschutzstandard, der im Laufe der Zeit von der zuständigen Berufsgenossenschaft immer wieder nachjustiert wurde und auch Aspekte des Infektionsschutzes beinhaltet. Das Friseurhandwerk war somit frühzeitig für die erforderlichen Schutzmaßnahmen sensibilisiert und setzt diese bis zum heutigen Tag in vorbildlicher Weise um. Die Regelung zu den Mindestquadratmetern erweist sich in der Praxis allerdings als deutliches Hemmnis für die Betriebe.“ Aufgrund der zahlreichen anderen Vorgaben wie Mindestabstand zwischen den Kunden, FFP2-Maskenpflicht für Kunden, mindestens medizinische Masken für das Personal, Vermeiden von Wartezeiten, Festlegen von Verkehrswegen – wobei sich Kunden während der Dienstleistung ja nicht frei im Salon bewegen und der Weg vom Bedien- zum Waschplatz immer kontrolliert erfolgt -, Lüftungskonzept (schon vor der Pandemie war durch die TRGS 530 ein Mindestluftaustausch für Salons vorgeschrieben) kommt es in den Salons zu keinen ungewollten und unkontrollierbaren Personenansammlungen und die Aerosolkonzentration wird niedrig gehalten.

Christian Kaiser: „Das bayerische Friseurhandwerk fordert die verantwortlichen bayerischen Politiker auf, unsere Argumente nochmals zu überdenken und die 10 Quadratmeter Regelung endlich fallen zu lassen.“

19. Friseurwallfahrt nach Andechs: Erfolg trotz Corona

Über 70 Friseure aus ganz Bayern kamen am Montag, 28. Juni zur 19. Friseurwallfahrt zum Heiligen Berg nach Kloster Andechs. Aufgrund von Corona-Maßnahmen wurde auf Abstands- und Hygieneregeln geachtet. Trotz der Umstände war die Stimmung wieder hervorragend.

Die Friseur trafen sich unter Führung von Landesinnungsmeister Christian Kaiser am Bahnhof von Herrsching und bestiegen den Heiligen Berg bei besten Wetter durch das idyllische Kiemtal. In der Klosterkirche Andechs feierten die Friseure einen Gottesdienst bevor es in den Biergarten zum zünftigen Teil des Tages mit Bier und Schweinshaxn ging. „Seit 2003 findet am letzten Montag im Juni die Friseurwallfahrt nach Andechs statt und ich freue mich, dass sich trotz Abstands- und Maskengebot so viele Kolleginnen und Kollegen eingefunden haben und die Tradition weiter fortführen“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Entstanden ist die Friseurwallfahrt als Bittgang zum Erhalt des Meisterbriefs im Friseurhandwerk. Die Politik wollte das Gewerk aus der Anlage A entfernen und nur der massive Protest der Friseure sorgte dafür, dass der Meisterbrief in diesem Beruf erhalten blieb.
„Aus diesem Bittgang wurde unsere traditionelle Wallfahrt nach Andechs“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Die politische Protestaktion wandelte sich zu einem traditionellen Beisammensein, um sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und den Tag zu genießen.“

Im kommenden Jahr 2022 soll die Friseurwallfahrt am Montag, 27. Juni 2022, stattfinden.

Hier ein VR-Video aus dem Biergarten.

Webinar LIV digital: 1×1 der Pressearbeit im Lokalen

Im Pandemiejahr 2020 ist das Medienvertrauen der Deutschen gestiegen. 56 Prozent der Befragten geben an, der Presse bei komplexen Sachverhalten zu vertrauen. Daher ist es sinnvoll für Friseursalons und Innungen gerade jetzt in den lokalen Medien Flagge zu zeigen und sich zu positionieren. Die enorme Resonanz, die hohe Abdruckquote und enorme Reichweite auf die LIV-Aktionen mit den Innungen „Wir lassen das Licht an“ zeigen, wie hervorragend lokale Pressearbeit funktionieren kann.

In unserem Online-Seminar LIV digital „1×1 der Pressearbeit im Lokalen“ zeigt Referent Matthias J. Lange, wie der Salon in die lokale Zeitung kommt. Termin ist Dienstag, 22. Juni von 19.00 – 20.30 Uhr via Zoom, die Teilnehmergebühr beträgt 30 Euro netto. Dieses Online-Seminar richtet sich ausschließlich an Innungsmitglieder (Mitglied in einer dem LIV Bayern angehörenden Innnung).
Durch Corona hat die lokale Tages- und Wochenzeitung wieder Aufwind, gleichzeitig haben Zeitungen immer weniger Mitarbeiter. Dies ist die Chance für Sie als Modeexperte. Dieses Seminar zeigt, wie Sie es schaffen, einen Artikel samt Foto in die Zeitung zu bringen und wie Sie sich optimal lokal positionieren.

Anmeldung bitte hier.

Hier gilt die Testpflicht beim Friseur nicht

Vollständige Geimpfte benötigen für den Friseurbesuch keinen negativen Coronatest.

Mit der Aktualisierung der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung am 5. Mai hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege weitere Ausnahmen von der Testpflicht vor dem Friseurbesuch geschaffen. Für folgende Personengruppen ist der Friseurbesuch ohne Nachweis eines negativen Coronatests möglich:

  • vollständig gegen COVID-19 Geimpfte
  • genesene Personen
  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag

Als vollständig Geimpfte gelten Personen, bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind und die über einen entsprechenden Impfnachweis verfügen (§ 1 a Abs. 1 Ziff. 1 12. BayIfSMV).

Als genesene Person gilt, wer eine vorherige Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen kann. Die zugrundeliegende Testung muss mittels PCR-Verfahren erfolgt sein und diese muss mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegen. Die Person darf keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen und es darf keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen sein (§ 1 a Abs. 1 Ziff. 2 12. BayIfSMV).

Liegt in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz fünf Tage in Folge unter 100, entfällt ab dem übernächsten Tag für alle Friseurkunden der vorherige Coronatest. Maßgebend ist die entsprechende Bekanntmachung der Kreisverwaltungsbehörde.

Besteht eine Testpflicht, wird diese durch die Vorlage eines negativen Ergebnisses eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen PCR-Tests, POC-Antigentests oder Selbsttests auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 erfüllt. Selbsttests gibt es derzeit für die Probenentnahme aus dem vorderen Nasenbereich, als Gurgel- und Spucktests. Sie müssen vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM zugelassen sein und vor Ort, also beim Friseur bzw. vor dem Salon, unter Aufsicht durchgeführt werden.