Azubis der Friseur-Innung Kempten „lernen“ Inklusion

Daumen hoch für eine Super-Aktion. Jutta Sonntag (Reihe hinten, ganz links), Obermeisterin der Friseur-Innung Kempten, organisierte mit Auszubildenden aus Betrieben der Friseur-Innung Kempten einen Styling-Nachmittag in den Allgäuer Werkstätten in Kempten, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Foto: moriprint

Menschen mit Behinderung dürfen nicht am Rand stehen, sondern gehören mitten in unsere Gesellschaft, verdienen Respekt und Wertschätzung. Oft sind nur mangelndes Wissen und Erfahrung für eine gewisse Scheu im Umgang mit Menschen mit Behinderung ursächlich. Azubis der Friseur-Innung Kempten hatten jetzt die Gelegenheit, durch einen Styling-Nachmittag in den Allgäuer Werkstätten in der Praxis zu erfahren, was Inklusion bedeutet. Es war ein großartiges Erlebnis, nicht nur für die Azubis, sondern auch für die elf Frauen mit Behinderung, die „Kundinnen“ sein durften.

Die Friseur-Innung Kempten sieht immer schon eine wichtige Aufgabe darin, ihren Auszubildenden nicht nur fachliche Fertigkeiten zu vermitteln, sondern auch deren soziale Kompetenzen zu fördern. So stieß auch die Idee einer Mitarbeiterin der Allgäuer Werkstätten bei der engagierten und stets an besonderen Aktionen interessierten Innungs-Obermeisterin Jutta Sonntag auf offene Ohren, und sie wurde sofort aktiv. „Wir möchten unseren Auszubildenden einfach ganz unterschiedliche Plattformen bieten“, erklärt dazu Jutta Sonntag.

17 Frauen mit Behinderung wollten „Kundinnen“ bei dieser Styling- und Schminkaktion werden, elf schafften den Platz vor einem Spiegel durch Losentscheid. Die vier Auszubildenden aus Mitglied-Salons der Friseur-Innung Kempten erfüllten alle Wünsche ihrer Kundinnen, schönes Make-Up oder schicke Frisuren. Die Veränderung gefiel den Frauen, sie zeigten deutlich ihre Freude. Am liebsten hätten sie es gesehen, wenn gleich ein neuer Termin vereinbart worden wäre.

Jutta Sonntag ist über diesen Styling-Ausflug in die Allgäuer Werkstätten hochbegeistert. Die Obermeisterin wertet es insbesondere sehr positiv, wie selbstverständlich und herzlich die Auszubildenden mit ihren neuen Kundinnen umgingen. Mehrere Azubis haben auch bereits ihr Interesse bekundet, beim nächsten Mal ebenfalls mitzuwirken. Sophia Eggert, die das Inklusionsprojekt von Seite der Allgäuer Werkstätten begleitete, brachte es auf den Punkt: „Es ist eine absolute Win-win-Situation.“

In den 1975 gegründeten Allgäuer Werkstätten werden aktuell knapp 700 Menschen mit Behinderung von ca. 180 Angestellten an den Standorten Kempten und Sonthofen in sieben Einrichtungen betreut. Speziell auf Menschen mit Behinderung angepasste Arbeitsangebote, verbunden mit Förderung und Bildung, bilden die Grundlage der Aufgaben der Allgäuer Werkstätten.

Mit viel Engagement weiter kräftig im Aufwind – Jahresversammlung mit Neuwahlen bei der Friseur-Innung Kempten

Der neue Vorstand der Friseur-Innung Kempten. Unser Foto zeigt (von links): die Vorstandsmitglieder Erhan Taghanli, Angela Yaman, Monika Steck, Toni Mahl, Lehrlingswart Karin Kruse, Obermeisterin Jutta Sonntag, stellvertretende Obermeisterin Sabine Lagner und Vorstandsmitglied Christoph Höpfer sowie stellvertretender Lehrlingswart Arzu Turaptin und Gottfried Voigt, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Kempten und der Innung. Nicht auf dem Foto die Vorstandsmitglieder Sabine Salbeck-Döring und Gabriele Reinisch. Foto: Kurt Sonntag.

Kempten (prb). Modern, engagiert, kreativ, so präsentiert sich die Friseur-Innung Kempten in der Öffentlichkeit, wobei nicht nur die Mitgliedsbetriebe der Innung Kempten von diesem positiven Image profitieren, sondern das gesamte Allgäuer Friseur-Handwerk. Denn die Kemptener Innung hat mit ihrer Begeisterung weitere Allgäuer Innungen „angesteckt“. Kollegiales Miteinander, insbesondere im Bereich Veranstaltungen, heißt die Devise. Man zieht an einem Strang, um die Leistungen der handwerklichen Friseur-Betriebe wieder ins rechte Licht zu rücken. Das zeigte sich deutlich bei der aktuellen Jahreshauptversammlung der Friseur-Innung Kempten. Obermeisterin Jutta Sonntag konnte in ihrem Jahresrückblick eine glänzende Bilanz vorweisen.

Absoluter Höhepunkt 2018 und die größte Herausforderung war natürlich die Allgäuer Festwoche. Unter dem Slogan„Wir schneiden immer gut ab“ hatte die Friseur-Innung Kempten mit Unterstützung der Innungen Memmingen und Oberallgäu die Sonderschau der Kreishandwerkerschaft Kempten auf der Allgäuer Festwoche gestaltet. Den Innungen war es gelungen, unter der Regie von Jutta Sonntag eine tolle Non-Stop-Show auf die Beine zu stellen. Durch ihr aktionsreiches Programm demonstrierten die Friseure in der Praxis dem begeisterten Publikum den ganzen Facettenreichtum ihres Berufes. Im Namen der Kreishandwerkerschaft bedankte sich Geschäftsführer Gottfried Voigt für das hohe Engagement der Innungsmitglieder.

Ein besonderes Anliegen ist es auch der Friseur-Innung Kempten, Schulabgängern den Friseurberuf nahezubringen, diesen ins richtige Licht zu rücken als modernes Handwerk, das alle Trends aufgreift. Wobei es Jutta Sonntag nicht dabei belässt, Schulabgänger für den Beruf zu interessieren, z. B. durch die Aktion „Wanted Handwerk“, sondern ihr liegt auch die Förderung des Nachwuchses am Herzen. Auch hier konnte die Obermeisterin von einem Erfolg berichten: Unter den rd.120 Friseurinnen und Friseure, die in Nürnberg bei den Deutschen & Bayerischen Meisterschaften der Friseure, den „hairGAMES 2018“, um die Titel kämpften, konnte die Auszubildende im 2. Lehrjahr im Haarstudio Jutta, Anastasiia Ptashchenko, in der Kategorie NEW TALENTS WIESN STYL, sowohl bei den Bayerischen als auch den Deutschen Meisterschaften jeweils den 2. Platz belegen,

Bei solchen Erfolgen war es für die Mitglieder keine Frage, dass bei den turnusmäßig anstehenden Vorstandswahlen Jutta Sonntag einstimmig für eine weitere Amtszeit als Obermeisterin gewählt wurde. Und nach dem Motto „never change a winning team“ wurde auch Sabine Lagner als stellvertretende Obermeister im Amt bestätigt. Karin Kruse begleitet wieder das wichtige Amt des Lehrlingswarts, ihre Stellvertreterin ist Arzu Turaptin.Dem Vorstand gehören weiterhin an: Gabriele Reinisch, Toni Mahl, Sabine Salbeck-Döring, Monika Steck, Angela Yaman und Christoph Höpfer. Neu im Vorstand ist Erhan Taghanli.

Dass Jutta Sonntag sich nicht auf den Lorbeeren ausruht, sondern schon wieder an neuen „Events“ bastelt, überraschte die Versammlungsteilnehmer nicht. Neben Kursen und Fachseminaren ist für Herbst/Winter eine Frisuren-/Modenschau in Planung.

Erfreut registrierte Jutta Sonntag auch, dass wieder ein neues Mitglied der Innung beigetreten ist. Nur durch eine starke Gemeinschaft könnten die Interessen der Betriebe gewahrt werden. „Die Arbeit macht Spaß, wir haben gemeinsam viel geschafft und werden das so weiterführen, die Ideen gehen uns nicht aus“, blickt Jutta Sonntag optimistisch in die Zukunft. Die gute Zusammenarbeit im Vorstand und die großartige Unterstützung durch die Mitgliedsbetriebe bei allen Aktionen seien die starke Basis, so die Obermeisterin.

Drei fränkische Friseurinnungen schließen sich zu schlagkräftiger Organisation zusammen

 

Obermeisterin Tanja Arnold-Petter (vorne Mitte) umringt von ihren Stellvertreterinnen und den Vorstandsmitgliedern der neuen Innung für Bamberg, Coburg und Lichtenfels.

Die Friseurinnungen Bamberg, Coburg und Lichtenfels sind zur fünftgrößten Friseurinnung in Bayern fusioniert. „Der Zusammenschluss zeigt, dass unsere bayerische Friseurorganisation mit der Zeit geht und schlagkräftige Einheiten bildet“, erklärt Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Durch die Fusion werden die Kräfte gebündelt, aber die Regionalität bleibt erhalten.“ Die neue Innung tritt nun als gemeinsame Friseurinnung für Bamberg, Coburg und Lichtenfels auf.

Die bisherigen Obermeisterinnen stehen an der Spitze der neuen Friseurinnung. Obermeisterin ist Tanja Arnold-Petter (Bamberg). Ihre drei Stellvertreterinnen stammen aus allen drei Innungen: Karin Eminger (Bamberg), Carmen Schultheiß (Coburg) und Elke Seidel (Lichtenfels).

Die Fusion hat klare Vorteile für die 105 Innungsmitglieder. Die Geschäftsführung liegt jetzt bei der Kreishandwerkerschaft Bamberg mit ihrem Geschäftsführer Assessor Siegfried Dibowski. „So können zum einen die Innungsmitglieder professionell und optimal betreut werden. Zum anderen wird das Ehrenamt von vielen Verwaltungstätigkeiten entlastet, wenn die Innung, anders als bisher in Coburg, von hauptamtlichem Personal unterstützt wird“, führt Landesinnungsmeister Christian Kaiser weiter aus.

„Jetzt hat die Innung die Chance, dass das ehrenamtliche Engagement gefördert wird. Die Bereitschaft zur Übernahme eines Ehrenamtes wird durch den Zusammenschluss gestärkt – die ehrenamtliche Arbeit kann auf mehrere Schultern verteilt werden und wird so für jeden Beteiligten leichter“, so Obermeisterin Tanja Arnold-Petter. „Unsere drei fusionierten Innungen sind auch ein hervorragendes Best-Practice-Beispiel für andere Innungen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.“

Landesinnungsmeister Christian Kaiser sieht die Fusion auch vor dem Hintergrund der Veränderungen im deutschen Friseurmarkt. Immer mehr Kleinstbetriebe im Markt erkennen nicht, wie wichtig eine umfassende fachliche und auch rechtliche Betreuung durch Innung und Fachverband ist, und bleiben leider oft den Innungen fern. Dies hat eine rückläufige Mitgliederzahl bei Innungen zur Folge. „Es zeigt sich, dass für eine schlagkräftige und leistungsstarke Organisation eine engere Zusammenarbeit und damit auch Fusionen erforderlich sind“, so der Landesinnungsmeister.

Neuburger Steckenreiter-Frisieren 2018

An Auszubildende und Gesellen richtet sich das Neuburger Steckenreiter-Frisieren am 4. März 2018. „Wer hier teilnimmt, der lernt für den Salonalltag, für den täglichen Wettbewerb“, bringt Manuela Wittek, Obermeisterin der Friseurinnung Neuburg-Schrobenhausen, den Nutzen der Wettbewerbsteilnahme auf den Punkt.

Ausgeschrieben sind vier Wettbewerbe, die für eine nationale und internationale Beteiligung offen sind. Eine gute Gelegenheit also für alle Auszubildenden und Jungfriseure, den Einstieg in das Wettbewerbsfrisieren zu wagen, um dann im Herbst bei der Bayerischen Meisterschaft an den Start zu gehen. Mit der modischen Föhnfrisur am Damenmodell und dem modernen oder klassischen Herrenhaarschnitt bewegen sich die Wettbewerbe nahe an den Anforderungen in Ausbildung und Gesellenprüfung. Ihrer Fantasie freien Lauf lassen können die Teilnehmer dann bei den Hochsteck- und Make-up-Wettbewerben unter dem Motto „Dark Night“. Die Ausschreibung gibt es online hier, die Anmeldung ist bis 1. März 2018 bei der Innung Neuburg möglich.

Mit dem Schülerwettbewerb „Ich style meine Freundin“ bietet die Innung auch jungen (Noch-)Nicht-Friseuren eine Bühne. An diesem Wettbewerb kann jeder zwischen 14 und 18 Jahren teilnehmen, der Spaß am Frisieren hat. Aufgabe ist es, einer Freundin eine extravagante, witzige, ausgefallene Frisur zu gestalten. Die Haare können hochgesteckt, geflochten, glatt oder lockig gestylt werden, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Salon Meier aus Reichertshofen ist einer der freundlichsten Händler Deutschlands

Marie-Luise und Harald Meier freuen sich über die Auszeichnung

Marie-Luise und Harald Meier freuen sich über die Auszeichnung

Als einer der „freundlichsten Händler Deutschlands“ wurde Friseursalon Meier in Reichertshofen in Oberbayern geehrt. Die Auszeichnung wurde dem innovative Friseurbetrieb von Mastercard verliehen. Unter dem Motto „Freundlichkeit gewinnt“ waren im Herbst 2016 die Verbraucher dazu aufgerufen, die freundlichsten Händler Deutschlands zu wählen. Friseurmeister Harald Meier und sein Team werden von den Kunden für ihre Beratungskompetenz, Servicestärke und Kundennähe geschätzt. Mit flexiblen Öffnungszeiten, der Möglichkeit online Termine zu vereinbaren und auch den angebotenen Bezahloptionen trägt Salon Meier den Bedürfnissen der Kunden Rechnung.

Diesen komfortablen Service schätzen die Kunden von Salon Meier. Daher folgten sie dem Aufruf von Mastercard und stimmten ab für die „Freundlichsten Händler Deutschlands“ – und wählten ihren Friseursalon aus Reichertshofen unter die beliebtesten Händler.

Der Friseursalon Meier wurde 1978 von Marie-Luise Meier im Reichertshofer Ortsteil Wolnhofen gegründet. 1981 erfolgte der Umzug an den heutigen Standort am Herzog-Heinrich-Platz in Reichertshofen. Inzwischen leitet Sohn Harald den Betrieb mit sieben Mitarbeitern. Der Betrieb ist Mitglied der Friseurinnung Ingolstadt/Pfaffenhofen. Harald Meier ist Vorstandsmitglied der Friseurinnung Ingolstadt/Pfaffenhofen.

Petra Zander als Obermeisterin bestätigt

Sabine Wolf, Brigitte Kees, Brigitte Schröder, Petra Zander, Ute Wilkinson, Bettina Däxle-Schiller, Karin Lanz, Renate Mrotzek

Obermeisterin Petra Zander (4.v.l.) mit (v.l.n.r.) Sabine Wolf, Brigitte Kees, Brigitte Schröder, Ute Wilkinson, Bettina Däxle-Schiller, Karin Lanz und Renate Mrotzek

Petra Zander wurde jüngst bei den Vorstandswahlen in der Friseurinnung Lindau als Obermeisterin bestätigt. Unterstützt wird sie bei der Innungsarbeit von ihrer Stellvertreterin Brigitte Schröder, den Vorstandsmitgliedern Bettina Däxle-Schiller und Brigitte Kees, Lehrlingswart Ute Wilkinson und Schriftführer Karin Lanz. Die Friseurinnung wird sich in diesem Jahr an der Landauer Handwerksoffensive und der Berufsinfomesse beteiligen. Für die Mitgliedsbetriebe werden Schulungen der Ersthelfer sowie zur arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Betreuung angeboten. Höhepunkt der Innungsarbeit ist die große Frisurenmodenschau am 4. November in der Spielbank Lindau.

HAARE 2016: Kartenvorverkauf startet – Innungsmitglieder erhalten 5 Euro Ermäßigung

buehne_menschen

Der Kartenvorverkauf der HAARE 2016 ist gestartet. Ab sofort können die Eintrittskarten für die HAARE am 16. und 17. Oktober in Nürnberg online gekauft werden. Ab diesem Jahr findet der Vorverkauf ausschließlich über die Website der HAARE im TicketShop der NürnbergMesse statt. An den beiden Messetagen gibt es zudem Eintrittskarten an der Tageskasse in Nürnberg.

Innungsmitglieder kommen billiger auf die HAARE
In den nächsten Tagen erhalten die Mitglieder der bayerischen Friseurinnungen einen Gutschein mit der Mitgliederzeitschrift LIVdirekt per Post. Mit diesem Gutschein reduziert sich der Eintritt für die HAARE 2016 um 5 Euro. „Wir belohnen unsere Mitglieder für ihre Treue mit einem Geschenk im Wert von 5 Euro“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Die Eintrittspreise
Die Eintrittspreise für die HAARE betragen:
Tageskarte Erwachsene 33 Euro
Dauerkarte Erwachsene 50 Euro
Gruppenkarte Erwachsene für 5 Personen 28 Euro p.P. (nur im Vorverkauf)
Gruppenkarte Auszubildende ab 10 Personen 9 Euro p.P (nur im Vorverkauf)
Der Online-Kauf ist über Kreditkarte (American Express/Mastercard/Visa) oder per PayPal möglich.
Die Tageskarte Auszubildende für 13 Euro ist nur an den Tageskassen vor Ort mit Legitimationsdokument wie Schülerausweis oder Ausbildungsvertrag erhältlich.