Elisabeth Würz als Obermeisterin wiedergewählt

Freut sich auf eine weitere Amtszeit: Elisabeth Würz, Obermeisterin der Friseurinnung Neumarkt

Freut sich auf eine weitere Amtszeit: Elisabeth Würz, Obermeisterin der Friseurinnung Neumarkt

Im Amt bestätigt wurden Elisabeth Würz als Obermeisterin und Christine Nißlbeck als ihre Stellvertreterin bei den turnusmäßigen Wahlen in der Friseurinnung Neumarkt. Als erste Gratulantin beglückwünschte Doris Ortlieb, Geschäftsführerin des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks, das erfolgreiche Führungsduo zu seiner Wiederwahl. Die nächste fünfjährige Amtsperiode steht für Elisabeth Würz unter dem Motto: „Meisterhaft handeln – in der Innung, für die Innung.“ Unterstützt wird sie dabei von den ebenfalls wiedergewählten Vorstandsmitgliedern Marina Hollweck, Katja Scherbel und Brigitte Sedlmeier.

Friseurinnung bei Allgäuer Berufsoffensive

Einige hundert Schüler haben sich bei der Allgäuer Berufsoffensive in Lindau über das Handwerk informiert. Nach der Devise „Kennenlernen, ausprobieren und informieren“ präsentierte sich die Friseurinnung Lindau den interessierten Jugendlichen bei der Veranstaltung des Handwerks. „Friseursein macht Spaß, ist cool und macht glücklich“, fasste Obermeisterin Petra Zander die Vorzüge ihres Berufes griffig zusammen.

Friseure mit Goldenen Meisterbriefen und Ehrennadel der Innung Kitzingen ausgezeichnet

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Kreishandwerksmeister Michael Bissert, Friseurmeister Horst Keim (5o Jahre Meister) Friseurmeisterin Heidi Krüger (45 Jahre Meister), Friseurmeister Emil Schlereth (44 Jahre Meister), Obermeisterin der Friseur-Innung Kitzingen Monika Henneberger (Foto: Friseur-Innung, v.l.n.r.)

Ehrungen standen im Mittelpunkt der Herbstversammlung der Friseur-Innung Kitzingen. Obermeisterin Monika Henneberger zeichnete vier aktive Vorstandsmitglieder aus und Kreishandwerksmeister Michael Bissert verlieh drei Goldene Meisterbriefe.

Die Goldenen Meisterbriefe der Handwerkskammer überreichte Michael Bissert an Heidi Krüger, Horst Keim und Emil Schlereth: Heidi Krüger erlangte ihren Meisterbrief vor 45 Jahren und unterstützt ihre Tochter heute noch in deren Kitzinger Friseursalon. Von 1999 bis 2012 war Krüger in verschiedenen Innungs-Ausschüssen tätig.
Horst Keim besitzt seinen Meisterbrief seit einem halben Jahrhundert und verwaltet seit 1985 die Finanzen der Innung Den Posten als Kassier erfüllt Horst Keim mit äußerster Sorgfalt und vorbildlicher Führung. Der gebürtige Kitzinger war mehrere Jahre auch in der Berufsschule Kitzingen für die Friseure tätig. H. Keim ist bereits ausgezeichnet mit dem Silbernen Siegel der Handwerkskammer für Unterfranken und mit der Goldenen Ehrennadel des Landesinnungsverbandes.
Emil Schlereth besitzt den Meistertitel seit 1971 und bekam neben dem Goldenen Meisterbrief auch die Ehrennadel der Innung in Gold. H. Schlereth ist 46 Jahre ehrenamtlich für die Innung in mehreren Ausschüssen tätig.
Ebenfalls die Ehrennadel in Gold verdiente sich Heidi Krüger, die sich seit 27 Jahren in diversen Ausschüssen engagiert. Bereits 27 Jahre ist Siegbert Brandl in verschiedenen Ausschüssen der Friseur-Innung Kitzingen vertreten, der die Ehrennadel in Silber entgegen nehmen durfte. Seit 21 Jahren fungiert Astrid Lalomia im Gesellenausschuss und im Prüfungsgremium und wurde mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet.

Kreishandwerksmeister Michael Bissert sprach von einem Festtag für die Geehrten. 
“Ihr verkörpert eine Generation mit Erfahrung, Verantwortungsbewusstsein und hoher sozialer Kompetenz“, wandte sich Bissert an die Friseurmeister. Mit Erfahrung gewinne man im Leben und Erfahrung siegt, laut Bissert, weswegen die „Goldmeister“ zu den Besten ihres Faches gehören. „Der goldene Meisterbrief ist noch keine Ausmusterung“, betonte Bissert, vielmehr verbrieft die Auszeichnung Erfahrung und Können. Der Kreishandwerksmeister erklärte, dass eine innovative Volkswirtschaft einen Mix aus jüngeren und etwas älteren Beschäftigten braucht. Seit jeher werde der Erfahrungsschatz der Älteren in den Betrieben sehr geschätzt.

Werner Irnstetter: 45 Jahre im Dienst des Friseurhandwerks

Werner Irnstetter (2.v.l.) mit seiner Nachfolgerin Sabine Schneider (l.) und Landesinnungsmeister Christian Kaiser (r.)

Werner Irnstetter (2.v.l.) mit seiner Nachfolgerin Sabine Schneider (l.) und Landesinnungsmeister Christian Kaiser (r.)

Nach 45 Jahren im Dienst des Friseurhandwerks ging vor kurzem die Ära Werner Irnstetter zu Ende. Friseurmeisterin Sabine Schneider wurde von der Innungsversammlung in Cham als die Nachfolgerin von Irnstetter gewählt. Damit endet nach 45 Jahren die ehrenamtliche Tätigkeit von Irnstetter, der in zahlreichen Funktionen in der Friseurorganisation auf lokaler, Landes- und Bundesebene tätig war.

Werner Irnstetter prägte nicht nur die Friseurinnung und die Kreishandwerkerschaft Cham, sondern wirkte auch in der Vollversammlung der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz und vor allem auch im Landesinnungsinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks aktiv mit. “Unser Freund Werner Irnstetter hat sein Leben dem Ehrenamt im Friseurhandwerk verschrieben”, ehrte Landesinnungsmeister Christian Kaiser den scheidenden Obermeister. “Wir danken ihm für dieses Engagement.”

Irnstetters Motto war immer: „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist sie zu gestalten.“ Seit 1970 war er bei der Friseurinnung Cham aktiv. Zunächst als stellvertretender Obermeister und dann ab 1971 als Obermeister. Von 1992 bis 2007 war er Kreishandwerksmeister in Cham.

Seit 1984 war er Mitglied des Meisterprüfungsausschusses der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz und seit 1994 gehört er der Vollversammlung und dem Vorstand an. Der selbstständige Friseurmeister wurde 1981 zum Bezirksvertreter der Oberpfalz und damit zum stimmberechtigten Vorstandsmitglied im Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks gewählt. Ab 1989 bis 2008 war er stellvertretender Landesinnungsmeister und Delegierter zum Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks sowie Mitglied der Tarifkommission. Für seine außerordentlichen Verdienste wurde er zum Ehrenmitglied des Landesinnungsverbandes ernannt. “Dankbar können wir jungen Kollegen für einen guten Rat von Werner Irnstetter sein”, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. “Wir freuen uns, dass Werner Irnstetter weiterhin aktiv am Verbandsleben des Landesinnungsverbandes teilnimmt, wie zuletzt auf der HAARE in Nürnberg, der wichtigsten Regionalmesse für Friseure. Trotz seines Ausscheidens aus allen Ehrenämtern ist und bleibt Werner Irnstetter ein Bestandteil der großen Friseurfamilie in Bayern.”

Friseur-Innung Kempten im Aufwind

Der neue Vorstand der Friseur-Innung Kempten. Unser Foto zeigt (von links): Gottfried Voigt, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Kempten und der Innung, sowie die Vorstandsmitglieder Sabine Salbeck-Döring, Gabriele Reinisch, Toni Mahl und Monika Steck, stellvertretende Obermeisterin Sabine Lagner, Lehrlingswart Karin Kruse und Obermeisterin Jutta Sonntag, sowie die Vorstandsmitglieder Christoph Höpfer, Nuriye Cirak und Angela Yaman.

Der neue Vorstand der Friseur-Innung Kempten (von links): Gottfried Voigt, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, die Vorstandsmitglieder Sabine Salbeck-Döring, Gabriele Reinisch, Toni Mahl und Monika Steck, stellvertretende Obermeisterin Sabine Lagner, Lehrlingswart Karin Kruse, Obermeisterin Jutta Sonntag sowie die Vorstandsmitglieder Christoph Höpfer, Nuriye Cirak und Angela Yaman.

Die Aufbruchsstimmung, die sich bei der Friseur-Innung Kempten in den vergangenen drei Jahren, seit Jutta Sonntag das Amt als Obermeisterin antrat, bemerkbar machte, fand bei der Herbstversammlung ihre Bestätigung. Nicht nur, dass die Versammlung sehr gut besucht war, Jutta Sonntag konnte auch berichten, dass die Innung in den vergangenen drei Jahren zehn neue Mitglieder gewonnen hat.

Wie sehr sich die Mitglieder im Sog ihrer engagierten und kreativen Obermeisterin wieder für ihre Innung begeistern können, zeigte sich auch deutlich bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen. Dass Jutta Sonntag einstimmig für eine weitere Amtszeit als Obermeisterin gewählt wurde, war unter diesen Voraussetzungen kaum mehr als eine Formalie. Und für das Amt des stellvertretenden Obermeisters, für das Cita Albrecht nicht mehr kandidierte, fanden sich gleich drei Bewerber. Die meisten Stimmen konnte, bei einem sehr knappen Wahlausgang, das bisherige Vorstandsmitglied Sabine Lagner auf sich vereinigen. Dem Vorstand gehören weiterhin an: Gabriele Reinisch, Toni Mahl, Sabine Salbeck-Döring, Monika Steck und Angela Yaman. Neu hinzugekommen sind Christoph Höpfer und Nuriye Cirak. Das Amt von Sabine Lagner als Lehrlingswart übernahm Karin Kruse.

Die Aktivitäten, insbesondere die Frisurenschau für Endverbraucher und das Fachseminar in Zusammenarbeit mit den Innungen Oberallgäu und Ostallgäu, die unter der Regie von Jutta Sonntag gestartet wurden, sollen fortgesetzt werden. Nicht nur, dass sich die Mitglieder der Innung Kempten hier mit viel Engagement und Arbeits- und Zeitaufwand einbringen, auch andere Innungen nehmen mit Hochachtung Notiz von den „Events“ der Kemptener Innung, bekunden Interesse an einer eventuellen Zusammenarbeit in diesem Bereich. „Kempten macht langsam Schule“, freute sich die Obermeisterin zu Recht.

Das Ansehen des Friseur-Handwerks beim Endverbraucher zu stärken, ist und bleibt Hauptziel der Innungsarbeit. „Die Arbeit macht Spaß, wir haben gemeinsam viel geschafft und werden das so weiterführen, die Ideen gehen uns nicht aus“, unterstrich die Obermeisterin die gute Zusammenarbeit im Vorstand und die großartige Unterstützung durch die Mitgliedsbetriebe bei diesen Aktionen.

Brigitte Höller zur Ehrenobermeisterin der Friseurinnung Rottal-Inn ernannt

Ehrenobermeistern Brigitte Höller (r.) mit ihren Nachfolgerinnen Claudia Geiselhöriger (l.) und Petra Druskus

Ehrenobermeistern Brigitte Höller (r.) mit ihren Nachfolgerinnen Claudia Geiselhöriger (l.) und Petra Druschs.

Zur Ehrenobermeisterin der Friseurinnung Rottal-Inn wurde Brigitte Höller ernannt. Mehr als zwei Jahrzehnte stand sie an der Spitze der ostbayerischen Innung. Im Sommer übernahmen Claudia Geiselhöringer und Petra Druskus das Amt der Obermeister der Frisörinnung Rottal-Inn. Brigitte Höller hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt.

Bereits mit 21 Jahren legte Brigitte Höller die Meisterprüfung im Frisörhandwerk ab. Als seinerzeit jüngste Frisörmeisterin machte sich Brigitte Höller auch umgehend selbständig. Vergangenes Jahr feierte sie 40-jähriges Jubiläum mit ihrem Salon. Brigitte Höller verstand es dem Nachwuchs Fertigkeiten und Kenntnisse anzueignen, die mit vielen Auszeichnungen belohnt wurden. Brigitte Höller gehörte lange Jahre der Vorstandschaft der Kreishandwerkerschaft an. Ebenfalls ist sie in der Vollversammlung wie auch im Vorstand der Handwerkskammer vertreten.

Marco Sailer gewinnt German Barber Award 2015

Marco Sailer (l.) ist Deutschlands Bester Barbier 2015

Marco Sailer (l.) ist Deutschlands Bester Barbier 2015

Marco Sailer heißt der Gewinner des German Barber Awards 2015. Der einzigartige Wettbewerb, initiiert vom Barbershop Fachhandel 1o1Barbers, wurde auf der Nürnberger Friseurfachmesse HAARE 2015 unter großem Zuschauerandrang und Medieninteresse ausgetragen.

Mit Präzisionsarbeit auf höchstem Niveau setzte sich Marco Sailer im Finale durch.

Das Who-is-Who der Barberszene aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hatte sich versammelt und die spannende Live Competition mit großem Interesse verfolgt. Letztlich setzte sich der 26jährige Mannheimer Barbier Marco Sailer gegen acht starke Finalisten durch und musste in den drei Barber-Disziplinen Hot Towel Shave, Classic Fade Haircut und Mens Grooming Kreativ, sein ganzes Können unter Beweis stellen. Eine hochkarätige Jury, zu der die international renommierten Barberspezialisten Nelis (Head of Schorem Academy, Rotterdam), Eddine Belaid (Zürich Barbershop and Barberschool), Jean-Marie Ferber (ferber hair&style Gruppe / Luxembourg Barbershop) sowie Thorsten Staudt (Jimmy Ray’s Barbershop, Nürnberg) gehörten, bewertete die Leistungen der Teilnehmer bis ins letzte Detail. Das ist bezeichnend für das Barbier-Handwerk, denn hier geht es schließlich um Präzisionsarbeit auf höchstem Niveau. Haarschnitte und Rasuren in atemberaubender Perfektion wurden geboten und fanden Bewunderung. Die Barber Show mit den German Barber Awards waren ein großer Erfolg und die mitreißende Atmosphäre vor Ort hielt den ganzen Tag an.