ZV-Ehrenpräsident Alfred Preußner ist verstorben

Foto: ZV Friseurhandwerk

Kurz nach Feier seines 90. Geburtstages verstarb der Ehrenpräsident und langjährige Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks Alfred Preußner. „Wir bayerische Friseure fanden bei Alfred Preußner immer einen kompetenten Gesprächspartner für unsere Anliegen“, so der bayerische Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Preußner habe das deutsche Friseurhandwerk geprägt. „Mit Alfred Preußner waren wir uns über die Schwerpunkte der Verbandarbeit einig“, so Kaiser. „Unsere bayerische Qualifizierung von Ehrenamtsträger der Friseurorganisation steht in der Tradition von Alfred Preußner.“ Auch die Förderung der Ausbildungsqualität war Alfred Preußner ein großes Anliegen und wurde von Bayern immer unterstützt. Der bayerische Landesinnungsverband wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren und trauert mit seiner Familie und seinen Freunden.

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Bayerische Friseure fordern endlich Bürokratieabbau

Es reicht mit der Bürokratie im Friseurhandwerk. Die überbordende Bürokratie erstickt die unternehmerische Tätigkeit. Der Leiter der bayerischen Staatskanzlei, Dr. Florian Herrmann (CSU), musste sich in einer Versammlung in der Handwerkskammer München deutliche Worte vom Friseurhandwerk gefallen lassen. 

Doris Ortlieb, Geschäftsführerin des Landesinnungsverbandes, verlas einen gekürzten Brief einer Friseurmeisterin, die auflistete, wie sie durch die Bürokratisierung in ihrer Unternehmertätigkeit gehemmt wird. „Herr Staatsminister, es reicht – wir wollen endlich Taten sehen“, so Doris Ortlieb. 

Beispiele der bürokratischen Belastungen sind Gefährdungsbeurteilung, Aufzeichnungspflichten bei Minijobbern, Mitwirkung bei der amtlichen Statistik, Arbeitsbescheinigungen für arbeitslose Ex-Mitarbeiter, Aufbewahrung elektronischer Rechnungen, Überprüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel, Bescheinigungen für die Kindergeldkasse, Urlaubskürzung für die Elternzeit, Datensicherung und 10jährige Aufbewahrungspflicht, Feuerlöscherprüfung, Ersthelferschulung, Kassenführung und Datenschutzgrundverordnung. Und dies sind nur ein paar Beispiele.

Staatsminister Dr. Florian Herrmann im Gespräch mit Vertretern des bayerischen Handwerks.

„Die bayerischen Friseure verlieren den Überblick bei der Vielzahl von bürokratischen Anforderungen“, so Ortlieb weiter. „Es ist oftmals unklar, wie man es richtig macht.“ Gerade bei der Kassennachschau wird den Friseuren durch die Betriebsprüfer vermittelt, dass sie gar keine Chance haben, es richtig zu machen. Das Motto der Betriebsprüfer lautet leider oftmals: „Irgendwas finden wir schon.“ 

Die bayerischen Friseurunternehmer haben das Gefühl „unter Generalverdacht zu stehen und für jeden noch so kleinen Fehler, auch der Mitarbeiter, verantwortlich zu sein.“ 

Die Geschäftsführerin des bayerischen Friseurhandwerks mahnt: „Den Unternehmern wird die Selbstständigkeit und vor allem das Beschäftigen von Mitarbeitern verleidet. Dies wird gravierende Auswirkungen in der Zukunft haben.“

Hier ist der Brief der Friseurmeisterin als PDF-Download.

Lisa Schmutterer belegt Platz 2 im Leistungswettbewerb

Lisa Schmutterer freut sich mit Creativdirektor und Trainer Dieter Schöllhorn über ihren Erfolg

Den zweiten Platz errang Lisa Schmutterer vom Studio B aus Harburg beim Bundesentscheid im „Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks – Profis leisten was“. Insgesamt nahmen die besten Gesellinnen und Gesellen aus elf Landesverbänden am Bundesfinale teil. „Wir gratulieren Lisa Schmutterer zu diesem großen Erfolg und freuen uns mit ihr. Mit ihren hervorragenden Arbeiten hat sie es verdient, auf dem Siegerpodest zu stehen“, würdigt Landesinnungsmeister Christian Kaiser die Leistung der Nachwuchsfriseurin.

Beim PLW wird den besten Nachwuchs-Friseuren Deutschlands eine passende Bühne geboten, um das eigene Können zu präsentieren. Als beste Friseur-Prüflinge ihrer Innung haben sie im Vorfeld auf Kammer- und Landesebene überzeugt, um sich schließlich dem Bundesentscheid zu stellen. Dabei warten echte Herausforderungen auf sie. 1. Aufgabe: Damen-Trendlook mit Frisurenstyling am Medium. 2. Aufgabe: Herren-Trendlook mit modischem Styling am Medium. 3. Aufgabe: Hochsteckfrisur mit eingearbeitetem Haarteil am Medium. Maßgeblich bei der Bewertung der Schnitte ist insbesondere die Umsetzung der aktuellen Mode des Zentralverbands.

Der Leistungswettbewerb ist eine bewährte Plattform zur Nachwuchsförderung im Rahmen der handwerklichen Ausbildung. Er bietet jungen Salonprofis die Möglichkeit, ihr fachliches Know-how und ihre Kreativität schon zu Beginn ihres Berufslebens unter Beweis zu stellen und sich erstmals einen Namen in der Branche zu machen. Der Leistungswettbewerb kann als optimales Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere genutzt werden.

ZV-Ehrenpräsident Alfred Preußner wird 90

ZV-Ehrenpräsident Alfred Preußner feiert seinen 90. Geburtstag Foto: ZV Friseurhandwerk

Das bayerische Friseurhandwerk gratuliert Alfred Preußner zu seinem 90. Geburtstag. Als Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) und als Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) gestaltete er die Handwerkspolitik in Deutschland entscheidend mit.

50 Jahre lang engagierte sich der gebürtige Gevelsberger in der Wirtschafts- und Kommunalpolitik, in der beruflichen Bildung und in der Interessensvertretung für sein Handwerk. Für diesen ehrenamtlichen Einsatz erhielt er u.a. das Große Verdienstkreuz zum Bundesverdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen, den „Ehrenhauer“ seiner Heimatstadt Gevelsberg, das Goldene Handwerkszeichen sowie den Ehrenring des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks.

Zu seinen berufspolitischen Schwerpunkten gehörte die Professionalisierung des Friseurhandwerks und die Erweiterung der Dienstleistungsangebote der Betriebe. Er sorgte dafür, dass das Friseurhandwerk auch auf europäischer Ebene stärker Gehör fand und war als Vizepräsident des ZDH ein gesuchter Gesprächspartner bei den Politikern auf Bundesebene.

Weitere Fotoeindrücke vom HairForum

LIV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck war wieder mit seiner Kamera unterwegs und hat ein paar Eindrücke vom HairForum in der Messe München im Rahmen des BeautyForums, vom LIV-Stand und den Wettbewerben gesammelt. Vielen Dank für die netten Erinnerungen und viel Spaß beim Klicken.

Mit dem IKK-Bus zur Meisterschaft

Drei Busse der IKK classic brachten Friseure und Auszubildende aus allen Himmelsrichtungen zur Bayerischen Meisterschaft nach München.

Friseure aus dem Ostallgäu nutzten den IKK HairShuttle für die Fahrt zur BEAUTY FORUM MÜNCHEN.

Nach dem Aus der Messe HAARE in Nürnberg fand der Branchentreff des Friseurhandwerks in diesem Jahr mit dem HairForum eine neue Heimat in München. Integriert in die BEAUTY FORUM belegte das HairForum am 26. und 27. Oktober 2019 einen Teil der Halle C1 im Münchner Messezentrum. Höhepunkt des zweitägigen Programms war die Bayerische Meisterschaft der Friseure am Sonntag. Fünfeinhalb Stunden lang maßen sich die Besten der Besten in acht Disziplinen. Parallel informierten Scherenkünstler aus ganz Bayern in Shows über die neuesten Trends.

Freuten sich über die bequeme Anreise zur BEAUTY FORUM MÜNCHEN: Friseure aus Oberfranken

„Gerade zum Start der Herbstferien sind die Autobahnen in Bayern voll und die Bahntickets nicht immer ein Schnäppchen. Mit dem bayerischen Landesinnungsverband des Friseurhandwerks verbindet uns eine langjährige Kooperation. Da war es uns ein besonderes Anliegen, den Friseuren und ihren Auszubildenden die Anreise zur Bayerischen Meisterschaft zu erleichtern“, so Karl Simon, Landesgeschäftsführer der IKK classic in Bayern. Und so reisten über 70 Friseure aus drei Regionen mit dem Rundum-Sorglos-Bus der IKK classic am Sonntag nach München. „Für uns Friseure war die Messe in München neues Terrain. Ich selbst wäre wahrscheinlich nicht hingefahren, wenn die IKK classic das HairShuttle nicht angeboten hätte. Das war einfach ein ganz tolles Angebot und wir wurden super betreut“, so Frank Walther, Obermeister der Friseurinnung Kulmbach.

Der IKK HairShuttle brachte Friseure aus der Oberpfalz zum HairForum nach München.

Dieser Meinung ist auch Claudia Mendel, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Schwandorf: „Das HairShuttle der IKK classic ist einfach ein super Angebot, das die Wertschätzung für die Versicherten zeigt. Die gemeinsame Fahrt nach München gab den Friseuren die Gelegenheit, zusammen Zeit zu verbringen und sich auszutauschen. Das ist gut angekommen und alle haben sich wohlgefühlt.“ Wie wichtig der Messebesuch für den Nachwuchs des Friseurhandwerks war, erklärt Sandra Gareiß, Obermeisterin der Friseurinnung Ostallgäu: „Alleine würde kaum ein Azubi zur Messe nach München fahren. Deshalb war das HairShuttle vor allem für unsere Auszubildenden eine tolle Gelegenheit, sich zusätzliche Motivation zu holen, noch besser zu werden und noch mehr Spaß am Beruf zu finden. Einige unserer Azubis, die am Wochenende dabei waren, möchten jetzt sogar selbst an der Deutschen Meisterschaft in Erfurt teilnehmen.“ Organisiert wurden die Fahrten in Zusammenarbeit mit den Innungen und Kreishandwerkerschaften vor Ort. Die IKK classic stellte die Busse und sorgte für eine reibungslose Hin- und Rückfahrt.

Die IKK classic ist mit mehr als drei Millionen Versicherten das führende Unternehmen der handwerklichen Krankenversicherung und eine der großen Krankenkassen in Deutschland. Die Kasse hat mehr als 8.000 Beschäftigte an 180 Standorten im Bundesgebiet. Ihr Haushaltsvolumen beträgt rund 10 Milliarden Euro.

Fotoeindrücke vom Hairforum in München 2019

Unser Messefotograf Matthias J. Lange von redaktion42 war auf dem HairForum auf der Messe München unterwegs und hat ein paar Bilder von der Veranstaltung geschossen. In den nächsten Tagen folgen weitere Fotos.