Die neue LIV direkt ist da

Die Januar-Ausgabe der LIV direkt ist da und wurde an die Mitgliedsbetriebe verschickt. Mit ihr erhalten die Innungsmitglieder auch den Fensteraufklerber „Mitglied der Friseurinnung 2019“ und die Jahresmarke für den Mitgliedsausweis. Außerdem liegt ein Infoflyer zum Unternehmertraining 2019 bei, das der Landesinnungsverband in Kooperation mit Schaefer + Partner Consulting anbietet.

Einige Mitglieder waren besonders schnell beim Lesen und wollten gleich auf das Musterschreiben zur Elternzeit im passwortgeschützten Mitgliederbereich zugreifen. Durch ein Versehen war dies noch nicht freigeschaltet, wir bitten dies zu entschuldigen. Der Fehler ist jetzt behoben.

Bayerische Friseurmeisterschaft findet weiterhin statt

„Meisterschaften haben in Bayern eine Zukunft“ bekräftigt Landesinnungsmeister Christian Kaiser (im Bild ganz links)

Obwohl die HAARE 2019 nicht stattfindet, werden die Bayerischen Friseurmeisterschaften durchgeführt. „Im Moment sind wir dabei, einen geeigneten Rahmen für die Wettbewerbe zu schaffen“, so Creativdirektor Dieter Schöllhorn vom Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks. Die Deutsche Presseagentur dpa hatte vergangene Woche falsch gemeldet, dass unklar sei, ob die Meisterschaften fortgeführt werden. In der dpa-Meldung hieß es: „Ob und wie die bayerische Meisterschaft der Friseure und auch die Deutsche Meisterschaft fortgeführt werden, stand zunächst nicht fest.“ Mehrere bayerische Tageszeitungen druckten diese Meldung. Diese falsche Aussage hatte in der Friseurbranche für Irritationen gesorgt und der LIV stellt eindeutig klar: „Die Meisterschaften im bayerischen Friseurhandwerk wird es weiterhin geben“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Mit Rücksicht auf laufende Gespräche können wir im Moment zum Austragungsort und -zeitpunkt der Meisterschaften nichts sagen. Wenn die Verhandlungen abgeschlossen sind, werden wir zeitnah informieren“, verspricht  Kaiser.
Dem LIV ist es im Sinne der bayerischen Friseurinnen und Friseure wichtig eindeutig klarzustellen: „Meisterschaften haben in Bayern eine Zukunft.“

HAARE findet 2019 nicht mehr statt

So sehen Sieger aus: Erfolgreiche Teilnehmer der Bayerischen Meisterschaft 2018

 

• Die HAARE bedankt sich bei allen Beteiligten, Austellern und Besuchern für 28 Jahre
• Meisterschaften werden auch künftig weitergeführt

Nach der gemeinsamen Entscheidung des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks (LIV) und der NürnbergMesse wird die HAARE – Fachmesse für Friseure, Barbiere und Kosmetiker mit Bayerischer und Deutscher Meisterschaft der Friseure 2019 nicht mehr wie bisher weitergeführt.

Laut den Veranstaltern, NürnbergMesse und LIV Friseure Bayern, war die Entwicklung der vergangenen Jahre ausschlaggebend. Zuletzt zog die Veranstaltung in Nürnberg mit Messe und Wettbewerben rund 11.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher ins Messezentrum. „Wir danken allen Beteiligten, vor allem unserem Partner NürnbergMesse, für 28 Jahre vertrauensvolle Zusammenarbeit und Treue“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Der LIV Friseure Bayern war ideeller Partner der HAARE, die zuvor Bayern Hair hieß.

„Fast drei Jahrzehnte HAARE – es waren erfolgreiche und schöne 28 Jahre. Die Heterogenität des Marktes hat letztlich dazu geführt, dass besonders die Marktführer der Branche nicht mehr auf der Messe waren“, so Christian Arnold, Abteilungsleiter Partner- und Publikumsveranstaltungen bei der NürnbergMesse. „Auch in Zukunft bleibt die NürnbergMesse mit ihren Fachmessen dem Handwerk weiterhin sehr verbunden. Wir bedanken uns ebenfalls bei dem LIV Friseure Bayern und allen Beteiligten für die vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit“.

Wettbewerbe finden auch zukünftig statt
Die Bayerische Meisterschaft der Friseure und auch die Deutsche Meisterschaft zeigten, welchen großen Stellenwert das Wettbewerbsfrisieren hat. Daher werden die Wettbewerbe auch zukünftig stattfinden. In welcher Form und an welchem Ort wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

„Die bayerische Meisterschaft mit ihren Damen-, Herren- und Kosmetikwettbewerben war für viele bayerische Friseurinnen und Friseure ein Sprungbrett zum Erfolg und stellte die Weichen für eine erfolgreiche Karriere im Friseurhandwerk“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Diesen Karriereschub werden wir als Landesinnungsverband auch zukünftig unterstützen.“

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Finanzkontrolle Schwarzarbeit hat Kontrollen bei Friseuren ausgeweitet

 

Zur Kontrolle des Mindestlohns benötigt die Finanzkontrolle Schwarzarbeit mehr Personal.

Wie der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) berichtet, hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) die Kontrollintensität in der Friseur- und Kosmetikbranche deutlich gesteigert. Erreicht werden konnte dies durch das Bündnis zur Bekämpfung der Schwarzarbeit von Bundesfinanzministerium (BMF), Zentralverband und ver.di.

Die Bündnispolitik zeigt sichtbare Erfolge: Im Jahr 2018 wurden 1.508 Betriebe im Friseurhandwerk kontrolliert, die Kontrollen sind somit gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Das führte in 2018 zu 537 bereits abgeschlossenen Strafverfahren wegen Abgabenhinterziehung und Leistungsmissbrauch und insgesamt 375 abgeschlossenen Ordnungswidrigkeitsverfahren. Neben den noch nicht abgeschlossenen Strafverfahren wurden bereits Geldstrafen und -bußen in Höhe von rund 350.000 Euro verhängt. Die festgestellten Schadenssummen von fast 3 Mio. Euro, die zu entsprechenden Nachzahlungsverpflichtungen führen, lösen im übrigen nachgelagerte Kontrollen der Rentenversicherungsträger und Finanzbehörden aus.

Exemplarisch ist die Schwerpunktprüfung in Sachen illegale Beschäftigung im Friseurhandwerk durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Karlsruhe zu nennen. Insgesamt wurden dabei im Oktober 2018 unter Einsatz von 100 Beamten 187 Objekte geprüft und 474 Personen einer Befragung unterzogen. In 108 Fällen wurde Einsicht in die Geschäftsunterlagen genommen. Dabei wurden zwölf Verstöße gegen das Mindestlohngesetz aufgedeckt und drei Delikte von illegaler Ausländerbeschäftigung ermittelt. In zehn Fällen fand ein sogenannter Leistungsmissbrauch statt. Bei 45 Sachverhalten muss eine weitergehende Überprüfung zeigen, ob auch hier gegen Rechtsnormen verstoßen wurde.

Auch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Osnabrück konnte einen Sozialbetrüger gezielt überführen. 2.250 Euro Geldstrafe, so lautet das Urteil des Amtsgerichts Syke gegen einen faktischen Geschäftsführer aus der Friseurbranche wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 29 Fällen sowie Leistungsbetrugs.

Fazit: Lohndumping und Abgabenverkürzung lohnen sich nicht.

Arbeitsministerin Kerstin Schreyer verleiht Preise für Berufsorientierung

Die Friseurobermeister Dieter Eser und Günter Hartl freuen sich über die Auszeichnung der Maßnahmen zur Berufsorientierung ihrer Kreishandwerkerschaften.

Innovative Wege der Nachwuchswerbung an den Beispielen der Kreishandwerkerschaften Aschaffenburg und Straubing zeichnete die bayerische Arbeitsministerin Kerstin Schreyer bei der Berufsbildungsmesse in Nürnberg aus. Die Auszeichnungen nahmen die beiden Friseurmeister Dieter Eser und Günter Hartl für ihre Kreishandwerkerschaften entgegen. Jeder Preisträger bekam einen Geldpreis von 4.000 Euro und ein Kunstobjekt.

Die Kreishandwerkerschaft Aschaffenburg erhielt den Preis für ihre „Jobmeile des Handwerks“. Bei der Jobmeile können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zu 90 verschiedene Handwerksberufe live erleben und erproben. Das jährliche Angebot richtet sich an alle Schularten und auch an Berufsintegrationsklassen. Die Jobmeile des Handwerks ist seit nunmehr sechs Jahren etabliert zur Berufsorientierung von Schülerinnen und Schülern am bayerischen Untermain. „Unsere Jobmeile bedeutet Handwerk hautnah“, so Dieter Eser. „Bei jedem Handwerksberuf sind unterschiedliche Talente gefragt.“ Über die Innungen werden Kontakte mit potenziellen Ausbildungsbetrieben vermittelt. Diese ausgezeichnete Form der Berufsorientierung stellt Ausbildungsberufe vor und zeigt, welche Voraussetzungen erforderlich sind, wie sich der Beruf darstellt und welche Entwicklungen möglich sind.

Die Kreishandwerkerschaft Straubing wurde für ihre „Nachwuchshandwerkertage“ ausgezeichnet. Die Tage richten sich speziell an Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen der Mittelschulen sowie der Sonderpädagogischen Schulen. Zudem wurde ein „Lehrerinfotag“ für Lehrer und Eltern flankierend angeboten.

Die bayerische Arbeitsministerin Kerstin Schreyer stellte die Preisträger als gelungene regionale Initiativen zur Berufsorientierung heraus: „Damit sich die Jugendlichen ein Bild von ihrem angestrebten Beruf machen können, sind nicht nur theoretische Informationen notwendig, sondern auch praktische. Das weckt Interesse und erleichtert die Entscheidung.“

Entgelt-Tarifvertrag ist allgemeinverbindlich

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Nun ist es endlich amtlich: Im Bundesanzeiger wurde die Allgemeinverbindlichkeit des Entgelt-Tarifvertrages für das bayerische Friseurhandwerk veröffentlicht. Der Tarifausschuss beim bayerischen Arbeitsministerium hatte bereits Anfang Oktober 2018 dem gemeinsamen Antrag des Landesinnungsverbandes und der Gewerkschaft zugestimmt. Die Veröffentlichung der Entscheidung ließ allerdings bis Anfang 2019 auf sich warten. Die Allgemeinverbindlichkeit gilt rückwirkend ab 1. September 2018.

Doch was bedeutet die Allgemeinverbindlichkeit eines Tarifvertrages? Zunächst gilt ein Tarifvertrag nur für die Mitglieder der Tarifvertragsparteien. Damit hätten nur Friseure, die Gewerkschaftsmitglied sind und in einem Innungsbetrieb beschäftigt werden, Anspruch auf den Tariflohn. Dadurch, dass ein Tarifvertrag für allgemeinverbindlich erklärt wird, bildet er eine verbindliche Lohnuntergrenze für alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber im Geltungsbereich des Tarifvertrages. Das Tarifvertragsgesetz lässt eine Allgemeinverbindlicherklärung zu, wenn diese „im öffentlichen Interesse geboten erscheint. Die Allgemeinverbindlicherklärung erscheint in der Regel im öffentlichen Interesse geboten, wenn 1. der Tarifvertrag in seinem Geltungsbereich für die Gestaltung der Arbeitsbedingungen überwiegende Bedeutung erlangt hat oder 2. die Absicherung der Wirksamkeit der tarifvertraglichen Normsetzung gegen die Folgen wirtschaftlicher Fehlentwicklung eine Allgemeinverbindlicherklärung verlangt.“

Alle selbstständigen und angestellten Friseure, die unter die Geltung des Tarifvertrages fallen, können nun beim Landesinnungsverband ein Exemplar des Tarifvertrages erwerben. Hier geht es zum Bestellformular.

Wir sind umgezogen!

Seit Mittwoch, 19. Dezember sind wir unter unserer neuen Adresse erreichbar. Der Landesinnungsverband hat sein Büro künftig in der Carl-von-Linde-Straße 8a in 82256 Fürstenfeldbruck, Tel. 08141 3666170, Fax 08141 3666180, info@friseurebayern.de