Impressionen von der 14. Friseurwallfahrt zum Heiligen Berg von Andechs

Das Innungsleben hat viele Facetten. Die Pflege von Traditionen ist eine. Und so trafen sich rund 120 Friseure aus ganz Bayern – und ein paar Nicht-Bayern waren auch dabei – zur 14. Friseurwallfahrt auf den Heiligen Berg von Andechs. Stellvertretender Landesinnungsmeister Rudolf Reisbeck war mit der Kamera dabei und hat das Ereignis in Bildern festgehalten. Bei einer gesunden Mischung aus Spiritualität und Lebensfreude, Gottesdienst und Biergartenbesuch genossen die Teilnehmer einen wunderschönen Tag auf dem Heiligen Berg im Kollegenkreis.

Die nächste Friseurwallfahrt nach Andechs ist am Montag, 25. Juni 2018. Der Gottesdienst wird Teil der Feierlichkeiten zum 130-jährigen Bestehen des bayerischen Landesinnungsverbandes sein, der am 8. Oktober 1888 gegründet wurde.

Friseurazubis gewinnen 2. Aschaffenburger Ausbildungspreis

LIV-Vorstandsmitglied Dieter Eser (links) mit den Preisträgern des 2. Aschaffenburger Ausbildungspreises

Mariama Sonko und Murat Kuba haben den zweiten Aschaffenburger Ausbildungspreis des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft gewonnen. Die beiden Auszubildenden im zweiten Lehrjahr nahmen mit ihrem Filmbeitrag „Ich bin gerne Friseur“ am Wettbewerb teil. Der Beitrag überzeugte die Jury und landete auf dem ersten Platz. Auch bei den Interviews mit Schülern und Schülerinnen der Mittelschulen wussten die beiden zu überzeugen und begeisterten das Publikum. Den Wettbewerbsbeitrag „Ich bin gerne Friseur“ kann man hier ansehen. Mit dem Preisgeld möchten die beiden zusammen mit ihren Mitschülern von der Johannes-de-la-Salle-Berufsschule Aschaffenburg, die sie bei der Umsetzung der Film Idee unterstützten, eine Fortbildung besuchen. „Jetzt wissen Sie, warum ich seit über 40 Jahren Friseur bin“, kommentierte LIV-Vorstandsmitglied Dieter Eser bei der Preisverleihung begeistert den Beitrag der Friseurazubis.

Fotonachweis: Johannes-de-la-Salle-Berufsschule

14. Friseurwallfahrt nach Andechs

Zur 14. Wallfahrt des bayerischen Friseurhandwerks auf den Heiligen Berg von Andechs lädt der Landesinnungsverband ein. Am Montag, 26. Juni 2017, treffen sich die Wallfahrer um 10 Uhr am Bahnhof in Herrsching und gehen durch das Kiental hinauf nach Andechs. Der Gottesdienst in der Wallfahrtskirche beginnt um 11.30 Uhr. Nach dem Gottesdienst sind Plätze im Biergarten reserviert.

Durch die gesunde Mischung aus Spiritualität und Lebensfreude, Gottesdienst und Biergartenbesuch mit musikalischer Begleitung ist bei dieser Wallfahrt für jeden etwas dabei. Die Anreise nach Herrsching ist aus dem Großraum München mit der S-Bahn Linie 8 nach Herrsching möglich. Abfahrt am Münchner Hauptbahnhof entweder um 8.25 Uhr oder um 09.05 Uhr, Fahrtdauer 50 Minuten. Die Teilnehmer werden um unverbindliche Anmeldung beim Landesinnungsverband, info@friseurebayern.de, Tel. 089 55029302, gebeten; dies erleichtert die Organisation.

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LIV direkt erschienen mit geldwerten Infos für Innungsfriseure

Landesinnungsmeister Christian Kaiser präsentiert die aktuelle Ausgabe der LIV direkt.

„Das Friseurhandwerk muss Flagge zeigen“, so lautet der Aufmacher in der Verbandszeitung LIV direkt, die vor wenigen Tagen bei den Innungsbetriebes des Landesinnungsverbandes eingetroffen ist. In dem achtseitigen Magazin informiert der LIV die Friseurunternehmer seiner Mitgliedsinnungen über aktuelle Entwicklungen im bayerischen und deutschen Friseurhandwerk.
„Wir müssen die nächsten Monate nutzen, um uns als Friseurhandwerk zu Wort zu melden und unsere politischen Forderungen vorzutragen“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser in dem Aufmacher der LIV direkt. „Es ist nicht hinnehmbar, dass die Betriebe, die in die Handwerksrolle eingetragen sind, Mitarbeiter beschäftigten, Lehrlinge ausbilden und Steuern und Abgaben entrichten, immer mehr belastet werden“, so Kaiser weiter. In der LIV direkt erklärt Kaiser die wichtigsten politischen Forderungen des bayerischen Friseurhandwerks.
Weitere Themen in der Zeitschrift drehen sich um geldwerte Informationen wie Tariferhöhung, erforderliche Arbeitszeitanpassung sowie Gewinnen von Fachkräften und Auszubildenden. Natürlich spielen die deutsche und bayerische Meisterschaft im Rahmen der HAARE am 22. und 23. Oktober eine Rolle. In der aktuellen Ausgabe stellt der LIV die SmartHome-Lösung Nuki als Türöffner an einem Beispiel eines Münchner Friseurs vor und erklärt, welche neuen Kassenregeln auf die Salons zukommen. Ausführlich und verständlich werden die neuen Reglungen des Mutterschutzgesetzes dargelegt und die Trendkollektion Mode Frühling/Sommer gezeigt. Zudem werden die Kommunikationswege zum LIV via WhatsApp und Co erläutert.
„Die LIV direkt kann als Printprodukt unsere Innungsfriseure in ganz Bayern erreichen, weil wir treue Sponsoren und Anzeigenkunden haben“, so LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb. Die aktuelle LIV direkt liegt auch digital im geschützten Mitgliederbereich exklusiv für Mitglieder vor. Das Passwort erfahren Innungsfriseure bei ihrer Friseurinnung oder beim LIV.

Viel Rauch für nichts: Münchener Verein warnt vor den Folgen des Rauchens und erstattet Kosten für Raucherentwöhnung im Rahmen der Deutschen AmbulantVersicherung

Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 110.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums.

Die gute Nachricht zuerst: Rund drei Viertel der Deutschen sind Nichtraucher, Tendenz steigend. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen zeichnet sich ein Trend zum Nichtrauchen ab. Die schlechte Nachricht: Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 110.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Doch es gibt wirksame Methoden, der Sucht nach dem blauen Dunst zu entkommen. Anlässlich des Weltnichtrauchertages, der in diesem Jahr unter dem Motto „Rauchen – eine Bedrohung für die menschliche Entwicklung“ stattfindet, weist die Münchener Verein Versicherungsgruppe auf den finanziellen Zuschuss für Raucherentwöhnungskurse hin, der mithilfe einer zusätzlichen Krankenversicherung die Vorleistung der gesetzlichen Krankenversicherung ergänzt.

Nach § 20 SGB V „Primäre Prävention und Gesundheitsförderung“ müssen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für anerkannte und qualitätsgeprüfte Raucherentwöhnungskurse übernehmen. Nicht selten müssen Versicherte jedoch einen bestimmten Teilbetrag aus eigener Tasche begleichen. Der „Gesundheitsbaustein Vorsorge & Prävention“ (Tarif 172) der Deutschen AmbulantVersicherung des Münchener Verein übernimmt neben Stressbewältigungs- und Entspannungskursen und zahlreichen weiteren Leistungen die Kosten für eine Raucherentwöhnung. Der Tarif kann ohne Wartezeiten direkt online mit einigen wenigen Gesundheitsfragen im Rahmen des Online-Pakets „Premium“ abgeschlossen werden.

15 Prozent aller Krebserkrankungen sind auf das Rauchen zurückzuführen. Tabakrauch enthält mehr als 4.800 verschiedene Substanzen, etwa 250 gelten als giftig oder krebserregend. Langfristige Folgen des Rauchens sind Krebs, chronische Bronchitis, Herz-Kreislauferkrankungen, Zahnschäden, Diabetes, die periphere arterielle Verschlusskrankheit in den Beinen und eine beschleunigte Alterung. Vielen Rauchern ist nicht bewusst, dass der blaue Dunst neben der Lunge auch andere Organe mit Krebs angreifen kann, wie beispielsweise die Leber, Bauchspeicheldrüse, Niere, Harnblase und die weibliche Brust. Bei Rauchern ist aber auch das Risiko, an Speiseröhren-, Mundboden-, Luftröhren- oder Kehlkopfkrebs zu erkranken, nachweislich erhöht. Rauchen ist eine Suchterkrankung. Die psychische Abhängigkeit zeigt sich meistens dadurch, dass der Raucher in bestimmten, meistens stressbedingten Situationen nicht auf die Zigarette verzichten kann. Die Lebenserwartung von starken Rauchern liegt rund zehn Jahre unter dem Durchschnitt.

Aktuellen Schätzungen zufolge wird das deutsche Gesundheitssystem für Erkrankungen, die auf Rauchen zurückzuführen sind, jährlich mit Kosten von rund 25,4 Milliarden Euro belastet. Nach Angaben des Robert Koch Instituts rauchen in Deutschland fast 24 Prozent der erwachsenen Frauen und knapp über 31 Prozent der Männer. Positiv ist, dass der Anteil der Raucher im jungen Erwachsenenalter in den letzten 20 Jahren um rund die Hälfte abgenommen hat.

Wer wirklich mit dem Rauchen aufhören will, sollte das von heute auf morgen schlagartig tun. Das erfordert viel Selbstdisziplin und Willenskraft. Wer das nicht schafft, dem helfen unter anderem Raucherentwöhnungskurse.

Mediziner messen den vorausgegangenen Zigarettenkonsum eines Patienten in der Einheit „Packungsjahre“ (pack years). Raucht jemand ein Jahr lang eine Schachtel Zigaretten am Tag, wird dies als ein Packungsjahr gezählt. Raucht er zehn Jahre eine Schachtel am Tag, oder fünf Jahre lang zwei Schachteln am Tag, hätte er jeweils zehn Packungsjahre. Je mehr Packungsjahre, desto höher das Risiko für Lungenkrebs.

Die gute Nachricht: Sehr schnell stellen sich positive Veränderungen nach dem Rauch-Stopp ein. Es kommt zur messbaren Verbesserung der psychischen Befindlichkeit .Der Rauchstopp führt laut jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu einer Steigerung der Lebensqualität wie auch des Empfindens positiver Gefühle. Nach Angaben der American Cancer Society ändern sich die körperlichen Auswirkungen schon nach kurzer Zeit: Nach einem Tag hat sich das Herzinfarktrisiko bereits verringert, nach einem Jahr ist das Risiko von Erkrankungen der Herzkranzgefäße halb so groß wie bei Rauchern. Nach fünf Jahren sinkt das Schlaganfallrisiko auf das eines Nichtrauchers. Nach zehn Jahren reduziert sich die Gefahr unter Ex-Rauchern, an Lungenkrebs zu sterben, auf die Hälfte.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf dem Gesundheitsportal des Münchener Verein unter www.muenchener-verein.gesundheitsportal-privat.de.

Bayerns Friseure unterstützen Arbeit des Zentralverbandes

Die bayerischen Delegierten bei der ZV-Mitgliederversammlung: Christian Kaiser, Michael Hunger, Petra Zander, Andreas Popp, Christian Hertlein, Dieter Schöllhorn, Dieter Eser, Rudolf Reisbeck

Ihren Beitrag zur Arbeit des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks werden die bayerischen Delegierten in der neuen Amtsperiode leisten. Bei der Mitgliederversammlung in Mainz wurden sie in den Vorstand und alle Ausschüsse gewählt. „Als zweitgrößter Mitgliedsverband im Zentralverband tragen wir eine besondere Verantwortung“, stellt Landesinnungsmeister Christian Kaiser fest. „Bayern trägt nicht nur knapp ein Viertel des Beitragsaufkommens im Zentralverband, wir unterstützen die Arbeit im Bund auch personell und mit unserer Erfahrung aus einem großen, erfolgreichen Landesverband“, so Kaiser weiter.

Rudolf Reisbeck wurde als Vizepräsident im Amt bestätigt und leitet als Vorsitzender den Ausschuss für Umwelt und Gesundheit. Landesinnungsmeister Christian Kaiser gehört dem Vorstand an und wirkt im Wirtschaftsausschuss mit, in dem mit Michael Hunger ein zweites Mitglied aus Bayern vertreten ist. Dieter Schöllhorn übernimmt als stellvertretender Artdirector Verantwortung für die fachliche Arbeit des Verbandes bei Meisterschaften und Modepräsentationen. Zum stellvertretenden Vorsitzenden des Berufsbildungsausschusses wurde Christian Hertlein gewählt, im Ausschuss für Innovation und Kommunikation bekleidet Petra Zander dieses Amt. Dieter Eser gehört als Stellvertreter dem Rechnungsprüfungsausschuss an.

Umweltpakt: Umweltschutz rechnet sich für den Friseursalon

Die Umweltpaktteilnehmer mit stv. Landesinnungsmeister Rudolf Reisbeck (l.) und Landesinnungsmeister Christian Kaiser (r.) (v.l.n.r.): Armin Gil, Jürgen Billmeyer, Petra Druskus, Theo Koni, Johanna Legler, Christian Erntl, Helga Wimmer, Walter Nebl und Jennifer Fleischmann.

Bayerische Friseure sorgen sich um die Umwelt. So erhielten zehn Friseurunternehmer die Teilnahmeurkunde des Umweltpakts Bayern im Rahmen der Mitgliederversammlung des bayerischen Friseurhandwerks. Sie verpflichteten sich zu freiwilligen Umweltleistungen wie zum Beispiel dem Einsatz kleiner Handtücher, Einsatz von LED-Leuchtmitteln, Einsatz von Bewegungsmeldern und Zeitschaltuhren für Leuchtmittel, regelmäßige Information der Mitarbeiter über Energieeinsparung, Ermitteln von Energieverbrauchs- und Abfallkennzahlen und Einsatz von Mehrwegsystemen.

„Bayern setzt auf ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Im Mittelpunkt steht der Einklang von Wirtschaft und Umweltschutz. Der Schutz unserer Umwelt ist eine gemeinsame Aufgabe. Die Umweltpakt-Betriebe arbeiten hier vorbildlich und gehen mit gutem Beispiel voran“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Seit 1999 nehmen bayerische Friseurbetriebe mit freiwilligen Umweltleistungen am Umweltpakt Bayern teil
“Umweltschutz rechnet sich für den Friseur. Ökologie und Ökonomie gehen Hand in Hand. Durch die Umstellung der Beleuchtung im Salon etwa spart der Friseur Geld und hilft der Umwelt”, betonte LIV-Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Umweltausschusses Rudolf Reisbeck.

Die von Umweltministerin Ulrike Scharf unterzeichnete Urkunde erhielten
Armin Gil, Salon A. Gil, Kelheim
Helga Wimmer, Coiffeur Helga, Neuötting
Christian Erntl, Friseur Erntl, Fürstenzell
Walter Nebl, Friseursalon, Neureichenau
Johanna Legler, Friseur Legler, Ingolstadt
Jürgen Billmeyer, Friseursalon, Spalt
Sandra Gareiß, „haar & spa“, Unterthingau
Petra Druskus, Ihr Friseurteam, Triftern
Jennifer Fleischmann, Sie & Er Haarmoden, Neuburg a.d. Donau
Theo Koni, Theo‘s Hairdesign, Lauf a.d. Pegnitz

Ziel des Umweltpaktes ist es, mit einer auf das Friseurhandwerk abgestimmten Kriterienliste möglichst viele Salons zu motivieren, freiwillige Umweltschutzleistungen zu erbringen. Gut angenommen wird zudem der interaktive Branchen-Leitfaden mit konkreten Umwelttipps für Friseurbetriebe. Die umfangreichen Informationsmaterialien erleichtern vor allem kleinen und mittleren Unternehmen den Einstieg in den betrieblichen Umweltschutz. In nahezu jedem Unternehmen können bis zu 50 Prozent Energie eingespart werden. Dabei sind es oft einfache Maßnahmen, die dem Umweltschutz dienen und gleichzeitig Kosten sparen: Eine LED-Lampe verbraucht bei gleicher Helligkeit etwa bis zu 90 Prozent weniger Energie als eine Glühlampe und bis zu 85 Prozent weniger als eine Halogenlampe. Landesinnungsmeister Kaiser: „Als Innung wollen wir helfen, Potenziale aufzuspüren. Denn jede nicht verbrauchte Kilowattstunde ist eine gute Kilowattstunde”.