Bayerische Friseure begrüßen das Verlängern der Wirtschaftshilfe

„Wir begrüßen die Entscheidung der Bundesregierung, die mit der Corona-Pandemie begründeten Wirtschaftshilfen um drei weitere Monate bis Jahresende 2021 zu verlängern“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser, der auch Vorsitzender des Ausschusses Wirtschaft und Soziales im Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks ist. „Das ist ein richtiges Zeichen für unsere krisengeschüttelten Betriebe. Noch wichtiger wäre es, wenn unser personalintensives Friseurhandwerk beim reduzierten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent berücksichtigt wird.“

Die Details der Förderbedingungen der Überbrückungshilfe III Plus werden weitgehend beibehalten. Antragsberechtigt sind weiterhin Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent. Verlängert wird ebenfalls der Eigenkapitalzuschuss für besonders stark betroffene Unternehmen und die Neustarthilfe Plus für Solo-Selbstständige.
“Es ist gut, dass die Verlängerung der Hilfen bereits feststeht. In vielen Regionen Bayerns liegt die Inzidenz über 35, sodass für den Friseurbesuch die 3G-Regel gilt. Mit dem Auslaufen der kostenfreien Tests im Oktober steht den Friseuren noch eine schwierige Zeit bevor”, so Christian Kaiser.

3G-Regel beim Friseurbesuch

Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35 gilt für den Friseurbesuch die 3G-Regel – geimpft, genesen, getestet

Am Montag, 23. August 2021 ist die Verordnung zur Änderung der Dreizehnten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 20. August 2021 in Kraft getreten. Für den Friseurbesuch bringt dies folgende Neuerung mit sich:

Übersteigt in einem Landkreis/einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz 35, müssen Kunden für Dienstleistungen in geschlossenen Räumen einen Testnachweis nach § 4 der Verordnung vorlegen. Dies ist die sog. 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet).

Kein Testnachweis ist erforderlich für

  • geimpfte Personen ohne Symptome
  • genesene Personen ohne Symptome
  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag
  • Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden. Zudem hat Bayern im Einvernehmen mit den übrigen Bundesländern und dem Bund die Entscheidung getroffen, Schüler auch während der Ferien von der zusätzlichen Testpflicht auszunehmen.

Der Testnachweis kann erbracht werden durch ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis eines

  • PCR-Tests, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde,
  • POC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde,
  • zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests (Selbsttest), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde.
    Es ist also weiterhin möglich, dass sich Kunden vor dem Salon (unter Aufsicht) selbst testen. Der Test kann vom Kunden mitgebracht oder vom Friseur gestellt/verkauft werden.

Der jeweilige Nachweis muss vom Kunden vor Erbringen der Dienstleistung und im Fall einer Kontrolle vorgezeigt werden. Für die Salons besteht keine Dokumentationspflicht!

Innungsmitglieder finden weitere Informationen im jüngsten Rundschreiben sowie im internen Bereich.