Manteltarifvertrag ist allgemeinverbindlich

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Der Manteltarifvertrag für die Arbeitnehmer im bayerischen Friseurhandwerk wurde für allgemeinverbindlich erklärt. In seiner Sitzung am 19. März gab der Tarifausschuss im Arbeitsministerium dem gemeinsamen Antrag  von Gewerkschaft und Landesinnungsverband statt. Landesinnungsmeister Christian Kaiser und Geschäftsführerin Doris Ortlieb hatten dem Tarifausschuss zuvor das öffentliche Interesse dargelegt.

Alle Innungsmitglieder haben mit der LIVdirekt Anfang Januar ein gedrucktes Exemplar für die Auslage im Betrieb erhalten. Sie können weitere Exemplare bei der Innung oder beim Landesinnungsverband kaufen. Nichtmitglieder können Tarifverträge hier bestellen.

Entgelt-Tarifvertrag ist allgemeinverbindlich

Fotoshooting TAP 207

Für allgemeinverbindlich erklärte der Tarifausschuss beim bayerischen Arbeitsministerium den Entgelt-Tarifvertrag für das bayerische Friseurhandwerk. Damit haben rund 27.300 Beschäftigte in über 8.840 bayerischen Friseurbetrieben rückwirkend zum 1. April 2013 einen Anspruch auf die tarifvertraglich geregelten Stundenlöhne. „Der Tarifvertrag gilt ohne Ausnahme für alle mit friseurhandwerklichen Arbeiten betrauten Mitarbeiter in bayerischen Friseursalons“, stellt Landesinnungsmeister Andreas Popp klar. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie über einen deutschen Berufsabschluss verfügen oder nicht. Für Vollzeitbeschäftigte beträgt der monatliche Mindestlohn damit 1.338 €, Gesellen verdienen von 1.359 € aufwärts. Wer im Salon Führungsverantwortung hat, darf sich auf ein Gehalt von mindestens 2.114,12 € freuen.

Innungsmitglieder haben den Tarifvertrag bereits von ihrer Innung erhalten oder können ihn dort anfordern. Nichtmitglieder können ihn hier bestellen.