TV-Sendung laVita stellt Haare ins Zentrum

Auf große Medienresonanz stoßen derzeit die Aktivitäten des Friseurhandwerks. Der „außergewöhnliche Weg“ im Friseurberuf steht im Mittelpunkt der nächsten Folge von laVita im bayerischen Fernsehen. Die Sendung steht unter dem Motto Haare.

Dazu wurde unter anderem im unterfränkischen Salon Kehm in Bad Brückenau gedreht. Hier arbeiten zwei Generationen erfolgreich unter einem Dach und zeigen, wie sich Familie und berufliche Selbständigkeit vereinbaren lassen. Der Beitrag beleuchtet auch die Erfolge der Kehms im Wettbewerbsfrisieren. In der Lokalzeitung Mainpost erschien ein Artikel dazu.

Einen anderen „außergewöhnliche Weg“ im Friseurberuf ging in laVita Friseurmeister Gerhard Ostler aus Niederbayern. Das bayerische Fernsehen drehte drei Tage bei der Tattoo-Convention in Rohrdorf (Obb.), im Salon Hair Chalet (Wörth/Donau) und in der Gemeinde Wiesenfelden und portraitierte Gerhard Ostler und seine Tattoo-Techniken.

Die laVita-Sendung zum Thema Haare wird am Donnerstag, 2. Dezember, 19 Uhr, im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt. Wiederholung ist am 3. Dezember um 11.45 Uhr.

Der LIV hat Carina und Daniela Kehm Anfang 2010 im Salon und zu Hause besucht und je ein Video gedreht.

 

HAARE 2010: Friseurwettbewerbe schulen Disziplin und Schnelligkeit

„Jeder, der an einem Friseurwettbewerb teilnimmt, gewinnt an Erfahrung!“ So bringt es die Friseurmeisterin Daniela Kehm aus Bad Brückenau in einem Videointerview des Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks auf den Punkt. Daniela Kehm hat viel erreicht, blickt aber gerne auf ihre Anfangszeit zurück. Die bayerische Meisterin im Damenfach, deutsche Meisterin und Vize-Weltmeisterin im Team will ihre Wettbewerbszeit nicht missen. „Der Wettbewerb ist eine unheimlich gute Basis“, so Kehm, die zusammen mit ihrer Schwester Carina im Jahr 2001 die bayerischen Meistertitel im Damen- und Herrenfach holte. Dieses Jahr feiert die bayerische Meisterschaft der Friseure am 10. und 11. Oktober mit der HAARE 2010 ihr 20jähriges Jubiläum in Nürnberg

Eine Wettbewerbsteilnahme schule die Disziplin und Schnelligkeit eines Friseurs, so Kehm weiter. „Der Wettbewerb trainiert für den Alltag.“ Kritikern, die meinen Wettbewerbsfrisuren seien im Alltag nicht tragbar, nimmt sie den Wind aus den Segeln. Michael Schuhmacher fahre seinen Rennwagen auch nicht auf der normalen Straße, sei aber bestimmt ein sicherer Fahrer. Mit Präzision müsse sich der Friseur auf einen Wettbewerb vorbereiten, so Daniela Kehm. Trainiert wurde sie von ihrem Vater vor und nach der Arbeit. An den Wochenenden besuchte sie zudem externe Trainer.

HAARE 2010: Wer etwas erreichen will, muss auch etwas opfern

„Viel Disziplin“ erreichte Carina Kehm aus Bad Brückenau durch ihre Teilnahme an der bayerischen Meisterschaft der Friseure. Die Friseurmeisterin war unter anderem bayerische Meisterin im Herrenfach. Sie sieht das Wettbewerbsfrisieren als persönliche Herausforderung. „Es ist ein Messen mit anderen“, so Carina Kehm in einem Videointerview des Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks. Wettbewerb bedeute für sie voranzukommen und nicht still zu stehen.

Die HAARE 2010, die bayerische Meisterschaft der Friseure, die am 10. und 11. Oktober das 20jährige Jubiläum in Nürnberg feiert, habe ihr ein hohes Maß an Können und ein flottes, aber korrektes Arbeiten im heimischen Betrieb ermöglicht. Carina Kehm sieht das Wettbewerbsfrisieren selbstkritisch: „Es hat mir in jungen Jahren gelehrt, dass ich, wenn ich etwas erreichen will, auch anderes opfern muss.“ Party am Abend und Erfolg am Morgen auf der Showbühne lasse sich nicht vereinbaren.

Die notwendige Hilfe und Motivation bekam Carina Kehm durch ihre Familie. Bereits der Vater war bayerischer Meister im Herrenfach und unterstützte seine beiden Töchter in ihren Wünschen, „in jungen Jahren etwas zu erreichen.“ Zudem halfen externe Trainer mit, die Friseurin fit zu machen.