LIV trauert um Ehrenmitglied Nikolaus Faas

Verstarb mit 67 Jahren: LIV-Ehrenmitglied Nikolaus Faas

Verstarb mit 67 Jahren: LIV-Ehrenmitglied Nikolaus Faas

Im Alter von 67 Jahren verstarb LIV-Ehrenmitglied Nikolaus Faas. Schon früh engagierte er sich für die Berufsorganisation. Ab 1976 gehörte er dem Vorstand der Innung Augsburg an. Er wurde 1982 zunächst zum stellvertretenden Obermeister und bereits 1983 zum Obermeister gewählt. Im Landesinnungsverband war er ab 1984 Vorstandsmitglied, von 1986 bis 1990 Mitglied des Berufsbildungsausschusses und von 1987 bis 1990 stellvertretender Fachbeiratsleiter. 1993 musste er aus gesundheitlichen Gründen alle Ämter abgeben.
Nikolaus Faas hat sich insbesondere im fachlichen Bereich einen Namen gemacht. In den Jahren 1970 bis 1972 wurde er drei Mal in Folge Bayerischer Meister, 1978 war er Deutscher Meister im Herrenfach und gehörte dem WM-Team 1978 an. Für seine Verdienste erhielt er vom Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks 1978 die Goldene Ehrennadel, der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks zeichnete ihn 1987 ebenfalls mit der Goldenen Ehrennadel aus.
Seinem Wunsch entsprechend hat die Familie in aller Stille von Nikolaus Faas Abschied genommen. Das bayerische Friseurhandwerk gedenkt dem Verstorbenen in Hochachtung und Dankbarkeit.

HAARE 2010: Wettbewerb ist ein Gewinn für den ganzen Salon

„Bei der bayerischen Meisterschaft lernt man Ausdauer und konzentriertes Arbeiten“, attestiert Christiane Schießer, Obermeisterin der Innung Bad Kissingen, der bayerischen Meisterschaft der Friseure, die am 10. und 11. Oktober das 20jährige Jubiläum am Standort Nürnberg feiert. In einem Videointerview des Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks gibt die Friseurmeisterin zu: „Mich hat ein Virus infiziert beim Lehrlingsfrisieren, der mich bis heute nicht mehr losgelassen hat.“ Christiane Schießer war drei Jahre in Folge, 1974, 75 und 76, bayerische Meisterin und ist noch heute als Damenbeauftragte im Landesinnungsverband tätig. „Wettbewerb wird bei mir groß geschrieben.“

Die Salonleiterin legt großen Wert darauf, dass sich auch ihre Lehrlinge in Friseurwettbewerben messen. „Sie setzen sich dann anders mit den Frisuren und Formen auseinander und dies ist ein Gewinn für den ganzen Salon.“ Der Teilnehmer eines Wettbewerbes müsse nicht immer der Erste sein, denn jeder lernt beim Wettbewerb etwas.

Christiane Schießer verriet in dem Interview Neuerungen bei der Ausschreibung zur HAARE 2010 in den Bereichen Lehrlinge und Junioren. Nach den herkömmlichen Wettbewerben erfolgt ein Umstylen, bei dem sich die Teilnehmer selbst etwas einfallen lassen müssen.

HAARE 2010: Als Friseur kann man auch was Besonderes erreichen

„Der Titel bayerischer Meister hat mir im Geschäft sehr viel Sicherheit gebracht“, erzählt Helmut Eisele über seine Erfolge auf der bayerischen Meisterschaft der Friseure. Damit ist klar: „Als Friseur kann man auch was Besonderes erreichen.“

Der siebenfache bayerische Meister im Damenfach aus Regensburg wirbt in einem Videointerview des Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks für die Teilnahme an Friseurwettbewerben. „Bei den Wettbewerben lernt man Fingerfertigkeit und ein Gespür für Gesichts- und Kopfformen. Das lässt sich durch nichts ersetzen“, sagt Eisele. Dies zeige sich auch auf der bayerischen Meisterschaft der Friseure, die am 10. und 11. Oktober zum 20. Mal in Nürnberg stattfindet. „Die HAARE 2010 ist in Bayern die größte Veranstaltung für Friseure“, so Eisele.

In dem Interview spricht Helmut Eisele über seine Beweggründe den Friseurberuf zu ergreifen: „Ich wollte in die Fußstapfen meines Vaters treten, der auch bayerischer Meister war. Auf der Bühne zu stehen, das war mein Bestreben“, gibt Eisele zu. Seine Familie übt bereits in fünfter Generation den Friseurberuf aus.