Jetzt eine Ausbildung zum Friseur – Erfolgserlebnis im Stundentakt

Friseur ist ein kreativer Beruf mit vielen Möglichkeiten

Knapp 43.000 Jugendliche beginnen in Bayern heute eine duale Berufsausbildung. Dagegen haben fast 11.000 junge Menschen noch keinen Ausbildungsvertrag. Die Chancen, noch eine Lehrstelle im bayerischen Friseurhandwerk zu bekommen, sind so gut wie lange nicht. „Das Berufsbild Friseur ist mehr als Waschen, Schneiden, Föhnen“, so Christian Hertlein, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses im Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks. „Bei unserem kreativen Beruf haben Azubis Erfolgserlebnisse im Stundentakt.“ Über offene Lehrstellen informieren die Friseurinnungen vor Ort.

Im Salon gibt es immer Abwechslung

Wenn es gilt, die Persönlichkeit modisch in Szene zu setzen, dann ist vor allem eine tolle Frisur gefragt. Ob Multicoloreffekt, Modern Shortcut oder Retro-Style – im Salon kreiert der Friseur, was gerade en vogue ist und was der Kunde wünscht. Friseure sind die Profis für „Color, Cut and Style“. Im Salon gibt es deshalb immer Abwechslung.

Mit handwerklichem Geschick verwandelt der Friseur Haare in Kunstwerke. Der Beruf ist pure Vielfalt: Der Friseur gestaltest nicht nur Frisuren, auch Make-ups, Nail-Designs und Wellness-Angebote gehören zu dem abwechslungsreichen Arbeitstag. „Der beginnt mit dem freundlichen Empfang der Kunden, denn die sollen sich bei dir wohlfühlen. Dazu gehört natürlich auch, dass du die anspruchsvollsten Wünsche auf hohem Niveau und in bester Qualität erfüllst – zum Beispiel, wenn es um effektvolle Farbspiele, extravagante Hochsteckfrisuren für festliche Anlässe oder Haarverlängerungen geht“, so Hertlein weiter.

Arbeitgeber erhöhen Ausbildungsvergütung

Auf 465 Euro im ersten, 570 Euro im zweiten und 720 Euro im dritten Ausbildungsjahr erhöhten die bayerischen Friseurunternehmer einseitig die Ausbildungsvergütungen bei ihrer Mitgliederversammlung im Mai. Die Gewerkschaft verdi war in den vergangenen zwei Jahren nicht bereit, über einen Vergütungstarifvertrag für Auszubildende zu verhandeln. Der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks hatte 2015 beschlossen, die Verbandsempfehlung in einen Tarifvertrag zu überführen.

Bekenntnis zur dualen Ausbildung

Der Landesinnungsverband bekennt sich klar zur dualen Ausbildung im Friseurhandwerk. Sie ermöglicht eine umfassende und geordnete Ausbildung nach bundesweit einheitlichen Standards. Den Ausgebildeten sichert sie eine Mobilität am Arbeitsmarkt, die private und firmenbezogene Angebote nicht bieten können. Nicht zuletzt garantiert sie den Zugang zu Fortbildungsangeboten und die Durchlässigkeit im Bildungssystem. Die duale Ausbildung bietet viel Spielraum für individuelle Anpassungen.

Die Regelausbildungszeit von drei Jahren kann bei einschlägiger Vorbildung von Bewerbern und raschem Ausbildungsfortschritt deutlich verkürzt werden. Innungen und LIV beraten ihre Mitglieder hierzu gerne. Und die Ausbildungsordnung formuliert nur Mindestanforderungen, ohne auf bestimmte Techniken oder Produkte einzuschränken. Letztlich wird die Qualität der Ausbildung von den Beteiligten bestimmt.

Hier geht es zu den Adressen der bayerischen Friseurinnungen.