Ehrenvorsitzender des LiBK Bayern Werner Dannhart verstorben

Werner Dannhart, Ehrenvorsitzender des LiBK Bayern

Werner Dannhart, Ehrenvorsitzender des LiBK Bayern

Der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks (LIV) trauert um Friseurmeister Werner Dannhart, der am 26. Oktober 2014 im 65. Lebensjahr nach schwerer Krankheit verstarb. Von 1995 bis 2011 war er Vorsitzender des Verbandes der Lehrer im Berufsfeld Körperpflege (LiBK) – Landesverband Bayern. In dieser Funktion gehörte er als kooptiertes Mitglied dem Berufsbildungsausschuss des Landesinnungsverbandes an. An den LIV-Mitgliederversammlungen nahm er regelmäßig teil, um den Kontakt zu den Innungen und ihren Delegierten zu pflegen. Mit Nachdruck setzte er sich für eine qualitativ hochwertige duale Ausbildung im Friseurhandwerk ein. Als tragende Säule der Ausbildungsqualität in der Berufsschule sah er die Fachlehrerausbildung an, für die er sich stets stark machte. Dem hohen Niveau der landeseinheitlichen Zwischen- und Gesellenprüfung galt sein besonderes Augenmerk. Durch die Erarbeitung der Prüfungsaufgaben und die Herausgabe mehrerer Bücher zur Prüfungsvorbereitung durch den LiBK Bayern stellte er die Finanzierung der Verbandsarbeit sicher. Den Kontakt zum Landesinnungsverband ließ er auch als Ehrenvorsitzender nicht abreißen. Wann immer es seine Erkrankung erlaubte, war er bei Veranstaltungen präsent.

Der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks wird ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Christian Kaiser mit Ehrennadel in Silber ausgezeichnet

Christian Kaiser wurde von Andreas Popp (l.) mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

Christian Kaiser wurde von Andreas Popp (l.) mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

Die silberne Ehrennadel des Landesinnungsverbandes wurde dem Münchner Obermeister Christian Kaiser für seinen hohen Einsatz für das bayerische Friseurhandwerk verliehen. Landesinnungsmeister Andreas Popp würdigte damit nicht zuletzt das Engagement seines Stellvertreters bei der jüngsten Neuordnung der Berufsausbildung und dem Einführen der gestreckten Gesellenprüfung. „Wir sind stolz, einen ausgewiesenen Experten wie Christian Kaiser in unserer Mitte zu haben“, so Landesinnungsmeister Andreas Popp.

Friseurmeister Christian Kaiser bringt sich seit 1997 in die Arbeit der Innung München ein. Zunächst war er im Fachbeirat tätig, später im Gesellenprüfungsausschuss. Seit 2002 führt er als Obermeister die Innung und das zugehörige Bildungszentrum sehr erfolgreich. Ebenfalls seit 2002 gehört er dem Vorstand des Landesinnungsverbandes an und ist dort Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses. Bei der Novellierung der Ausbildungsordnung machte er sich als stellvertretender Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses im Zentralverband dafür stark, bayerische Standards im Prüfungswesen zu wahren und weiterzuentwickeln. Seit 2008 unterstützt er Landesinnungsmeister Andreas Popp als dessen Stellvertreter bei der Wahrnehmung der Aufgaben für den bayerischen Verband.

Prüfer sind fit für die neue Gesellenprüfung

Prüfer sind fit für die neue Gesellenprüfung - Hier die LIV-Veranstaltung in Ingolstadt.

Prüfer sind fit für die neue Gesellenprüfung - Hier die LIV-Veranstaltung in Ingolstadt.

120 Mitglieder der bayerischen Gesellenprüfungsausschüsse bildeten sich kürzlich bei zwei LIV-Veranstaltungen fort. Christian Kaiser, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses im LIV, referierte über Organisation und Durchführung der neuen, gestreckten Gesellenprüfung. Dabei ging er auf die Bedeutung der Prüfungsmappe als Grundlage der praktischen Prüfung ein. Engagiert wurde über die Bewertung und Gewichtung der einzelnen Prüfungsarbeiten diskutiert. „Wir schulen die Mitglieder der Prüfungsausschüsse regelmäßig und sichern so die Qualität der Prüfungen. Nur der kontinuierliche Austausch der Prüfer untereinander ermöglicht das landeseinheitliche Umsetzen der neuen gestreckten Prüfung“, unterstreicht Christian Kaiser die Bedeutung der Prüferschulungen.

Aktuell absolvieren 5307 Jugendliche eine Ausbildung im bayerischen Friseurhandwerk. 90 Prozent der Lehrlinge sind weiblich. Am 11. April treten 1750 Auszubildende zum ersten Teil der Gesellenprüfung an. Für Teil 2 der Prüfung am 4. Juli werden knapp 2000 Teilnehmer erwartet.

 

Fortbildung der Gesellenprüfer

Interessiert lauschen die Gesellenprüfer den Ausführungen.

Interessiert probieren die Gesellenprüfer die Techniken aus.

Um die Wahlmodule Haarverlängerung/Haarersatz und Nagelmodellage drehte sich die jüngste Fortbildung des LIV in Kaufering für die Mitglieder der Gesellenprüfungsausschüsse. Über Haarverlängerung und Haarverdichtung referierte Tanja Opel von der Firma Bergmann. An Übungsköpfen demonstrierte sie die verschiedenen Techniken und Fehlerquellen. Mit großem Interesse folgten die 40 Seminarteilnehmer auch den Ausführungen zum Naildesign von Milena Bogasow-Biebl. Die international erfolgreiche Naildesignerin aus München gab einen Überblick über die drei grundlegenden Techniken der Modellage und die hygienischen Anforderungen des Berufes. Am Modell zeigte sie, was ein exzellentes Naildesign auszeichnet. Hier haben wir einige Fotos von der Veranstaltung.

Der Vorsitzende des Berufsbildungsausschusses Christian Kaiser moderierte den Erfahrungsaustausch des ersten Teils der neuen Gesellenprüfung, die im März erstmals durchführt wurde. „Die neue Prüfung ist ein Erfolg – sie wird von Prüflingen und den Prüfern akzeptiert“, so Kaiser. Das nächste Prüferseminar findet am Montag, 7. Juni, in Kemmern bei Bamberg statt.