BGW warnt vor irreführenden Verkaufsanrufen

Die BGW bietet viel Medien zum Arbeitsschutz kostenfrei an, die im Betrieb vorhanden sein müssen.

Aus aktuellem Anlass rät die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) zur Vorsicht bei merkwürdigen Verkaufsanrufen im Namen einer „Abteilung Arbeitsschutz der Berufsgenossenschaft“. Ihr sind jüngst mehrere solche Telefonate aus Mitgliedsbetrieben gemeldet worden, unter anderem aus Friseursalons.

Die anrufende Person habe unter Bezugnahme auf einen angeblichen Brief und Hinweis auf angebliche Arbeitsschutzmängel versucht, Arbeitsschutzprodukte zu verkaufen und an betriebliche Kontodaten zu gelangen. Die BGW weist darauf hin, dass sie mit derartigen Anrufen nichts zu tun hat.

Medien kostenfrei bestellen
Weiter informiert die BGW, dass sie viele Medien zum Arbeitsschutz, die im Betrieb vorhanden sein müssen und oft kommerziell angeboten werden, kostenfrei an ihre Mitgliedsunternehmen abgibt. Dazu zählen unter anderem folgende Medien:
· Verbandbuch (Bestellnummer BGW 09-17-000),
· Plakat „Brände verhüten – Verhalten im Brandfall“ (Bestellnummer BGW 22-00-012) und
· Anleitung zur Ersten Hilfe – wahlweise als Plakat (Bestellnummer DGUV-Information 204-001) oder Heft (Bestellnummer DGUV Information 204-006).

Bestellt werden können die Materialien über die Internetseite www.bgw-online.de. Dort sind sie leicht zu finden, wenn als Suchstichwort die jeweilige Bestellnummer eingegeben wird.

Nicht sofort kaufen
Betrieben, denen telefonisch kostenpflichtige Arbeitsschutzprodukte angeboten werden, empfiehlt die BGW: Nicht sofort kaufen, sondern erst in Ruhe überlegen, was wirklich benötigt wird. Dabei helfen der Betriebsarzt oder die Betriebsärztin und die Fachkraft für Arbeitssicherheit. Informationen gibt auch die BGW – unter www.bgw-online.de oder über ihre regionalen Präventionsdienste.

HAARE 2018 – Show und Casting bei der BGW

Shows und Wettbewerbe gibt es am Stand der BGW und des Zentralverbandes auf der HAARE 2018.

 

Show auf der Bühne, Beratung und Casting am Messestand, Gutscheine für die Meisterinnen und Meister: Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ist bei der Fachmesse HAARE 2018 am 21. und 22. Oktober in Nürnberg dabei.

Weltmeistertipps
Top-Stylistin und Friseurweltmeisterin Anna Eismann sowie Top-Stylist und Friseurweltmeister Julian Wagner präsentieren in der BGW-Messeshow direkt gegenüber der Wettbewerbsbühne in Halle 12.0 ihre aktuellen Styles und zeigen, was man tun kann, um im Job gesund zu bleiben. Begleitet werden sie von internationalen Musicalstars. Die Showzeiten verteilen sich über beide Messetage. Sie werden am gemeinsamen Messestand von BGW und Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks Nr. 315 in Halle 12.0 bekannt gegeben.

Beratung und Casting
Am Messestand selbst präsentiert die BGW ihre Angebote für alle, die im oder mit dem Friseurhandwerk arbeiten – von den Azubis über die erfahrenen Profis im Salon bis hin zu Berufsschullehrkräften. Auszubildende können am Messestand von Berufsgenossenschaft und Zentralverband an einem Casting teilnehmen: Die BGW sucht dort Titelmodels für ihr Azubi-Magazin „Young Look“.

hairGAMES 2018: Jetzt bewerben
Weiter begleitet die BGW auf der Messe die hairGAMES 2018: Diese Deutschen und Bayerischen Meisterschaften der Friseure werden in verschiedenen Kategorien ausgetragen. Mitmachen können alle Friseurinnen und Friseure – egal, ob am Anfang der Karriere oder mit langjähriger Berufserfahrung. Für Azubis gibt es die hairGAMES New Talents, ebenfalls in mehreren Kategorien. Die Ausschreibung findet sich unter www.friseurhandwerk.de/wettbewerb/deutsche-meisterschaften. In allen Wettbewerben wird hautgesund gearbeitet: ohne Hand- und Armschmuck, dafür mit Handschuhen beim Waschen und Färben. Und wer gewinnt, erhält von der BGW zusätzlich einen Seminargutschein für das BGW studio78.

Kreativ arbeiten und gesund bleiben
Im BGW studio78 in Bochum gibt es Know-how für die Friseurprofis von heute und morgen: in praxisorientierten, nicht kommerziellen Seminaren – zum Beispiel zu aktuellen Technik- und Stylingthemen. Die Teilnehmenden trainieren dort praxisnah an Musterarbeitsplätzen und erfahren zugleich, wie sie in ihrem Beruf gesund und fit bleiben. Weitere Infos: http://www.bgw-studio78.de.

BGW rät: Kommerzielle Angebote von Arbeitsschutzprodukten sorgfältig prüfen

Aus aktuellem Anlass warnt die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) erneut vor dem vorschnellen Kauf von Arbeitsschutzprodukten. So ist ihr kürzlich ein Fall aus einem Friseursalon gemeldet worden, in dem ein kommerzieller Anbieter dem Betrieb unaufgefordert kostenpflichtige Hinweisschilder und Aushänge zugeschickt habe – samt Rechnung. Die BGW rät, kommerzielle Angebote von Arbeitsschutzprodukten sorgfältig zu prüfen.

Nicht alles, was auf dem Markt vertrieben wird, ist wirklich erforderlich. Beraten können im Zweifel der Betriebsarzt oder die Betriebsärztin, die Fachkraft für Arbeitssicherheit sowie die Berufsgenossenschaft. Innungsmitglieder können sich auch an ihre Innung oder den Landesinnungsverband wenden. Weiter empfiehlt es sich, bei Bedarf an einem Produkt das Preis-Leistungs-Verhältnis zu prüfen.

Die BGW gibt beispielsweise wichtige Medien zum Arbeitsschutz kostenfrei an ihre Mitgliedsbetriebe ab. Dazu zählen unter anderem
– das Plakat „Brände verhüten – Verhalten im Brandfall“ (Bestellnummer: V035) und
– die „Anleitung zur Ersten Hilfe“: wahlweise als Plakat (Bestellnummer: DGUV-Information204-001) oder als Heft (Bestellnummer: DGUV Information204-006).
Bestellt werden können die Materialien über die Internetseite http://www.bgw-online.de. Dort sind sie leicht über die Bestellnummer als Suchstichwort zu finden. Das komplette Medienverzeichnis der BGW steht auf der Internetseite der Berufsgenossenschaft in der Rubrik „Medien & Service“.

Termine für alternative Betreuung in Bayern

Regelmäßig bietet der Landesinnungsverband zusammen mit seinen Mitgliedsinnungen Schulungen im Rahmen der alternativen Betreuung an. Folgende Schulungen sind 2013 noch geplant:

21. Oktober, Kempten
4. November, München
25. November, Memmingen
2. Dezember, Ebersberg
9. Dezember, Neuburg-Schrobenhausen

Die alternative Betreuung ist die einfachste und kostengünstigste Betreuungsform für Betriebe mit bis zu 50 Mitarbeitern. Sie ist branchenspezifisch ausgerichtet und bietet viel Flexibilität und Möglichkeiten zur Eigeninitiative, indem sich der Unternehmer selbst im Arbeits- und Gesundheitsschutz qualifiziert. In Schulungen wird der Unternehmer im Gesundheitsschutz und in der Arbeitssicherheit weitergebildet (6 Lehreinheiten à 45 Minuten).

Wer an einer Schulung teilnehmen möchte, meldet sich bitte direkt bei der jeweiligen Innung an. Teilnehmen können auch Betriebe aus anderen Innungsbezirken und Nichtmitglieder, soweit Plätze frei sind. Betriebe, die trotz Anmeldung nicht zur Schulung erscheinen, müssen die entstandenen Kosten erstatten.

Weitere Informationen zur alternativen, bedarfsorientierten Betreuung gibt es auf der Internetseite der Berufsgenossenschaft.

Alternative Betreuung

Viele Friseurbetriebe leiden unter steigenden Kosten. Andererseits geben sie unnötig Geld für die arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung aus. Eine Erhebung der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat es an den Tag gebracht: Rund 40 Prozent der bayerischen Friseurbetriebe nutzen nicht die günstige alternative Betreuungsform. Über die Motive kann nur spekuliert werden, oftmals liegt wohl ein Informationsdefizit vor.

Bei der alternativen Betreuung besucht der Unternehmer eine Schulung mit 6 Lerneinheiten à 45 Minuten über Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit. Im Fünf-Jahres-Turnus ist das Wissen in Fortbildungsveranstaltungen aufzufrischen. Die Schulungen werden von der BGW finanziert. Nur bei zusätzlichem Bedarf oder wichtigen Veränderungen im Betriebe erfolgt die Beratung durch den Betriebsarzt oder die Fachkraft für Arbeitssicherheit vor Ort im Betrieb. Angeboten wird die alternative Betreuung in Bayern vom Landesinnungsverband und seinen Mitgliedsinnungen – auch für Nichtmitglieder. Infos und Termine erfragen Sie bitte unter info@friseurebayern.de

Kostenloses Präventionsangebot der BGW

Schönheit und Ästhetik – vor allem im Hinblick auf die Hände – stehen in der Friseurbranche an erster Stelle. Allerdings tragen gerade Friseur-Profis ein hohes Risiko, durch den häufigen Kontakt mit Wasser, Shampoo und Haarpflegeprodukten, Hauterkrankungen zu entwickeln. Um möglichen Beschwerden aktiv entgegenzuwirken, hat die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ein maßgeschneidertes und kostenloses Präventionsprogramm entwickelt. Dazu gibt es auch einen kostenloses Flyer zum Download.

Für Betroffene bedeutet eine Hauterkrankung oft das Ende der Karriere. Damit mögliche Hautprobleme den Traum vom Friseurberuf nicht gefährden, bietet die BGW mit ihren regionalen Schulungs- und Beratungszentren (schu.ber.z) allen Betroffenen eine kompetente und kostenfreie Anlaufstelle. Die schu.ber.z-Angebote reichen von gesundheitsfördernden Schulungen bis hin zur individuellen Beratung und Lösungssuche.

Hautsprechstunde In der Hausprechstunde leisten Gesundheitsexperten des schu.ber.z praxisnahe Unterstützung und Aufklärung. Jede Sprechstunde besteht aus einer eingehenden Analyse der Haut durch erfahrene Dermatologen, an die sich eine gründliche Auswertung der Ergebnisse anschließt. Je nach Beschwerdegrad werden individuell zugeschnittene Hautschutz- und Hautpflegemaßnahmen erörtert, um den Beschwerden wirksam zu begegnen. Die Hautsprechstunde ist kostenfrei. Auslagen für die Anfahrt werden rückwirkend erstattet.

Seminare der Sekundären Individualprävention (SIP) Die Seminare „Haut-nah-erleben“ und „Stress juckt mich nicht mehr“ richten sich an Friseure, bei denen bereits eine Hauterkrankung besteht. Teilnehmer erfahren in den aufeinander aufbauenden Schulungen, was sie individuell für die Gesundheit ihrer Haut tun können. Im Detail befassen sich die Seminare mit den Auswirkungen von beruflichen Belastungen und Stress auf die Haut und zeigen Möglichkeiten auf, den Teufelskreis zu durchbrechen. Gesundheitsexperten des schu.ber.z analysieren individuelle Probleme sowie Risiken und erarbeiten erste Lösungsansätze. Nach der Seminarteilnahme werden die Teilnehmer für ein halbes Jahr mit allen notwendigen Hautschutzprodukten ausgestattet.

 

Handschuhtragen war Pflicht auf der Hair&Beauty

Boris Entrup mit LIV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck.

Boris Entrup mit LIV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck.

Zwei Tage lang drehte sich auf der Hair&Beauty in Frankfurt alles um Glamour, Style und schöne Hände. Insbesondere auf der Fläche des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks und der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Die wichtigsten Neuerungen: gemeinsames Standkonzept mit dem ZV, die Einbindung der BGW-Empfehlungen in die Deutschen Meisterschaften sowie die neuen „Lebe Deinen Traum“-Shows. Auch Kampagnenbotschafter Boris Entrup war wieder mit dabei. LIV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck, gleichzeitig Vorsitzender des Arbeitskreises Umwelt und Gesundheit, ließ es sich nicht nehmen, mit Boris Entrup zu plaudern und ihn auf die HAARE 2011 nach Nürnberg einzuladen.

Reisbeck lobte die Entscheidung, die BGW-Empfehlungen in die Deutschen Meisterschaften aufzunehmen. Zum ersten Mal waren das Tragen von Handschuhen bei Feuchtarbeiten sowie der Verzicht auf Schmuck Bestandteil der Wettbewerbe. Ein Missachten der Vorschriften hätte Punktabzüge bis hin zur Disqualifikation nach sich gezogen.