Praktisches Handbuch für den Friseursalon exklusiv für Innungsmitglieder

Handbuch für den Friseursalon exklusiv für Innungsmitglieder

Handbuch für den Friseursalon exklusiv für Innungsmitglieder

Friseurunternehmer müssen viele Vorschriften beachten und Unterlagen bereithalten. Ob nun eine Mitarbeiterin Einsicht in die Tarifunterlagen verlangt, das Gewerbeaufsichtsamt das Einhalten der Jugendarbeitsschutzvorschriften überprüft oder sich die Berufsgenossenschaft für den Hautschutzplan interessiert.

Für alles soll der Arbeitgeber rasch die richtige Antwort parat haben. Mit dem neu aufgelegten „Handbuch für den Friseursalon“ bietet der bayerische Landesinnungsverband seinen Mitgliedsbetrieben ein nützliches Sammelwerk an.

Im ansprechend gestalteten Ordner finden sich unter anderem alle aushangpflichtigen Gesetze, die aktuellen bayerischen Tarifverträge und Gruppenmerkblätter für Friseurkosmetika. Die Adressen von Gewerbeaufsicht, Berufsgenossenschaft und Berufsorganisation runden das Werk ab.

Das Handbuch kostet 18,50 Euro zzgl. Versandkosten und Mehrwertsteuer. Es kann beim bayerischen Landesinnungsverband bestellt werden und wird nur an Mitgliedsbetriebe abgegeben. Hier gibt es das Bestellformular_Handbuch.

Vorbildliche Präventionsarbeit des Friseurhandwerks

Gespräch mit Klaus Rojahn, dem neuen Geschäftsführer der BGW-Bezirkstelle München, mit Landesinnungsmeister Andreas Popp und Geschäftsführerin Doris Ortlieb.

Zum Gespräch mit Klaus Rojahn, dem neuen Geschäftsführer der BGW-Bezirkstelle München, trafen sich Landesinnungsmeister Andreas Popp und Geschäftsführerin Doris Ortlieb. Rojahn lobte die vorbildliche Präventionsarbeit des Friseurhandwerks, die zu einem deutlichen Rückgang berufsbedingter Hauterkrankungen geführt hat. Für die Unternehmer zahlt sich das in sinkenden Beiträgen zur Berufsgenossenschaft aus. Die erfolgreiche Zusammenarbeit von BGW und Friseurhandwerk führt Rojahn nicht zuletzt auf das hohe Engagement der Verbandsvertreter in den Gremien der BGW zurück.

Auch die aktuelle BGW-Kampagne „Lebe Deinen Traum. Mit Glamour, Style und schönen Händen“ kommt bei den bayerischen Friseuren gut an. Die BGW-Kampagne mit ihrem Star Boris Entrup zeigt, wie die Hände von Friseurinnen und Friseuren ganz einfach zu eindrucksvollen Visitenkarten werden. Die Kernbotschaft dabei: Beim Haarewaschen und Färben Handschuhe tragen und den Glamour bewahren!

Die Hauterkrankungen im Friseurhandwerk haben seit Mitte der 1990er Jahre dank erfolgreicher Präventionsarbeit erheblich abgenommen, im Jahr 2007 konnte die BGW deshalb die Beiträge für die Branche deutlich senken.

Friseure fordern strengere Kontrollen

München (4. Dezember 2007) – Mehr und strengere Kontrollen auffälliger Friseursalons forderte anlässlich einer Pressekonferenz in München Andreas Popp, Landesinnungsmeister des bayerischen Friseurhandwerks. „Mit unserem neuen Lohntarifvertrag, für den wir wieder die Allgemeinverbindlichkeit beantragen werden, haben wir die Grundlage für Kontrollen geschaffen. Nun müssen die Finanzkontrolle Schwarzarbeit, der Prüfdienst der Deutschen Rentenversicherung und die Berufsgenossenschaft die Einhaltung der Tariflöhne kontrollieren“, stellte Popp fest.

Ins Visier genommen werden sollten dabei vor allem die Billigsalons. „Bei Preisen von fünf oder sieben Euro für einen Haarschnitt, kann kaum Tariflohn bezahlt werden“, führte Josef Wieser, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Landesinnungsverband aus. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht müsse eine Friseurin für einen Tariflohn von 7,66 Euro vier bis fünf dieser Billighaarschnitte pro Stunde erstellen und dürfe keinerlei Leerlauf haben und dies an acht Stunden jeden Tag. „Das ist nicht zu schaffen“, so Wieser weiter. Jeglicher Mindestlohn, ob tariflich oder gesetzlich, ist Makulatur, wenn das Unterschreiten ohne Konsequenz bleibt.