Klären Sie Ihre Nachfolge

Das Thema Nachfolge ist für zahlreiche Unternehmen der Friseurbranche schon heute von großer Bedeutung, wenn es auch oft noch weit weg erscheint. Oftmals steht für den abgebenden Unternehmer dabei die Wertermittlung für den eigenen Salon an erster Stelle. Dies ist sicherlich ein zentraler Punkt, im Rahmen der Übergabe aber letztlich nur einer von vielen Schritten. Planen Sie rechtzeitig mit fachkundiger Begleitung, wie die Übergabe Ihres Betriebes gestaltet werden soll!

Für die erste grundlegende Auseinandersetzung mit der Unternehmensnachfolge führt der Landesinnungsverband in Kooperation mit der Unternehmensberatung Peter Zöllner im zweiten Halbjahr 2017 Seminare durch. Das Seminar liefert Informationen, Impulse und Handlungsempfehlungen, um die richtigen Schritte zur richtigen Zeit einzuleiten; zur Sicherung und Übergabe Ihres geschaffenen Unternehmenswertes in die richtigen Hände. Referent Norbert Göppel geht dabei vor allem ein auf die Definition der Schwerpunkte und Interessenslagen der Beteiligten, das Ermitteln des Unternehmenswerts unter Berücksichtigung der Belange von Verkäufer und Käufer, die Sicherung der Ertragskraft und Wirtschaftlichkeit für den Übernehmer, weitere Einflussfaktoren auf den Übergabeprozess und nicht zuletzt die zeitliche Planung.

Das erste Seminar findet am 25. September in Augsburg statt. Es sind noch Restplätze verfügbar. Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Gastbeitrag von Norbert Göppel: Übernahme-Szenerien durchdenken

In wessen Hände will ich mein Lebenswerk legen?

Teil 2 zur Themenreihe Nachfolge/Übergabe behandelt Übernahmeszenarien. Je nach geplantem Nachfolger gestaltet sich ein Übergabeprozess anders und im Vorfeld ist einiges zu bedenken.

Als eine der ersten und sogleich auch wichtigsten Aufgaben steht aus unserer Sicht eine grundlegende Überlegung zum Übergabeszenario an. Steht ein Nachfolger, z.B. ein Familienmitglied bereits in den Startlöchern, gestaltet sich ein Übergabeprozess anders, als bei einem Externen. Ungeachtet aber der sich ergebenden Möglichkeiten empfehlen wir dringend, vor irgendwelchen Zahlen- oder Datenspielereien ein grundlegendes Sondierungsgespräch mit der Sachlage vertrauten Fachleuten. Diese sind in erster Linie Steuerberater, Unternehmensberater oder Berater der Handwerkskammern. Grundsätzlich sollten Sie sich aber mit Beratern, die entsprechende Erfahrungswerte in Übergabeprozessen vorweisen können an einen Tisch setzen. Zu Beginn eines solchen doch sehr wichtigen Entscheidungsprozesses ahnen die meisten Unternehmer oder Unternehmerinnen noch nicht, welche Hürden sich mitunter noch auftun werden. Sei es, dass plötzlich persönliche Eitelkeiten, bei wem auch immer, geweckt werden oder dass steuerliche, erbrechtliche Fragestellungen bis hin zu finanziellen Themen überraschend auf dem Tisch liegen. Dies alles kann man nach gründlicher Planung und Vorarbeit wohl besser strukturieren, aber einen geräuschlosen Übergabevorgang garantiert dies auch nicht.

Deshalb bringen Sie Ihre Überlegungen und die Rahmenbedingungen aus Ihrer Sicht in einem vertraulichen Meinungsaustausch mit qualifizierten Beratern auf den Weg. Aus diesem Gespräch heraus entwickelt sich in der Regel ein Zeitplan, der aus Sicht aller Beteiligten einen Rahmen von 6 bis 12 Monaten bis zur Realisierung der Übergabe beinhalten sollte. Dieser Zeitplan sollte von Beginn aber auch einen konkreten Aufgabenplan mit Verantwortlichkeiten beinhalten, der in den nun anstehenden Arbeitsgesprächen jederzeit modifiziert und fortgeschrieben wird.

Aufgabenstellungen, die ein solcher Plan beinhalten kann sind z.B.:

  • Qualifizierung Sohn/Tochter im persönlichen und fachlichen Bereich bis zur Übernahme
  • Welche Maßnahmen hierfür sind geeignet bzw. notwendig?
  • In welcher Form (Verkauf/ Verpachtung) kann/soll Übergabe erfolgen?
  • Von welchem Unternehmenswert als Bemessungsgrundlage ist auszugehen?
  • Sofern innerhalb der Familie keine Nachfolge darstellbar, wie suche ich einen geeigneten Nachfolger?
  • Welche steuerlichen, rechtlichen, erbrechtlichen Überlegungen müssen getroffen werden?

Sie sehen, vorstehendes Bündel an Fragestellungen stellt nur eine Auswahl dessen dar, was im ersten Schritt auf die Agenda zu setzen ist.

Erfahren Sie mehr im Teil 3 zum Thema Unternehmenswert.

Ihr Norbert Göppel

Gastbeitrag von Norbert Göppel: Nachfolge planen

Das Thema „Nachfolge“ steht sicherlich als Zukunftsthema für zahlreiche Unternehmen der Friseurbranche aus unterschiedlichsten Gründen im Vordergrund, ohne dass diese dies zum heutigen Zeitpunkt schon wahrnehmen. Sei es aus Überlegungen, wie das altersbedingte Ausscheiden aus dem Berufsleben oder das frühzeitige Sichern des aufgebauten Lebenswerkes. Ob eine Nachfolgeregelung innerhalb der Familie oder eine externe Lösung in Betracht kommt, kann generell erst kompetent gelöst werden, wenn man sich rechtzeitig um eine Lösung bemüht und nicht „überraschender Weise“ erst kurz vor dem 65. Geburtstag feststellt, dass man sich um eine Nachfolge kümmern sollte!

Da uns und sicherlich auch Ihnen der Erhalt unseres mittelständisch geprägten Handwerkszweiges sehr am Herzen liegt, wollen wir Sie in Zukunft mit grundlegenden Überlegungen und Handlungsweisen anhalten, die richtigen Schritte zur richtigen Zeit einzuleiten, zur Sicherung beziehungsweise Übergabe Ihres geschaffenen Unternehmenswertes in die „richtigen“ Hände.

Über die genaue Anzahl der in den kommenden Jahren zur Nachfolge anstehenden Friseurunternehmen gibt es keine belastbaren Zahlen. Unternehmerinnen und Unternehmer, die aber in einigen Jahren die Altersgrenze erreichen und sich mit der Abgabe ihres Betriebes, in welcher Form auch immer beschäftigen, sind gut beraten frühzeitig Informationen einzuholen und Planungen anzustellen, für einen vorausschauenden und lohnenden Übergang!

Die rechtzeitige und allumfassende Planung der (irgendwann) anstehenden Unternehmensübergabe ist dringend aufgrund zahlreicher, negativer Fallbeispiele angeraten. Langjährige, traditionsreiche Unternehmen gehen vermehrt stillschweigend vom Markt, ohne dass die meist über viele Jahre getätigte Aufbauleistung letztendlich beim Inhaber eine zufriedenstellende Rückschau in unternehmerischer und/oder finanzieller Sicht ermöglicht. Warum? Weil oftmals kein geeigneter Nachfolger gefunden wird oder kein gerechter Wert für das Unternehmen geleistet werden wollte! Das kann nicht das Ziel langjährigen unternehmerischen Wirkens darstellen!

Wir haben in den vergangenen Jahren aufsteigend in der D – A – CH – Region (Deutschland / Österreich / Schweiz) zahlreiche erfolgreiche Firmenübergaben begleitet beziehungsweise stecken mitten in den Prozessen.

In den kommenden Wochen werden wir unsere Erfahrung mit Ihnen teilen!

Finden Sie regelmäßige Beiträge zur schrittweisen, richtigen Vorgehensweise für einen geordneten Betriebsübergang.

  • Höhe des Unternehmenswertes
  • Suche und Auswahl geeigneter Kandidaten
  • Form und Begleitung des Übergangsprozesses
  • Rechtsformwahl für den Übernehmer
  • Generierung etwaiger Finanzierungsmittel

Ihr Norbert Göppel von der Unternehmensberatung Peter Zöllner

TV-Sendung laVita stellt Haare ins Zentrum

Auf große Medienresonanz stoßen derzeit die Aktivitäten des Friseurhandwerks. Der „außergewöhnliche Weg“ im Friseurberuf steht im Mittelpunkt der nächsten Folge von laVita im bayerischen Fernsehen. Die Sendung steht unter dem Motto Haare.

Dazu wurde unter anderem im unterfränkischen Salon Kehm in Bad Brückenau gedreht. Hier arbeiten zwei Generationen erfolgreich unter einem Dach und zeigen, wie sich Familie und berufliche Selbständigkeit vereinbaren lassen. Der Beitrag beleuchtet auch die Erfolge der Kehms im Wettbewerbsfrisieren. In der Lokalzeitung Mainpost erschien ein Artikel dazu.

Einen anderen „außergewöhnliche Weg“ im Friseurberuf ging in laVita Friseurmeister Gerhard Ostler aus Niederbayern. Das bayerische Fernsehen drehte drei Tage bei der Tattoo-Convention in Rohrdorf (Obb.), im Salon Hair Chalet (Wörth/Donau) und in der Gemeinde Wiesenfelden und portraitierte Gerhard Ostler und seine Tattoo-Techniken.

Die laVita-Sendung zum Thema Haare wird am Donnerstag, 2. Dezember, 19 Uhr, im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt. Wiederholung ist am 3. Dezember um 11.45 Uhr.

Der LIV hat Carina und Daniela Kehm Anfang 2010 im Salon und zu Hause besucht und je ein Video gedreht.