Nachweisaktion der Berufsgenossenschaft

Post von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) haben viele Friseursalons in den vergangenen Tagen erhalten. Angeschrieben wurden Betriebe, deren betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung der BGW bislang nicht bekannt ist. Für Friseurbetriebe, die an der alternativen bedarfsorientierten Betreuung teilnehmen wollen, bietet der Landesinnungsverband in Zusammenarbeit mit den örtlichen Innungen Schulungen an. Termine und Orte sind hier veröffentlicht. Die Anmeldung erfolgt direkt bei der jeweiligen Innung; teilnehmen können auch Betriebe, die nicht Mitglied der Innung sind.

Betriebe, die bereits bei der vom Verband angebotenen alternativen Betreuung dabei sind und Fragen zum Ausfüllen des Nachweisbogens haben, können sich per Mail an den Landesinnungsverband wenden.

Salonhandbuch neu aufgelegt

Salonhandbuch

Neu aufgelegt wird im Frühjahr 2015 das praktische „Handbuch für den Friseursalon“. Als Sammelwerk im ansprechend gestalteten Ordner enthält es unter anderem alle aushangpflichtigen Gesetze, die aktuellen bayerischen Tarifverträge und Gruppenmerkblätter für Friseurkosmetika. Die Adressen von Gewerbeaufsicht, Berufsgenossenschaft und Berufsorganisation runden das Werk ab. Das Handbuch wird exklusiv an Innungsmitglieder verkauft. Es kostet 25 Euro zuzüglich Versandkosten und Mehrwertsteuer und kann hier bestellt werden.

Friseurunternehmer müssen viele Vorschriften beachten und Unterlagen bereithalten. Ob nun eine Mitarbeiterin Einsicht in die Tarifunterlagen verlangt, das Gewerbeaufsichtsamt das Einhalten der Jugendarbeitsschutzvorschriften überprüft oder sich die Berufsgenossenschaft für den Hautschutzplan interessiert. Für alles soll der Arbeitgeber rasch die richtige Antwort parat haben. Mit dem einzigartigen Handbuch für den Friseursalon ist er gut gerüstet. Da einige Unterlagen derzeit aktualisiert werden, ist das Handbuch voraussichtlich ab Mai 2015 verfügbar. Es kann aber bereits vorbestellt werden.

Termine für alternative Betreuung in Bayern

Regelmäßig bietet der Landesinnungsverband zusammen mit seinen Mitgliedsinnungen Schulungen im Rahmen der alternativen Betreuung an. Folgende Schulungen sind 2013 noch geplant:

21. Oktober, Kempten
4. November, München
25. November, Memmingen
2. Dezember, Ebersberg
9. Dezember, Neuburg-Schrobenhausen

Die alternative Betreuung ist die einfachste und kostengünstigste Betreuungsform für Betriebe mit bis zu 50 Mitarbeitern. Sie ist branchenspezifisch ausgerichtet und bietet viel Flexibilität und Möglichkeiten zur Eigeninitiative, indem sich der Unternehmer selbst im Arbeits- und Gesundheitsschutz qualifiziert. In Schulungen wird der Unternehmer im Gesundheitsschutz und in der Arbeitssicherheit weitergebildet (6 Lehreinheiten à 45 Minuten).

Wer an einer Schulung teilnehmen möchte, meldet sich bitte direkt bei der jeweiligen Innung an. Teilnehmen können auch Betriebe aus anderen Innungsbezirken und Nichtmitglieder, soweit Plätze frei sind. Betriebe, die trotz Anmeldung nicht zur Schulung erscheinen, müssen die entstandenen Kosten erstatten.

Weitere Informationen zur alternativen, bedarfsorientierten Betreuung gibt es auf der Internetseite der Berufsgenossenschaft.

Die Branche steht hinter der HAARE 1

Thorsten Lierke von der BGW ist ein HAARE-Fan. Hier zusammen mit LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb und LIV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck.

Thorsten Lierke von der BGW ist ein HAARE-Fan. Hier zusammen mit LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb und LIV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck.

Die HAARE 2012 findet am 21. und 22. Oktober in Nürnberg statt und ist die wichtigste Regionalmesse für Friseure in Deutschland. Seien Sie dabei bei der bayerischen Meisterschaft, Ausstellung, Show, Workshops und Kongress. Reduzierte Gruppenkarten gibt es noch bis 3. Oktober. Jetzt bestellen.

Alternative Betreuung

Viele Friseurbetriebe leiden unter steigenden Kosten. Andererseits geben sie unnötig Geld für die arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung aus. Eine Erhebung der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat es an den Tag gebracht: Rund 40 Prozent der bayerischen Friseurbetriebe nutzen nicht die günstige alternative Betreuungsform. Über die Motive kann nur spekuliert werden, oftmals liegt wohl ein Informationsdefizit vor.

Bei der alternativen Betreuung besucht der Unternehmer eine Schulung mit 6 Lerneinheiten à 45 Minuten über Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit. Im Fünf-Jahres-Turnus ist das Wissen in Fortbildungsveranstaltungen aufzufrischen. Die Schulungen werden von der BGW finanziert. Nur bei zusätzlichem Bedarf oder wichtigen Veränderungen im Betriebe erfolgt die Beratung durch den Betriebsarzt oder die Fachkraft für Arbeitssicherheit vor Ort im Betrieb. Angeboten wird die alternative Betreuung in Bayern vom Landesinnungsverband und seinen Mitgliedsinnungen – auch für Nichtmitglieder. Infos und Termine erfragen Sie bitte unter info@friseurebayern.de

„Lebe Deinen Traum“ wird musikalisch: Die Kampagnensongs bei Amazon & Co

„Glamour & Style“, „Leb Deinen Traum“ und „Gloves & Glory“ – so lauten die Namen der Songs, die im Rahmen der „Lebe Deinen Traum“-Kampagne der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ab August auf den Markt kommen. Die Kampagnensongs sind auf diversen Musikportalen im Internet zu kaufen.

Eigens für die Kampagne hat die BGW zusammen mit den Musicalprofis Tracy Plester und Deimos Virgillito drei Songs mit den dazugehörigen Musikvideos produziert. Die Kompositionen drehen sich allesamt um schöne Hände und erzählen eine Geschichte, die jeden Friseurprofi angeht: Wer tagtäglich Glamour und Style erleben möchte, wer im Job seinen Traum leben will, wer Ruhm und Anerkennung anstrebt, der braucht schöne Hände. Vom Genre her reicht der Spannungsbogen dieser Story von Dance über Gospel bis hin zu rockigen Tönen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Nachdem die Songs im Rahmen der „Lebe Deinen Traum“-Show bereits auf der diesjährigen Hair & Beauty Premiere feierten, stehen sie nun auf den einschlägigen Musikportalen zum Download bereit. Der Preis des Albums mit den drei Songs liegt bei circa zwei Euro. Hörproben gibt es auf www.lebe-deinen-traum.de sowie im Traum-Raum www.facebook.com/traumraum.

Kostenloses Präventionsangebot der BGW

Schönheit und Ästhetik – vor allem im Hinblick auf die Hände – stehen in der Friseurbranche an erster Stelle. Allerdings tragen gerade Friseur-Profis ein hohes Risiko, durch den häufigen Kontakt mit Wasser, Shampoo und Haarpflegeprodukten, Hauterkrankungen zu entwickeln. Um möglichen Beschwerden aktiv entgegenzuwirken, hat die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ein maßgeschneidertes und kostenloses Präventionsprogramm entwickelt. Dazu gibt es auch einen kostenloses Flyer zum Download.

Für Betroffene bedeutet eine Hauterkrankung oft das Ende der Karriere. Damit mögliche Hautprobleme den Traum vom Friseurberuf nicht gefährden, bietet die BGW mit ihren regionalen Schulungs- und Beratungszentren (schu.ber.z) allen Betroffenen eine kompetente und kostenfreie Anlaufstelle. Die schu.ber.z-Angebote reichen von gesundheitsfördernden Schulungen bis hin zur individuellen Beratung und Lösungssuche.

Hautsprechstunde In der Hausprechstunde leisten Gesundheitsexperten des schu.ber.z praxisnahe Unterstützung und Aufklärung. Jede Sprechstunde besteht aus einer eingehenden Analyse der Haut durch erfahrene Dermatologen, an die sich eine gründliche Auswertung der Ergebnisse anschließt. Je nach Beschwerdegrad werden individuell zugeschnittene Hautschutz- und Hautpflegemaßnahmen erörtert, um den Beschwerden wirksam zu begegnen. Die Hautsprechstunde ist kostenfrei. Auslagen für die Anfahrt werden rückwirkend erstattet.

Seminare der Sekundären Individualprävention (SIP) Die Seminare „Haut-nah-erleben“ und „Stress juckt mich nicht mehr“ richten sich an Friseure, bei denen bereits eine Hauterkrankung besteht. Teilnehmer erfahren in den aufeinander aufbauenden Schulungen, was sie individuell für die Gesundheit ihrer Haut tun können. Im Detail befassen sich die Seminare mit den Auswirkungen von beruflichen Belastungen und Stress auf die Haut und zeigen Möglichkeiten auf, den Teufelskreis zu durchbrechen. Gesundheitsexperten des schu.ber.z analysieren individuelle Probleme sowie Risiken und erarbeiten erste Lösungsansätze. Nach der Seminarteilnahme werden die Teilnehmer für ein halbes Jahr mit allen notwendigen Hautschutzprodukten ausgestattet.

 

Handschuhtragen war Pflicht auf der Hair&Beauty

Boris Entrup mit LIV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck.

Boris Entrup mit LIV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck.

Zwei Tage lang drehte sich auf der Hair&Beauty in Frankfurt alles um Glamour, Style und schöne Hände. Insbesondere auf der Fläche des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks und der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Die wichtigsten Neuerungen: gemeinsames Standkonzept mit dem ZV, die Einbindung der BGW-Empfehlungen in die Deutschen Meisterschaften sowie die neuen „Lebe Deinen Traum“-Shows. Auch Kampagnenbotschafter Boris Entrup war wieder mit dabei. LIV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck, gleichzeitig Vorsitzender des Arbeitskreises Umwelt und Gesundheit, ließ es sich nicht nehmen, mit Boris Entrup zu plaudern und ihn auf die HAARE 2011 nach Nürnberg einzuladen.

Reisbeck lobte die Entscheidung, die BGW-Empfehlungen in die Deutschen Meisterschaften aufzunehmen. Zum ersten Mal waren das Tragen von Handschuhen bei Feuchtarbeiten sowie der Verzicht auf Schmuck Bestandteil der Wettbewerbe. Ein Missachten der Vorschriften hätte Punktabzüge bis hin zur Disqualifikation nach sich gezogen.

 

Was macht eigentlich diese BGW?

Der Landesinnungsverband kooperiert in vielen Fällen eng mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Die BGW ist die gesetzliche Unfallversicherung der Friseure und Partner in Arbeitsschutzfragen.

Die Aktion „Lebe deinen Traum“ ist eine Kampagne der BGW für professionellen Hautschutz im Friseurhandwerk. Die kalte Jahreszeit beansprucht unsere Haut besonders und erfordert daher Extra-Pflege – dabei dürfen die Hände nicht vergessen werden. Vor allem Friseure, deren Hände im Alltag bereits stark beansprucht werden, sollten im Winter lieber einmal mehr auf die richtige Pflege achten.

Wer mehr über die Arbeit der BGW wissen will, sollte sich diesen kurzen Film ansehen, der dem LIV von der Berufsgenossenschaft zur Verfügung gestellt wurde.

Vorbildliche Präventionsarbeit des Friseurhandwerks

Gespräch mit Klaus Rojahn, dem neuen Geschäftsführer der BGW-Bezirkstelle München, mit Landesinnungsmeister Andreas Popp und Geschäftsführerin Doris Ortlieb.

Zum Gespräch mit Klaus Rojahn, dem neuen Geschäftsführer der BGW-Bezirkstelle München, trafen sich Landesinnungsmeister Andreas Popp und Geschäftsführerin Doris Ortlieb. Rojahn lobte die vorbildliche Präventionsarbeit des Friseurhandwerks, die zu einem deutlichen Rückgang berufsbedingter Hauterkrankungen geführt hat. Für die Unternehmer zahlt sich das in sinkenden Beiträgen zur Berufsgenossenschaft aus. Die erfolgreiche Zusammenarbeit von BGW und Friseurhandwerk führt Rojahn nicht zuletzt auf das hohe Engagement der Verbandsvertreter in den Gremien der BGW zurück.

Auch die aktuelle BGW-Kampagne „Lebe Deinen Traum. Mit Glamour, Style und schönen Händen“ kommt bei den bayerischen Friseuren gut an. Die BGW-Kampagne mit ihrem Star Boris Entrup zeigt, wie die Hände von Friseurinnen und Friseuren ganz einfach zu eindrucksvollen Visitenkarten werden. Die Kernbotschaft dabei: Beim Haarewaschen und Färben Handschuhe tragen und den Glamour bewahren!

Die Hauterkrankungen im Friseurhandwerk haben seit Mitte der 1990er Jahre dank erfolgreicher Präventionsarbeit erheblich abgenommen, im Jahr 2007 konnte die BGW deshalb die Beiträge für die Branche deutlich senken.