Woche der Ausbildung: Berufschancen im Friseurhandwerk

Der Karrierebaum im Friseurhandwerk.

Der Karrierebaum im Friseurhandwerk.

Noch bis 4. März läuft die bayernweite Woche der Ausbildung, an der sich auch das bayerische Friseurhandwerk beteiligt. „Unser Beruf ist enorm vielfältig und wir zeigen die verschiedenen Karrieremöglichkeiten in unserem Friseurhandwerk“, so der Berufsbildungsexperte des Landesinnungsverbandes Christian Hertlein.
„Wir testen unseren Karrierebaum, der die unterschiedlichen Berufschancen im Friseurhandwerk übersichtlich darstellt“, so Hertlein weiter. „Das Feedback aller Beteiligten läuft zentral zusammen und wir optimieren unseren Karrierebaum und stellen ihn den interessierten Innungen als Marketingmaterial zur Verfügung.“
In der Woche der Ausbildung stärken die Veranstalter die berufliche Ausbildung als Karriereweg in Zukunft. Jugendliche und Eltern finden erlebnisorientierte Infos, kundige Ansprechpartner und wichtige Impulse. Azubis können sich über die berufliche Weiterbildung informieren. Das Friseurhandwerk hat hier einiges zu bieten: Wenn es gilt, die Persönlichkeit modisch in Szene zu setzen, dann ist vor allem eine tolle Frisur gefragt. Ob Multicoloureffekt, Modern Shortcut oder Retro-Style – im Salon kreiert der Auszubildende, was gerade en vogue ist und was der Kunde wünscht. Friseure sind die Profis für „Colour, Cut and Style“. Im Salon gibt es deshalb immer Abwechslung.

Mehr als „waschen, schneiden, föhnen“
Mit viel Gespür und Einfühlungsvermögen berät der Friseur seine Kunden, um die perfekte Frisur für sie zu finden. Über die Umsetzung der Ideen muss sich der Lehrling nach der Ausbildung keine grauen Haare wachsen lassen. „Ob schneiden, kolorieren, föhnen, hochstecken, Locken formen oder glätten – mit deinem handwerklichen Geschick verwandelst du Haare in Kunstwerke. Du gestaltest aber nicht nur Frisuren, auch Make-ups, Nail-Designs und Wellness-Angebote gehören zu deinem abwechslungsreichen Arbeitstag“, so bewirbt Christian Hertlein das Berufsbild. „Der beginnt mit dem freundlichen Empfang der Kunden, denn die sollen sich bei dir wohlfühlen. Dazu gehört natürlich auch, dass du die anspruchsvollsten Wünsche auf hohem Niveau und in bester Qualität erfüllst – zum Beispiel, wenn es um effektvolle Farbspiele, extravagante Hochsteckfrisuren für festliche Anlässe oder Haarverlängerungen geht.“
Der Berufsbildungsexperte des LIV weist Bewerber für den Friseurberuf darauf hin: „Um ein guter Friseur zu werden, musst du vor allem ein sicheres Händchen beim Schneiden und ein Faible für die vielen Trends haben sowie kommunikativ sein. Deine Einsatzorte können ganz unterschiedlich sein – du kannst überall dort arbeiten, wo es um Schönheit geht.“
Wer Interesse an dem Friseurberuf hat, sollte sich unbedingt bei seiner zuständigen Friseurinnungen vor Ort melden. Eine Übersicht über die Innungen gibt es hier.

Lernen und Lehren leichtgemacht

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Sechs praxisnahe und anschauliche Educationclips hat L’IMAGE, Kooperationspartner des LIV, vorgestellt. „Man lernt nie aus“, heißt es. Und ja, es stimmt: Aus- und Weiterbildung ist im Berufsleben bekanntlich alles, will man wettbewerbsfähig und erfolgreich sein. Die sechs Videos mit 10-15 Minuten Länge widmen sich den wichtigsten Techniken des Friseurhandwerks, gezeigt von namhaften Stylisten an den Trainingsköpfen von L’IMAGE. Die Clips richten sich an alle Interessierten aus der Praxis und eignen sich auch als Unterrichtshilfsmittel.

„Wir begrüßen es sehr, dass den Ausbildern und Lehrern an Berufsschulen, Innungen und Handwerkskammern mit diesen Educationclips ein Werkzeug an die Hand gegeben wird, das sie in der Aus- und Weiterbildung nutzen können“, sagt Christian Hertlein, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses.  „Aber auch allen Friseuren und Auszubildenden wird damit das Lernen erleichtert und sie erhalten wertvolle Informationen und Tipps „. Die Clips thematisieren wichtige Techniken von Dauerwelle über Färben und Hochstecken bis zu Make-Up, die jeder Friseur beherrschen sollte. Last but not least verraten sie den richtigen Umgang mit den Trainingsköpfen, damit diese lange schön und die Freude an diesem hilfreichen Medium dauerhaft erhalten bleibt.
Alle Interessierten können einen kostenlosen Stick mit allen sechs Clips anfordern unter hello@limage.de

Zudem stehen die Clips ab sofort auch kostenlos unter https://www.limage.de/de/downloads zum Download bereit.

Die Educationclips im Einzelnen:

  • Clip 1: FÄRBEN AM TRAININGSKOPF mit Thommy Stöber, Friseurmeister, Frankfurt am Main
  • Clip 2: FLECHTEN AM TRAININGSKOPF mit Marco Arena, Hairstylist, Frankfurt am Main
  • Clip 3: HOCHSTECKEN AM TRAININGSKOPF mit Denise Bredtmann, Friseurunternehmerin und Hochstecktrainerin, Wuppertal
  • Clip 4: DAUERWELLE AM TRAININGSKOPF mit Axel Meininghaus, Ausbilder, Forchheim
  • Clip 5: MEISTERPRÜFUNG mit Oliver Bohn, Ausbilder, Lörrach
  • Clip 6: MAKE-UP AM TRAININGSKOPF mit Jessica Reim, Friseurmeisterin, Augsburg

Jetzt eine Ausbildung zum Friseur – Erfolgserlebnis im Stundentakt

Friseur ist ein kreativer Beruf mit vielen Möglichkeiten

Knapp 43.000 Jugendliche beginnen in Bayern heute eine duale Berufsausbildung. Dagegen haben fast 11.000 junge Menschen noch keinen Ausbildungsvertrag. Die Chancen, noch eine Lehrstelle im bayerischen Friseurhandwerk zu bekommen, sind so gut wie lange nicht. „Das Berufsbild Friseur ist mehr als Waschen, Schneiden, Föhnen“, so Christian Hertlein, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses im Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks. „Bei unserem kreativen Beruf haben Azubis Erfolgserlebnisse im Stundentakt.“ Über offene Lehrstellen informieren die Friseurinnungen vor Ort.

Im Salon gibt es immer Abwechslung

Wenn es gilt, die Persönlichkeit modisch in Szene zu setzen, dann ist vor allem eine tolle Frisur gefragt. Ob Multicoloreffekt, Modern Shortcut oder Retro-Style – im Salon kreiert der Friseur, was gerade en vogue ist und was der Kunde wünscht. Friseure sind die Profis für „Color, Cut and Style“. Im Salon gibt es deshalb immer Abwechslung.

Mit handwerklichem Geschick verwandelt der Friseur Haare in Kunstwerke. Der Beruf ist pure Vielfalt: Der Friseur gestaltest nicht nur Frisuren, auch Make-ups, Nail-Designs und Wellness-Angebote gehören zu dem abwechslungsreichen Arbeitstag. „Der beginnt mit dem freundlichen Empfang der Kunden, denn die sollen sich bei dir wohlfühlen. Dazu gehört natürlich auch, dass du die anspruchsvollsten Wünsche auf hohem Niveau und in bester Qualität erfüllst – zum Beispiel, wenn es um effektvolle Farbspiele, extravagante Hochsteckfrisuren für festliche Anlässe oder Haarverlängerungen geht“, so Hertlein weiter.

Arbeitgeber erhöhen Ausbildungsvergütung

Auf 465 Euro im ersten, 570 Euro im zweiten und 720 Euro im dritten Ausbildungsjahr erhöhten die bayerischen Friseurunternehmer einseitig die Ausbildungsvergütungen bei ihrer Mitgliederversammlung im Mai. Die Gewerkschaft verdi war in den vergangenen zwei Jahren nicht bereit, über einen Vergütungstarifvertrag für Auszubildende zu verhandeln. Der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks hatte 2015 beschlossen, die Verbandsempfehlung in einen Tarifvertrag zu überführen.

Bekenntnis zur dualen Ausbildung

Der Landesinnungsverband bekennt sich klar zur dualen Ausbildung im Friseurhandwerk. Sie ermöglicht eine umfassende und geordnete Ausbildung nach bundesweit einheitlichen Standards. Den Ausgebildeten sichert sie eine Mobilität am Arbeitsmarkt, die private und firmenbezogene Angebote nicht bieten können. Nicht zuletzt garantiert sie den Zugang zu Fortbildungsangeboten und die Durchlässigkeit im Bildungssystem. Die duale Ausbildung bietet viel Spielraum für individuelle Anpassungen.

Die Regelausbildungszeit von drei Jahren kann bei einschlägiger Vorbildung von Bewerbern und raschem Ausbildungsfortschritt deutlich verkürzt werden. Innungen und LIV beraten ihre Mitglieder hierzu gerne. Und die Ausbildungsordnung formuliert nur Mindestanforderungen, ohne auf bestimmte Techniken oder Produkte einzuschränken. Letztlich wird die Qualität der Ausbildung von den Beteiligten bestimmt.

Hier geht es zu den Adressen der bayerischen Friseurinnungen.

Arbeitgeber und Lehrer intensivieren Zusammenarbeit

Die Vorstände von Lehrer- und Landesinnungsverband v.l.n.r.: Tanja Kurtz, Christian Kaiser, Tanja Arnold-Petter, Tilo Hartig, Evelyn de Marco-Maier, Ariane Thurau, Ulrike Königer-Höfling, Madeleine Momberg, Christian Hertlein, Dieter Schöllhorn, Tobias Bickel, Bernhard Dräxler, Rudolf Reisbeck

Zu einer gemeinsamen Sitzung trafen sich die Vorstände des Lehrerverbandes im Berufsfeld Körperpflege LiBK – Landesverband Bayern und des Landesinnungsverbandes (LIV) des bayerischen Friseurhandwerks Ende Juni. „In der dualen Ausbildung sollen die Partner Betrieb und Berufsschule vertrauensvoll zusammenarbeiten. Diesen Gedanken pflegen wir auch auf Landesebene“, formuliert Landesinnungsmeister Christian Kaiser das Ziel des Treffens.

Auf der Tagesordnung standen praxisrelevante Themen wie die Aufwandsentschädigungen für Mitglieder der Prüfungsausschüsse oder der Einsatz von Wörterbüchern in der Gesellenprüfung. Beraten wurden aber auch aktuelle bildungspolitische Fragen wie die Umsetzung der Kompetenzrasterausbildung an Berufsschulen und die Forderung nach einer bundeseinheitlichen Gestaltung der Berufsschulpflicht. Breiten Raum nahm vor allem die Diskussion über die Sicherung der Ausbildungsqualität im dualen System ein. Der Vorstand des LIV beabsichtigt für Meister, die erstmals ausbilden wollen oder nach neuen Impulsen für die Ausbildung suchen, eigene Qualifizierungsmaßnahmen zu entwickeln.

Bayerns Friseure unterstützen Arbeit des Zentralverbandes

Die bayerischen Delegierten bei der ZV-Mitgliederversammlung: Christian Kaiser, Michael Hunger, Petra Zander, Andreas Popp, Christian Hertlein, Dieter Schöllhorn, Dieter Eser, Rudolf Reisbeck

Ihren Beitrag zur Arbeit des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks werden die bayerischen Delegierten in der neuen Amtsperiode leisten. Bei der Mitgliederversammlung in Mainz wurden sie in den Vorstand und alle Ausschüsse gewählt. „Als zweitgrößter Mitgliedsverband im Zentralverband tragen wir eine besondere Verantwortung“, stellt Landesinnungsmeister Christian Kaiser fest. „Bayern trägt nicht nur knapp ein Viertel des Beitragsaufkommens im Zentralverband, wir unterstützen die Arbeit im Bund auch personell und mit unserer Erfahrung aus einem großen, erfolgreichen Landesverband“, so Kaiser weiter.

Rudolf Reisbeck wurde als Vizepräsident im Amt bestätigt und leitet als Vorsitzender den Ausschuss für Umwelt und Gesundheit. Landesinnungsmeister Christian Kaiser gehört dem Vorstand an und wirkt im Wirtschaftsausschuss mit, in dem mit Michael Hunger ein zweites Mitglied aus Bayern vertreten ist. Dieter Schöllhorn übernimmt als stellvertretender Artdirector Verantwortung für die fachliche Arbeit des Verbandes bei Meisterschaften und Modepräsentationen. Zum stellvertretenden Vorsitzenden des Berufsbildungsausschusses wurde Christian Hertlein gewählt, im Ausschuss für Innovation und Kommunikation bekleidet Petra Zander dieses Amt. Dieter Eser gehört als Stellvertreter dem Rechnungsprüfungsausschuss an.

Landesinnungsmeister Christian Kaiser im Amt bestätigt, drei neue Mitglieder im Landesvorstand

Der neu gewählte Vorstand des LIV Bayern (v.l.n.r.): Landesinnungsmeister Christian Kaiser, Petra Zander, Bernhard Dräxler, Evelyn de Marco-Maier, Dieter Schöllhorn, Tanja Arnold-Petter, Christian Hertlein, stv. Landesinnungsmeister Rudolf Reisbeck. Auf dem Foto fehlen Dieter Eser und Michael Hunger.

Einstimmig wurde der bayerische Landesinnungsmeister Christian Kaiser aus München für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. „Ich freue mich über die überwältigende Zustimmung zu meiner Arbeit und die Wiederwahl als Landesinnungsmeister. Es ist mir Freude und Pflicht, mich weiterhin für das Wohl des bayerischen Friseurhandwerks einzusetzen“, erklärt Christian Kaiser nach der Wahl des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks in Kelheim. Kaiser ist Obermeister der Münchner Innung und seit 2014 auch Landesinnungsmeister in Bayern.

Neu gewählt wurden auch der Landesvorstand. Friseurmeister Rudolf Reisbeck aus Straubing wurde wieder zum stellvertretenden Landesinnungsmeister gewählt und vertritt zugleich den Regierungsbezirk Niederbayern. Neu im Vorstand sind Evelyn de Marco-Maier aus der Innung Traunstein/Berchtesgadener Land für Oberbayern, Bernhard Dräxler aus Schwandorf für die Oberpfalz und Michael Hunger als Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses. Die Bezirksvertreter Tanja Arnold-Petter (Oberfranken), Petra Zander (Schwaben), Christian Hertlein (Mittelfranken) und Dieter Eser (Unterfranken) sowie Creativdirektor Dieter Schöllhorn wurden von den Delegierten der Mitgliedsinnungen in ihren Ämtern bestätigt.

PLW: Die besten bayerischen Friseurgesellen

 

Landessiegerin Anna-Lena Reißner (m.), 2. Landessiegerin Pia Zelzer (l.), 3. Landessiegerin Michelle Gleißner (r.)

Landessiegerin Anna-Lena Reißner (m.), 2. Landessiegerin Pia Zelzer (l.), 3. Landessiegerin Michelle Gleißner (r.)

Die beste bayerische Friseurgesellin heißt Anna-Lena Reißner und wurde im Salon Zeitlmann in Donauwörth ausgebildet. Sie setzte sich am gestrigen Sonntag im Leistungswettbewerb PLW der Handwerksjugend gegen ihre leistungsstarken Kolleginnen durch und überzeugte die Jury mit ihren Arbeitsproben. Am 17. Oktober wird sie in Nürnberg im Rahmen der HAARE beim Bundesentscheid für Bayern ins Rennen gehen.

Kammersieger (v.l.n.r.): Pia Zelzer (München-Oberbayern), Michelle Gleißner (Niederbayern-Oberpfalz), Sandra Wetscheck (Oberfranken), Anna-Lena Reißner (Schwaben), Katharina Pfrang (Unterfranken)

Kammersieger (v.l.n.r.):
Pia Zelzer (München-Oberbayern), Michelle Gleißner (Niederbayern-Oberpfalz), Sandra Wetscheck (Oberfranken), Anna-Lena Reißner (Schwaben), Katharina Pfrang (Unterfranken)

Zweitplatzierte und Kammersiegerin in München – Oberbayern ist Pia Zelzer, gefolgt von Michelle Gleißner, die im Kammerbezirk Niederbayern-Oberpfalz den Wettbewerb für sich entscheiden konnte. Die weiteren Kammersiegerinnen sind Sandra Wetscheck in Oberfranken und Katharina Pfrang in Unterfranken.

Teilnehmer (v.l.n.r.): Hinten: Sandra Reichert, Lisa Merk, Ana Maria Stefan, Maria Decker Mitte:Karola Brüderle, Jaqueline Dorrer, Sandra Wetscheck, Daniela Klapper, Katharina Pfrang Vorne: Pia Zelzer, Michelle Gleißner, Anna-Lena Reißner, Verena Geiß

Teilnehmer (v.l.n.r.):
Hinten: Sandra Reichert, Lisa Merk, Ana Maria Stefan, Maria Decker
Mitte: Karola Brüderle, Jaqueline Dorrer, Sandra Wetscheck, Daniela Klapper, Katharina Pfrang
Vorne: Pia Zelzer, Michelle Gleißner, Anna-Lena Reißner, Verena Geiß

In etwas mehr als drei Stunden mussten die Wettbewerbsteilnehmerinnen einen modischen Damenhaarschnitt mit Styling, einen modischen Herrenhaarschnitt mit Styling und eine Hochsteckfrisur erarbeiten. „Der Leistungswettbewerb ist immer wieder Sprungbrett für beispiellose Karrieren. Ehemalige Wettbewerbssieger sind heute führende Meinungsbildner der Branche“, so LIV-Vorstandsmitglied Christian Hertlein.