Flechtfrisuren zur WirtshausWiesn

Zum zweiten Mal muss die Wiesn aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. Aber es gibt stattdessen die WirtshausWiesn. Vom 18. September bis 3. Oktober 2021 lässt sich in 51 Münchner Gaststätten echte, gemütliche und traditionelle Wiesn-Stimmung erleben. Natürlich müssen dazu Flechtfrisuren im Wiesnstyle getragen werden. „Zum Dirndl gehören Flechtfrisuren bei den Friseurkundinnen einfach dazu“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Dazu gibt es beim LIV ein besonderes Angebot. „Mit den bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitungen von Annerose Cutivel ist es für Sie und Ihre Mitarbeiter ein Leichtes, Ihre Kundinnen mit zauberhaften Flechtfrisuren zu begeistern“, so Kaiser. Der LIV hat einige Exemplare der beliebten Bücher Die Kunst des Flechtens und die Kunst des Hochsteckens zum deutlich reduzierten Preis von 29,90 Euro inkl. Mehrwertsteuer für Sie. Bestellungen bitte hier.

LIV Bayern Podcast zum Tag des Handwerks

Der Tag des Handwerks findet jährlich am dritten Samstag des Septembers statt. Im Mittelpunkt stehen die 5,6 Millionen Handwerker in Deutschland. Grund genug für den LIV Friseure Bayern mit einem LIV Bayern Podcast zu starten.

Landesinnungsmeister Christian Kaiser, der auch Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks ist, im Gespräch mit LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb über die Bedeutung der Friseure in Bayern und Deutschland. „Was bedeutet der Tag des Handwerks für die deutschen Friseurbetriebe?“
Der Tag des Handwerks würdigt die Bedeutung des Handwerks als Wirtschaftsbranche und bringt Handwerksberufe den jungen Menschen näher. Der Aktionstag wurde 2011 vom Zentralverband des Deutschen Handwerks ausgerufen.

Christian Kaiser und Doris Ortlieb zum Tag des Handwerks.

Kaiser: „Friseure brauchen keine schönen Worte, sondern klares, wirtschaftliches Handeln!“

Viele Friseursalons stehen weiterhin finanziell stark unter Druck.

Das bayerische Friseurhandwerk begrüßt die Verlängerung der pandemiebedingten Sonderregeln für die Kurzarbeit bis zum Jahresende. Das Bundeskabinett hat entsprechende Beschlüsse verabschiedet. Damit will die Bundesregierung weiter Jobs sichern und Betrieben sowie Arbeitnehmern Planungssicherheit gewährleisten. „Es ist eine richtige Entscheidung zur richtigen Zeit,“ so Landesinnungsmeister Christian Kaiser, der auch Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks ist. „Wir hoffen aber sehr, dass es nicht mehr notwendig ist Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken bzw. endlich alle aus der Kurzarbeit zurückgeholt werden können.“ Christian Kaiser stellt gegenüber der Politik klar: „Der Ersatz der Personalkosten bringt noch lange nicht den entgangenen Umsatz und damit die Deckung der anderen Kosten ins Haus.“

Die erneute Verlängerung der Kurzarbeit kostet den Staat rund 1,2 Milliarden Euro. Die Gesamtausgaben für die Kurzarbeit in diesem Jahr beziffert die Bundesagentur für Arbeit mit rund 18 Milliarden Euro.

„Das Friseurhandwerk hat alles getan, um durch die Corona Zeit zu kommen, und unsere Verbandsvertreter haben hinter den Kulissen immer wieder harte Gespräche geführt, um die Schäden für unsere Betriebe durch Corona möglichst gering zu halten. Wir brauchen in dieser Krisenzeit keine schönen Worte, sondern klares, wirtschaftliches Handeln, um weiteren Schaden von unseren Friseurbetrieben abzuhalten“, stellt Kaiser klar. „Viele Betriebe stehen weiterhin finanziell stark unter Druck. Und leider sind wegen der nach wie vor bestehenden Einschränkungen in etlichen Salons immer noch Mitarbeiter in Kurzarbeit.“

Wenn Zahlen über das Friseurhandwerk einen falschen Eindruck vermitteln

„Die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes vermitteln einen völlig falschen Eindruck von der Situation des Friseurhandwerks“, kritisiert Landesinnungsmeister Christian Kaiser, der auch Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks ist. „Mit klarem Kopf die Zahlen nüchtern zu analysieren, das ist wichtig für unsere Branche und die Öffentlichkeit.“

„Die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes vermitteln einen völlig falschen Eindruck von der Situation des Friseurhandwerks“, kritisiert Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Foto: Lange/redaktion42


Das Statistische Bundesamt stellt für das zulassungspflichtige Handwerk im 2. Quartal 2021 eine Umsatzsteigerung von 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal fest. Für das deutsche Friseurhandwerk wird gar eine überdurchschnittliche Steigerung von 14 Prozent ausgewiesen. „Im Vergleich zu 2019 verzeichnen wir im 2. Quartal einen Umsatzrückgang von über 15 Prozent. Tatsächlich unterliegt das Friseurhandwerk starken Einschränkungen durch die Corona-Auflagen und ist von Normalität immer noch weit entfernt“, so Kaiser weiter.
Die Friseurbetriebe waren von Mitte März bis Anfang Mai 2020 sowie von Mitte Dezember 2020 bis einschließlich Februar 2021 im Lockdown. Aufgrund von Infektions- und Arbeitsschutzauflagen konnten und können sie nicht alle Plätze im Salon besetzen. Zeitweise Testpflicht der Kunden sowie die im August eingeführte 3G-Regel führten außerdem zu einem Rückgang der Kundennachfrage.
In den Quartalen 1/20 bis 1/21 hatte das Friseurhandwerk starke Umsatzrückgänge zu verzeichnen, die wegen der verordneten Lockdowns im 2. Quartal 2020 mit einem Minus von 25,5 Prozent und im 1. Quartal 2021 mit 37,4 Prozent existenzgefährdend ausfielen.
Des Weiteren werden unterschiedlichen Ausprägungen der Umsatzeinbußen der einzelnen Betriebe aufgrund von Betriebsstruktur, Standortwahl oder Zielgruppenorientierung nicht weiter berücksichtigt.

Vertrauen in Beamte geht zurück – Trend nachvollziehbar

Das Vertrauen der deutschen Bevölkerung in die Leistungsfähigkeit des Staates ist 2021 deutlich zurückgegangen. Die aktuelle forsa-Umfrage des DBB Beamtenbund und Tarifunion belegt einen besorgniserregenden Trend bezüglich des Vertrauens der Bevölkerung in die Leistungsfähigkeit des Staates.
Vor allem mit der Bewältigung der Corona-Krise und beim Klima- und Umweltschutz sehen viele den Staat als überfordert an, so das Hauptergebnis der dbb Bürgerbefragung 2021.

„Wir Friseure können diese Trend nachvollziehen“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser, der auch Vorsitzender des Ausschusses Wirtschaft und Soziales im Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks ist. Verordnung um Verordnung wird produziert und zeitlich von den Verantwortlichen sehr knapp veröffentlicht. „Das bringt Unruhe und Verdruss“, so Kaiser. So werden Infektionsschutzverordnungen nachts veröffentlicht, die dann am nächsten Tag vom Friseur umgesetzt werden müssen. „Dank einer leistungsstarken Organisation im Friseurhandwerk mit Zentralverband und Landesinnungsverband sowie den Innungen vor Ort werden die Verordnungstexte schnell aufbereitet und dem Innungsfriseur kurzfristig zur Verfügung gestellt, damit er sich rechtskonform verhalten kann“, beschreibt Kaiser die Situation. Dennoch kommt Frust bei allen Beteiligten auf. So sind die Umfrageergebnisse, die das Meinungsforschungsinstitut forsa für den dbb erhoben hat, nachvollziehbar.
„Wir schlittern in eine grundsätzliche Vertrauenskrise zwischen Staat und Bevölkerung. Wenn innerhalb eines Jahres die Zahl derer, die auf die Handlungsfähigkeit des Staates vertrauen von 56 auf 45 Prozent sinkt, beschleunigt sich hier ein besorgniserregender Trend“, so der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach. „Da ‚der Beamte‘ generell stellvertretend für alle staatlichen Unzulänglichkeiten in Haftung genommen wird, ist das dieses Jahr eigentlich keine Überraschung.“

Bayerische Friseure begrüßen das Verlängern der Wirtschaftshilfe

„Wir begrüßen die Entscheidung der Bundesregierung, die mit der Corona-Pandemie begründeten Wirtschaftshilfen um drei weitere Monate bis Jahresende 2021 zu verlängern“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser, der auch Vorsitzender des Ausschusses Wirtschaft und Soziales im Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks ist. „Das ist ein richtiges Zeichen für unsere krisengeschüttelten Betriebe. Noch wichtiger wäre es, wenn unser personalintensives Friseurhandwerk beim reduzierten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent berücksichtigt wird.“

Die Details der Förderbedingungen der Überbrückungshilfe III Plus werden weitgehend beibehalten. Antragsberechtigt sind weiterhin Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent. Verlängert wird ebenfalls der Eigenkapitalzuschuss für besonders stark betroffene Unternehmen und die Neustarthilfe Plus für Solo-Selbstständige.
“Es ist gut, dass die Verlängerung der Hilfen bereits feststeht. In vielen Regionen Bayerns liegt die Inzidenz über 35, sodass für den Friseurbesuch die 3G-Regel gilt. Mit dem Auslaufen der kostenfreien Tests im Oktober steht den Friseuren noch eine schwierige Zeit bevor”, so Christian Kaiser.

Bayerische Friseure fordern 7 Prozent Mehrwertsteuer “Wir haben unseren Beitrag geleistet”

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sprach sich in der „ARD-Wahlarena“ dafür aus, die Mehrwertsteuer für Gastronomen dauerhaft gesenkt zu halten. Bisher war das nur im Rahmen eines Corona-Hilfspakets geschehen. “Wo bleiben wir Friseure?” entgegnet Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Für das Friseurhandwerk unterwegs: Landesinnungsmeister Christian Kaiser im Bayerischen Wirtschaftsministerium

„Wir haben unseren Beitrag zu den Corona-Maßnahmen geleistet und nun ist es an der Zeit, unsere Betriebe unter Berücksichtigung der enormen Beschäftigungs-, Ausbildungs- und Integrationsleistung des Friseurhandwerks zu entlasten.“
Landesinnungsmeister Christian Kaiser fordert von der Politik: “Vor allem mit einem reduzierten Mehrwertsteuersatz kann die Mehr- und Überbelastung des Faktors Arbeit im Dienstleistungshandwerk Friseur sehr direkt und effizient korrigiert werden. Um die Existenz vieler Salons zu sichern, muss im Friseurhandwerk der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent gelten.“ Eine entsprechende Initiative ging auch vom Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks aus, dessen Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses Christian Kaiser ist.
In einem Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier heißt es daher: „Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sind für das Friseurhandwerk folgenschwer und gefährden weiter die Existenz vieler Salons. Die 70.000 Saloninhaberinnen und Saloninhaber haben gemeinsam mit ihren über 250.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pandemie viel auf sich genommen, um das Covid-19 Virus zu bekämpfen. Das Friseurhandwerk hat sich mit beispielhaften Hygienekonzepten und Aktionen wie #friseuregegencorona viel Respekt und soziale Relevanz erarbeitet. Doch ein neues Image allein kann nicht die Antwort auf die Existenznöte sein.“ “Bei Friseurdienstleistungen gibt es keinen Nachholeffekt und die weiterhin bestehenden Einschränkungen führen auch im zweiten Jahr der Pandemie zu einem deutlichen Umsatzrückgang”, bringt Christian Kaiser das Problem auf den Punkt.

10-Quadratmeter-Regelung in Friseursalons gekippt

Ministerpräsident Markus Söder bei der Pressekonferenz im Prinz-Carl-Palais

Die umstrittene 10-Quadratmeter-Regelung in bayerischen Friseursalons ist gefallen. Ministerpräsident Markus Söder verkündete heute in einer Pressekonferenz im Rahmen der neuen Corona-Regeln, dass die bisherige Quadratmeter-Regelung ab 2. September nicht mehr gilt. Damit folgt die bayerische Staatsregierung der Forderung des Landesinnungsverbandes. „Es ist eine sehr wichtige Entscheidung für unsere Betriebe“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser „und es freut uns, dass unsere überzeugenden Argumente bei den Verantwortlichen in Bayern nun Gehör gefunden haben.”

„Diese 10-Quadratmeter-Regelung behinderte viele Friseurbetriebe unverhältnismäßig stark. Aufgrund der Quadratmeterbeschränkung mussten Mitarbeiter weiterhin in Kurzarbeit verbleiben und dennoch konnten Betriebe nicht profitabel arbeiten. Außerdem litt die ohnehin sehr gedämpfte Ausbildungsbereitschaft der Betriebe zusätzlich“, so Kaiser. 

In mehreren Gesprächen und Schreiben an die Verantwortlichen in Bayern arbeitete der Landesinnungsverband im Hintergrund. Dort hieß es beispielsweise: „Wie Sie wissen, hat das Friseurhandwerk bereits seit April 2020 einen umfassenden und anspruchsvollen Arbeitsschutzstandard, der im Laufe der Zeit von der zuständigen Berufsgenossenschaft immer wieder nachjustiert wurde und auch Aspekte des Infektionsschutzes beinhaltet. Das Friseurhandwerk war somit frühzeitig für die erforderlichen Schutzmaßnahmen sensibilisiert und setzt diese bis zum heutigen Tag in vorbildlicher Weise um. Die Regelung zu den Mindestquadratmetern erweist sich in der Praxis allerdings als deutliches Hemmnis für die Betriebe.“

Trauer um Ulrike Königer-Höfling

Mit Trauer reagiert der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks auf den Tod von Ulrike Königer-Höfling, der Ehrenvorsitzenden des Lehrerverbandes im Berufsfeld Körperpflege LiBK – Landesverband Bayern. Ulrike Königer-Höfling verstarb vergangene Woche nach schwerer Krankheit.
„Wir haben mit Ulrike Königer-Höfling eine verlässliche Partnerin verloren und eine Mitstreiterin für unser Handwerk“, so die erste Reaktion von Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Der Landesinnungsverband und der Lehrerverband im Berufsfeld Körperpflege LiBK tauschen sich regelmäßig intensiv aus. „In der dualen Ausbildung sollen die Partner Betrieb und Berufsschule vertrauensvoll zusammenarbeiten. Diesen Gedanken pflegen wir auch auf Landesebene“, erklärt Landesinnungsmeister Christian Kaiser das Ziel der Treffen. „Ulrike Königer-Höfling war immer eine kompetente Ansprechpartnerin in der Bildungspolitik. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.“

Petra Jährling: Der gute Geist des LIV

Seit zehn Jahren ist Petra Jährling nun Assistenz der Verbandsführung des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks. Im Rahmen einer Vorstandssitzung bedankten sich die Vorstandsmitglieder und Kolleginnen mit persönlichen Geschenken für die gute Zusammenarbeit und Treue zu den bayerischen Friseuren. Landesinnungsmeister Christian Kaiser meinte: „Petra Jährling ist der gute Geist des Hauses und erste Anlaufstelle für die bayerischen Friseure am Telefon der LIV-Geschäftsstelle. Wir danken ihr von ganzem Herzen für zehn Jahre erfolgreiche Arbeit in unserem Verband.“

Petra Jährling ist seit zehn Jahren beim LIV Friseure Bayern