Ein herzliches Dankeschön am Tag des Ehrenamtes

Von Friseuren für Friseure: Das 10-köpfige Vorstandsteam unter Leitung von Landesinnungsmeister Christian Kaiser (links) arbeitet ehrenamtlich für das bayerische Friseurhandwerk.

Von Friseuren für Friseure, das macht die Arbeit in den bayerischen Friseurinnungen und im Landesinnungsverband aus. Am heutigen Tag des Ehrenamtes danken wir herzlich für das ehrenamtliche Engagement. Rund 500 Friseure sind im Landesinnungsverband und seinen angeschlossenen Innungen ehrenamtlich tätig. Die ehrenamtliche Arbeit hat viele Facetten. Dazu zählen beispielsweise Obermeister, Mitglieder der Vorstände, der Prüfungsausschüsse und Modeteams. Darüberhinaus engagieren sich Friseure ehrenamtlich in den Vollversammlungen, Vorständen und Präsidien der Handwerkskammern, in der Selbstverwaltung der Sozialversicherungseinrichtungen und in der Arbeits-, Sozial- und Finanzgerichtsbarkeit. Der Internationale Tag des Ehrenamtes wurde 1985 von der UN mit Wirkung ab 1986 beschlossen.

Friseure auch 2020 bei der BEAUTY FORUM MÜNCHEN mit dabei

Freuen sich auf die Fortsetzung des HairForum (v.r.): Achim Erndwein, Michaela Buchheister (beide Health and Beauty Germany GmbH), Doris Ortlieb und Christian Kaiser (LIV Friseure Bayern)

„Wir machen zusammen weiter und freuen uns sehr darüber!“ Kurz und knapp fasste Landesinnungsmeister Christian Kaiser die Fortsetzung der Kooperation mit der BEAUTY FORUM MÜNCHEN zusammen. Auch im kommenden Jahr 2020 wird der Landesinnungsverband bei der Münchner Fachmesse BEAUTY FORUM im HairForum mit dabei sein. „Die Zusammenarbeit bei unserer Premiere 2019 war hervorragend und wir werden diese fortsetzen und weiter ausbauen“, so Kaiser weiter. Die BEAUTY FORUM MÜNCHEN findet 2020 am 24. und 25. Oktober auf der Messe München statt.

Brandneu war im Oktober 2019 das „HairForum“ in der Halle C1, basierend auf einer Kooperation zwischen dem Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks und der Health and Beauty Germany GmbH als Veranstalter der BEAUTY FORUM MÜNCHEN. Der Landesinnungsverband bot im HairForum ein abwechslungsreiches Programm mit den Bayerischen Friseurmeisterschaften und Präsentationen aktueller Frisurentrends sowie entsprechende Produktangebote von Ausstellern aus der Friseurbranche. „Die Premiere ist gelungen, speziell am Sonntag nutzten die Friseure die gebotenen Möglichkeiten“, so Achim Erndwein, Director Events and Sales der Health and Beauty Germany GmbH.

Das große und internationale Ausstellerangebot der Messe sorgte für eine hohe Anziehungskraft: Die für die 34. Ausgabe der Fachmesse BEAUTY FORUM MÜNCHEN zur Verfügung stehende Hallenfläche (35.000 qm) war ausgebucht! Insgesamt 1.180 Aussteller und Marken boten einen Branchenüberblick an Produkten, Trends und Dienstleistungen.

„Wir sind sehr glücklich in München eine neue Heimat für unsere Meisterschaft gefunden zu haben“, ergänzte Landesinnungsmeister Christian Kaiser, der von zufriedenen Gesichtern bei Besucher, Wettbewerbsteilnehmern, Akteuren und Ausstellern berichten konnte. „Das Feedback war ausgezeichnet und so werden wir die Kooperation fortsetzen“, sagte Kaiser. In den nächsten Wochen beginnen die Planungen für den Messeauftritt des LIV. „Wir werten jetzt alle Rückmeldungen aus und lassen sie in die Konzeption für 2020 einfließen.“

Lisa Schmutterer belegt Platz 2 im Leistungswettbewerb

Lisa Schmutterer freut sich mit Creativdirektor und Trainer Dieter Schöllhorn über ihren Erfolg

Den zweiten Platz errang Lisa Schmutterer vom Studio B aus Harburg beim Bundesentscheid im „Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks – Profis leisten was“. Insgesamt nahmen die besten Gesellinnen und Gesellen aus elf Landesverbänden am Bundesfinale teil. „Wir gratulieren Lisa Schmutterer zu diesem großen Erfolg und freuen uns mit ihr. Mit ihren hervorragenden Arbeiten hat sie es verdient, auf dem Siegerpodest zu stehen“, würdigt Landesinnungsmeister Christian Kaiser die Leistung der Nachwuchsfriseurin.

Beim PLW wird den besten Nachwuchs-Friseuren Deutschlands eine passende Bühne geboten, um das eigene Können zu präsentieren. Als beste Friseur-Prüflinge ihrer Innung haben sie im Vorfeld auf Kammer- und Landesebene überzeugt, um sich schließlich dem Bundesentscheid zu stellen. Dabei warten echte Herausforderungen auf sie. 1. Aufgabe: Damen-Trendlook mit Frisurenstyling am Medium. 2. Aufgabe: Herren-Trendlook mit modischem Styling am Medium. 3. Aufgabe: Hochsteckfrisur mit eingearbeitetem Haarteil am Medium. Maßgeblich bei der Bewertung der Schnitte ist insbesondere die Umsetzung der aktuellen Mode des Zentralverbands.

Der Leistungswettbewerb ist eine bewährte Plattform zur Nachwuchsförderung im Rahmen der handwerklichen Ausbildung. Er bietet jungen Salonprofis die Möglichkeit, ihr fachliches Know-how und ihre Kreativität schon zu Beginn ihres Berufslebens unter Beweis zu stellen und sich erstmals einen Namen in der Branche zu machen. Der Leistungswettbewerb kann als optimales Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere genutzt werden.

Meisterschaften haben eine neue Heimat gefunden

Die bayerischen Friseure haben mit ihren Wettbewerben in München eine neue Heimat gefunden. Nach dem Abschied von Nürnberg als Veranstaltungsort hatte die bayerische Meisterschaft der Friseure einen Neustart im Rahmen des HairForums auf der BeautyForum. Das Fazit von Landesinnungsmeister Christian Kaiser war äußerst positiv. Er dankte allen Akteuren, Besuchern und den Verantwortlichen hinter den Kulissen.

 

 

Friseurberuf widersetzt sich Klischeedenken

Der Friseurberuf verändert das klassische Rollenverhalten und wendet sich gegen Klischees. Bei vielen Ausbildungsberufen herrschen immer noch die klassischen Rollenbilder vor. Eine Ausnahme ist der Friseurberuf. 

Wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag mitteilt, wurden die beliebtesten Ausbildungsberufe für die Jahre 2016 bis 2018 ausgewertet. Dabei stellte sich heraus: Die Berufswahl von Buben und Mädchen ändert sich nur langsam, relevante Veränderungen gibt es nur in jeweils zwei Berufen. Während mehr Mädchen Fachinformatiker oder Kraftfahrzeugmechatroniker werden wollen, stieg bei den Buben das Interesse an den Berufen des Zahnmedizinischen Fachangestellten und des Friseurs.

„Es freut uns, dass das Friseurhandwerk hier mit an der Spitze einer Veränderung steht. Jugendliche folgen auch heute noch zu oft Geschlechterklischees und schränken damit ihre Berufswahl ein. Das ist beim Friseurhandwerk anders“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Unser Handwerk ist ideal für junge Menschen, um ihre Talente und Potenziale zu entfalten und einen Beruf zu finden, der wirklich zu ihren individuellen Stärken und Interessen passt.“ 

Glückwunsch: 1500 Friseurlehrlinge starten in Bayern

Friseur: Ein lohnenswerter Beruf, früher, heute und morgen

Friseur: Ein lohnenswerter Beruf, früher, heute und morgen

„Wir freuen uns engagierte Jugendliche in unserem schönen, zukunftsträchtigen Beruf willkommen zu heißen“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser zum heutigen Start der Lehrlinge im bayerischen Friseurhandwerk. „Ihr habt einen Beruf gewählt, der es euch erlauben wird, kreativ und selbstständig zu arbeiten. Der heutige Start in die Ausbildung legt einen Grundstein zu einem soliden Beruf mit zahlreichen Chancen.“

Rund 1500 Lehrlinge beginnen in den nächsten Wochen ihre Ausbildung im bayerischen Friseurhandwerk. Gleichzeitig wird zum 1. August die tarifliche Ausbildungsvergütung angehoben auf 515 Euro im 1. Ausbildungsjahr, 605 im 2. Ausbildungsjahr und 760 Euro im 3. Ausbildungsjahr. 

„Friseure sammeln Erfolgserlebnisse im Stundentakt. Die besondere Wertschätzung unserer Arbeit durch die Kunden macht glücklich“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser weiter. „Hier lernen junge Menschen Verantwortung für das Wohl ihrer Kundinnen und Kunden zu tragen.“ 

Bayerns Friseure begrüßen Anheben der Verdienstgrenze für Minijobs

Auf Antrag Bayerns hat der Bundesrat über eine Anhebung der Verdienstgrenze bei geringfügiger Beschäftigung (sog. Minijobs) beraten. Jetzt warten wir auf das Ergebnis.

Der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks hält diesen Schritt für längst überfällig. „In bayerischen Friseursalons gibt es über 6000 geringfügig Beschäftigte. Durch die kontinuierliche Erhöhung der Tarifentgelte musste die Arbeitszeit bei gleichbleibender Verdienstgrenze immer weiter reduziert werden. Eine Anhebung der Verdienstgrenze würde Betrieben wie Beschäftigten mehr Freiraum verschaffen“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Der Landesinnungsverband unterstützt ausdrücklich die bayerische Initiative, die Verdienstgrenze bei Minijobs ab dem 1. Januar 2020 auf 530 Euro anzuheben. „In unserem Modeberuf bedeutet eine längere Auszeit den Verlust von fachlicher Kompetenz. Ein Minijob ist zum Beispiel für junge Mütter eine gute Möglichkeit, um am Ball zu bleiben und nach der Familienphase den Wiedereinstieg leichter zu bewältigen“, so Kaiser weiter.

Die Minijob-Verdienstgrenze liegt seit dem 1. Januar 2013 unverändert bei 450 Euro. Der Mindestlohn wurde zum 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro angehoben und steigt zum 1. Januar 2020 auf 9,35 Euro pro Stunde. In Verbindung mit der aktuell gültigen Verdienstgrenze für Minijobs führt dies jedoch automatisch zu einer Verringerung der Arbeitszeit. Peteranderl: „Aufgrund des Fachkräftemangels können vor allem kleinere Betriebe die entstehenden Lücken durch Einstellung neuer Mitarbeiter kaum noch füllen.“

Der BHT spricht sich daher für den Antrag Bayerns aus, die Verdienstgrenze bei Minijobs ab dem 1. Januar 2020 auf 530 Euro anzuheben. „Wir halten zusätzlich eine Anpassung der beitrags- und steuerrechtlichen Regelungen für notwendig, um den Einstieg in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung für Arbeitnehmer noch attraktiver zu machen“, sagt Peteranderl.