Bayerische Friseurmeisterschaft findet weiterhin statt

„Meisterschaften haben in Bayern eine Zukunft“ bekräftigt Landesinnungsmeister Christian Kaiser (im Bild ganz links)

Obwohl die HAARE 2019 nicht stattfindet, werden die Bayerischen Friseurmeisterschaften durchgeführt. „Im Moment sind wir dabei, einen geeigneten Rahmen für die Wettbewerbe zu schaffen“, so Creativdirektor Dieter Schöllhorn vom Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks. Die Deutsche Presseagentur dpa hatte vergangene Woche falsch gemeldet, dass unklar sei, ob die Meisterschaften fortgeführt werden. In der dpa-Meldung hieß es: „Ob und wie die bayerische Meisterschaft der Friseure und auch die Deutsche Meisterschaft fortgeführt werden, stand zunächst nicht fest.“ Mehrere bayerische Tageszeitungen druckten diese Meldung. Diese falsche Aussage hatte in der Friseurbranche für Irritationen gesorgt und der LIV stellt eindeutig klar: „Die Meisterschaften im bayerischen Friseurhandwerk wird es weiterhin geben“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Mit Rücksicht auf laufende Gespräche können wir im Moment zum Austragungsort und -zeitpunkt der Meisterschaften nichts sagen. Wenn die Verhandlungen abgeschlossen sind, werden wir zeitnah informieren“, verspricht  Kaiser.
Dem LIV ist es im Sinne der bayerischen Friseurinnen und Friseure wichtig eindeutig klarzustellen: „Meisterschaften haben in Bayern eine Zukunft.“

Danke zum Tag des Ehrenamtes

„Wir bedanken uns bei allen Friseurinnen und Friseuren, die ehrenamtlich in der Friseurorganisation tätig sind“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser zum heutigen Internationalen Tag des Ehrenamtes. “Wir sind stolz und dankbar, dass sich so viele Friseurinnen und Friseure ehrenamtlich engagieren. Dafür ein großes Dankeschön.“
Der Internationale Tag des Ehrenamtes wurde 1985 von der UN mit Wirkung ab 1986 beschlossen. „Die Arbeit in den Innungen und im Verband lebt von diesem ehrenamtlichen Engagement“, so Kaiser weiter. „Wir bauen auf das Engagement unserer Mitglieder. Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz wäre ein leistungsstarkes Friseurhandwerk in Bayern nicht vorstellbar“, unterstreicht Kaiser die Bedeutung des Ehrenamts.

Im bayerischen Landesinnungsverband sind 58 Friseurinnungen organisiert. Im Verband und seinen angeschlossenen Innungen sind rund 500 Friseure ehrenamtlich tätig. Dazu zählen beispielsweise Obermeister, Mitglieder der Vorstände, der Prüfungsausschüsse und Modeteams. Darüberhinaus engagieren sich Friseure beispielsweise ehrenamtlich in den Vollversammlungen, Vorständen und Präsidien der Handwerkskammern, in der Selbstverwaltung der Sozialversicherungseinrichtungen und in der Arbeits-, Sozial- und Finanzgerichtsbarkeit.

Praxisseminar: Haben Sie Ihre Zahlen im Griff?

Verstehen Sie Ihre Betriebszahlen wirklich und können Sie daraus Konzepte für Ihren Salon entwickeln? Der Landesinnungsverband hilft Ihnen dabei mit einem verständlichen Praxisseminar am 2. und 3. Dezember in Kloster Banz/Oberfranken. Nach einer erfolgreichen Runde bietet der LIV dieses Seminar noch einmal aufgrund des großen Erfolgs an.

Landesinnungsmeister Christian Kaiser hilft den Teilnehmerinnen und Teilnehmern beim Zahlenseminar des LIV. Jetzt anmelden.

Landesinnungsmeister Christian Kaiser hilft den Teilnehmerinnen und Teilnehmern beim Zahlenseminar des LIV. Jetzt anmelden.

Verständlich und praxisnah vermittelt Landesinnnungsmeister Christian Kaiser im Seminar „Die Zahlen im Blick“ die Grundlagen von Sollumsatzberechnung und Preiskalkulation. Schritt für Schritt erarbeitet er mit den Seminarteilnehmern die wichtigsten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. Besonderen Wert legt er darauf, dass jeder die Berechnungen auch selbst durchführen kann.

Wir haben noch ein paar Restplätze frei. Hier gibt es Informationen über den Ablauf und das Anmeldeformular.

 

HAARE 2018: Die Statements zur Pressekonferenz

Christian Arnold von der NürnbergMesse und Landesinnungsmeister Christian Kaiser gaben Statements zur bevorstehenden HAARE 2018 in Nürnberg ab. Die HAARE findet am 21. und 22. Oktober 2018 in Nürnberg statt und ist die wichtigste Friseurveranstaltung Südbayerns.

 

 

Alles Gute zum Geburtstag – der LIV wird 130 Jahre alt

Am heutigen 8 Oktober feiert der Landesinnungsverband seinen 130. Geburtstag. „Auch wenn es immer plakativ heißt, dass alte Zöpfe abgeschnitten werden müssen, zeigt sich hier: Unsere alten Zöpfe wurden neu geflochten für eine neue Zeit“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Der Landesverband wandelte sich von einem Traditionsverein zu einem modernen Dienstleister mit einer Vielzahl von Aufgaben: Eine Auftrag ich allerdings gleich gelieben: Die Vertretung der selbstständigen Friseure in Bayern.“
Um dieses 130jährige Jubiläum zu feiern, gibt es keine zentrale Feier, sondern das Jubiläum wurde und wird 2018 und 2019 in vielen Veranstaltungen begangen: Am Rande von Seminaren, bei den Mode-Präsentationen, bei der großen Friseurwallfahrt zum Heiligen Berg nach Andechs oder auch bei der HAARE im Oktober. „Mit einzelnen Veranstaltungen erreichen wir mehr selbstständige Friseurinnen und Friseure als bei einer einmaligen zentralen Veranstaltung“, erklärt Christian Kaiser das Konzept.


Doch heute soll der Gründung gedacht werden. Am 8. Oktober 1888 fand im Münchner Mathäser zum „Bayerischen Löwen“ in der Bayerstraße der erste Verbandstag bayerischer Badervereine und bayerischer Bader- und Friseurinnungen statt. Bei der Gründung des Landesinnungsverbandes gab es eine entsprechende Zeitungsnotiz. „Der Zweck des Landesverbandes soll ein doppelter sein: In erster Linie soll den geschäftlichen und beruflichen Bestrebungen um Besserstellung der Existenzen Rechnung getragen werden.“ Und dieser Auftrag von damals gilt heute weiter. Der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks (LIV) vertritt als Berufsverband die Interessen des Friseurhandwerks. Der Aufgabenschwerpunkt des LIV liegt in der Vertretung friseurspezifischer Interessen gegenüber Behörden und Politik.

Friseurwallfahrt nach Andechs: Aus Protestaktion wurde geselliges Miteinander

Gruppenbild zur Friseurwallfahrt vor dem Kloster Andechs.

Gruppenbild zur Friseurwallfahrt vor dem Kloster Andechs.

Über 150 Friseurinnen und Friseure aus ganz Bayern und darüber hinaus folgten der Einladung des Landesinnungsverbandes (LIV) zur traditionellen Friseurwallfahrt auf den Heiligen Berg nach Kloster Andechs. Unter den Gästen befanden sich auch der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks Harald Esser aus Köln, Ehrenlandesinnungsmeister Andreas Popp sowie Vertreter der Berufsgenossenschaft und der LIV-Kooperationspartner Bergmann, Lesezirkel Dörsch und Wirecard.

Auch zahlreiche Partner des LIV erschienen zur Wallfahrt wie Vertreter der BGW.

Auch zahlreiche Partner des LIV erschienen zur Wallfahrt wie Vertreter der BGW.


Die Friseurwallfahrt fand zum 16. Mal statt und ist eines der Highlights im Jubiläumsjahr des Landesinnungsverbandes, der 2018 sein 130-jähriges Bestehen feiert.


Entstanden ist die Friseurwallfahrt als Bittgang zum Erhalt des Meisterbriefs im Friseurhandwerk. Die Politik wollte das Gewerk aus der Anlage A entfernen und nur der massive Protest der Friseure sorgte dafür, dass der Meisterbrief in diesem Beruf erhalten blieb.

„Aus diesem Bittgang wurde unsere traditionelle Wallfahrt nach Andechs“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Die politische Protestaktion wandelte sich zu einem traditionellen Beisammensein, um sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und den Tag zu genießen.


Nachdem alle Busse aus Bayern und Südtirol angekommen waren, wurde mit einem Gebet in Herrsching gestartet. Dann setzte sich die Wallfahrt in Bewegung durch das Kiental Richtung Klosterkirche Andechs. Immer wieder gab es Stationen der Besinnung und des Gebets.


In der Klosterkirche Andechs organisierte der Landesinnungsverband einen Handwerkergottesdienst. Zahlreiche Friseurinnungen wie Bamberg und München erschienen mit ihren Innungsfahnen- und Standarten, um dem ökumenischen Gottesdienst einen feierlichen Rahmen zu geben. Den Gottesdienst zelebrierten Pater Lukas vom Kloster Andechs und Dekan i.R. Volker Herbert vom evangelischen Handwerkerverein. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von einem Posaunenchor.

 


Die Wallfahrt endete im Biergarten von Kloster Andechs. Bei Schweinshaxn und Bier galt es die Geselligkeit zu pflegen. Das ehemalige LIV-Vorstandsmitglied Josef Wieser organisierte einige Musikanten und sorgte für die richtige Stimmung mit zünftiger Biergartenmusik.

Vergütungstarifvertrag für Auszubildende im bayerischen Friseurhandwerk geschlossen

 

Führten die Tarifverhandlungen auf Arbeitgeberseite (v.l.): Michael Hunger, Vorsitzender des LIV-Wirtschaftsausschusses, und Landesinnungsmeister Christian Kaiser

Zum 1. August 2018 tritt der erste Vergütungstarifvertrag für die Auszubildenden im bayerischen Friseurhandwerk in Kraft. Er sieht eine Ausbildungsvergütung von 500 € im ersten, 590 € im zweiten und 745 € im dritten Ausbildungsjahr auf Basis einer Ausbildungszeit von 39 Wochenstunden vor.

„Die Vertragspartner werden beim Arbeitsministerium beantragen, dass der Tarifvertrag für allgemeinverbindlich erklärt wird“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Wir sind stolz darauf, dass die Ausbildungsvergütung erstmals für die bayerischen Friseurazubis durch einen Tarifvertrag geregelt wird.“

Zum ersten Mal in der 130-jährigen Geschichte des Landesinnungsverbandes wird die Ausbildungsvergütung in einem Tarifvertrag geregelt. Was lange währt, wird endlich gut. Bereits 2015 hatten sich die im Landesinnungsverband organisierten Friseurinnungen für einen Tarifvertrag ausgesprochen. Da die Gewerkschaftsseite allerdings einen bundesweiten Abschluss anstrebte, kam es auf bayerischer Landesebene erst Anfang 2018 zu Verhandlungen. „Die bayerischen Friseurarbeitgeber erkennen das Entgegenkommen der Gewerkschaft auf bayerischer Ebene an“, so Christian Kaiser vom Landesinnungsverband. Der Tarifvertrag sieht zudem eine Öffnung für die betriebliche Altersvorsorge vor. Der Landesinnungsverband empfiehlt den Münchener Verein als Versicherungspartner des bayerischen Handwerks für die Durchführung.

Der nächste Schritt ist klar: „Gemeinsam mit ver.di werden wir beim Arbeitsministerium beantragen, dass der Tarifvertrag für allgemeinverbindlich erklärt wird und damit unabhängig von einer Mitgliedschaft in Innung und Gewerkschaft auf alle Ausbildungsverhältnisse anzuwenden ist“, so Kaiser.