Während der Corona-Pandemie: Gut geschützt beim Friseur

Salons setzen konsequent auf die Einhaltung der Hygiene- und Arbeitsschutzstandards, damit Kunden auch weiterhin ganz sicher ihr individuelles Friseurerlebnis genießen können.

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) und der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW), die kurz nach der Wiedereröffnung der Salons die Aufklärungs-Kampagne #friseuregegencorona initiiert hatten, bestärken die Friseure und ihre Kunden, weiterhin diszipliniert die Schutzmaßnahmen einzuhalten. Nur so ist und bleibt der Friseurbesuch sicher. Für den Friseur und seine Kundin.

Nach den Sommermonaten und der Urlaubszeit wurde mancherorts zu sorglos mit den möglichen Risiken einer Ansteckung umgegangen. Die Folge: Die Infektionszahlen steigen wieder.

Damit sich Kunden unbesorgt in den Friseurgeschäften aufhalten können, werden eine ganze Reihe aufwändiger Hygienemaßnahmen umgesetzt. Das ist für die Mitarbeiter der Salons häufig nicht nur anstrengend und zeitraubend. Da viele Arbeitsabläufe neu organisiert werden müssen und weniger Kunden bedient werden können, gibt es auch Umsatzeinbußen für die Salons zu verkraften.

Harald Esser, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks (ZV): „Wir wissen, was die Friseure momentan alles leisten müssen. Aber nur, wenn wir alle gemeinsam Verantwortung übernehmen, schaffen wir es, die Pandemie sicher zu überstehen. Die Aufklärungs-Kampagne #friseuregegencorona soll den Friseuren helfen, den Menschen die Bedeutung eines konsequenten Infektionsschutzes in der Corona-Pandemie näher zu bringen.“

Mehr Informationen zur Kampagne gibt es hier.

Corona: Hygienekonzept in den Friseursalons überzeugt

Das Hygienekonzept in den Friseursalons funktioniert und ist nachhaltig. Zu diesem Schluss kommt Landesinnungsmeister Christian Kaiser im Hinblick auf die jüngst veröffentlichten Zahlen der Berufsgenossenschaft BGW. 

Von Friseuren wurden der BGW bisher nur zwei Verdachtsfälle gemeldet, wobei sich einer davon bestätigt hat. Bei dem anderen war das Testergebnis negativ. Nach BGW-Erkenntnissen hat die Erkrankung einen milden Verlauf genommen. Eine Ansteckungsgefahr in einem Friseursalon ist bei Einhaltung der Hygieneregeln daher minimal. 

„Wir führen dieses erfreuliche Ergebnis darauf zurück, dass die notwendigen Hygienemaßnahmen in den Friseursalons ergriffen worden sind – gelungene Prävention also“, so ein BGW-Sprecher. 

„Ich appelliere an unsere bayerischen Friseurinnen und Friseure nicht nachzulassen und sich gemeinsam in der Pandemie zu schützen. Die Gefahr durch COVID-19 ist noch lange nicht gebannt. Gerade jetzt, wo viele Kundinnen und Kunden aus dem Urlaub zurückkehren, gilt es, noch mehr auf das Einhalten der Hygieneregeln zu achten“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Er verweist auf die Kampagne #friseuregegencorona. „Schließen Sie sich der Aktion #friseuregegencorona an. Werden Sie Hygiene-Botschafter. Klären Sie Ihre Kunden auf, warum die Schutzmaßnahmen so wichtig sind. Mit kostenlosen Druckvorlagen für Aufkleber, Buttons und Flyer können Sie jetzt auf die Aktion aufmerksam machen“, so Kaiser weiter. Das kostenlose Material kann über die Website des Zentralverbandes geladen werden. 

Trotz Corona: Informelle Friseurwallfahrt nach Andechs

Traditionen sollen auch in Corona-Zeiten gepflegt werden. Aufgrund der Pandemie musste die organisierte Friseurwallfahrt auf den Heiligen Berg nach Andechs dieses Jahr ausfallen, weil durch die Abtei St. Bonifaz alle Wallfahrten nach Andechs bis Ende August abgesagt wurden. Es hätte die 18. Wallfahrt werden sollen. Dennoch fanden sich einige Friseure aus Bayern spontan in Herrsching ein und wanderten unter Wahrung der Abstandsregeln durch das Kiental hinauf auf den Heiligen Berg.

„Seit 2003 findet an jedem letzten Montag im Juni die Friseurwallfahrt nach Andechs statt und es ist schade, dass wir sie aufgrund von Corona ausfallen lassen mussten“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Daher freut es mich um so sehr, dass unsere Geschäftsführerin Doris Ortlieb, die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle und unser Ehrenmitglied Josef Wieser spontan die Initiative ergriffen haben und eine informelle Friseurwallfahrt durchgeführt haben.“ Angeschlossen haben sich Friseure aus Oberbayern, Oberfranken und der Oberpfalz.
Ein Gottesdienst wurde nicht gefeiert, aber gemeinsame Gebete auf dem Weg und in der Klosterkirche gesprochen. Dann ging es in den Biergarten unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen zu Bier und Schweinshaxn.

Entstanden ist die Friseurwallfahrt als Bittgang zum Erhalt des Meisterbriefs im Friseurhandwerk. Die Politik wollte das Gewerk aus der Anlage A entfernen und nur der massive Protest der Friseure sorgte dafür, dass der Meisterbrief in diesem Beruf erhalten blieb.
„Aus diesem Bittgang wurde unsere traditionelle Wallfahrt nach Andechs“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Die politische Protestaktion wandelte sich zu einem traditionellen Beisammensein, um sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und den Tag zu genießen.“
Im kommenden Jahr 2021 soll die Friseurwallfahrt am Montag, 28. Juni 2021, stattfinden.

Bayerische Friseure unterstützen die Corona-Warn-App

„Bitte installieren Sie sich die Corona-Warn-App auf Ihrem Smartphone“, Mit diesen Worten ruft Landesinnungsmeister Christian Kaiser die bayerischen Friseure zur Installation der Corona-Warn-App auf. Die App wurde schon über 12,2 Millionen Mal geladen und ist Teil der bundesweiten Strategie gegen Corona.

„Wir Friseure sollten mit gutem Beispiel vorangehen“, so Kaiser weiter. Gerade das Hygienekonzept der bayerischen Friseursalons wird von allen Seiten als vorbildlich gelobt. „Und hier gehört die freiwillige Nutzung der Corona-Warn-App einfach dazu“, so Kaiser weiter. „Friseursalons haben einen enormen Kundenverkehr und es ist daher ein Akt der Solidarität. Das gemeinsame Zusammenwirken kann bedeuten, dass wir die Infektionswege nachvollziehen und eine zweite Infektionswelle verhindern können.“ Kaiser weiter: „Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und gehen Sie mit gutem Beispiel als Unternehmerin und Unternehmer voran.“ Wichtig: Anordnen können Arbeitgeber die Installation aber nicht, alles beruht auf Freiwilligkeit. Dabei ist der Datenschutz immer gewährleistet. Entsprechende Dokumentationen liegen öffentlich einsehbar vor.

Der Landesinnungsverband ruft seine Mitglieder auf, die App zu installieren. Die App ist ein hilfreiches Werkzeug, eine unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern. „Wie erfolgreich die App am Ende ist, hängt aber maßgeblich davon ab, wie viele Menschen von der freiwilligen Nutzung Gebrauch machen“, so Kaiser weiter. „Daher sind wir Friseure auf jeden Fall dabei“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Die App gibt es ab iPhone 6 hier und Google Android 6 hier. Installieren Sie die App ausschließlich von den offiziellen Stores von Apple und Google.

Corona-Virus: Die wichtigsten Unterlagen im Überblick

Seit 4. Mai dürfen Friseursalons in Bayern nach über sechswöchiger Schließung wieder öffnen. Voraussetzung dafür ist ein umfassendes Schutz- und Hygienekonzept des jeweiligen Salons.

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks, die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege sowie der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks haben für die Betriebe die wichtigsten Informationen aufbereitet und eine Vielzahl von Unterlagen erstellt. Die nachfolgende Auflistung gibt einen schnellen Überblick und erleichtert das Auffinden:

Innungsmitgliedern stehen im passwortgeschützten Mitgliederbereich außerdem zur Verfügung:

  • Muster für Anwesenheitsdokumentation der Kunden
  • Kundeninformation zur Datenerhebung
  • Muster für Infektionsnotfallplan

Bleiben Sie gesund!

Corona-Virus: Das müssen Friseure zur Wiedereröffnung wissen

 

Am heutigen Mittwoch veröffentlichte die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege BGW das klare Regelwerk für Friseure, die ihren Salon ab 4. Mai öffnen wollen. Dieses Konzept wurde abgestimmt zwischen dem Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks und der BGW und ist nun offiziell. „Das Warten hat ein Ende und wir sind froh, dass unsere Salons unter Auflagen bald wieder arbeiten können“, stellt Landesinnungsmeister Christian Kaiser fest.

Das Dokument regelt in 17 Punkten unter anderem die Organisation der Tätigkeiten im Salon, besondere Infektionsschutzmaßnahmen, den Zutritt der Kunden zum Salon, persönliche Schutzausrüstung, Schutzabstände sowie Reinigung und Desinfektion. „Ich fordere die bayerischen Friseure auf, sich an die Vorgaben zu halten, damit die Sicherheit für Kunden und Mitarbeiter in der Corona-Krise gewährleistet ist“, so Kaiser.

Aktuell liegt das Papier zur Prüfung und weiteren Abstimmung bei den zuständigen bayerischen Ministerien. Da die Betroffenheit von Corona in den Ländern unterschiedlich ist, ist nicht auszuschließen, dass der Freistaat Bayern abweichende Schutzmaßnahmen für erforderlich hält.

Fragen von Innungsmitgliedern, die sich bei der Umsetzung der Arbeitsschutzstandards ergeben, sammelt der Landesinnungsverband unter der Mailadresse corona@friseurebayern.de und wird diese in gesonderten FAQs beantworten.

Corona-Virus: MP Söder Regierungserklärung 20. April 2020 – Lob an das bayerische Friseurhandwerk

Ministerpräsident Söder lobt das bayerische Friseurhandwerk in seiner heutigen Regierungserklärung.

Ministerpräsident Söder lobt das bayerische Friseurhandwerk in seiner heutigen Regierungserklärung.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder lobt in seiner Regierungserklärung am 20. April 2020 die Arbeit des bayerischen Friseurhandwerks. Es war die zweite Regierungserklärung zu Corona.

Der LIV Friseure hat seine Vorschläge für ein Hygiene-Konzept an den Zentralverband eingereicht. „Die genauen Hygieneauflagen werden im Moment auf Bundesebene unter anderem mit der Berufsgenossenschaft erarbeitet“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Wir in Bayern tun alles dafür, dass die Regeln schnellstmöglichst auf den Weg kommen.“

Kaiser weiter: „ Wir bitten unsere bayerischen Mitgliedsbetriebe noch um etwas Geduld. Sobald konkrete Beschlüsse vorliegen, werden wir die Innungen und Mitgliedsbetriebe informieren.“

Corona-Virus: Bayerische Friseure dürfen ab 4. Mai öffnen

Ministerpräsident Söder während seiner Pressekonferenz.

Ministerpräsident Söder während seiner Pressekonferenz.

Das bayerische Friseurhandwerk begrüßt ausdrücklich die ersten Lockerungen der Staatsregierung bei den Corona-Beschränkungen in Bayern. So dürfen Friseurbetriebe in Bayern ab 4. Mai wieder öffnen, wenn sie bestimmte Hygiene- und Abstandsregeln einhalten.
„Die genauen Hygieneauflagen werden im Moment auf Bundesebene erarbeitet“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Wir in Bayern tun alles dafür, dass die Regeln schnellstmöglichst auf den Weg kommen und mit den zuständigen Ministerien abgestimmt werden.“ Ministerpräsident Markus Söder wies in der Pressekonferenz am 16. April darauf hin, dass es ein Maskengebot und eine Abstandsregelung in den Salons geben soll. Söder lobte ausdrücklich den bayerischen Landesinnungsverband für eine „Reihe von sehr guten Vorschlägen“.

Neben den ohnehin strengen Hygieneauflagen in Salons soll der Zutritt zu den Friseurbetrieben gesteuert werden, um Warteschlangen zu vermeiden. Zudem soll persönliche Schutzausrüstung eingesetzt werden.
Der LIV ist in Verhandlungen mit Lieferanten von Masken und Desinfektionsmitteln für seine Mitgliedsbetriebe. „Die Wiedereröffnung unserer Mitgliedsbetriebe darf nicht am Material scheitern“, erklärt Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Ein erstes Angebot ist an Mitgliedsinnungen und Obermeister bereits verschickt worden.

Corona-Virus: Argumente für Exit-Strategie an Wirtschaftsminister übermittelt

„Wir fordern den Bayerischen Wirtschaftsminister auf, den Landesinnungsverband bei der Erarbeitung einer Exit-Strategie für das bayerische Friseurhandwerk zu beteiligen,“ so Landesinnungsmeister Christian Kaiser

„Wir fordern den Bayerischen Wirtschaftsminister auf, den Landesinnungsverband bei der Erarbeitung einer Exit-Strategie für das bayerische Friseurhandwerk zu beteiligen,“ so Landesinnungsmeister Christian Kaiser

„Wir fordern den Bayerischen Wirtschaftsminister auf, den Landesinnungsverband bei der Erarbeitung einer Exit-Strategie für das bayerische Friseurhandwerk zu beteiligen,“ so Landesinnungsmeister Christian Kaiser zu bevorstehenden Ankündigungen in der Corona-Krise. „Wir haben deshalb dem Wirtschaftsministerium unsere Argumente und Überlegungen einer Exit-Strategie übersandt und hoffen auf eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Friseurhandwerk und Politik.“

„Wir müssen handeln, denn die aktuelle Situation beflügelt die Schwarzarbeit. Die Nachfrage nach Friseurdienstleistungen ist vorhanden“, so Kaiser. Do it yourself (DIY) birgt Gefahren für den bayerischen Verbraucher, wenn Friseurkunden nun zu Drogerieprodukten greifen, die sie sonst nicht anwenden und die damit Allergien auslösen können. Ein weiteres Argument sieht der Landesinnungsverband darin, dass die Friseurdienstleistung zum Wohlbefinden der Menschen beiträgt. Zudem sind Friseurdienstleistungen zum Teil medizinisch notwendig (Perückenversorgung bei Krebspatienten) oder für die psychische Gesundheit wichtig. So müssen geklebte Toupets alle vier Wochen erneuert werden.

Diese Argumente für eine gemeinsame Exit-Strategie und Maßnahmen, die Friseuren ein sicheres Arbeiten mit erhöhten Hygienestandards ermöglichen sollen, wurden dem Wirtschaftsministerium als zuständigem Ministerium übermittelt. „Wir unterstützen die Maßnahmen der bayerischen Politik und sind uns sicher, dass wir mit unseren guten Argumenten auf offene Ohren bei Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger stoßen“, erklärte Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Am Mittwochmittag wollen sich die verantwortlichen Politiker zum weiteren Vorgehen in Sachen Corona äußern. 

Ostern und die ungelegten Eier

Beim Einkaufen hat mir die freundliche Metzgereifachverkäuferin erzählt, dass ihre kleine Tochter jeden Tag fragt „Mama, wann ist endlich Ostern?“. Wir alle kennen diese Ungeduld von Kindern vor besonderen Ereignissen. Und was antworten wir als Erwachsene? „Du muss noch ein bisschen Geduld haben. Bald ist es so weit. Der Osterhase kommt auch ganz bestimmt zu dir. Natürlich wird er dich nicht vergessen …“ Das Kind weiß nicht, dass Eltern, Geschwister, Großeltern längst die Vorbereitungen für die spannende Ostereiersuche am Sonntagmorgen getroffen haben.

Warum schreibe ich das hier? Viele Saloninhaber und ihre Mitarbeiter sind genauso ungeduldig wie das Kind in seiner Vorfreude auf den Osterhasen. „Wann dürfen wir unseren Salon wieder öffnen und unter welchen Bedingungen?“ ist die Frage, die viele umtreibt. Natürlich geht es bei der Ungeduld der Friseure nicht um ein paar Schokoeier, sondern um die wirtschaftliche Existenz einerseits und die Gesundheit der Friseure, ihrer Angehörigen und Kunden andererseits. Trotzdem kann und muss ich heute sagen: Die bayerischen Friseure müssen noch etwas Geduld haben. Es ist kein Zeitplan bekannt und auch die Bedingungen für die Wiedereröffnung der Salons stehen noch nicht fest. Aber so wie das Kind von den Ostervorbereitungen nichts mitbekommt, läuft eben auch manche Arbeit des Landesinnungsverbandes im Hintergrund und ist somit für die Mitglieder nicht erkennbar. In den vergangenen Wochen wurde sowohl auf Landes- als auch Bundesebene intern an der Exit-Strategie für die Branche gearbeitet. In vielen Telefonaten, Chats und Videokonferenzen wurden Fakten und Ideen ausgetauscht, unterschiedliche Ansichten diskutiert und Positionen festgelegt. Warum wir die Mitglieder nicht über die Ergebnisse informieren? Nun, über ungelegte Eier spricht man nicht.

Friseurunternehmer sind es gewohnt, sich Maßnahmen für den Salon zu überlegen und dann umzusetzen. In der Verbandsarbeit gelten aber andere Gesetzmäßigkeiten als im Unternehmen. Wir können uns eine schöne Exit-Strategie überlegen, aber damit ist die Arbeit nicht erledigt. Unsere Überlegungen müssen mit anderen Organisationen wie z.B. der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege abgestimmt werden. Und dann müssen wir die politischen Entscheidungsträger überzeugen. Das alles ist am Laufen, aber es gibt noch keine veröffentlichbaren Ergebnisse.

Wenn einzelne Betriebe nun aber eigene Vorschläge an die Politik herantragen, ist das kontraproduktiv. Was für den einzelnen Salon unter Marketinggesichtspunkten richtig ist, taugt nicht unbedingt als Beratungs- und Entscheidungsgrundlage für die Politik.

Daher die große Bitte: Genießen Sie die Ostertage zuhause, polieren Sie Ihr Werkzeug, bringen Sie den Salon auf Hochglanz, räumen Sie den Keller auf oder graben Sie den Garten um … aber bringen Sie bitte keine eigenen Konzepte für die hoffentlich baldige Wiedereröffnung der Friseursalons in Umlauf.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein schönes Osterfest und hoffe sehr, dass die Bayerische Staatsregierung eine schöne Überraschung für uns alle vorbereitet.

Ihre
Doris Ortlieb
Geschäftsführerin des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks