Corona-Virus: Wir können das Corona-Virus nicht bekämpfen – Wir müssen lernen mit ihm zu leben!

Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Landesinnungsmeister Christian Kaiser

Landesinnungsmeister Christian Kaiser fasst seine Gedanken am Freitag. (20. März 2020)  morgen zusammen und positioniert sich in der aktuellen Corona-Diskussion. 

Es wird noch lange dauern, bis wirksame Mittel für den Kampf gegen Corona auf dem Markt sind. Und selbst dann wird uns das Virus oder eines seiner Verwandten ohne flächendeckende Impfung wie eine Kinderkrankheit weiterhin begleiten. Es geht derzeit darum, den exponentiellen Anstieg zu verlangsamen. Das Virus ist auch nach Ostern noch sehr aktiv. Wir werden uns FAST ALLE mit höchster Wahrscheinlichkeit irgendwann in diesem Jahr mit Corona infizieren.

Daher begrüße ich die besonnene Entscheidung unserer bayerischen Politik, die Krise mit bereits drastischen Einschnitten in das öffentliche Leben zu bewältigen, ohne aber die Wirtschaft mit noch extremeren Maßnahmen komplett lahm zu legen. Schon jetzt sind die Schäden nicht bezifferbar und werden auch von den nachfolgenden Generationen getragen werden müssen. Der Ausruf einer Notstandssituation ist ein Appell an ALLE – nicht notwendige Sozialkontakte zu vermeiden und im täglichen Leben die vorgegebenen Hygienemaßnahmen einzuhalten. Es ist ein Appell an die Vernunft und an das Verständnis der Bevölkerung. Biergartenbesuche, Corona-Partys oder freigestellte Kinder auf Spielplätzen sind hier nicht zweckgemäß. Wenn die derzeitigen Maßnahmen nicht ausreichend greifen, drohen Ausgangssperren und weitere Einschnitte in den Grundrechten.

Aber wir können uns auch in der zweiten Jahreshälfte mit Corona infizieren oder Viren an Kunden weitergeben. Auch dann werden voraussichtlich Betriebe wieder unter Quarantäne gestellt werden müssen. Die finanziellen Gefahren und massiven Einschnitte werden wir auch im Herbst noch hart zu spüren bekommen.

Wir müssen lernen, mit den bestmöglichen Maßnahmen im privaten und im betrieblichen Bereich zu helfen, die Ansteckungsgefahr zu verlangsamen. Dies dient überwiegend zum Schutz gefährdeter Personengruppen. Aber wir können derzeit damit das Virus nicht verhindern. Wir müssen auch nach einer mehrwöchigen Ausgangssperre mit dem Ansteckungsrisiko leben und weiterarbeiten. Wir können aber nicht die ganze Wirtschaft lahmlegen. Sonst drohen Zustände wie in der Nachkriegszeit.

Das Friseurhandwerk hat wie viele andere Berufe ein gewisses Ansteckungsrisiko. Dieses kann man mit ein paar Vorkehrungen verringern. Wir werden unseren freundlichen Handschlag oder die herzliche Umarmung eines Kunden auch noch nächstes Jahr in Frage stellen müssen. Vielleicht wird auch das Thema Schutzausrüstung und deren Anwendung neu diskutiert. Aber dieses Risiko begleitet uns auch künftig bei jedem Schul-, Kino- oder Biergartenbesuch. Wir können uns jetzt nicht bis zur Fertigstellung eines Impfmittels in häusliche Zwangshaft setzen oder bei jeder Virusgefahr den Nationalen Notstand ausrufen. Wir werden den finanziellen Corona-Schaden nicht erstattet bekommen. Wir alle zahlen den Preis eines Shutdowns.

Wir müssen WEITERLEBEN – nur jetzt mit VERNUNFT und RÜCKSICHTNAHME.

Und wir müssen gemeinsam Lösungen suchen – wie WIR den jetzt entstehenden Schaden in der ZUKUNFT bewältigen können.

Corona-Virus: Schließung oder Nicht-Schließung der Friseursalons

Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Landesinnungsmeister Christian Kaiser stellt Fakten zum Thema Corona-Virus und Friseurbetriebe zusammen. Schließung oder Nicht-Schließung der Friseursalons – eine Frage, welche mittlerweile die ganze Nation bewegt.

Sie bewegt, sie polarisiert, sie spaltet, wird vielseitig befürwortet und wiederum stößt sie auch auf Unverständnis und Widerstand. Eine Frage, bei der es am Ende NUR Verlierer gibt.

Der LIV hat das ausführliche Statement von Landesinnungsmeister Christian Kaiser zum Download hier bereitgestellt. Das Originalstatement steht auf der Seite der Friseur-Innung München, dessen Obermeister Christian Kaiser ist. 

 

Corona-Virus: Handlungsempfehlungen in und nach der Krise

Die Corona-Krise lehrt uns, dass wir noch mehr als bisher klare Regeln im Salon mit den Mitarbeitern und im Umgang mit den Kunden brauchen. Der LIV hat sich bei Mitgliedsbetrieben umgehört. Wir haben Anregungen gesammelt und als Handlungsempfehlungen für bayerische Salons aufbereitet. Diese gelten nicht nur für Corona, sondern auch für andere ansteckende Krankheiten wie Noro. Überprüfen Sie bitte, ob die eine oder andere praktische Handlungsempfehlung für Sie umsetzbar ist.

 

Gegenüber dem Kunden: 

Verzichtet Sie auf den nett gemeinten Handschlag und die freundliche Umarmung bei der Begrüßung. Dafür empfangen Sie Ihre Kunden sehr gerne im Salon mit einem netten Lächeln und weisen auch darauf hin.

Händewaschen ist auch für den Kunden unverzichtbar. Bitten Sie die Kunden, die Toilette zu besuchen und sich die Hände zu waschen. Weisen Sie auch auf den Desinfektionsspender hin. 

Klare, aber freundliche Nachfrage an den Kunden. Wenn sich der Kunde vor Kurzem in einem Risikogebiet aufgehalten hat oder körperlichen Kontakt zu infizierten Personen hatte, bitten Sie ihn freundlich den Termin vorerst zu stornieren. Vereinbaren Sie einen späteren Termin mit ihm. 

Klare Botschaft an der Eingangstür und der Website des Salons nach dem Motto: „Bitte tun Sie uns den Gefallen, und bleiben Sie zu Hause, wenn Sie grippeähnliche Symptome haben. Kommen Sie nicht krank zu Ihrem Friseurtermin. Seien Sie bitte nicht leichtsinnig, denn es geht um unser aller Gesundheit! Sagen Sie im Zweifel Ihren Termin bitte lieber rechtzeitig ab!“

Bei der Terminvereinbarung bitten Sie im Interesse aller Kunden und Mitarbeiter, möglichst keine zusätzlichen Begleitpersonen mitzubringen. „Kommen Sie wenn möglich allein.“

Überprüfen Sie Ihr Angebot an Friseurdienstleistungen. Vielleicht schneiden Sie bis auf Weiteres keine Bärte mehr und verzichten aufs Rasieren sowie auf kosmetische Behandlungen, wie Wimpernfarbe und Augenbrauen zupfen. Streichen Sie Trockenhaarschnitte aus Ihrem Angebot. 

Bitten Sie Ihre Kunden um feste Terminvereinbarungen und bitten Sie Ihre Kunden pünktlich, aber max. 15 Minuten vor dem Termin zu erscheinen. Damit können Sie einen Stau im Salon vermeiden. 

Kunden hängen bitte ihre Jacken selbstständig in die Garderobe und nehmen diese auch selbstständig wieder ab.

 

Empfehlungen für den Salon und die Mitarbeiter

Reduzieren Sie Ihren Wartebereich. Ordnen Sie Stühle so an, dass der empfohlene Abstand von 1,5 bis 2 Metern eingehalten wird.

Bestellen Sie Desinfektionsmittel. Auch wenn es jetzt nur eingeschränkt lieferbar ist, sind Sie dann bei der Lieferung vorne mit dabei. Die Firmen produzieren auf Hochtouren. 

Erstellen Sie für Ihren Salon einen verbindlichen Hygiene- und Desinfektionsplan und schulen Sie Ihre Mitarbeiter entsprechend.

Reinigen und desinfizieren Sie nicht nur Kämme, Werkzeuge und Maschinen, sondern auch die Ablageflächen, Nackenauflagen am Waschbecken usw.

Suchen Sie das Gespräch mit Mitarbeitern, die einer Risikogruppe angehören, um eine für sie passende, flexible Lösung zu erarbeiten. 

Führen Sie reduzierte Arbeitszeiten in besonders ansteckungskritischen Zeiten ein, um ausreichend Zeit für Desinfektion und Reinigung zu haben.

Vermeiden Sie gemeinsame Pausen der Mitarbeiter.

Bei Teambesprechungen muss auch der empfohlene Abstand von 1,5 bis 2 Metern eingehalten werden.

 

Corona-Virus: Kein Entschädigungsanspruch bei genereller Schließung

 

SARS-Coronavirus-2 (Quelle: Tobias Hoffmann, Michael Laue, Robert Koch-Institut (RKI), 2020.

SARS-Coronavirus-2 (Quelle: Tobias Hoffmann, Michael Laue, Robert Koch-Institut (RKI), 2020.

Keinen Erstattungsanspruch sieht das Infektionsschutzgesetz (IfSG) derzeit vor, wenn eine generelle Schließung aller Friseursalons angeordnet wird. Dies hat die Nachfrage des Landesinnungsverbandes beim Bayerischen Gesundheitsministerium ergeben. Vor allem in den sozialen Netzwerken hält sich hartnäckig das Gerücht, eine Zwangsschließung sei mit einer Entschädigung verbunden. Seitens des Ministeriums wurde klargestellt, dass die Entschädigung des § 56 IfSG auf Fälle von Quarantäne und Tätigkeitsverbot bezogen sei.

Der Landesinnungsverband fordert die Betriebe daher nachdrücklich auf, sich anhand der bereits veröffentlichten Informationen und Unterlagen aktiv auf das mögliche Schließen des Salons vorzubereiten, sei es nun freiwillig oder von oben verfügt. Stand 17. März, 12 Uhr dürfen Friseursalons mit folgenden Einschränkungen geöffnet sein: Der Abstand zwischen den Kunden muss mindestens 1,5 Meter betragen und insgesamt dürfen sich nicht mehr als 10 Personen im Wartebereich aufhalten.

Corona-Virus: Checkliste wenn der Salon schließt …

Ein paar Hinweise, wenn sich der Friseurunternehmer entschließt, seinen Salon in der Krise zu schließen.

Ein paar Hinweise, wenn sich der Friseurunternehmer entschließt, seinen Salon in der Krise zu schließen.

Wenn sich der Friseurunternehmer entschließt, seinen Friseursalon im Zuge der Corona-Krise zu schließen, hat der Landesinnungsverband eine Checkliste für Saloninhaber zusammengestellt. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 

 

Informieren Sie Ihre Kunden

Der Kunde ist das wichtigste Kapital und der Kunde sollte im Falle einer Schließung nicht überrascht vor verschlossenen Türen stehen. Daher kommunizieren Sie Ihre unternehmerische Entscheidung an den Kunden und bitten Sie um Verständnis. 

 

Aktualisieren Sie Ihre Website

Natürlich schaut eine digitale Generation auf die Website Ihres Salons. Aktualisieren Sie Ihre Website und weisen Sie auf die Schließung hin. 

 

Machen Sie an der Salontür einen Aushang

Ein Schild an der Tür, das Ihre Kunden von der Schließung informiert, sorgt für Klarheit und sollte eine Selbstverständlichkeit sein. 

 

Nutzen Sie das Kurzarbeitergeld

Friseurbetriebe haben die Möglichkeit in der Corona-Krise bei ihrer zuständigen Arbeitsagentur Kurzarbeit zu beantragen. Das ist unkompliziert durch Ausfüllen eines entsprechenden Antrags möglich. Mitarbeiter erhalten dann Kurzarbeitergeld. Ein genaues Vorgehen gibt es für Mitgliedsbetriebe hier

 

Reduzieren Sie die Überstunden der Mitarbeiter

Mancher Mitarbeiter hat im Laufe des Jahres Überstunden angehäuft. Suchen Sie das Gespräch mit dem Mitarbeiter und reduzieren Sie die Überstunden. 

 

Gewähren Sie Urlaubstage

Wenn ein Mitarbeiter Sie um Urlaub bittet, dann gewähren Sie auch kurzfristig Urlaubstage. Manche Mitarbeiter müssen sich um ihre Familie kümmern, ihre Eltern oder ihre Kinder betreuen. 

 

Bieten Sie Ihren Mitarbeitern unbezahlten Urlaub an

Kommunikation mit Mitarbeiter ist in Krisenzeiten besonders wichtig. Sprechen Sie offen mit Ihren Mitarbeitern über die wirtschaftliche Situation. Bieten Sie Ihren Mitarbeitern unbezahlten Urlaub an. 

 

Denken Sie über kurzfristigen Betriebsurlaub nach

Normalerweise muss ein Betriebsurlaub vorher angekündigt werden, aber in Zeiten der Krise ist vieles möglich. Denken Sie daher auch über kurzfristigen Betriebsurlaub nach. 

 

Überprüfen Sie Ihre betrieblichen Kosten

Auch kleine Beträge können sich summieren. Was ist in dieser Situation notwendig, was kann gestrichen werden? 

 

Prüfen Sie Ihre Fälligkeiten bei den Lieferanten

Haben Sie die Kosten im Auge, wann bei Ihren Lieferanten Forderungen anfallen und sprechen Sie mit Ihnen, ob eine Stundung möglich ist. 

 

Prüfen Sie Ihren Kontostand

Sprechen Sie mit Ihrem Kreditinstitut und nutzen Sie die Angebote der KFW und LfA-Förderbank Bayern. Der erste Weg sollte aber zu Ihrem Kreditinstitut führen.  

 

Sprechen Sie offen mit Ihrem Vermieter

Wenn das Gebäude in dem Sie Ihren Salon haben, nicht Ihr Eigentum ist, sondern wenn Sie Mieter sind, dann nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Vermieter auf. Sprechen Sie offen über Ihre Situation, ob ein Aufschub Ihrer Miete möglich ist.

 

Um Liquidität zu behalten, prüfen Sie alle anstehenden Investitionen

Um auf dem neuesten Stand zu bleiben, sind selbstverständlich Investitionen in den Salon wichtig. Doch lassen sich diese Investitionen nicht auf später verschieben? 

 

Beantragen Sie eine Steuerstundung bei Ihrem Finanzamt

Die bayerische Staatsregierung hat erklärt, dass Finanzämter großzügiger bei der Erhebung von Steuer sein werden. Beantragen Sie daher bei Ihrem Finanzamt in Absprache mit Ihrem Steuerberater eine Steuerstundung. Ebenso verhält es sich mit der Gewerbesteuer. 

 

Corona-Chaos – offenes Wort des Landesinnungsmeisters

Landesinnungsmeister Christian Kaiser ist auch Obermeister der Friseurinnung München. Dort gab er folgendes Statement ab. Wir veröffentlichen es zeitlich angepasst:

Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

diese außergewöhnlich schwierigen Zeiten sind für uns alle eine Bewährungsprobe und nicht jede Entscheidung seitens der Regierung ist für uns einfach zu tragen. Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Innung München für Friseure und Kosmetiker, wie auch der Landesinnungsverband des bayrischen Friseurhandwerks keinen Einfluss auf Entscheidungen der Regierung hatten.
Der Verband versteht sich als Interessenvertretung seiner Mitglieder und ist somit bemüht, ein Sprachrohr zwischen den Entscheidungsträgern des Landes und den Friseurbetrieben zu sein. Als Sprachrohr geben wir möglichst zeitnah (wie geschehen) Informationen weiter. Leider sind manche Grenzen in diesen turbulenten Zeiten nicht immer sofort und genau abzustecken. Dadurch kam es auch zu einigem Wirrwarr.
Die unternehmerische Entscheidungsfreiheit liegt im Moment bei Ihnen. Sie als Saloninhaber entscheiden selbst, ob Sie Ihren Salon schließen oder nicht.

Die teilweise bösartigen Beschimpfungen, die sich die Mitarbeiter in den Geschäftsstellen anhören mussten, sind daher nicht tragbar.
Ich verstehe Ihre Einwände, den wirtschaftlichen Schaden bei einer Schließung zu bedenken. Ich verstehe aber auch die gesundheitlichen Aspekte, die eine weitere Ausbreitung des Virus mit sich bringt. Beide Szenarien sind in Ihren Auswirkungen für den einzelnen aber auch für die gesamte Weltwirtschaft kaum abschätzbar.

Daher appelliere ich an Sie: Wir sitzen alle in einem Boot! Das Kosmetikstudio, der kleine Friseurbetrieb mit 1-2 Angestellten wie auch der große Betrieb oder Filialen mit 10 und mehr Angestellten.
Die Innung, wie auch der Landesverband sind bemüht, Ihnen schnellstmöglich aktuelle Entscheidungen mitzuteilen. Des weiteren sehen wir unsere Aufgabe in der Aufklärung der rechtlichen Sachlage und der Weitergabe an Informationen wie wir uns im Falle einer vorgeschriebenen Schließung verhalten können und müssen. Unabhängig von der aktuellen Sachlage sollte sich ein Jeder auf weitere politische Maßnahmen wie der gegebenenfalls drohenden Schließung von Betrieben vorbereiten.

Mit der heutigen Pressekonferenz von Ministerpräsident Markus Söder um 12 Uhr erwarten wir neue Informationen.

Bleiben Sie Gesund. Herzlichst grüßend

Ihr Christian Kaiser
Obermeister und Landesinnungsmeister Bayern

Corona-Virus: Friseure bleiben weiterhin geöffnet (Update)

Friseure haben doch weiterhin geöffnet,

Bitte die aktuelle Regelung beachten: bis mindestens 19. April keine Friseurdienstleistungen

Update vom 30. März 2020: Ministerpräsident Markus Söder hat die Verlängerung der am 16. und 20. März angeordneten Maßnahmen verkündet. Damit müssen in Bayern Friseurdienstleistungen bis mindestens 19. April 2020 unterbleiben. Dies gilt auch für mobile Friseure und das Reisegewerbe.

Die Ereignisse überschlagen sich und das Wirrwarr ist komplett. Nach den neuesten Informationen aus der Bayerischen Staatskanzlei bleiben die bayerischen Friseure weiterhin geöffnet (Montag 16. März 2020 – Stand 13:25 Uhr)
Friseure fallen nun unter die Dienstleistungsbranche und bleiben in Bayern weiterhin geöffnet. „Kommando zurück und wir haben weiterhin für unsere Kunden geöffnet“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Eine zuvor gemeldete Erklärung um 12:05 Uhr auf der LIV-Website ist damit gegenstandslos. Dennoch gelten natürlich die Vorsichtsmaßnahmen im Hinblick auf Corona.
Also: Im Moment steht fest: Friseursalons in Bayern haben trotz Corona weiterhin geöffnet.