Antwort auf die Frage des Tages

Frage am 30. September 2020: Meine Mitarbeiterin hat ein Attest, dass sie von der Maskenpflicht befreit ist. Darf ich sie ohne Maske in meinem Salon beschäftigen?

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Die Corona-Zahlen steigen in Deutschland und damit nehmen die Fragen rund um Hygiene- und Arbeitsschutz in Friseursalons wieder zu. Das Team des LIV berät hier intensiv. 

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Antwort auf die Frage des Tages

Frage am 29. September 2020: Warum müssen die Haare vor dem Schneiden (immer noch) gewaschen werden?

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Antwort auf die Frage des Tages

Frage am 28. September 2020: Dürfen Kunden aus einem Risikogebiet bedient werden?

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Jetzt sind Sie gefordert: Frage des Tages zu Corona

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Während der Corona-Pandemie: Gut geschützt beim Friseur

Salons setzen konsequent auf die Einhaltung der Hygiene- und Arbeitsschutzstandards, damit Kunden auch weiterhin ganz sicher ihr individuelles Friseurerlebnis genießen können.

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) und der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW), die kurz nach der Wiedereröffnung der Salons die Aufklärungs-Kampagne #friseuregegencorona initiiert hatten, bestärken die Friseure und ihre Kunden, weiterhin diszipliniert die Schutzmaßnahmen einzuhalten. Nur so ist und bleibt der Friseurbesuch sicher. Für den Friseur und seine Kundin.

Nach den Sommermonaten und der Urlaubszeit wurde mancherorts zu sorglos mit den möglichen Risiken einer Ansteckung umgegangen. Die Folge: Die Infektionszahlen steigen wieder.

Damit sich Kunden unbesorgt in den Friseurgeschäften aufhalten können, werden eine ganze Reihe aufwändiger Hygienemaßnahmen umgesetzt. Das ist für die Mitarbeiter der Salons häufig nicht nur anstrengend und zeitraubend. Da viele Arbeitsabläufe neu organisiert werden müssen und weniger Kunden bedient werden können, gibt es auch Umsatzeinbußen für die Salons zu verkraften.

Harald Esser, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks (ZV): „Wir wissen, was die Friseure momentan alles leisten müssen. Aber nur, wenn wir alle gemeinsam Verantwortung übernehmen, schaffen wir es, die Pandemie sicher zu überstehen. Die Aufklärungs-Kampagne #friseuregegencorona soll den Friseuren helfen, den Menschen die Bedeutung eines konsequenten Infektionsschutzes in der Corona-Pandemie näher zu bringen.“

Mehr Informationen zur Kampagne gibt es hier.

Corona: Hygienekonzept in den Friseursalons überzeugt

Das Hygienekonzept in den Friseursalons funktioniert und ist nachhaltig. Zu diesem Schluss kommt Landesinnungsmeister Christian Kaiser im Hinblick auf die jüngst veröffentlichten Zahlen der Berufsgenossenschaft BGW. 

Von Friseuren wurden der BGW bisher nur zwei Verdachtsfälle gemeldet, wobei sich einer davon bestätigt hat. Bei dem anderen war das Testergebnis negativ. Nach BGW-Erkenntnissen hat die Erkrankung einen milden Verlauf genommen. Eine Ansteckungsgefahr in einem Friseursalon ist bei Einhaltung der Hygieneregeln daher minimal. 

„Wir führen dieses erfreuliche Ergebnis darauf zurück, dass die notwendigen Hygienemaßnahmen in den Friseursalons ergriffen worden sind – gelungene Prävention also“, so ein BGW-Sprecher. 

„Ich appelliere an unsere bayerischen Friseurinnen und Friseure nicht nachzulassen und sich gemeinsam in der Pandemie zu schützen. Die Gefahr durch COVID-19 ist noch lange nicht gebannt. Gerade jetzt, wo viele Kundinnen und Kunden aus dem Urlaub zurückkehren, gilt es, noch mehr auf das Einhalten der Hygieneregeln zu achten“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Er verweist auf die Kampagne #friseuregegencorona. „Schließen Sie sich der Aktion #friseuregegencorona an. Werden Sie Hygiene-Botschafter. Klären Sie Ihre Kunden auf, warum die Schutzmaßnahmen so wichtig sind. Mit kostenlosen Druckvorlagen für Aufkleber, Buttons und Flyer können Sie jetzt auf die Aktion aufmerksam machen“, so Kaiser weiter. Das kostenlose Material kann über die Website des Zentralverbandes geladen werden. 

Trotz Corona: Informelle Friseurwallfahrt nach Andechs

Traditionen sollen auch in Corona-Zeiten gepflegt werden. Aufgrund der Pandemie musste die organisierte Friseurwallfahrt auf den Heiligen Berg nach Andechs dieses Jahr ausfallen, weil durch die Abtei St. Bonifaz alle Wallfahrten nach Andechs bis Ende August abgesagt wurden. Es hätte die 18. Wallfahrt werden sollen. Dennoch fanden sich einige Friseure aus Bayern spontan in Herrsching ein und wanderten unter Wahrung der Abstandsregeln durch das Kiental hinauf auf den Heiligen Berg.

„Seit 2003 findet an jedem letzten Montag im Juni die Friseurwallfahrt nach Andechs statt und es ist schade, dass wir sie aufgrund von Corona ausfallen lassen mussten“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Daher freut es mich um so sehr, dass unsere Geschäftsführerin Doris Ortlieb, die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle und unser Ehrenmitglied Josef Wieser spontan die Initiative ergriffen haben und eine informelle Friseurwallfahrt durchgeführt haben.“ Angeschlossen haben sich Friseure aus Oberbayern, Oberfranken und der Oberpfalz.
Ein Gottesdienst wurde nicht gefeiert, aber gemeinsame Gebete auf dem Weg und in der Klosterkirche gesprochen. Dann ging es in den Biergarten unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen zu Bier und Schweinshaxn.

Entstanden ist die Friseurwallfahrt als Bittgang zum Erhalt des Meisterbriefs im Friseurhandwerk. Die Politik wollte das Gewerk aus der Anlage A entfernen und nur der massive Protest der Friseure sorgte dafür, dass der Meisterbrief in diesem Beruf erhalten blieb.
„Aus diesem Bittgang wurde unsere traditionelle Wallfahrt nach Andechs“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Die politische Protestaktion wandelte sich zu einem traditionellen Beisammensein, um sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und den Tag zu genießen.“
Im kommenden Jahr 2021 soll die Friseurwallfahrt am Montag, 28. Juni 2021, stattfinden.

Bayerische Friseure unterstützen die Corona-Warn-App

„Bitte installieren Sie sich die Corona-Warn-App auf Ihrem Smartphone“, Mit diesen Worten ruft Landesinnungsmeister Christian Kaiser die bayerischen Friseure zur Installation der Corona-Warn-App auf. Die App wurde schon über 12,2 Millionen Mal geladen und ist Teil der bundesweiten Strategie gegen Corona.

„Wir Friseure sollten mit gutem Beispiel vorangehen“, so Kaiser weiter. Gerade das Hygienekonzept der bayerischen Friseursalons wird von allen Seiten als vorbildlich gelobt. „Und hier gehört die freiwillige Nutzung der Corona-Warn-App einfach dazu“, so Kaiser weiter. „Friseursalons haben einen enormen Kundenverkehr und es ist daher ein Akt der Solidarität. Das gemeinsame Zusammenwirken kann bedeuten, dass wir die Infektionswege nachvollziehen und eine zweite Infektionswelle verhindern können.“ Kaiser weiter: „Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und gehen Sie mit gutem Beispiel als Unternehmerin und Unternehmer voran.“ Wichtig: Anordnen können Arbeitgeber die Installation aber nicht, alles beruht auf Freiwilligkeit. Dabei ist der Datenschutz immer gewährleistet. Entsprechende Dokumentationen liegen öffentlich einsehbar vor.

Der Landesinnungsverband ruft seine Mitglieder auf, die App zu installieren. Die App ist ein hilfreiches Werkzeug, eine unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern. „Wie erfolgreich die App am Ende ist, hängt aber maßgeblich davon ab, wie viele Menschen von der freiwilligen Nutzung Gebrauch machen“, so Kaiser weiter. „Daher sind wir Friseure auf jeden Fall dabei“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Die App gibt es ab iPhone 6 hier und Google Android 6 hier. Installieren Sie die App ausschließlich von den offiziellen Stores von Apple und Google.

Corona-Virus: Die wichtigsten Unterlagen im Überblick

Seit 4. Mai dürfen Friseursalons in Bayern nach über sechswöchiger Schließung wieder öffnen. Voraussetzung dafür ist ein umfassendes Schutz- und Hygienekonzept des jeweiligen Salons.

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks, die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege sowie der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks haben für die Betriebe die wichtigsten Informationen aufbereitet und eine Vielzahl von Unterlagen erstellt. Die nachfolgende Auflistung gibt einen schnellen Überblick und erleichtert das Auffinden:

Innungsmitgliedern stehen im passwortgeschützten Mitgliederbereich außerdem zur Verfügung:

  • Muster für Anwesenheitsdokumentation der Kunden
  • Kundeninformation zur Datenerhebung
  • Muster für Infektionsnotfallplan

Bleiben Sie gesund!

Corona-Virus: Das müssen Friseure zur Wiedereröffnung wissen

 

Am heutigen Mittwoch veröffentlichte die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege BGW das klare Regelwerk für Friseure, die ihren Salon ab 4. Mai öffnen wollen. Dieses Konzept wurde abgestimmt zwischen dem Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks und der BGW und ist nun offiziell. „Das Warten hat ein Ende und wir sind froh, dass unsere Salons unter Auflagen bald wieder arbeiten können“, stellt Landesinnungsmeister Christian Kaiser fest.

Das Dokument regelt in 17 Punkten unter anderem die Organisation der Tätigkeiten im Salon, besondere Infektionsschutzmaßnahmen, den Zutritt der Kunden zum Salon, persönliche Schutzausrüstung, Schutzabstände sowie Reinigung und Desinfektion. „Ich fordere die bayerischen Friseure auf, sich an die Vorgaben zu halten, damit die Sicherheit für Kunden und Mitarbeiter in der Corona-Krise gewährleistet ist“, so Kaiser.

Aktuell liegt das Papier zur Prüfung und weiteren Abstimmung bei den zuständigen bayerischen Ministerien. Da die Betroffenheit von Corona in den Ländern unterschiedlich ist, ist nicht auszuschließen, dass der Freistaat Bayern abweichende Schutzmaßnahmen für erforderlich hält.

Fragen von Innungsmitgliedern, die sich bei der Umsetzung der Arbeitsschutzstandards ergeben, sammelt der Landesinnungsverband unter der Mailadresse corona@friseurebayern.de und wird diese in gesonderten FAQs beantworten.