Beauty Tipp: Pflege für lange Haare im Sommer

Der Beauty Tipp vom August kommt von Silvia Grünberger aus Landshut.

Der Beauty Tipp vom August kommt von Silvia Grünberger aus Landshut.

Welche Pflege brauchen lange Haare im Sommer? Als Gesprächspartner für unseren Beauty Tipp stand uns Langhaarspezialistin Silvia Grünberger vom George Michael Studio in Landshut zur Verfügung. Das Gespräch führte Doris Ortlieb vom Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks.

15 Jahre „Ich mache alles, aber niemals Friseure“

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Ehrenlandesinnungsmeister Andreas Popp mit LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb bei einer Vorstandssitzung.

“Ich mache alles, aber niemals Friseure“ war meine erste Reaktion, als mir im Frühjahr 2000 vorgeschlagen wurde, mich auf die gerade frei gewordene Geschäftsführerstelle beim Landesinnungsverband zu bewerben. 14 Jahre später muss ich bekennen, dass dieser Satz einer der größten Irrtümer meines Lebens war. Nach dem ersten Gespräch mit Landesinungsmeister Andreas Popp war ich gerne bereit, meine Einstellung zu überdenken. Nun habe ich bereits zwei Drittel meines Berufslebens im und für das Friseurhandwerk gearbeitet. Ich fühle mich in der großen Friseurfamilie zuhause. Auf eine einzigartige Weise durfte ich hier eine Verbindung von Beruf und Familie erleben. Als Geschäftsführerin habe ich dienende Funktion und die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung auszuführen. Wenngleich ich diesen Grundsatz der Verbandsorganisation ausdrücklich gutheiße, kann ich nicht immer mit meiner Meinung hinter dem Berg halten. Bei Andreas Popp durfte ich diese Meinung äußern und meine Ideen einbringen. Der Dienstag war traditionell sein Bürotag in München. Bei der gemeinsamen Vor- und Nachbereitung von Sitzungen interessierte er sich immer auch für meinen Standpunkt. 14 Jahre vertraten wir den Verband gemeinsam nach außen. Es war eine gute Zeit.”

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Mit obigem Artikel habe ich mich im Mai 2014 von „meinem“ Landesinnungsmeister Andreas Popp verabschiedet, als er nicht mehr kandidiert hat. Inzwischen arbeite ich schon über 16 Monate mit seinem Nachfolger Christian Kaiser zusammen und darf heute, am 1. Oktober 2015, mein 15-Jähriges als Geschäftsführerin im Landesinnungsverband feiern. Herzlichen Dank an alle Wegbegleiter und – es ist noch immer eine gute Zeit.

Ihre
Doris Ortlieb
Geschäftsführerin

Jetzt anmelden: Seminar für eigene Website

Brauchen Sie eine neue Website? Was soll auf eine Website? Diese und andere Fragen beantwortet das Seminar “Die eigene Website für Innung und Salon” am 21. und 22. Juni in Wildbad Kreuth am Tegernsee.
In der Praxis lernen die Teilnehmer, eine kostenlose Website in WordPress zu planen und zu erstellen. Journalist und Blogger Matthias J. Lange zeigt, wie einfach es ist, ein Content Management System zu bedienen. Das Einbinden von Fotos und Videos steht ebenso auf dem Programm wie suchmaschinenoptimiertes Schreiben oder die Vernetzung mit Social Media Kanälen. Aber auch rechtliche Fragen rund um die Urheberrechte bei Bildern und Texten sowie die Pflichtangaben im Impressum werden aufgegriffen. Welche Inhalte auf eine Innungswebsite gehören, erarbeitet Geschäftsführerin Doris Ortlieb gemeinsam mit den Teilnehmern.
Das Seminar findet am 21. und 22. Juni im Bildungszentrum der Hanns-Seidel-Stiftung in Wildbad Kreuth statt. Anmeldungen nimmt der Landesinnungsverband entgegen.

Seminar „Die eigene Website für Innung und Salon“

Teilnehmer und Referenten des Seminars "Die eigene Website für Innung und Salon"

Teilnehmer und Referenten des Seminars „Die eigene Website für Innung und Salon“

Mit Dashboard, Themes und Widgets befassten sich die zehn Teilnehmer des Seminars „Die eigene Website für Innung und Salon“ zwei Tage auf Kloster Banz. In der Praxis lernten sie, eine kostenlose Website in WordPress zu planen und zu erstellen. Journalist und Blogger Matthias J. Lange zeigte, wie einfach es ist, ein Content Management System zu bedienen. Das Einbinden von Fotos und Videos stand ebenso auf dem Programm wie suchmaschinenoptimiertes Schreiben oder die Vernetzung mit Social Media Kanälen. Aber auch rechtliche Fragen rund um die Urheberrechte bei Bildern und Texten sowie die Pflichtangaben im Impressum wurde aufgegriffen. Welche Inhalte auf eine Innungswebsite gehören, erarbeiteten Landesinnungsmeister Christian Kaiser und Geschäftsführerin Doris Ortlieb gemeinsam mit den Teilnehmern.

Im Juni bietet der Landesinnungsverband ein weiteres Seminar zur Erstellung von Webseiten in WordPress an. Es findet am 21. und 22. Juni im Bildungszentrum der Hanns-Seidel-Stiftung in Wildbad Kreuth statt. Anmeldungen nimmt der Landesinnungsverband entgegen.

Manteltarifvertrag ist allgemeinverbindlich

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Der Manteltarifvertrag für die Arbeitnehmer im bayerischen Friseurhandwerk wurde für allgemeinverbindlich erklärt. In seiner Sitzung am 19. März gab der Tarifausschuss im Arbeitsministerium dem gemeinsamen Antrag  von Gewerkschaft und Landesinnungsverband statt. Landesinnungsmeister Christian Kaiser und Geschäftsführerin Doris Ortlieb hatten dem Tarifausschuss zuvor das öffentliche Interesse dargelegt.

Alle Innungsmitglieder haben mit der LIVdirekt Anfang Januar ein gedrucktes Exemplar für die Auslage im Betrieb erhalten. Sie können weitere Exemplare bei der Innung oder beim Landesinnungsverband kaufen. Nichtmitglieder können Tarifverträge hier bestellen.

Finnischer TV-Sender berichtet über Mindestlohn

Der finnische Fernsehsender MTV3 hat einen Beitrag über den Mindestlohn in Deutschland gebracht. Stellungnahmen aus Sicht des Friseurhandwerks gibt es vom Vorsitzenden des LIV-Wirtschaftsausschusses Josef Wieser und LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb.

Die Allgemeinverbindlichkeit des Mindestentgeltvertrags ist ein Meilenstein in der Geschichte der Verbandsarbeit

Geschäftsführerin Doris Ortlieb bei ihrer Unterschrift zum bundesweiten Mindestentgeltvertrags im Friseurhandwerk.

Geschäftsführerin Doris Ortlieb bei ihrer Unterschrift zum bundesweiten Mindestentgeltvertrags im Friseurhandwerk.

Als „absolut richtig und wichtig“ begrüßt das bayerische Friseurhandwerk die Allgemeinverbindlichkeit des bundesweiten Mindestentgeltvertrags im Friseurhandwerk. „Damit wird bestätigt, dass der von Bayern initiierte Weg der Tarifpolitik vollkommen richtig war“, so Doris Ortlieb, Geschäftsführerin des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks.

Der am 1. August in Kraft getretene Mindestentgelttarifvertrag für die Beschäftigten des Friseurhandwerks wird für allgemeinverbindlich erklärt. Das hat der beim Bundesarbeitsministerium eingerichtete Tarifausschuss beschlossen.

„Der bayerische Verband hat das Einführen einer tariflichen Lohnuntergrenze für ganz Deutschland in den vergangenen zwei Jahren konsequent vorangetrieben. Wir sind sehr glücklich, dass unsere Arbeit nun durch die Entscheidung des Tarifausschusses gewürdigt wird“, so Ortlieb weiter. „Es ist ein einzigartiger und fast schon historischer Moment für das gesamte Friseurhandwerk.“ Es sei ein Meilenstein in der Geschichte der Verbandsarbeit und Zeichen einer einzigartigen Geschlossenheit, dass dieser Mindestentgelttarifvertrag so zustande gekommen sei.

Bayern hat seit über sechs Jahrzehnten seine Hausaufgaben gemacht und besitzt einen eigenständigen Tarifvertrag. Dennoch sei dieses Signal auf Bundesebene enorm wichtig. Für den Friseur in Coburg war es nicht nachvollziehbar, warum in dem paar Kilometer entfernten Sonneberg deutlich weniger bezahlt werdenkonnte. „Diese Ungleichheit hat nun ein Ende“, so die Geschäftsführerin der bayerischen Friseure.

Ab sofort hat jeder Beschäftigte Anspruch auf einen Mindestlohn von 6,50 Euro (ostdeutsche Länder einschließlich Berlin) und 7,50 Euro (westdeutsche Länder). Gleichzeitig ist jeder Friseur-Arbeitgeber verpflichtet, seinen Beschäftigten diesen tariflichen Mindestlohn zu gewähren. Am 1. August 2014 erhöhen sich die Mindeststundenlöhne auf 7,50 Euro (Ost) beziehungsweise 8 Euro (West). Am 1. August 2015 werden dann in ganz Deutschland 8,50 Euro erreicht und allgemeinverbindlich.