Trauer um Ulrike Königer-Höfling

Mit Trauer reagiert der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks auf den Tod von Ulrike Königer-Höfling, der Ehrenvorsitzenden des Lehrerverbandes im Berufsfeld Körperpflege LiBK – Landesverband Bayern. Ulrike Königer-Höfling verstarb vergangene Woche nach schwerer Krankheit.
„Wir haben mit Ulrike Königer-Höfling eine verlässliche Partnerin verloren und eine Mitstreiterin für unser Handwerk“, so die erste Reaktion von Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Der Landesinnungsverband und der Lehrerverband im Berufsfeld Körperpflege LiBK tauschen sich regelmäßig intensiv aus. „In der dualen Ausbildung sollen die Partner Betrieb und Berufsschule vertrauensvoll zusammenarbeiten. Diesen Gedanken pflegen wir auch auf Landesebene“, erklärt Landesinnungsmeister Christian Kaiser das Ziel der Treffen. „Ulrike Königer-Höfling war immer eine kompetente Ansprechpartnerin in der Bildungspolitik. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.“

Klares Bekenntnis zur dualen Ausbildung

Fotoshooting TAP 207

Eine klare Absage erteilte die Mitgliederversammlung des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks dem von L’Oreal Deutschland angekündigten Schulungsprogramm zum sogenannten Master of Beauty. Die Delegierten beschlossen einstimmig eine Resolution zur dualen Ausbildung im Friseurhandwerk. „Zur Sicherung eines qualifizierten Fachkräftenachwuchses bedarf es einer umfassenden und geordneten Ausbildung“, betont Landesinnungsmeister Christian Kaiser anlässlich des Beschlusses. „Außerdem ist es für Jugendliche nicht attraktiv, eine Schmalspurausbildung zu absolvieren, die sie selber finanzieren müssen und die ohne Gesellenprüfung endet“, so Kaiser weiter.

„Wir appellieren an alle ausbildungsberechtigten Betriebe, sich aktiv um Auszubildende zu bemühen“, fordert Christian Hertlein, Vorsitzender des LIV-Berufsbildungsausschusses die Kolleginnen und Kollegen auf. „Die duale Ausbildung bietet ein hohes Maß an Flexibilität und ist auch für höherqualifizierte Bewerber und Quereinsteiger geeignet. Innungen und Landesinnungsverband beraten ihre Mitglieder hierzu gerne“, bietet Hertlein Unterstützung an.

3768 Jugendliche absolvieren derzeit eine Ausbildung zum Friseur/zur Friseurin in einem bayerischen Friseursalon. In den vergangenen Jahren ist bei jungen Männern ein steigendes Interesse am Friseurberuf zu verzeichnen. Ihr Anteil an den Auszubildenden beträgt knapp 12 Prozent. Die monatliche Ausbildungsvergütung beträgt 450, 555 und 700 Euro. Im Laufe des Jahres soll ein neuer Vergütungstarifvertrag abgeschlossen und der Manteltarifvertrag zur Regelung der Rahmenbedingungen überarbeitet werden.