Danke zum Tag des Ehrenamtes

„Wir bedanken uns bei allen Friseurinnen und Friseuren, die ehrenamtlich in der Friseurorganisation tätig sind“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser zum heutigen Internationalen Tag des Ehrenamtes. “Wir sind stolz und dankbar, dass sich so viele Friseurinnen und Friseure ehrenamtlich engagieren. Dafür ein großes Dankeschön.“
Der Internationale Tag des Ehrenamtes wurde 1985 von der UN mit Wirkung ab 1986 beschlossen. „Die Arbeit in den Innungen und im Verband lebt von diesem ehrenamtlichen Engagement“, so Kaiser weiter. „Wir bauen auf das Engagement unserer Mitglieder. Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz wäre ein leistungsstarkes Friseurhandwerk in Bayern nicht vorstellbar“, unterstreicht Kaiser die Bedeutung des Ehrenamts.

Im bayerischen Landesinnungsverband sind 58 Friseurinnungen organisiert. Im Verband und seinen angeschlossenen Innungen sind rund 500 Friseure ehrenamtlich tätig. Dazu zählen beispielsweise Obermeister, Mitglieder der Vorstände, der Prüfungsausschüsse und Modeteams. Darüberhinaus engagieren sich Friseure beispielsweise ehrenamtlich in den Vollversammlungen, Vorständen und Präsidien der Handwerkskammern, in der Selbstverwaltung der Sozialversicherungseinrichtungen und in der Arbeits-, Sozial- und Finanzgerichtsbarkeit.

Fundamt des Friseurhandwerks – ohne Ehrenamt geht nichts

Landesinnungsmeister Christian Kaiser mit den neugewählten Obermeisterinnen von 2015/16 v.l.n.r: Doris Netzsch, Claudia Rubenbauer, Claudia Geiselhöringer und Sabine Schneider

Landesinnungsmeister Christian Kaiser mit den 2015/16 neugewählten Obermeisterinnen (v.l.n.r.) Doris Netzsch, Claudia Rubenbauer, Claudia Geiselhöringer und Sabine Schneider

„Das Friseurhandwerk in der heutigen Form wäre ohne die ehrenamtliche Arbeit unserer Friseure nicht vorstellbar“, so der Landesinnungsmeister des bayerischen Friseurhandwerks Christian Kaiser zum heutigen Internationalen Tag des Ehrenamtes. Kaiser dankte ausdrücklich für die geleistete Arbeit mit den Worten: „Sie sind das Fundamt des Friseurhandwerks.“

In Bayern sind mehr als 500 Friseure ehrenamtlich in der Friseurorganisation tätig. Dazu zählen beispielsweise Obermeister, Mitglieder der Vorstände, in den Prüfungsausschüssen und Modeteams. „Ohne diese Ehrenamtlichen würde in unserer Organisation nichts laufen“, so Kaiser. „Ehrenamtliche engagieren sich neben ihrem Beruf in ihrer Freizeit für andere. Heute ist der Tag, für die geleistete Arbeit ausdrücklich zu danken.“

Der Internationale Tag des Ehrenamtes ist ein jährlich am 5. Dezember abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements. Er wurde 1985 von der UN mit Wirkung ab 1986 beschlossen.

„Ich freue mich sehr, wenn sich junge Friseurinnen und Friseure trotz des harten wirtschaftlichen Wettbewerbs für andere in unserer Organisation einsetzen. Das ist nicht selbstverständlich“, lobte der Landesinnungsmeister.

Präsentationsseminar fürs Ehrenamt

Kloster Banz bei Bad Staffelstein

Veranstaltungsort des Ehrenamtsträgerseminars: Kloster Banz in Oberfranken

Am 23. und 24. Oktober veranstaltet der Landesinnungsverband in Kloster Banz das Seminar „Ich habe etwas zu sagen!“ – ein Präsentationsseminar für Ehrenamtsträger.
Ehrenamtsträger müssen fit sein. Sie müssen Versammlungen leiten, gegenüber der Presse Statements abgeben, Grußworte sprechen und in direkten Gesprächen mit Entscheidern, Politikern und Mitgliedern überzeugend argumentieren.
Dieses zweitägige Praxisseminar gibt Hilfestellungen für die vielfältigen Situationen anhand von Übungen und Rollenspielen. Das Verhalten vor der Kamera wird analysiert und optimiert.
Infos beim Landesinnungsverband unter info@friseurebayern.de, zur Anmeldung geht es hier.

Obermeisterin Inge Policzka mit goldener Ehrennadel der bayerischen Friseure ausgezeichnet

Die goldene Ehrennadel des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks erhielt Inge Policzka, Obermeisterin der Friseurinnung Oberland, für ihr langes ehrenamtliches Engagement in der Innung.

Ehrung Inge Policzka

Inge Policzka wurde von Landesinnungsmeister Andreas Popp (r.) und dessen Stellvertreter Christian Kaiser (l.) mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

„Erfolgreiche Innungsarbeit lebt vom Engagement der Mitglieder. Inge Policzka hat über drei Jahrzehnte in den verschiedensten Positionen Verantwortung übernommen. Mit dieser Ehrennadel danken wir ihr und sprechen ihr die Anerkennung des Landesinnungsverbandes aus “, so Landesinnungsmeister Andreas Popp in seiner Laudatio.

Seit 2000 leitete die in Seehausen selbstständige Friseurin als Obermeisterin die Geschicke der Innung. Zuvor war sie bereits neun Jahre stellvertretende Obermeisterin. Ihre ehrenamtliche Arbeit in der Friseurorganisation begann sie 1979 als Mitglied des Gesellenprüfungsausschusses. Ab 1982 leitete sie den Fachbeirat der Innung und war damit verantwortlich für die Präsentation der neuen Frisurenmode und die fachliche Förderung der Mitglieder sowie deren Mitarbeiter.

Zahl der Innungsmitglieder bei Friseuren bleibt stabil

Landesinnungsmeister Andreas Popp ehrte die Obermeister der Friseurinnungen mit den stärksten Zuwachsraten: Bernhard Dräxler (Schwandorf), Tanja Arnold-Petter (Bamberg), Richard Schmaus (Ebersberg), Werner Irnstetter (Cham), Rudolf Reisbeck (Straubing) und Rudolf Dahms (Wunsiedel).

Landesinnungsmeister Andreas Popp ehrte die Obermeister der Friseurinnungen mit den stärksten Zuwachsraten: Bernhard Dräxler (Schwandorf), Tanja Arnold-Petter (Bamberg), Richard Schmaus (Ebersberg), Werner Irnstetter (Cham), Rudolf Reisbeck (Straubing) und Rudolf Dahms (Wunsiedel).

Während andere Organisationen einen Mitgliederschwund beklagen, bleibt die Zahl der bayerischen Innungsfriseure stabil. Ein Drittel der Friseurinnungen konnte die Mitgliederzahl sogar steigern. Aus diesem Grund ehrte Landesinnungsmeister Andreas Popp unlängst die Obermeister der Friseurinnungen mit den stärksten Zuwachsraten. Er beglückwünschte Bernhard Dräxler (Schwandorf), Tanja Arnold-Petter (Bamberg), Richard Schmaus (Ebersberg), Werner Irnstetter (Cham), Rudolf Reisbeck (Straubing), Rudolf Dahms (Wunsiedel) und Hansi Denterlein (Neustadt/Aisch, nicht auf dem Foto) zur erfolgreichen Innungsarbeit.

Mit gut 4300 Mitgliedsbetrieben präsentieren sich die im LIV organisierten Innungen. „Trotz oder gerade wegen der Krise wissen die bayerischen Friseure ihre Innung zu schätzen und unterstützen die Innungs- und Verbandsarbeit durch ihre Mitgliedschaft“, so Landesinnungsmeister Andreas Popp. Vor allem auch neu gegründete oder übernommene Salons nehmen die Leistungen der Innung gerne in Anspruch, um sich am hart umkämpften Markt zu behaupten. Mit ihrem attraktiven Weiterbildungs- und Beratungsangebot sind die Innungen ein verlässlicher Partner der Betriebe.

Kontinuierlich vollzieht sich so bei den Innungsmitgliedern ein Generationswechsel, der sich auch im Ehrenamt niederschlägt. Von den 60 Obermeisterinnen und Obermeistern sind sechs unter 40 Jahre und 17 zwischen 40 und 50 Jahre alt, das Durchschnittsalter liegt bei knapp 53 Jahren.

Damit Friseurinnungen dem Wettbewerb von morgen schon heute gewachsen sind, hat der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks zusammen mit dem Unternehmensberater für Friseure Hannes Friedl von HOMINI CTM ein neues Programm entwickelt. Unter dem Motto „Mach mit, denn du bist Innung“ wurde eine dienstleistungsorientierte Initiative entwickelt, die in Bayern und bundesweit umgesetzt wird. Diese stellt den Friseur in den Mittelpunkt und beinhaltet mehr Kommunikation, Gründerworkshops für Unternehmensgründer, ein Eliteklassenprogramm für Gesellen und betriebswirtschaftliche Seminare für den Unternehmer.