Teure Energie sparen und Wirtschaftlichkeit erhöhen

Die Energiekosten steigen stetig an. Neben den Stromkosten haben auch die Kosten für Gas und Heizöl in den vergangenen Jahren stark zugelegt. Experten rechnen auch in Zukunft mit weiter steigenden Energiepreisen für alle Energieträger. Damit kommen auch auf die Unternehmen des Friseurhandwerks weitere Kostensteigerungen zu, die sich negativ auf die Wirtschaftlichkeit der Betriebe auswirken werden.

Die bayerischen Handwerkskammern haben unter anderem mit dem bayerischen Landesinnungsverband des Friseurhandwerks ein Energiekennzahlenprojekt entwickelt. Mit der Teilnahme an dem Energiekennzahlenprojekt bekommen Sie eine Auswertung Ihrer Energieverbräuche und einen Vergleich wie hoch Ihr Energieverbrauch zum Branchendurchschnitt liegt und können daraus eventuelle Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz ergreifen, um den steigenden Energiepreisen entgegen zu wirken. Über einen Fragebogen werden die für die Auswertung notwendigen Daten abgefragt und ausgewertet. Von Ihrer Handwerkskammer bekommen Sie die Auswertung und eine Einschätzung Ihres Energieverbrauchs in Form von Kennzahlen. In einem weiteren Schritt können Sie natürlich auch eine kostenlose Energieberatung von dem Berater der Handwerks­kammer in Anspruch nehmen, der Ihnen vor Ort Möglichkeiten zur Energieeinsparung aufzeigen kann.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ihren Umweltberater bei Ihrer Handwerkskammer oder direkt an die Handwerkskammer für Mittelfranken, Wilhelm Scheuerlein, Tel: 0911/5309-290, E-Mail: wilhelm_scheuerlein@ hwk-mittelfranken.de.  Dort können Sie einen Fragebogen zur Datenerfassung erhalten oder Ihre Anfrage wird direkt an die für Sie zuständige Handwerkskammer weitergeleitet.

Umweltpakt Bayern – Friseure sind mit dabei

Die bayerischen Friseure unterstützen grundsätzlich das Fortschreiben des Umweltpakts Bayern. „332 Friseurbetriebe aus Bayern nehmen bisher am Umweltpakt teil“, so der Umweltbotschafter des LIV, Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck. Insgesamt beteiligen sich in Bayern laut Staatskanzlei 5500 Unternehmen aller Branchen.

Seit 1995 vereinbaren Bayerische Staatsregierung und Bayerische Wirtschaft mit einer Laufzeit von jeweils fünf Jahren einen Umweltpakt Bayern. Der gemeinsam mit den Partnern der Wirtschaft erarbeitete neue Umweltpakt trägt den Titel „Nachhaltiges Wachstum mit Umwelt- und Klimaschutz“.

Auch die bayerischen Friseure sind beim neuen Umweltpakt wieder mit dabei. Ziel ist es, mit einer auf das Friseurhandwerk abgestimmten Kriterienliste möglichst viele Salons zu motivieren, freiwillige Umweltschutzleistungen zu erbringen. Außerdem sagt der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks zu, dass innerhalb der Laufzeit des Umweltpakts Bayern 100 Betriebe des Friseurhandwerks an dem Energiekennzahlenprojekt der Handwerkskammern teilnehmen werden.

Zudem unterstützt der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks die Umsetzung eines interaktiven Branchen-Leitfadens durch inhaltliche Abstimmung sowie durch die Anwendung in Beispielbetrieben. Für eine möglichst breite Zielgruppenansprache wird der Landesinnungsverband die wesentlichen Inhalte außerdem in gedruckter Form herausgeben.