Tariflöhne im Friseurhandwerk steigen

1EuroZum 1. Mai 2014 steigen die Tariflöhne für Mitarbeiter in bayerischen Friseursalons. Bereits im vergangenen Jahr wurde eine Erhöhung um 3,8 Prozent von den Tarifpartnern beschlossen. Mitarbeiter im ersten Gesellenjahr verdienen nun mindestens 1410,72 €. Der Ecklohn, also die Entlohnung der Hauptumsatzträger, liegt bei 1623,97 €. Für Salonleiter und Ausbilder werden zwischen 2194,45 € und 2531,64 € fällig. Alle Löhne basieren auf einer 39-Stunden-Woche. Für Mitarbeiter in Teilzeit kann die monatliche Vergütung aus den im Tarifvertrag genannten Stundenlöhnen errechnet werden. Den aktuellen Entgelt-Tarifvertrag vom 11. März 2013 erhalten Mitglieder bei der Innung. Nichtmitglieder können ihn hier gegen Vorkasse bestellen.

 

Zum 1. Mai 2012 steigen Friseurgehälter in Bayern

Bayerische Tarifverträge

Die Tarifverträge im bayerischen Friseurhandwerk gelten für alle Salons in Bayern.

Über eine Lohnsteigerung von bis zu zwei Prozent dürfen sich die Beschäftigten im bayerischen Friseurhandwerk freuen. Zum 1. Mai 2012 sieht der Tarifvertrag vom 4. April 2011 für die Lohngruppen 1a bis 3 eine Steigerung von 1,5 Prozent vor, beim Ecklohn und den Lohngruppen IV bis VI sind es sogar zwei Prozent mehr. Der tarifliche Stundenlohn im zweiten Gesellenjahr beträgt damit 8,29 Euro. Da der Tarifvertrag allgemein verbindlich ist, gilt er für alle Friseursalons und deren Beschäftigte in Bayern.

Innungsmitglieder haben die Tarifverträge von ihrer Innung erhalten oder können sie dort anfordern. Nichtmitglieder können sie hier bestellen.

Aktuell gelten im bayerischen Friseurhandwerk folgende allgemein verbindliche Tarifverträge:

  • Entgelt-Tarifvertrag vom 4. April 2011
  • Manteltarifvertrag für Arbeitnehmer vom 4.10.2004 i.d.F. der Protokollnotiz vom 10.10.2007 und des Änderungs- TV Nr. 1 vom 25.2.2009
  • Manteltarifvertrag für die Auszubildenden vom 1.5. 1999 i.d.F. des Änderungs-TV Nr. 1 vom 4.10.2004 und der Protokollnotiz vom 10.10.2007 sowie der Gemeinsamen Erklärung zur Wiederinkraftsetzung vom 9.6.2009