Seminar zur Gefährdungsbeurteilung

Im Seminar wird die Gefährdungsbeurteilung individuell erarbeitet.

Sie haben noch keine Gefährdungsbeurteilung für Ihren Betrieb? Unterstützung beim Erstellen der Gefährdungsbeurteilung erfahren Innungsmitglieder durch den Landesinnungsverband (LIV). Der LIV bietet ein 3-stündiges Seminar zum Erstellen einer Gefährdungsbeurteilung an. Im Seminar werden die Teilnehmer durch das Online-Tool der Berufsgenossenschaft gelotst und erhalten bei Bedarf Erklärungen und Hilfestellungen. Nach dem Seminar hat jeder Teilnehmer eine für seinen Salon passende Gefährdungsbeurteilung und erfüllt damit die gesetzliche Auflage. Außerdem gibt es Informationen zum geänderten Mutterschutzgesetz und den besonderen Anforderungen an die Gefährdungsbeurteilung im Hinblick auf werdende Mütter. Seit 1. Januar 2019 drohen den Betrieben Bußgelder, wenn sie keine schwangerschaftsspezifische Gefährdungsbeurteilung vorweisen können. Das gilt im Übrigen unabhängig davon, ob eine Schwangere beschäftigt wird oder nicht und selbst für Betriebe, in denen alle Mitarbeiter männlich sind. In der Gefährdungsbeurteilung werden bereits die notwendigen Maßnahmen festgelegt, wenn eine Mitarbeiterin schwanger wird. Sie ist daher eine wichtige Grundlage für ein im Einzelfall gegebenenfalls erforderliches Beschäftigungsverbot.

Für das Seminar am Montag, 11. März in Nürnberg sind noch wenige Restplätze frei. Die nächsten Termine sind am 29. April in Nürnberg und am 13. Mai in Fürstenfeldbruck. Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es hier.

Entgelt-Tarifvertrag ist allgemeinverbindlich

bildschirmfoto 2019-01-06 um 14.03.25

Nun ist es endlich amtlich: Im Bundesanzeiger wurde die Allgemeinverbindlichkeit des Entgelt-Tarifvertrages für das bayerische Friseurhandwerk veröffentlicht. Der Tarifausschuss beim bayerischen Arbeitsministerium hatte bereits Anfang Oktober 2018 dem gemeinsamen Antrag des Landesinnungsverbandes und der Gewerkschaft zugestimmt. Die Veröffentlichung der Entscheidung ließ allerdings bis Anfang 2019 auf sich warten. Die Allgemeinverbindlichkeit gilt rückwirkend ab 1. September 2018.

Doch was bedeutet die Allgemeinverbindlichkeit eines Tarifvertrages? Zunächst gilt ein Tarifvertrag nur für die Mitglieder der Tarifvertragsparteien. Damit hätten nur Friseure, die Gewerkschaftsmitglied sind und in einem Innungsbetrieb beschäftigt werden, Anspruch auf den Tariflohn. Dadurch, dass ein Tarifvertrag für allgemeinverbindlich erklärt wird, bildet er eine verbindliche Lohnuntergrenze für alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber im Geltungsbereich des Tarifvertrages. Das Tarifvertragsgesetz lässt eine Allgemeinverbindlicherklärung zu, wenn diese „im öffentlichen Interesse geboten erscheint. Die Allgemeinverbindlicherklärung erscheint in der Regel im öffentlichen Interesse geboten, wenn 1. der Tarifvertrag in seinem Geltungsbereich für die Gestaltung der Arbeitsbedingungen überwiegende Bedeutung erlangt hat oder 2. die Absicherung der Wirksamkeit der tarifvertraglichen Normsetzung gegen die Folgen wirtschaftlicher Fehlentwicklung eine Allgemeinverbindlicherklärung verlangt.“

Alle selbstständigen und angestellten Friseure, die unter die Geltung des Tarifvertrages fallen, können nun beim Landesinnungsverband ein Exemplar des Tarifvertrages erwerben. Hier geht es zum Bestellformular.

Vereinigung der bayerischen Wirtschaft verhindert verbindliche Ausbildungsvergütungen für Friseure

Mit völligem Unverständnis reagieren die bayerischen Friseure auf eine Entscheidung im Tarifausschuss des bayerischen Arbeits- und Sozialministeriums, bei der die branchenfremden Arbeitgebervertreter eine verbindliche Regelung der Ausbildungsvergütung für die knapp 4.000 Friseurazubis in Bayern abgelehnt haben.

Der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks und die Gewerkschaft ver.di haben im Frühjahr einen Tarifvertrag über die Ausbildungsvergütungen abgeschlossen. Dieser Tarifvertrag sollte jetzt durch den Tarifausschuss für allgemeinverbindlich erklärt werden und damit für alle Friseurauszubildenden in Bayern gelten. Das ist im Moment vom Tisch. Damit verhindert die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) flächendeckend bessere Ausbildungsvergütungen im Friseurhandwerk.

Die Vertreter der vbw im Tarifausschuss des Arbeitsministeriums ignorierten damit den Willen der Arbeitgeber und Beschäftigten im Friseurhandwerk und stimmten gegen den gemeinsamen Antrag von Landesinnungsverband und Gewerkschaft. Der Tarifausschuss ist paritätisch von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite besetzt. Die Arbeitnehmerseite hat den Antrag auf die Allgemeinverbindlichkeit unterstützt. Die Reaktionen von Landesinnungsverband und Gewerkschaft sind eindeutig.

„Es ist ein Skandal und menschenverachtend, dass die Vertreter der Wirtschaft Dumping und Verschlechterung der Ausbildung unterstützen und rechtlich legitimieren“, so Kai Winkler, Vertreter der Gewerkschaft ver.di.

„Gute Ausbildungsvergütungen, so wie wir sie im Tarifvertrag vereinbart haben, sind auch der Schlüssel für eine hochwertige Ausbildung im Friseurhandwerk. Die Entscheidung des Tarifausschusses ist für uns völlig unverständlich“ betont Christian Kaiser, Landesinnungsmeister des bayerischen Friseurhandwerks.

Jetzt prüfen Landesinnungsverband und Gewerkschaft das weitere Vorgehen.

80.000 Friseure machen 40 Mio. Menschen glücklich!

Head-on Solutions überrascht Friseure mit einer außergewöhnlichen Kampagne unter dem Motto „Glücklichmacher – Helden des Alltags“

In Deutschland gibt es ca. 80.000 Friseurbetriebe und ca. 40 Mio. Menschen gehen mindestens einmal im Jahr zum Friseur. Damit sind Friseure – neben viel Schokolade – wohl die Glücklichmacher Nr. 1 in Deutschland – ganz ohne Nebenwirkungen auf der Hüfte.

Das ist der Grund für eine ungewöhnliche offline-online Marketing Aktion des Nürnberger Start-ups Head-on Solutions, die mit dieser kreativen Aktion auf ihre Kassen- und Terminlösung studiolution.com hinweisen möchten.

Die Basis der Kampagne bildet ein – mit einer Hommage an das Friseurhandwerk – gefüllter Pizzakarton. Dieser wird nicht per Post, sondern per Fahrradkurier zugestellt. Die ungewöhnliche Verpackungs- und Zustellungsart sorgt für Aufmerksamkeit, erhöht die Neugier und macht Lust auf den Inhalt des Kartons. Darin enthalten ist nicht wie zu erwarten eine Pizza, sondern ein Liebesbrief, Aufkleber, Jutebeutel, Gummibärchen, Terminkarten uvm – alles unter dem Motto „Glücklichmacher – Helden des Alltags“.

Zusätzlich wurde ein Online Shop rund um die Kampagne aufgebaut, auf dem die Produkte des Kartons – aber auch weitere Produkte (nach-) bestellt werden können. Diese reichen von Postern und Tassen, über Handyhüllen bis hin zu T-Shirts, etc.

Eine Kampagnen-Website unter studiolution.com/friseurhelden auf der die Friseure sich die Softwarelösung ansehen und gleichzeitig noch bei einem Gewinnspiel teilnehmen können, rundet die Aktion ab.

„Für uns ist Authentizität als Unternehmen einer der wichtigsten Faktoren. Wir lieben, was wir tun und das merken auch täglich unsere Kunden. Deshalb freut uns diese Aktion auch so sehr, da sie unsere Werte und die Sichtweise auf das Friseurhandwerk mit einer kreativen Marketing-Aktion zusammenbringt“, so Hazel Ahamer, Leitung Marketing und PR.

Die Head-on Solutions GmbH wurde im Februar 2015 durch Ralf Ahamer – ehemals Vorstand der hotel.de AG und CMO der XING AG – gegründet und betreibt u.a. die Internet Plattformen studiolution.com und studiobookr.com. Die Head-on Solutions GmbH erstellt für kleine- und mittelständische Unternehmen digitale Lösungen wie z.B. Terminplanung, Kundenmanagement, Marketinglösungen, Kassensysteme bis hin zur Buchungslösung oder Zeiterfassung. Zu den Kunden des bereits im deutschen Markt etablierten Produktes studiolution.com und studiobookr.com zählen Friseure, Fitness-, Kosmetik-, Massage- und Tattoostudios in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Beispielsweise können darüber Termine direkt bei lokalen Unternehmen wie z.B. Friseuren gebucht und beim Friseur direkt kassiert werden. Zusätzlich enthält das System ein umfangreiches Managementsystem mit Statistiken, SMS und E-Mail Marketing Services, etc. Weitere Branchen und Funktionen sind im Aufbau.

Internationales Preisfrisieren um die „Goldene Rose“

Am 13. Mai 2018 findet im Casino Velden am Wörthersee das Preisfrisieren um die „Goldene Rose“ statt. Mit Kamm, Schere und einer großen Portion Können werden die Friseurlehrlinge auch dieses Jahr ins Rennen gehen. Unter den strengen Augen der Fachjury werden die Lehrlinge zeigen, was man mit Kamm und Schere und Kreativität auf den Kopf zaubern kann. Man darf sich schon heute auf fetzige Looks und schnittige Styles freuen. Hier sind die Einladung und die Teilnahmebedingungen zu finden. Anmeldeschluss ist der 4. Mai.

„Die Goldene Rose“ ist das einzige internationale Preisfrisieren in Österreich und wird jedes Jahr in Kärnten ausgetragen. Insgesamt werden im Damen und Herrenbewerb je drei Rosen vergeben: Gold, Silber und Bronze. Diese höchst aufwendig überzogenen echten Rosen haben einen Wert von jeweils 250 Euro.

Kontakt: Ulrike Pilgram, Wirtschaftskammer Kärnten Landesinnung der Friseure, Europaplatz 1, 9021 Klagenfurt am Wörtherste, Telefon: 05 90 904 – 145, E-Mail: ulrike.pilgram@wkk.or.at

Klären Sie Ihre Nachfolge

Das Thema Nachfolge ist für zahlreiche Unternehmen der Friseurbranche schon heute von großer Bedeutung, wenn es auch oft noch weit weg erscheint. Oftmals steht für den abgebenden Unternehmer dabei die Wertermittlung für den eigenen Salon an erster Stelle. Dies ist sicherlich ein zentraler Punkt, im Rahmen der Übergabe aber letztlich nur einer von vielen Schritten. Planen Sie rechtzeitig mit fachkundiger Begleitung, wie die Übergabe Ihres Betriebes gestaltet werden soll!

Für die erste grundlegende Auseinandersetzung mit der Unternehmensnachfolge führt der Landesinnungsverband in Kooperation mit der Unternehmensberatung Peter Zöllner im zweiten Halbjahr 2017 Seminare durch. Das Seminar liefert Informationen, Impulse und Handlungsempfehlungen, um die richtigen Schritte zur richtigen Zeit einzuleiten; zur Sicherung und Übergabe Ihres geschaffenen Unternehmenswertes in die richtigen Hände. Referent Norbert Göppel geht dabei vor allem ein auf die Definition der Schwerpunkte und Interessenslagen der Beteiligten, das Ermitteln des Unternehmenswerts unter Berücksichtigung der Belange von Verkäufer und Käufer, die Sicherung der Ertragskraft und Wirtschaftlichkeit für den Übernehmer, weitere Einflussfaktoren auf den Übergabeprozess und nicht zuletzt die zeitliche Planung.

Das erste Seminar findet am 25. September in Augsburg statt. Es sind noch Restplätze verfügbar. Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Friseurarbeitgeber erhöhen Ausbildungsvergütung

 

Die Mitgliederversammlung des Landesinnungsverbandes hat die Erhöhung der Ausbildungsvergütungen beschlossen.

Die Friseurlehrlinge in Bayern erhalten aufgrund eines Vorstoßes der Friseurarbeitgeber mehr Geld. Die Ausbildungsvergütungen für die Friseurazubis in Bayern werden um rund 3 Prozent erhöht, so der Beschluss des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks (LIV) bei seiner jüngsten Mitgliederversammlung. Nach der Verbandsempfehlung beträgt die Ausbildungsvergütung nun 465 Euro im ersten, 570 Euro im zweiten und 720 Euro im dritten Ausbildungsjahr. Außerdem ist der Einstieg in eine betriebliche Altersvorsorge mit mindestens 10 Euro pro Monat vorgesehen.
Diese Beschlüsse gehen auf Initiative der Arbeitgeber zurück, nachdem die zuständige Gewerkschaft nicht verhandeln wollte. Kritisiert wurde seitens der Delegierten des LIV, dass die Gewerkschaft ver.di in den vergangenen zwei Jahren nicht bereit war, über einen Vergütungstarifvertrag für Auszubildende zu verhandeln. Der LIV hatte 2015 beschlossen, die Verbandsempfehlung in einen Tarifvertrag zu überführen. Da ver.di einen bundesweiten Abschluss anstrebt, kam es in Bayern aber nie zu Verhandlungen. “Wir halten eine moderate, kontinuierliche Erhöhung der Ausbildungsvergütungen für richtig”, stellt Landesinnungsmeister Christian Kaiser klar. “Es ist bedauerlich, wenn die Gewerkschaft aus ideologischen Gründen nicht bereit ist, dies für Bayern in einem Tarifvertrag festzuschreiben. Deswegen mussten wir im Alleingang von unserer Regelungskompetenz Gebrauch machen”, begründete Kaiser den Beschluss.