Zeiterfassung ist Pflicht

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Sowohl das Mindestlohngesetz als auch das Arbeitnehmerentsendegesetz sehen besondere Aufzeichnungspflichten für die Arbeitszeit vor. Diese betreffen auch das Friseurhandwerk. Zu erfassen sind Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit. Die Unterlagen sind zwei Jahre aufzubewahren und bei etwaigen Kontrollen vorzuweisen. Für unsere Mitgliedsbetriebe haben wir eine einfache Mustertabelle für die Zeiterfassung erstellt. Diese ist hier abrufbar. Das aktuelle Passwort für den Mitgliederbereich finden Sie in Ihrer neuen LIV direkt.

Salonhandbuch neu aufgelegt

Salonhandbuch

Neu aufgelegt wird im Frühjahr 2015 das praktische „Handbuch für den Friseursalon“. Als Sammelwerk im ansprechend gestalteten Ordner enthält es unter anderem alle aushangpflichtigen Gesetze, die aktuellen bayerischen Tarifverträge und Gruppenmerkblätter für Friseurkosmetika. Die Adressen von Gewerbeaufsicht, Berufsgenossenschaft und Berufsorganisation runden das Werk ab. Das Handbuch wird exklusiv an Innungsmitglieder verkauft. Es kostet 25 Euro zuzüglich Versandkosten und Mehrwertsteuer und kann hier bestellt werden.

Friseurunternehmer müssen viele Vorschriften beachten und Unterlagen bereithalten. Ob nun eine Mitarbeiterin Einsicht in die Tarifunterlagen verlangt, das Gewerbeaufsichtsamt das Einhalten der Jugendarbeitsschutzvorschriften überprüft oder sich die Berufsgenossenschaft für den Hautschutzplan interessiert. Für alles soll der Arbeitgeber rasch die richtige Antwort parat haben. Mit dem einzigartigen Handbuch für den Friseursalon ist er gut gerüstet. Da einige Unterlagen derzeit aktualisiert werden, ist das Handbuch voraussichtlich ab Mai 2015 verfügbar. Es kann aber bereits vorbestellt werden.

Tariflöhne im Friseurhandwerk steigen

1EuroZum 1. Mai 2014 steigen die Tariflöhne für Mitarbeiter in bayerischen Friseursalons. Bereits im vergangenen Jahr wurde eine Erhöhung um 3,8 Prozent von den Tarifpartnern beschlossen. Mitarbeiter im ersten Gesellenjahr verdienen nun mindestens 1410,72 €. Der Ecklohn, also die Entlohnung der Hauptumsatzträger, liegt bei 1623,97 €. Für Salonleiter und Ausbilder werden zwischen 2194,45 € und 2531,64 € fällig. Alle Löhne basieren auf einer 39-Stunden-Woche. Für Mitarbeiter in Teilzeit kann die monatliche Vergütung aus den im Tarifvertrag genannten Stundenlöhnen errechnet werden. Den aktuellen Entgelt-Tarifvertrag vom 11. März 2013 erhalten Mitglieder bei der Innung. Nichtmitglieder können ihn hier gegen Vorkasse bestellen.

 

Vorverkauf für die HAARE 2013 startet

Gruppenkarten gibt es nur im Vorverkauf

Gruppenkarten gibt es nur im Vorverkauf

Der Vorverkauf der Eintrittskarten zur HAARE 2013 hat begonnen. Ab sofort können diese hier bestellt werden. Wer seine Karten jetzt kauft, muss am 13./14. Oktober in der Frankenhalle nicht erst an der Tageskasse anstehen. So kann der komplette Tag für den Besuch der Wettbewerbe, Shows und Messestände genutzt werden. Die günstigen Gruppenkarten für Erwachsene und Auszubildende gibt es übrigens nur im Vorverkauf; dieser endet am 9. Oktober.

Die Eintrittspreise betragen:
27,00 € Einzeltageskarte Erwachsene
22,00 € Gruppentageskarte Erwachsene (ab 5 Personen)
11,00 € Einzeltageskarte Auszubildende
7,50 € Gruppentageskarte Auszubildende (ab 10 Azubis und als Einzelkarte für Kinder ab 13 Jahre)
Gutscheine für ermäßigten und freien Eintritt können nur an der Tageskasse eingelöst werden.

Mehr Geld für Friseurazubis

Gute Nachricht für alle, die gerade ihre Ausbildung im bayerischen Friseurhandwerk beginnen oder ins nächste Ausbildungsjahr kommen. Der Landesinnungsverband hat die Vergütungssätze erhöht. Die Ausbildungsvergütung beträgt nun im 1. Ausbildungsjahr 403 Euro, im 2. Jahr 486 Euro und im 3. Jahr 587 Euro bei einer 39-Stundenwoche.

Wenngleich in der Ausbildung das Rentenalter noch unerreichbar weit weg scheint, empfiehlt der Landesinnungsverband den Aufbau einer betrieblichen Altersvorsorge vom ersten Tag an. Wer früh mit der Vorsorge beginnt, profitiert von einer langen Ansparphase. Diese lässt auch kleine monatliche Beiträge zu einer stattlichen Rente anwachsen.

 

Mögliche Altersrente bei Abschluss einer Direktversicherung „MV bAV invest“, Frau, Eintrittsalter 15, Endalter 67
Quelle: Münchener Verein Versicherungsgruppe

Weitere Informationen zur betrieblichen Altersvorsorge gibt es bei den Experten der handwerklichen Versorgungswerke mit ihrem Partner, der MÜNCHENER VEREIN Versicherungsgruppe.

Bayerische Friseure setzen auf allgemeinverbindlichen Tarifvertrag – Mindestlohndebatte wird versachlicht

Mindestlohn Friseur

Die Tarifautonomie muss beim Mindestlohn gewahrt bleiben.

Für Sachlichkeit in der Diskussion um den Mindestlohn setzte sich der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks auf seiner Mitgliederversammlung in Seehausen ein. „In Bayern gibt es seit 1990 durchgehend allgemeinverbindliche Lohntarifverträge, auf die sich Landesinnungsverband und Gewerkschaft geeinigt haben“, so Landesinnungsmeister Andreas Popp.

Der Tarifvertrag der bayerischen Friseure sieht eine Lohnsteigerung in Abhängigkeit von Berufserfahrung und Qualifikation vor. „Das ist erheblich besser als eine reine Lohnuntergrenze, wie sie der Mindestlohn darstellt“, so Landesinnungsmeister Andreas Popp in Seehausen. „Es ist immer besser, wenn sich die Tarifpartner um Einigung bemühen, als wenn der Staat in die Tarifautonomie eingreift.“ Der neue Tarifvertrag liegt derzeit beim bayerischen Arbeits- und Sozialministerium zur Genehmigung der Allgemeinverbindlichkeit vor. Fest steht aber auch, dass ein tariflicher Mindestlohn allgemeinverbindlich sein muss und Kontrollen erfolgen müssen. Verstöße sind dann konsequent zu ahnden.

Die Delegierten in Seehausen verabschiedeten eine Resolution und schlossen sich der Position des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks an, die den aktuellen CDU-Vorschlag begrüßt. Um die Lohnunterschiede zwischen den Bundesländern auszugleichen, sei ein tariflicher Mindestlohn geeignet. Die Tariflöhne in Bayern sind derzeit deutlich höher als die Abschlüsse in Thüringen und Sachsen.

„Damit wird es möglich sein, branchenspezifisch und regional gemeinsam mit dem Tarifpartner zu vernünftigen Lösungen zu kommen, die sowohl marktgerecht sind als auch den Beschäftigten angemessene Löhne ermöglichen“, so Landesinnungsmeister Andreas Popp weiter. Das Umsetzen des CDU-Vorschlages hänge davon ab, dass die in den meisten Bundesländern wie auch in Bayern aktuell vereinbarten Tarifverträge weiterhin allgemeinverbindlich sind.