Feierliche Fahnenweihe der Friseurinnung München

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Flagge zeigten Bayerns Friseure bei der Fahnenweihe der Friseurinnung München. Nach der notwendigen Restaurierung der Zunftfahne von 1912 wurde diese in einer feierlichen Andacht geweiht. Weiheort war die Kirche St. Michael in der Münchner Fußgängerzone. Dort ruhen die Schädel der Heiligen Cosmas und Damian, die als Schutzheilige der Friseure auf der Münchner Fahne abgebildet sind. Neben der Münchner Metzger-Innung, die dem Friseurhandwerk als Pate zur Seite stand, waren zahlreiche andere Handwerks- und Friseurinnungen mit Fahnenabordnungen vertreten. Nach der Weihe geleiteten die Fahnenabordnungen die rund 250 Festgäste durch die Münchner Innenstadt zur Feier in den Augustinerkeller.

Die Fahnenweihe reflektiert mit ihrem Ritual zum einen den Ursprung und die Herkunft des Zunftwesens.  Ebenso symbolisiert sie den Zusammenhalt der Handwerksorganisationen in der Gegenwart. Gleichzeitig ist es mit Blick auf die Zukunft eine Kernaufgabe der Innungen und Verbände, die Notwendigkeit einer starken Lobby und Interessensvertretung auch den künftigen Handwerksgenerationen zu vermitteln.

Friseurinnung München nimmt am Speed-Dating teil

An einer Ausbildungsbewerberbörse der etwas anderen Art nimmt die Friseurinnung München teil. Am 22. Januar findet von 10 bis 17 Uhr ein Speed-Dating für Lehrstellensuchende in der Münchner TonHalle auf dem Kultfabrik-Gelände statt.

Im 20-Minuten-Rhythmus treffen sie auf Personalverantwortliche aus Unternehmen und Handwerksbetrieben, bei denen sie sich einerseits selbst kurz präsentieren können, und andererseits die Möglichkeit haben, Firmen und Berufsfelder kennen zu lernen. Rund 80 Betriebe mit rund 800 zu besetzenden Ausbildungsstellen werden zu dieser ungewöhnlichen Nachwuchssuche erwartet, die in lockerer Atmosphäre auf die jungen Interessenten treffen. Auch die Friseurinnung München ist mit von der Partie und informiert über den Friseurberuf. Mitglieder der Friseurinnung zeigen Chancen in diesem kreativen Handwerk auf.

Das vom BMBF und der Europäischen Union geförderte JOBSTARTER-Projekt der Bildungsagentur Fürstenfeld akquirierte die Firmen und ermittelte die Ausbildungskandidaten durch Informationsveranstaltungen an Schulen, in denen Berufsziele und Talente ermittelt wurden.