Corona-Virus: Das müssen Friseure zur Wiedereröffnung wissen

 

Am heutigen Mittwoch veröffentlichte die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege BGW das klare Regelwerk für Friseure, die ihren Salon ab 4. Mai öffnen wollen. Dieses Konzept wurde abgestimmt zwischen dem Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks und der BGW und ist nun offiziell. „Das Warten hat ein Ende und wir sind froh, dass unsere Salons unter Auflagen bald wieder arbeiten können“, stellt Landesinnungsmeister Christian Kaiser fest.

Das Dokument regelt in 17 Punkten unter anderem die Organisation der Tätigkeiten im Salon, besondere Infektionsschutzmaßnahmen, den Zutritt der Kunden zum Salon, persönliche Schutzausrüstung, Schutzabstände sowie Reinigung und Desinfektion. „Ich fordere die bayerischen Friseure auf, sich an die Vorgaben zu halten, damit die Sicherheit für Kunden und Mitarbeiter in der Corona-Krise gewährleistet ist“, so Kaiser.

Das Dokument gibt es hier zum Download.

Aktuell liegt das Papier zur Prüfung und weiteren Abstimmung bei den zuständigen bayerischen Ministerien. Da die Betroffenheit von Corona in den Ländern unterschiedlich ist, ist nicht auszuschließen, dass der Freistaat Bayern abweichende Schutzmaßnahmen für erforderlich hält.

Fragen von Innungsmitgliedern, die sich bei der Umsetzung der Arbeitsschutzstandards ergeben, sammelt der Landesinnungsverband unter der Mailadresse corona@friseurebayern.de und wird diese in gesonderten FAQs beantworten.

Corona-Virus: Statement des Landesinnungsmeisters

Landesinnungsmeister Christian Kaiser mahnt zur Zurückhaltung bei der anstehenden Öffnung von Friseursalons in Bayern am 4. Mai 2020. Die Öffnung ist begrüßenswert. Es müssen die anstehenden Hygienekonzepte umgesetzt werden, die derzeit auf Bundesebene erarbeitet werden. Sobald Informationen vorliegen, werden Mitgliedsbetriebe durch die Friseurinnungen und den Landesinnungsverband zeitnah versorgt.