Bayerns Ministerpräsident Söder öffnet Friseursalons zum 1. März 2021

In einer Pressekonferenz nach der Kabinettsitzung am 11. Februar 2021 kündigt Ministerpräsident Markus Söder die Öffnung der Friseursalons zum 1. März an. Das Friseurhandwerk sei ein „großartiges Handwerk“. Friseure haben etwas mit Hygiene zu tun und es habe etwas mit Würde zu tun.

Friseursalons in Bayern weiterhin geöffnet

In Bayern gelten seit Mitternacht der Katastrophenfall und schärfere Corona-Auflagen. Es gilt aber weiterhin: Friseursalons in ganz Bayern sind geöffnet. Der Friseurbesuch stellt einen triftigen Grund zum Verlassen der eigenen Wohnung/Hauses dar. 

„Gerade in der Corona-Zeit wünschen sich die Menschen eine Auszeit vom Alltag, die der Friseurbesuch bieten kann“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Machen Sie Ihre Kundinnen und Kunden darauf aufmerksam, dass Salons in Bayern weiter geöffnet haben. Mit dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege verfügen unsere Friseursalons in Bayern über ein umfangreiches und wirksames Hygienekonzept.“

Friseursalons sind keine Hotspots der Infektionsausbreitung. Und das trotz geschätzt aktuell 700.000 Friseurkunden in Deutschland täglich und 240.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

„Die Friseurdienstleistung trägt zum Wohlbefinden der Menschen in unserem Land bei. Dies ist ein in dieser Zeit nicht zu unterschätzender Aspekt für die psychische Gesundheit unserer Bevölkerung“, so Kaiser weiter. Friseurdienstleistungen sind außerdem zum Teil medizinisch notwendig. Als Beispiel sei die Perückenversorgung für Chemo-Patienten genannt. „Und nicht zu vergessen: Unsere Saloninhaber sind im Arbeitsschutz geschult. Als Gesundheitshandwerk besteht Anwesenheitspflicht eines Meisters oder handwerklichen Betriebsleiters, der Verantwortung trägt und den Hygienestandard im Friseursalon kontrolliert.“

In der Corona-Zeit hat sich auch gezeigt, wie wichtig eine leistungsstarke Verbandsorganisation im Friseurhandwerk ist. Der Landesinnungsverband stellte den Innungen und deren Mitgliedsbetrieben zeitnah und regelmäßig Informationen bereit. „Hinter den Kulissen wurden wichtige Gespräche geführt und auch politische Entscheidungsträger mit Sachinformationen über unser Gesundheitshandwerk versorgt“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Andreas Popp wiedergewählt im ZDH-Präsidium

Andreas Popp wurde erneut ins ZDG-Präsidium gewählt.

Andreas Popp wurde erneut ins ZDF-Präsidium gewählt.

Erneut ins Präsidium des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) wurde Andreas Popp, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) und Landesinnungsmeister in Bayern, ist auf dem Deutschen Handwerkstag in Bayreuth gewählt. Er vertritt dort nicht nur die Interessen des Friseurhandwerks mit seinen über 77.000 Friseurbetrieben, sondern auch die der Gesundheitshandwerke, die mit dem Friseurhandwerk gemeinsam eine Unternehmergruppe im ZDH bilden. Der ZV-Präsident will in der kommenden Wahlperiode von der Politik mehr Augenmerk für die dienstleistungsorientierten Handwerksberufe einfordern, deren Prosperität ganz besonders von einer ausgewogenen Sozialpolitik abhängig ist.

„Im Namen des Landesinnungsverbandes gratuliere ich Andreas Popp und freue mich, dass ein bayerischer Friseur die Geschicke des deutschen Handwerks mitbestimmt“, so stv. Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Bundeskanzlerin Merkel sprach beim Deutschen Handwerkstag in Bayreuth. Foto: Andreas Harbach

Bundeskanzlerin Merkel sprach beim Deutschen Handwerkstag in Bayreuth. Foto: Andreas Harbach