Alternative Betreuung

Viele Friseurbetriebe leiden unter steigenden Kosten. Andererseits geben sie unnötig Geld für die arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung aus. Eine Erhebung der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat es an den Tag gebracht: Rund 40 Prozent der bayerischen Friseurbetriebe nutzen nicht die günstige alternative Betreuungsform. Über die Motive kann nur spekuliert werden, oftmals liegt wohl ein Informationsdefizit vor.

Bei der alternativen Betreuung besucht der Unternehmer eine Schulung mit 6 Lerneinheiten à 45 Minuten über Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit. Im Fünf-Jahres-Turnus ist das Wissen in Fortbildungsveranstaltungen aufzufrischen. Die Schulungen werden von der BGW finanziert. Nur bei zusätzlichem Bedarf oder wichtigen Veränderungen im Betriebe erfolgt die Beratung durch den Betriebsarzt oder die Fachkraft für Arbeitssicherheit vor Ort im Betrieb. Angeboten wird die alternative Betreuung in Bayern vom Landesinnungsverband und seinen Mitgliedsinnungen – auch für Nichtmitglieder. Infos und Termine erfragen Sie bitte unter info@friseurebayern.de

Minister Söder lobt Arbeit der bayerischen Friseure

Mit den Worten „Sie sind uns ein wichtiger Partner“ lobte Bayerns Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder die Leistungen des bayerischen Friseurhandwerks. „Bayern ist stolz auf sein Handwerk.“

Auf der Mitgliederversammlung des Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks in Fürth betonte der Minister die Mitarbeit der Friseure im Umweltpakt Bayern und in der Gesundheitsvorsorge. „Wir haben immer den Ansatz gehabt, Ökonomie und Ökologie miteinander zu verbinden.“ 332 Friseurbetriebe aus Bayern nehmen am Umweltpakt teil. „Je mehr mitmachen, um so besser“, so der Minister, der den Umweltpakt fortführen will.

Im Gesundheitsschutz haben sich allein im vergangenen Jahr 850 bayerische Friseurbetriebe in 50 Schulungen über Arbeits- und Gesundheitsschutz unterzogen. Dank der guten Präventionsarbeit sanken die Haut- und Allergie-Erkrankungen bei den Friseuren in den vergangenen Jahren drastisch. „Das ist gar nicht hoch genug einzuschätzen“, so Söder, der den Friseurmeister mit einem „Gesundheitsmeister“ verglich. Der Minister attestierte den bayerischen Friseuren: „Wir sind gute Partner.“

Bayerns Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder lobt die Leistungen des bayerischen Friseurhandwerks.

Bayerns Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder lobt die Leistungen des bayerischen Friseurhandwerks.