Minister Söder lobt Arbeit der bayerischen Friseure

Mit den Worten „Sie sind uns ein wichtiger Partner“ lobte Bayerns Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder die Leistungen des bayerischen Friseurhandwerks. „Bayern ist stolz auf sein Handwerk.“

Auf der Mitgliederversammlung des Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks in Fürth betonte der Minister die Mitarbeit der Friseure im Umweltpakt Bayern und in der Gesundheitsvorsorge. „Wir haben immer den Ansatz gehabt, Ökonomie und Ökologie miteinander zu verbinden.“ 332 Friseurbetriebe aus Bayern nehmen am Umweltpakt teil. „Je mehr mitmachen, um so besser“, so der Minister, der den Umweltpakt fortführen will.

Im Gesundheitsschutz haben sich allein im vergangenen Jahr 850 bayerische Friseurbetriebe in 50 Schulungen über Arbeits- und Gesundheitsschutz unterzogen. Dank der guten Präventionsarbeit sanken die Haut- und Allergie-Erkrankungen bei den Friseuren in den vergangenen Jahren drastisch. „Das ist gar nicht hoch genug einzuschätzen“, so Söder, der den Friseurmeister mit einem „Gesundheitsmeister“ verglich. Der Minister attestierte den bayerischen Friseuren: „Wir sind gute Partner.“

Bayerns Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder lobt die Leistungen des bayerischen Friseurhandwerks.

Bayerns Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder lobt die Leistungen des bayerischen Friseurhandwerks.

Friseure sind fit im Arbeits- und Gesundheitsschutz

Adolf Reinel vom BAD sprach mit Rudolf Reisbeck vom LIV über die weitere Zusammenarbeit.

Die bayerischen Friseure machen sich fit im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Rund 850 bayerische Friseurunternehmer wurden in 50 Schulungen im vergangenen Jahr im Arbeits- und Gesundheitsschutz qualifiziert. „Auf diese Zahl können wir stolz sein“, so Rudolf Reisbeck, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Gesundheit im Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks.

Reisbeck traf sich mit Adolf Reinel, Regionalleiter der BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, zu einem Erfahrungsaustausch. „Die gemeinsamen Seminare sind sehr gut gelaufen und haben die bayerischen Friseure weitergebracht“, so Reisbeck. „Die Unternehmerschulungen können wir dank der Finanzierung durch die Berufsgenossenschaft kostenlos anbieten“, so Reisbeck weiter. „Das ist eine deutliche Entlastung für die bayerischen Friseure.“ Die Umstellung auf die berufsgenossenschaftlich finanzierte Betreuungsform ist ein großer Erfolg der Verbandsarbeit.

Dies sehen auch die Teilnehmer der durchgeführten Seminare so: Neben den nützlichen Seminarinhalten würdigten die Teilnehmer vor allem, dass die alternative Betreuung im Gegensatz zur Regelbetreuung den Betriebsablauf nicht beeinträchtigt und die Betriebe nicht mit zusätzlichen Kosten belastet werden. Für 2010 planen der LIV und die BAD GmbH zusammen mit den bayerischen Innungen weitere Seminare. Die Termine werden rechtzeitig im Kalender auf der LIV-Website bekannt gegeben.

Die alternative bedarfsorientierte Betreuung steht Friseurunternehmen mit maximal 50 Beschäftigten offen. Sie ist branchenspezifisch ausgerichtet und bietet viel Flexibilität und Möglichkeiten zur Eigeninitiative. Für das bayerische Friseurhandwerk wird sie vom LIV in Kooperation mit der BAD GmbH angeboten. Teilnehmen können grundsätzlich auch Nichtmitgliedsbetriebe. Interessierte Betriebe wenden sich an die örtliche Friseurinnung oder den LIV.