Wie präsentiere ich richtig? – Präsentationsseminar für Ehrenamtsträger

Präsentationsseminar des LIV auf Kloster Banz.

Präsentationsseminar des LIV auf Kloster Banz.

„Wie präsentiere ich richtig?“, „Woher bekomme ich die Zahlen?“ „Wie ist das it den Bildern?“ – Diese und andere Fragen wurden auf dem Präsentationsseminar des LIV Friseure Bayern in Kooperation mit der Hanns Seidel Stiftung in einem zweitägigen Seminar auf Kloster Banz beantwortet.
Referent Matthias J. Lange von redaktion42 zeigte zusammen mit Landesinnungsmeister Christian Kaiser und Geschäftsführerin Doris Ortlieb, wie eine visuelle Präsentation aufgebaut sein muss. Zusammen mit den Teilnehmern wurden bestehende Präsentationen von Apple-Chef Steve Jobs oder Dirigent Benjamin Zander analysiert und besprochen. Lange stellte den Friseure die Technik Presentation Zen von Garr Reynolds vor. Keep it simple – mach es einfach lautete dessen Credo. Es wurden Vorbereitungen zu einer Präsentation ebenso besprochen wie die Suche in Bilddatenbanken wie iStockphoto oder Fotolia.
Landesinnungsmeister Christian Kaiser zeigte es, wie einfach es ist, an entsprechendes Zahlenmaterial für eine Innungsversammlung heranzukommen. Handwerkskammern, Statistisches Bundesamt oder das BIBB liefern aktuelles Zahlenmaterial.
„Machen Sie in Ihren Präsentationen Mut und schauen Sie nach vorne“, motivierte Geschäftsführerin Doris Ortlieb die Teilnehmer. „Sie müssen ihre Zuhörer begeistern, nicht langweiligen.“ Dazu gab es zahlreiche Tipps und Kniffe wie der Einsatz der richtigen Schrift, der Einsatz von Moderationsnotizen und die richtige Haltung bei der Präsentation.
Immer wieder gab es bei dem Seminar praktische Übungen wie Sprechdenken oder PowerPoint Karaoke. Hier mussten die Teilnehmer zu einer fremden Präsentation einen frei erfundenen Vortrag halten. Diskutiert wurde auch Petcha Kucha, was übersetzt wirres Geplapper bedeutet. 20 Folien zu je 20 Sekunden ist hier die Maßnahme. Den Abschluss machte Poetry Slam als eine besondere Präsentationsform. Nun ist es an den Teilnehmern, ihre Präsentationen zu überdenken und zu optimieren.

Erfolgreicher Friseurnachwuchs beim 2. Lehrlings-Preisfrisieren Niederbayern/Oberpfalz

Gesamtsieger

Freuen sich über ihren Erfolg: Dagi Güslen, Julia Gill und Susanne Amman (v.l.) holten den Gesamtsieg in ihrem jeweiligen Ausbildungsjahr

Zu einem Beauty-Tempel der Extraklasse wurden am Sonntag die Räume der Handwerkskammer Landshut beim 2. Gemeinsamen Lehrlings-Preisfrisieren Niederbayern/Oberpfalz. 24 Auszubildende im Friseurhandwerk aus dem ersten bis dritten Lehrjahr traten bei diesem von der Friseurinnung Landshut organisierten Wettbewerb an, um an Modellen ihren aktuellen Ausbildungsstand zu präsentieren. Bei den Einzelwettbewerben wie Trend-Make-up, Damenfönfrisur, Damen- und Herrenhaarschnitt, über Hochsteckfrisuren bis zu Full Fashion setzten die angehenden Friseurinnen und Friseure alles daran, ihre Modelle perfekt aussehen zu lassen und möglichst viele Punkte zu ergattern.

Gesamtsiegerinnen wurden Susanne Amman aus Haidlfing (Lehrbetrieb Schraufstetter Straßkirchen, 1. Ausbildungsjahr), Julia Gill, Velden (Huber Velden, 2. Ausbildungsjahr) und Dagi Güslen, (Struwwelpeter, Handelsstadt, 3. Ausbildungsjahr).

Teure Energie sparen und Wirtschaftlichkeit erhöhen

Die Energiekosten steigen stetig an. Neben den Stromkosten haben auch die Kosten für Gas und Heizöl in den vergangenen Jahren stark zugelegt. Experten rechnen auch in Zukunft mit weiter steigenden Energiepreisen für alle Energieträger. Damit kommen auch auf die Unternehmen des Friseurhandwerks weitere Kostensteigerungen zu, die sich negativ auf die Wirtschaftlichkeit der Betriebe auswirken werden.

Die bayerischen Handwerkskammern haben unter anderem mit dem bayerischen Landesinnungsverband des Friseurhandwerks ein Energiekennzahlenprojekt entwickelt. Mit der Teilnahme an dem Energiekennzahlenprojekt bekommen Sie eine Auswertung Ihrer Energieverbräuche und einen Vergleich wie hoch Ihr Energieverbrauch zum Branchendurchschnitt liegt und können daraus eventuelle Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz ergreifen, um den steigenden Energiepreisen entgegen zu wirken. Über einen Fragebogen werden die für die Auswertung notwendigen Daten abgefragt und ausgewertet. Von Ihrer Handwerkskammer bekommen Sie die Auswertung und eine Einschätzung Ihres Energieverbrauchs in Form von Kennzahlen. In einem weiteren Schritt können Sie natürlich auch eine kostenlose Energieberatung von dem Berater der Handwerks­kammer in Anspruch nehmen, der Ihnen vor Ort Möglichkeiten zur Energieeinsparung aufzeigen kann.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ihren Umweltberater bei Ihrer Handwerkskammer oder direkt an die Handwerkskammer für Mittelfranken, Wilhelm Scheuerlein, Tel: 0911/5309-290, E-Mail: wilhelm_scheuerlein@ hwk-mittelfranken.de.  Dort können Sie einen Fragebogen zur Datenerfassung erhalten oder Ihre Anfrage wird direkt an die für Sie zuständige Handwerkskammer weitergeleitet.

Umweltpakt Bayern – Friseure sind mit dabei

Die bayerischen Friseure unterstützen grundsätzlich das Fortschreiben des Umweltpakts Bayern. „332 Friseurbetriebe aus Bayern nehmen bisher am Umweltpakt teil“, so der Umweltbotschafter des LIV, Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck. Insgesamt beteiligen sich in Bayern laut Staatskanzlei 5500 Unternehmen aller Branchen.

Seit 1995 vereinbaren Bayerische Staatsregierung und Bayerische Wirtschaft mit einer Laufzeit von jeweils fünf Jahren einen Umweltpakt Bayern. Der gemeinsam mit den Partnern der Wirtschaft erarbeitete neue Umweltpakt trägt den Titel „Nachhaltiges Wachstum mit Umwelt- und Klimaschutz“.

Auch die bayerischen Friseure sind beim neuen Umweltpakt wieder mit dabei. Ziel ist es, mit einer auf das Friseurhandwerk abgestimmten Kriterienliste möglichst viele Salons zu motivieren, freiwillige Umweltschutzleistungen zu erbringen. Außerdem sagt der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks zu, dass innerhalb der Laufzeit des Umweltpakts Bayern 100 Betriebe des Friseurhandwerks an dem Energiekennzahlenprojekt der Handwerkskammern teilnehmen werden.

Zudem unterstützt der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks die Umsetzung eines interaktiven Branchen-Leitfadens durch inhaltliche Abstimmung sowie durch die Anwendung in Beispielbetrieben. Für eine möglichst breite Zielgruppenansprache wird der Landesinnungsverband die wesentlichen Inhalte außerdem in gedruckter Form herausgeben.