Friseure haben dem verstorbenen Ernst Hinsken viel zu verdanken

Ernst Hinsken, MdB a.D., hatte sich persönlich für den Erhalt des Meisterbriefs im Friseurhandwerk eingesetzt. Fotocredit: CSU Straubing-Bogen/Henning Schacht

„Mit Trauer haben wir den Tod von Ernst Hinsken vernommen und wünschen seiner Familie viel Kraft. Der CSU-Bundestagsabgeordnete hat sich mit viel Engagement und Kraft für das Friseurhandwerk eingesetzt. Wir Friseure haben ihm viel zu verdanken“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser.
Der verstorbene CSU-Politiker Ernst Hinsken aus Haibach im Kreis Straubing-Bogen verstarb im Alter von 77 Jahren vergangenen Sonntag und wird am kommenden Samstag in seiner Heimatgemeinde beigesetzt. Der Politiker und gelernte Bäckermeister vertrat 33 Jahre lang als direkt gewählter Abgeordneter den Wahlkreis Straubing-Regen im deutschen Bundestag und war bei mehreren Bundestagswahlen Stimmenkönig.
„Ernst Hinsken hatte sich im Dezember 2003 persönlich dafür eingesetzt, dass die Friseure in der Anlage A der Handwerksrolle verbleiben“, erinnert sich der stellvertretende Landesinnungsmeister Rudolf Reisbeck. Die rot-grüne Bundesregierung wollte damals das Gewerk aus der Anlage A entfernen und nur der massive Protest der Friseure und die Unterstützung durch Politiker wie Ernst Hinsken sorgten dafür, dass der Meisterbrief als Voraussetzung für die Selbstständigkeit in diesem Beruf erhalten blieb. „Diese politische Leistung für unser Friseurhandwerk hat Geschichte geschrieben“, würdigte Christian Kaiser den Verstorbenen.