Bayerns Friseure sind ab heute geöffnet

Nach fast 11 Wochen Lockdown öffnen heute in Bayern die Friseursalons wieder. „Ich wünsche allen Kolleginnen und Kollegen einen guten und sicheren Start und bitte sie, die Arbeitsschutz- und Hygieneregeln strikt einzuhalten, damit die Wiedereröffnung für Kunden und Friseur ein verdienter Erfolg wird. Wir als Landesinnungsverband haben hart und intensiv für diese Wiedereröffnung zum Wohle des gesamten Friseurhandwerks gearbeitet“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. 

Bayerns Friseure freuen sich auf die Rückkehr der Kunden in ihre Salons. Aufgrund der weiter verschärften Hygieneauflagen wird es aber nicht möglich sein, allen Terminwünschen der Kunden zu entsprechen. „Wir Friseure sind dankbar für etwas Geduld und Verständnis der Kunden und werden die  Hygieneauflagen strikt einhalten. In der Hoffnung, dass in den Salons und in unser aller Leben bald wieder so etwas wie Normalität einziehen kann“, so Kaiser weiter. 

„Wirken Sie auf Ihre Kunden ein“, appelliert Kaiser an die bayerischen Friseure. Kunden müssen für den Friseurbesuch zwingend einen Termin vereinbaren. Ein spontaner Friseurbesuch ohne Anmeldung ist nicht möglich. Zudem müssen Kunden grundsätzlich eine FFP2-Maske tragen. Ausnahmen gelten unter anderem, wenn die Dienstleistung keine Maske zulässt, wie zum Beispiel bei der Bartpflege. In Bayern sind grundsätzlich alle Friseurdienstleistungen zulässig. 

Nachdem die Termine getaktet sind, sollte der Kunde pünktlich erscheinen. Das bedeutet aber auch, dass er nicht zu früh zu seinem Termin kommt, denn der Wartebereich im Salon und vor dem Salon ist in Corona-Zeiten äußerst begrenzt. Begleitpersonen sollten nur falls unbedingt nötig und nach Absprache mit im Salon erscheinen, denn die zulässige Personenzahl ist begrenzt. Kunden sollten auf dem ihnen zugewiesenen Platz bleiben und nicht unaufgefordert im Salon umhergehen. Bezahlt werden soll, wenn möglich, kontaktlos. 

Der Friseurbesuch ist sicher, wenn sich alle Beteiligten an die Regeln halten. Die Ergebnisse einer Untersuchung der TU Berlin bestätigen ein ausgesprochen geringes Ansteckungsrisiko beim Friseurbesuch. Dies unterstreichen auch die aktuellen Zahlen der Berufsgenossenschaft BGW. Stand 29.1.2021 lagen der BGW für den gesamten Zeitraum seit Beginn der Pandemie aus dem deutschen Friseurhandwerk 22 Meldungen von Berufskrankheitsverdachtsfällen aufgrund von Covid-19 vor. Von diesen 22 Fällen waren 14 mit Testung, davon 13 positiv und 1 negativ, keine Todesfälle. Und das bei ca. 80.000 Betrieben bundesweit mit rund 240.000 Beschäftigten und geschätzt 700.000 Kunden pro Tag.

“Jetzt sind alle gefordert und wir können im Salon zeigen, dass Friseure Teamplayer sind“, so Kaiser weiter. „Dringend notwendig wäre eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Friseurdienstleistungen von 19 auf 7 Prozent, nachdem sie zum Jahreswechsel von vorübergehend 16 wieder auf 19 Prozent angehoben wurde. Damit könnte die Bundesregierung Friseurkunden und -unternehmer gleichermaßen entlasten“, erklärt Landesinnungsmeister Christian Kaiser.  Das Reduzieren der Mehrwertsteuer für Friseurdienstleistungen verspricht gerade in der Zeit nach der Corona-Krise einen hohen gesamtwirtschaftlichen Nutzen. Neben mehr Arbeits- und Ausbildungsplätzen würden durch eine niedrigere Mehrwertsteuerlast der Anreiz zur Schwarzarbeit stark gemindert und die steuerpflichtigen Umsätze steigen. Damit würde sich die Steuersenkung mittelfristig selbst refinanzieren. „Wir appellieren an die Politik: Setzen Sie ein Zeichen für fairen und ehrlichen Wettbewerb“, so der Appell des Friseurhandwerks. 

Friseur-Aktion “Lasst euer Licht an” als Dankeschön für die Kundentreue

Unter strengen Auflagen dürfen Friseursalons am 1. März wieder öffnen. Mit der Friseur-Aktion „Lasst euer Licht an“ wollen die bayerischen Friseure sich für die Treue und das Verständnis bei ihren Kundinnen und Kunden bedanken. Nach dem großen Erfolg und der enormen Resonanz der Aktionen in den vergangenen Wochen bleiben die Lichter auch diesen Freitag ab 8 Uhr bis Samstag 8 Uhr in den Friseursalons an. 

„Viele Friseure machen sich für ihre Kunden bereit“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Wir bitten aber um Verständnis, dass wir nicht alle Terminwünsche sofort erfüllen können. Bitte akzeptieren Sie auch Termine, die nicht sofort in der ersten Märzwoche sind.“ Die Salons in Bayern müssen zudem das strenge Hygienekonzept und die Abstandsregelungen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege umsetzen.

 „Wir freuen uns sehr auf die Herausforderung wieder Schönheit zu verbreiten. Seit Mitte Dezember sind die Haare gewachsen und den Wildwuchs gilt es nun zu bändigen“, so Landesinnungsmeister Kaiser weiter. “Wir brennen schließlich für unsere Kunden”, so bringt die Lindauer Friseurmeisterin Petra Zander, Vorstandsmitglied im Landesinnungsverband und Initiatorin der Aktion, das Anliegen in dieser Woche auf den Punkt. “Vielen Dank für das solidarische Verhalten innerhalb der Branche und ein besonders großes Dankeschön für die Unterstützung unserer Kundinnen und Kunden.” 

Dank sagt der Landesinnungsverband an alle Kolleginnen und Kollegen, die im Lockdown vernünftig geblieben sind und die unmoralischen Angebote der Schwarzarbeit abgelehnt haben. Und natürlich gilt der Dank auch allen, die sich zum Wohle des Friseurhandwerks stark gemacht haben.

Von Freitag 8 Uhr bis Samstag 8 Uhr wird daher die symbolische Aktion “Lasst euer Licht an” fortgesetzt. Jeder Salon in Bayern ist aufgerufen, sich bei dieser stillen Aktion der Freude zu beteiligen und zu zeigen: „Wir brennen für unsere Kunden! Und als Dank lassen wir das Licht an, damit sie wissen: Wir freuen uns auf Sie!“

Schutz für Kunden und Mitarbeiter in Bayerns Friseursalons weiter erhöht

Mit noch höheren Arbeitsschutz- und Hygieneauflagen als im vergangenen Jahr dürfen bayerischen Friseure am 1. März nach fast 11 Wochen Lockdown wieder ihre Kunden bedienen. Zur Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern gelten nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und dem aktualisierten SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk unter anderem folgende Regelungen:

  • Personal muss mindestens medizinische Gesichtsmasken (OP-Masken) tragen
  • Kunden müssen FFP2-Masken tragen
  • Steuerung des Salonzutritts durch vorherige Terminreservierung zwingend erforderlich
  • Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden
  • Mindestfläche von 10 Quadratmetern pro Person
  • schriftliches Schutz- und Hygienekonzept

Die Ergebnisse einer Untersuchung der TU Berlin bestätigen ein ausgesprochen geringes Ansteckungsrisiko beim Friseurbesuch. Dies unterstreichen auch die aktuellen Zahlen der Berufsgenossenschaft BGW. Stand 29.1.2021 lagen der BGW für den gesamten Zeitraum seit Beginn der Pandemie aus dem deutschen Friseurhandwerk 22 Meldungen von Berufskrankheitsverdachtsfällen aufgrund von Covid-19 vor. Von diesen 22 Fällen waren 14 mit Testung, davon 13 positiv und 1 negativ, keine Todesfälle. Und das bei ca. 80.000 Betrieben mit rund 240.000 Beschäftigten und geschätzt 700.000 Kunden pro Tag.

Das folgende Video erklärt die wichtigsten Regeln für Kunden und Mitarbeiter, damit auch künftig für den Friseurbesuch gilt: sicher, gepflegt, schön. Es handelt sich um ein bundesweites Video. In Bayern gelten höhere Anforderungen, hier müssen Kunden FFP2-Masken tragen.

 

Friseur-Aktion “Lasst euer Licht an” als Dankeschön für die Kundentreue

Unter strengen Auflagen dürfen Friseursalons am 1. März wieder öffnen. Mit der Friseur-Aktion „Lasst euer Licht an“ wollen die bayerischen Friseure sich für die Treue und das Verständnis bei ihren Kundinnen und Kunden bedanken. Nach dem großen Erfolg und der enormen Resonanz der Aktionen in den vergangenen Wochen bleiben die Lichter auch diesen Freitag ab 8 Uhr bis Samstag 8 Uhr in den Friseursalons an. 

Auch heute sollen bis Samstag morgen die Lichter in den Salons brennen. Bayerns Friseure danken den Kundinnen und Kunden für ihre Treue.

„Viele Friseure machen sich für ihre Kunden bereit“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Wir bitten aber um Verständnis, dass wir nicht alle Terminwünsche sofort erfüllen können. Bitte akzeptieren Sie auch Termine, die nicht sofort in der ersten Märzwoche sind.“ Die Salons in Bayern müssen zudem das strenge Hygienekonzept und die Abstandsregelungen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege umsetzen.

 „Wir freuen uns sehr auf die Herausforderung wieder Schönheit zu verbreiten. Seit Mitte Dezember sind die Haare gewachsen und den Wildwuchs gilt es nun zu bändigen“, so Landesinnungsmeister Kaiser weiter. “Wir brennen schließlich für unsere Kunden”, so bringt die Lindauer Friseurmeisterin Petra Zander, Vorstandsmitglied im Landesinnungsverband und Initiatorin der Aktion, das Anliegen in dieser Woche auf den Punkt. “Vielen Dank für das solidarische Verhalten innerhalb der Branche und ein besonders großes Dankeschön für die Unterstützung unserer Kundinnen und Kunden.” 

Dank sagt der Landesinnungsverband an alle Kolleginnen und Kollegen, die im Lockdown vernünftig geblieben sind und die unmoralischen Angebote der Schwarzarbeit abgelehnt haben. Und natürlich gilt der Dank auch allen, die sich zum Wohle des Friseurhandwerks stark gemacht haben.

Von Freitag 8 Uhr bis Samstag 8 Uhr wird daher die symbolische Aktion “Lasst euer Licht an” fortgesetzt. Jeder Salon in Bayern ist aufgerufen, sich bei dieser stillen Aktion der Freude zu beteiligen und zu zeigen: „Wir brennen für unsere Kunden! Und als Dank lassen wir das Licht an, damit sie wissen: Wir freuen uns auf Sie!“

Friseursalons in Bayern weiterhin geöffnet

In Bayern gelten seit Mitternacht der Katastrophenfall und schärfere Corona-Auflagen. Es gilt aber weiterhin: Friseursalons in ganz Bayern sind geöffnet. Der Friseurbesuch stellt einen triftigen Grund zum Verlassen der eigenen Wohnung/Hauses dar. 

„Gerade in der Corona-Zeit wünschen sich die Menschen eine Auszeit vom Alltag, die der Friseurbesuch bieten kann“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Machen Sie Ihre Kundinnen und Kunden darauf aufmerksam, dass Salons in Bayern weiter geöffnet haben. Mit dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege verfügen unsere Friseursalons in Bayern über ein umfangreiches und wirksames Hygienekonzept.“

Friseursalons sind keine Hotspots der Infektionsausbreitung. Und das trotz geschätzt aktuell 700.000 Friseurkunden in Deutschland täglich und 240.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

„Die Friseurdienstleistung trägt zum Wohlbefinden der Menschen in unserem Land bei. Dies ist ein in dieser Zeit nicht zu unterschätzender Aspekt für die psychische Gesundheit unserer Bevölkerung“, so Kaiser weiter. Friseurdienstleistungen sind außerdem zum Teil medizinisch notwendig. Als Beispiel sei die Perückenversorgung für Chemo-Patienten genannt. „Und nicht zu vergessen: Unsere Saloninhaber sind im Arbeitsschutz geschult. Als Gesundheitshandwerk besteht Anwesenheitspflicht eines Meisters oder handwerklichen Betriebsleiters, der Verantwortung trägt und den Hygienestandard im Friseursalon kontrolliert.“

In der Corona-Zeit hat sich auch gezeigt, wie wichtig eine leistungsstarke Verbandsorganisation im Friseurhandwerk ist. Der Landesinnungsverband stellte den Innungen und deren Mitgliedsbetrieben zeitnah und regelmäßig Informationen bereit. „Hinter den Kulissen wurden wichtige Gespräche geführt und auch politische Entscheidungsträger mit Sachinformationen über unser Gesundheitshandwerk versorgt“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser.

Corona: Hygienekonzept in den Friseursalons überzeugt

Das Hygienekonzept in den Friseursalons funktioniert und ist nachhaltig. Zu diesem Schluss kommt Landesinnungsmeister Christian Kaiser im Hinblick auf die jüngst veröffentlichten Zahlen der Berufsgenossenschaft BGW. 

Von Friseuren wurden der BGW bisher nur zwei Verdachtsfälle gemeldet, wobei sich einer davon bestätigt hat. Bei dem anderen war das Testergebnis negativ. Nach BGW-Erkenntnissen hat die Erkrankung einen milden Verlauf genommen. Eine Ansteckungsgefahr in einem Friseursalon ist bei Einhaltung der Hygieneregeln daher minimal. 

„Wir führen dieses erfreuliche Ergebnis darauf zurück, dass die notwendigen Hygienemaßnahmen in den Friseursalons ergriffen worden sind – gelungene Prävention also“, so ein BGW-Sprecher. 

„Ich appelliere an unsere bayerischen Friseurinnen und Friseure nicht nachzulassen und sich gemeinsam in der Pandemie zu schützen. Die Gefahr durch COVID-19 ist noch lange nicht gebannt. Gerade jetzt, wo viele Kundinnen und Kunden aus dem Urlaub zurückkehren, gilt es, noch mehr auf das Einhalten der Hygieneregeln zu achten“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. Er verweist auf die Kampagne #friseuregegencorona. „Schließen Sie sich der Aktion #friseuregegencorona an. Werden Sie Hygiene-Botschafter. Klären Sie Ihre Kunden auf, warum die Schutzmaßnahmen so wichtig sind. Mit kostenlosen Druckvorlagen für Aufkleber, Buttons und Flyer können Sie jetzt auf die Aktion aufmerksam machen“, so Kaiser weiter. Das kostenlose Material kann über die Website des Zentralverbandes geladen werden. 

Corona-Virus: Das müssen Friseure zur Wiedereröffnung wissen

 

Am heutigen Mittwoch veröffentlichte die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege BGW das klare Regelwerk für Friseure, die ihren Salon ab 4. Mai öffnen wollen. Dieses Konzept wurde abgestimmt zwischen dem Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks und der BGW und ist nun offiziell. „Das Warten hat ein Ende und wir sind froh, dass unsere Salons unter Auflagen bald wieder arbeiten können“, stellt Landesinnungsmeister Christian Kaiser fest.

Das Dokument regelt in 17 Punkten unter anderem die Organisation der Tätigkeiten im Salon, besondere Infektionsschutzmaßnahmen, den Zutritt der Kunden zum Salon, persönliche Schutzausrüstung, Schutzabstände sowie Reinigung und Desinfektion. „Ich fordere die bayerischen Friseure auf, sich an die Vorgaben zu halten, damit die Sicherheit für Kunden und Mitarbeiter in der Corona-Krise gewährleistet ist“, so Kaiser.

Aktuell liegt das Papier zur Prüfung und weiteren Abstimmung bei den zuständigen bayerischen Ministerien. Da die Betroffenheit von Corona in den Ländern unterschiedlich ist, ist nicht auszuschließen, dass der Freistaat Bayern abweichende Schutzmaßnahmen für erforderlich hält.

Fragen von Innungsmitgliedern, die sich bei der Umsetzung der Arbeitsschutzstandards ergeben, sammelt der Landesinnungsverband unter der Mailadresse corona@friseurebayern.de und wird diese in gesonderten FAQs beantworten.

Corona-Virus: Statement des Landesinnungsmeisters

Landesinnungsmeister Christian Kaiser mahnt zur Zurückhaltung bei der anstehenden Öffnung von Friseursalons in Bayern am 4. Mai 2020. Die Öffnung ist begrüßenswert. Es müssen die anstehenden Hygienekonzepte umgesetzt werden, die derzeit auf Bundesebene erarbeitet werden. Sobald Informationen vorliegen, werden Mitgliedsbetriebe durch die Friseurinnungen und den Landesinnungsverband zeitnah versorgt.