Dank für ehrenamtliches Engagement

Ehrenamtliches Engagement im Friseurhandwerk ist vielfältig. Hier einige Sozialrichter bei ihrer jährlichen Fortbildung.

„Wir bedanken uns bei allen Friseurinnen und Friseuren, die ehrenamtlich in der Friseurorganisation tätig sind“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser zum heutigen Internationalen Tag des Ehrenamtes. Der Internationale Tag des Ehrenamtes ist ein jährlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements. Er wurde 1985 von der UN mit Wirkung ab 1986 beschlossen. „Die Arbeit in den Innungen und im Verband lebt von diesem ehrenamtlichen Engagement“, so Kaiser weiter. „Wir sind stolz auf das Engagement unserer Mitglieder. Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz wäre ein leistungsstarkes Friseurhandwerk in Bayern nicht vorstellbar. Dafür sagen wir ein herzliches Dankeschön“, unterstreicht Kaiser die Bedeutung des Ehrenamts.

Im bayerischen Landesinnungsverband sind 58 Friseurinnungen organisiert. Im Verband und seinen angeschlossenen Innungen sind rund 500 Friseure ehrenamtlich tätig. Dazu zählen beispielsweise Obermeister, Mitglieder der Vorstände, der Prüfungsausschüssen und Modeteams. Darüberhinaus engagieren sich Friseure beispielsweise ehrenamtlich in den Vollversammlungen, Vorständen und Präsidien der Handwerkskammern, in der Selbstverwaltung der Sozialversicherungseinrichtungen und in der Arbeits-, Sozial- und Finanzgerichtsbarkeit.

Friseurverband dankt allen Ehrenamtsträgern

Obermeister und Innungsvorstände bilden sich im LIV-Seminar für Ehrenamtsträger weiter.

Obermeister und Innungsvorstände bilden sich im LIV-Seminar für Ehrenamtsträger weiter.

 

Worte des Dankes und der Anerkennung für alle Ehrenamtsträger im bayerischen Friseurverband und seinen Mitgliedsinnungen findet Landesinnungsmeister Christian Kaiser anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes. „Ich bin stolz auf das enorme ehrenamtliche Engagement der bayerischen Friseure im Verband und seinen Innungen. Herzlichen Dank an alle, die sich für ein Ehrenamt zur Verfügung stellen und es kompetent und mit viel Herzblut ausüben“, lobt Kaiser seine Friseurkollegen.

Über 500 Berufsangehörige sind ehrenamtlich als Obermeister, Vorstandsmitglieder, Fachbeiräte und in verschiedenen Ausschüssen der bayerischen Friseurinnungen und des Landesinnungsverbandes tätig. Welchen hohen persönlichen Einsatz ein Ehrenamt bedeutet, weiß Christian Kaiser aus eigener Erfahrung. „Unsere Ehrenamtsträger sind in erster Linie Friseure und verdienen ihr Geld mit dem Friseurhandwerk. Die ehrenamtliche Tätigkeit wird daher überwiegend in der Freizeit ausgeübt. Und wo Termine während der Arbeitszeit stattfinden, bedeuten sie neben dem zeitlichen auch einen finanziellen Einsatz durch Umsatzeinbußen“, führt Kaiser aus. Von der Bundesregierung fordert Kaiser nicht nur leere Worte, sondern ein klares Bekenntnis zum Ehrenamt: „Pauschale Entschädigungen für Ehrenamtsträger müssen ausnahmslos umsatzsteuerfrei gestellt werden. Es ist unverständlich, dass dies bisher nicht in privatrechtlichen Verbänden gilt.“
Die bayerischen Ehrenamtsträger im Friseurhandwerk sind tief in der Praxis ihres Berufes verwurzelt. Für den Einzelnen bedeutet dies eine Mehrfachbelastung, für Innungen und Verband ist es ein unschätzbarer Wert. „Entscheidungen in der Friseurorganisation fallen nicht am grünen Tisch. Bei uns entscheiden Personen, die vom Friseurhandwerk leben und von den Entscheidungen unmittelbar betroffen sind“, betont Kaiser. So wird ein Höchstmaß an Praxisnähe in der täglichen Arbeit der Innungen und die stringente Ausrichtung der Verbandspolitik auf die Bedürfnisse der Branche garantiert.