Lobbyarbeit bei der SPD-Landtagsfraktion

Landesinnungsmeister Andreas Popp und LIV-Vorstandsmitglied Josef Wieser im Gespräch mit dem wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Thomas Beyer, und der Abgeordneten Kathrin Sonnenholzner

Landesinnungsmeister Andreas Popp und LIV-Vorstandsmitglied Josef Wieser im Gespräch mit dem wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Thomas Beyer, und der Abgeordneten Kathrin Sonnenholzner

 

Die politischen Forderungen der bayerischen Friseure standen im Mittelpunkt des Gesprächs mit dem wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Thomas Beyer, und MdL Kathrin Sonnenholzner. Landesinnungsmeister Andreas Popp und Josef Wieser, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses, erläuterten den beiden Politikern die Wettbewerbsverzerrung, die sich aus der Umsatzsteuerfreigrenze und dem Reisegewerbe ergibt. Auch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit, die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen und der Mindestlohn waren Thema.

Online-Branchenleitfaden bietet Hilfe beim betrieblichen Umweltschutz

Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber (Mitte) mit LIV-Vorstandsmitglied Josef Wieser und LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb bei der Freigabe des neuen Online-Branchenleitfadens

 

Bayern will den betrieblichen Umweltschutz weiter voranbringen. Deshalb hat der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber das neue Internetprojekt „Online-Branchenleitfäden – Umwelttipps für Ihren Betrieb“ gestartet. „Umweltschutz rechnet sich für den Friseur. Ökologie und Ökonomie gehen Hand in Hand. Durch die Umstellung der Beleuchtung in meinen Salons spare ich Geld und helfe der Umwelt“, betonte LIV-Vorstandsmitglied Josef Wieser anlässlich der Vorstellung des Branchenleitfadens.

Die Bayerische Staatsregierung hat spezifische Leitfäden im Rahmen des Umweltpakts Bayern entwickelt. Die umfangreichen Informationsmaterialien sollen vor allem kleineren und mittleren Unternehmen den Einstieg in den betrieblichen Umweltschutz erleichtern. Dabei sind es oft einfache Maßnahmen, die dem Umweltschutz dienen und gleichzeitig Kosten sparen: Eine LED-Lampe verbraucht bei gleicher Helligkeit etwa bis zu 90 Prozent weniger Energie als eine Glühlampe und bis zu 85 Prozent weniger als eine Halogenlampe. Umweltminister Huber: „In nahezu jedem Unternehmen kann bis zu 50 Prozent Energie eingespart werden. Wir wollen helfen, dieses Potenzial aufzuspüren. Denn jede nicht verbrauchte Kilowattstunde ist eine gute Kilowattstunde.“

Zum neuen Internetangebot unter www.izu.bayern.de (Infozentrum UmweltWirtschaft) gehört ein spezifischer Online-Leitfaden für Friseursalons und ein branchenübergreifender Leitfaden. Enthalten sind Checklisten zur Selbstüberprüfung und schnellerem Identifizieren von Handlungsmöglichkeiten, Hilfen zur pragmatischen Umsetzung rechtlicher Anforderungen oder Hinweise für den Aufbau eines systematischen betrieblichen Umweltschutzes. „Wir bieten den Unternehmen Hilfe zur Selbsthilfe: Der bayerische Weg für mehr Umweltschutz in den Betrieben setzt auf Kooperation und Freiwilligkeit. Das ist unser Erfolgsrezept für modernen und effektiven Umweltschutz“, so Huber. Umweltschutz rechnet sich laut Huber für die Betriebe und verbessert ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Friseurwallfahrt nach Andechs aus der Sicht eines Pilgers

Trotz strömenden Regens kamen über 160 Friseure aus ganz Bayern zur traditionellen Friseurwallfahrt ihres Landesinnungsverbandes. Erst Wallfahrt auf den Heiligen Berg nach Andechs, dann Gottesdienst in der Wallfahrtskirche und dann eine zünftige Brotzeit in der Klosterwirtschaft mit Musik des Fürstenfeldbrucker Obermeisters Josef Wieser und seine musikalischen Kumpels. Matthias J. Lange von redaktion42 war bei der Wallfahrt mit dabei und hat mit einer speziellen Kopfkamera Hero 2 von GoPro aus der Sicht eines Pilgers gefilmt. So kann der Zuschauer die Strapazen und Eindrücke aus Sicht des Wallfahrers erleben. Die Gema-freie Musik im Video stammt übrigens von Dosch Design.

Tariflöhne für bayerische Friseure sind allgemein verbindlich

Bayerische Tarifverträge

Die Tarifverträge im bayerischen Friseurhandwerk gelten für alle Salons in Bayern.

Für allgemein verbindlich erklärte in seiner heutigen Sitzung der Tarifausschuss im bayerischen Arbeitsministerium den Entgelt-Tarifvertrag für das bayerische Friseurhandwerk. Er folgte damit im Grundsatz dem gemeinsamen Antrag der Gewerkschaft verdi und des Landesinnungsverbandes. Die Allgemeinverbindlichkeit gilt für alle Lohngruppen mit Ausnahme der Gruppe Ia rückwirkend ab 1. April 2011. Die Lohngruppe Ia ist ab 1. Dezember 2011 allgemein verbindlich. „Als bayerischer Landesinnungsverband treten wir für einen fairen Wettbewerb im Friseurhandwerk ein. Dazu gehören faire Löhne und das Einhalten von Lohnuntergrenzen. Die Allgemeinverbindlichkeit ist hierbei ein wichtiger Baustein. Wir begrüßen die Entscheidung des Tarifausschusses.“, so Josef Wieser, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Landesinnungsverband, der die Entscheidung des Tarifausschusses persönlich entgegennahm.

Im ersten Gesellenjahr gilt nun für alle Friseure, die in Friseursalons in Bayern beschäftigt sind, ein tariflicher Mindestlohn von 7,62 Euro pro Stunde. Betriebsleiter in Betrieben mit ein bis vier Mitarbeitern haben einen Anspruch auf einen Stundenlohn von 11,81 Euro.

Nach dem Tarifvertragsgesetz sind die Arbeitgeber verpflichtet, die für ihren Betrieb maßgebenden Tarifverträge an geeigneter Stelle im Betrieb auszulegen. Innungsmitglieder haben den Tarifvertrag bereits von ihrer Innung erhalten. Nichtmitglieder können ihn hier bestellen.

Neuwahlen bei den bayerischen Friseuren

Der neue Vorstand des LIV Friseure Bayern.

Der neue Vorstand des LIV Friseure Bayern.

Eine Ära geht zu Ende. Der 43jährige Friseurmeister Dieter Schöllhorn wurde als Nachfolger von Winfried Löwel als Creativdirekor und Fachbeiratsleiter des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks gewählt. Der übrige Vorstand des LIV unter der Führung von Landesinnungsmeister Andreas Popp wurde wiedergewählt. „Es freut mich sehr, dass Dieter Schöllhorn die Herausforderung annimmt und in die Fußstapfen des scheidenden Winfried Löwel tritt. Der gesamte Vorstand steht hinter ihm und unterstützt ihn bei seiner Arbeit“, so Landesinnungsmeister Andreas Popp.

Der Vorstand des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks umfasst nun Landesinnungsmeister Andreas Popp, stellvertretenden Landesinnungsmeister Christian Kaiser, Rudolf Reisbeck für den Bezirk Niederbayern, Ludwig Pilz (Oberpfalz), Tanja Arnold-Petter (Oberfranken), Janos Schnabl (Mittelfranken), Dieter Eser (Unterfranken), Karl Walter (Schwaben) und Creativdirektor Dieter Schöllhorn. Kooptierte Mitglieder sind der Vorsitzende des Ausschusses Wirtschaft und Soziales Josef Wieser und Filialunternehmer Carl Bruno Blatter.

Silberne LIV-Ehrennadel für Erhard Osetzky

Erhard Osetzky (l.) erhält von Josef Wieser die LIV-Ehrennadel in Silber

Erhard Osetzky (l.) erhält von Josef Wieser die LIV-Ehrennadel in Silber

Mit der LIV-Ehrennadel in Silber wurde Erhard Osetzky aus Schöngeising für sein ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Osetzky wurde 1981 in den Vorstand der Innung Fürstenfeldbruck gewählt. Ab 1985 gehörte er dem Ausschuss für Lehrlingsstreitigkeiten an. Von 1988 bis 1994 war er stellvertretender Obermeister seiner Innung.
Die Ehrung nahm LIV-Vorstandsmitglied Josef Wieser bei der Versammlung der Innung Fürstenfeldbruck vor. Der Innung gehören aktuell 67 Friseurbetriebe an und damit exakt so viele wie vor 20 Jahren.

Anzeigenkollektiv der Friseurinnung FFB

Obermeister Josef Wieser präsentiert das Anzeigenkollektiv der Friseurinnung FFB.

Obermeister Josef Wieser präsentiert das Anzeigenkollektiv der Friseurinnung FFB.

Stolz präsentiert Josef Wieser, Obermeister der Friseurinnung Fürstenfeldbruck, ein zweiseitiges Kollektiv aus seiner Lokalzeitung. Die Innungsmitglieder haben zusammengelegt und gemeinsam eine Aktion gestartet, die von der Öffentlichkeit positiv aufgenommen wurde. „Die Resonanz war super“, so Obermeister Wieser. Innungsfriseure aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck traten in einer Lokalzeitung gemeinsam mit einer Anzeige auf. Beliebt ist das Anzeigenkollektiv bei Friseurinnungen, die die aktuelle Mode des Zentralverbandes ihren Kunden vermitteln wollen. Einem Anzeigenkollektiv wird vom Leser mehr Aufmerksamkeit entgegengebracht als einer Einzelanzeige. Die Aktion zeigt wieder: Wenn eine Innung gemeinsam an die Öffentlichkeit geht, dann hat sie auch Erfolg.