Ehrenmitgliedschaft für scheidende Vorstände

Landesinnungsmeister Christian Kaiser mit den Ehrenmitgliedern Karl Walter, Janos Schnabl und Ehrenlandesinnungsmeister Andreas Popp (v.r.n.l.)

Landesinnungsmeister Christian Kaiser mit den Ehrenmitgliedern Karl Walter, Janos Schnabl und Ehrenlandesinnungsmeister Andreas Popp (v.r.n.l.)

Zu Ehrenmitgliedern ernannte der bayerische Friseurverband die scheidenden Vorstände Karl Walter aus Tapfheim (Innung Nordschwaben) und Janos Schnabl aus Rednitzhembach (Innung Mittelfranken-Süd) bei seiner Mitgliederversammlung in Straubing. „Ihr habt viel Zeit für den Verband aufgebracht und euch für die Belange des Friseurhandwerks eingesetzt. Wir danken euch für euer großartiges Engagement“, lobte Landesinnungsmeister Christian Kaiser die Kollegen.

Karl Walter gehörte seit 2002 dem Vorstand des Landesinnungsverbandes als Bezirksvertreter für Schwaben an und war Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Soziales. Seit 2008 wirkte er außerdem im Wirtschaftsausschuss des Zentralverbandes mit. Er ist seit über drei Jahrzehnten in der Innung Nordschwaben tätig. Zunächst lag sein Schwerpunkt in der fachlichen Arbeit. Mit der Wahl in den Vorstand und zum stellvertretenden Obermeister wuchs er noch mehr in die Verantwortung für die Innung hinein. 1999 übernahm Karl Walter die Leitung der Innung und steht ihr bis heute als Obermeister vor.

Janos Schnabl war seit 2006 als Bezirksvertreter für Mittelfranken im Vorstand des Landesinnungsverbandes tätig. Er bringt sich seit 1975 in die Innungsarbeit ein. Zunächst im Gesellenausschuss, dann im Ausschuss für Lehrlingsstreitigkeiten und dem Vorstand. 1994 wurde er zum stellvertretenden Obermeister gewählt, 1997 übernahm er den Vorsitz des Gesellenprüfungsausschusses und 1999 wurde er auch noch Lehrlingswart. 2003 wurde er zum Obermeister der Friseurinnung Mittelfranken-Süd gewählt und bekleidete das Amt bis 2013.

Innungen für steigende Mitgliederzahlen ausgezeichnet

Ihre Innungen sind 2011 gewachsen: v.l. Volker Bomblies (Obermeister Innung Bayreuth), Hans Winkelmeier (Obermeister Innung Kelheim), Karl Walter (Obermeister Innung Nordschwaben), Frank Riedel (stv. Obermeister Innung Ansbach), Hanna Legler (Obermeisterin Innnung Ingolstadt) zusammen mit Landesinnungsmeister Andreas Popp (2.v.r.)

Für die Zunahme ihrer Mitgliederzahl erhielten sechs Innungen bei der Mitgliederversammlung von Landesinnungsmeister Andreas Popp eine besondere Anerkennung. Den prozentual höchsten Zuwachs verzeichnet die Innung Nürnberger Land mit sieben Prozent, gefolgt von Bayreuth mit vier Prozent, Ingolstadt, Kelheim und Ansbach mit jeweils drei Prozent und Nordschwaben mit zwei Prozent. Landesinnungsmeister Andeas Popp gratulierte den Obermeistern zu ihrer erfolgreichen Innungsarbeit und würdigte diese mit einem Buchgeschenk.

Neuwahlen bei den bayerischen Friseuren

Der neue Vorstand des LIV Friseure Bayern.

Der neue Vorstand des LIV Friseure Bayern.

Eine Ära geht zu Ende. Der 43jährige Friseurmeister Dieter Schöllhorn wurde als Nachfolger von Winfried Löwel als Creativdirekor und Fachbeiratsleiter des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks gewählt. Der übrige Vorstand des LIV unter der Führung von Landesinnungsmeister Andreas Popp wurde wiedergewählt. „Es freut mich sehr, dass Dieter Schöllhorn die Herausforderung annimmt und in die Fußstapfen des scheidenden Winfried Löwel tritt. Der gesamte Vorstand steht hinter ihm und unterstützt ihn bei seiner Arbeit“, so Landesinnungsmeister Andreas Popp.

Der Vorstand des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks umfasst nun Landesinnungsmeister Andreas Popp, stellvertretenden Landesinnungsmeister Christian Kaiser, Rudolf Reisbeck für den Bezirk Niederbayern, Ludwig Pilz (Oberpfalz), Tanja Arnold-Petter (Oberfranken), Janos Schnabl (Mittelfranken), Dieter Eser (Unterfranken), Karl Walter (Schwaben) und Creativdirektor Dieter Schöllhorn. Kooptierte Mitglieder sind der Vorsitzende des Ausschusses Wirtschaft und Soziales Josef Wieser und Filialunternehmer Carl Bruno Blatter.

Deutsche Friseure gegen Schwarzkopf-Werbung: Bayerischer Antrag angenommen

ZV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck auf dem Podium.

ZV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck auf dem Podium.

Die aktuelle Syoss-Werbekampagne von Schwarzkopf sorgt für Ärger unter den deutschen Friseuren. In mehreren Werbespots versucht der Kosmetikkonzern die Retailmarke mit der Qualitätsleistung des Friseurs gleichzusetzen. „Die qualitativ hochwertige Friseurdienstleistung ist nicht durch den Einsatz eines Retailproduktes zu erreichen. Das aber versprechen die irreführenden Spots dem Verbraucher“, erklärte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks Andreas Popp. Schwarzkopf versuche die Leistung des Friseurs zu schmälern. Die deutschen Friseure sind mit dieser Art von Werbung nicht einverstanden und fordern Schwarzkopf auf, die Kampagne sofort zurückzunehmen. Damit folgte die Mitgliederversammlung des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) in Essen einem Antrag des bayerischen Landesinnungsverbandes.

Stv. Landesinnungsmeister Christian Kaiser bei der Versammlung in Essen.

Stv. Landesinnungsmeister Christian Kaiser bei der Versammlung in Essen.

Auf der ZV-Mitgliederversammlung setzten sich die Delegierten aus dem Freistaat für die Belange der bayerischen Friseure ein. In Essen waren aus Bayern mit dabei stv. Landesinnungsmeister Christian Kaiser, LIV-Creativdirektor Winfried Löwel, die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Presse/Öffentlichkeitsarbeit Tanja Arnold-Petter, der stellvertretende Wiso-Vorsitzende Karl Walter und ZV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck, ZV-Präsident Andreas Popp sowie LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb.

Der stellvertretende Wiso-Vorsitzende Karl Walter, die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Presse/Öffentlichkeitsarbeit Tanja Arnold-Petter und Creativdirektor Winfried Löwel.

Der stellvertretende Wiso-Vorsitzende Karl Walter, die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Presse/Öffentlichkeitsarbeit Tanja Arnold-Petter und Creativdirektor Winfried Löwel.