Friseurwallfahrt nach Andechs: Aus Protestaktion wurde geselliges Miteinander

Gruppenbild zur Friseurwallfahrt vor dem Kloster Andechs.

Gruppenbild zur Friseurwallfahrt vor dem Kloster Andechs.

Über 150 Friseurinnen und Friseure aus ganz Bayern und darüber hinaus folgten der Einladung des Landesinnungsverbandes (LIV) zur traditionellen Friseurwallfahrt auf den Heiligen Berg nach Kloster Andechs. Unter den Gästen befanden sich auch der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks Harald Esser aus Köln, Ehrenlandesinnungsmeister Andreas Popp sowie Vertreter der Berufsgenossenschaft und der LIV-Kooperationspartner Bergmann, Lesezirkel Dörsch und Wirecard.

Auch zahlreiche Partner des LIV erschienen zur Wallfahrt wie Vertreter der BGW.

Auch zahlreiche Partner des LIV erschienen zur Wallfahrt wie Vertreter der BGW.


Die Friseurwallfahrt fand zum 16. Mal statt und ist eines der Highlights im Jubiläumsjahr des Landesinnungsverbandes, der 2018 sein 130-jähriges Bestehen feiert.


Entstanden ist die Friseurwallfahrt als Bittgang zum Erhalt des Meisterbriefs im Friseurhandwerk. Die Politik wollte das Gewerk aus der Anlage A entfernen und nur der massive Protest der Friseure sorgte dafür, dass der Meisterbrief in diesem Beruf erhalten blieb.

„Aus diesem Bittgang wurde unsere traditionelle Wallfahrt nach Andechs“, so Landesinnungsmeister Christian Kaiser. „Die politische Protestaktion wandelte sich zu einem traditionellen Beisammensein, um sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und den Tag zu genießen.


Nachdem alle Busse aus Bayern und Südtirol angekommen waren, wurde mit einem Gebet in Herrsching gestartet. Dann setzte sich die Wallfahrt in Bewegung durch das Kiental Richtung Klosterkirche Andechs. Immer wieder gab es Stationen der Besinnung und des Gebets.


In der Klosterkirche Andechs organisierte der Landesinnungsverband einen Handwerkergottesdienst. Zahlreiche Friseurinnungen wie Bamberg und München erschienen mit ihren Innungsfahnen- und Standarten, um dem ökumenischen Gottesdienst einen feierlichen Rahmen zu geben. Den Gottesdienst zelebrierten Pater Lukas vom Kloster Andechs und Dekan i.R. Volker Herbert vom evangelischen Handwerkerverein. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von einem Posaunenchor.

 


Die Wallfahrt endete im Biergarten von Kloster Andechs. Bei Schweinshaxn und Bier galt es die Geselligkeit zu pflegen. Das ehemalige LIV-Vorstandsmitglied Josef Wieser organisierte einige Musikanten und sorgte für die richtige Stimmung mit zünftiger Biergartenmusik.

Friseurwallfahrt nach Andechs aus der Sicht eines Pilgers

Trotz strömenden Regens kamen über 160 Friseure aus ganz Bayern zur traditionellen Friseurwallfahrt ihres Landesinnungsverbandes. Erst Wallfahrt auf den Heiligen Berg nach Andechs, dann Gottesdienst in der Wallfahrtskirche und dann eine zünftige Brotzeit in der Klosterwirtschaft mit Musik des Fürstenfeldbrucker Obermeisters Josef Wieser und seine musikalischen Kumpels. Matthias J. Lange von redaktion42 war bei der Wallfahrt mit dabei und hat mit einer speziellen Kopfkamera Hero 2 von GoPro aus der Sicht eines Pilgers gefilmt. So kann der Zuschauer die Strapazen und Eindrücke aus Sicht des Wallfahrers erleben. Die Gema-freie Musik im Video stammt übrigens von Dosch Design.

Bildergalerie von der Friseurwallfahrt 2011

Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck war bei der Friseurwallfahrt 2011 mit der Kamera dabei und hat 188 Fotos von unserem Aufstieg auf den Heiligen Berg nach Kloster Andechs geschossen. Wir haben die Fotos hier veröffentlicht.

Fotos zur Friseurwallfahrt online

Die jüngste Wallfahrt der Friseure nach Kloster Andechs war ein voller Erfolg. Wir haben ja bereits ein achtminütiges Video in HD auf YouTube eingestellt. Jetzt kommen – wie versprochen – die Fotos von der Wallfahrt. Als rasende Fotoreporter waren LIV-Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck und LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb unterwegs. Die Fotos von der Wallfahrt liegen bei unserem Flickr-Album. Viel Spaß beim Klicken.

Friseure pilgern zum Heiligen Berg von Andechs

Zum achten Mal in Folge begaben sich die bayerischen Friseure unter der Organisation des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks auf eine Wallfahrt. Ziel war der Heilige Berg von Kloster Andechs. Rund 140 Friseure mit Innungsfahnen aus ganz Bayern nahmen an dieser Wallfahrt teil.

„Diese Wallfahrt ist ein klares Zeichen des Zusammenhalts und des Austausches“, so Landesinnungsmeister Andreas Popp. „Ein Zusammenschluss zu einer Friseurinnung bedeutet nicht nur fachlichen Austausch und wirtschaftliche Vorteile, sondern auch Geselligkeit und Kommunikation.“ Die vier Kilometer lange Wanderung von Herrsching nach Andechs durch das Kiental dauerte eine Stunde. Bei dem Weg durch das Kiental handelt es sich um einen der bekanntesten und auch schönsten Wanderwege der Gegend. Feierlicher Höhepunkt war ein Gottesdienst in der vollbesetzten Klosterkirche. Anschließend trafen sich die Wallfahrer zum gemütlichen Beisammensein im Andechser Biergarten bei Brotzeit, Bier und Blasmusik.

Die Wallfahrt stand unter dem Thema „Mach mit, denn du bist Innung“. Unter diesem Motto hat der Landesinnungsverband eine dienstleistungsorientierte Initiative entwickelt, die in Bayern und bundesweit umgesetzt wird. Diese stellt den Friseur in den Mittelpunkt und beinhaltet mehr Kommunikation, Workshops für Unternehmensgründer, ein Eliteklassenprogramm für Gesellen und betriebswirtschaftliche Seminare für den Unternehmer. Für den LIV hat redaktion42 ein Video in HD gedreht und auf YouTube eingestellt.

Teilnehmerrekord bei Friseurwallfahrt

Teilnehmerrekord bei Friseurwallfahrt nach Kloster Andechs.

München (30. Juni 2009) – Mit über 200 Teilnehmern aus ganz Bayern war die jüngste Wallfahrt der bayerischen Friseure nach Andechs ein voller Erfolg. „Das war die höchste Teilnehmerzahl, die wir seit Bestehen der Friseurwallfahrt vor sechs Jahren hatten,“ sagte Landesinnungsmeister Andreas Popp. „Die bayerischen Friseure leben ihre Traditionen.“

Solidarität untereinander, fairer Umgang mit Mitarbeitern und Entlastung der Selbständigen durch die Politik waren die zentralen Fürbitten auf dem Heiligen Berg in Andechs. Seit 2003 lädt der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks ein Mal im Jahr zu einer Wallfahrt. „Für mich ist es eine eindrucksvolle Demonstration von Glaube und Zusammenhalt in wirtschaftlich schwieriger Zeit, in der die Friseure unter Abgabenlast und hohem Wettbewerbsdruck leiden.“ betonte Landesinnungsmeister Andreas Popp. „Dies ist auch ein Beweis dafür, wie wichtig Innungen und Verband für die Gemeinschaft der Friseurunternehmer sind,“ so Popp weiter.

Bildergalerie von der Wallfahrt 2009 der Friseure nach Andechs

München (29. Juni 2009) – Die bayerischen Friseure haben den heiligen Berg zu Kloster Andechs erklommen. Über 200 Friseure aus ganz Bayern sind der Einladung des Landesinnungsverbandes gefolgt. Vorstandsmitglied Rudolf Reisbeck hat uns diese Bildergalerie zur Verfügung gestellt. Zur Galerie bitte hier klicken.