Mindestlohn für Friseure in Kraft

Seit heute gilt in ganz Deutschland ein Mindestentgelt-Tarifvertrag für das Friseurhandwerk. Er wurde im April zwischen der Tarifgemeinschaft der Landesverbände und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi vereinbart.  In der ersten Stufe sieht er in den östlichen Bundesländern einschließlich Berlin einen Stundenlohn von 6,50 Euro und in den westlichen Ländern von 7,50 Euro vor.

Die Tarifgemeinschaft der Länder hat einen Mindestentgelt-Tarifvertrag geschlossen.

Die Tarifgemeinschaft der Länder hat einen Mindestentgelt-Tarifvertrag geschlossen.

Matthias J. Lange von redaktion42 hat den historischen Moment im Video festgehalten, als Landesinnungsmeister Andreas Popp und Geschäftsführerin Doris Ortlieb den Tarifvertrag unterschrieben haben. Im Anschluss hat er die beiden zu den Konsequenzen aus dem Vertrag befragt.

Stabwechsel im bayerischen Lehrerverband

Landesinnungsmeister Andreas Popp mit dem bisherigen Vorsitzenden des Lehrerverbandes Werner Dannhart und dessen Nachfolgerin Ulrike Königer-Höfling

Die Mitgliederversammlung des Landesverbandes Bayern der Lehrer im Berufsfeld Körperpflege wählte Ulrike Königer-Höfling zur neuen Vorsitzenden. Werner Dannhart, der 21 Jahre lang Vorsitzender des Verbandes war, wurde von den Mitgliedern feierlich verabschiedet. Landesinnungsmeister Andreas Popp ehrte ihn mit der Goldenen Ehrennadel des Bayerischen Friseurhandwerks und überreichte ihm den goldenen Meisterbrief. Er bedankte sich beim scheidenden Landesvorsitzenden für viele „Kämpfe“ voller Ausdauer, Taktik und Können mit Boxhandschuhen.

Teilnehmerrekord bei Friseurwallfahrt

Teilnehmerrekord bei Friseurwallfahrt nach Kloster Andechs.

München (30. Juni 2009) – Mit über 200 Teilnehmern aus ganz Bayern war die jüngste Wallfahrt der bayerischen Friseure nach Andechs ein voller Erfolg. „Das war die höchste Teilnehmerzahl, die wir seit Bestehen der Friseurwallfahrt vor sechs Jahren hatten,“ sagte Landesinnungsmeister Andreas Popp. „Die bayerischen Friseure leben ihre Traditionen.“

Solidarität untereinander, fairer Umgang mit Mitarbeitern und Entlastung der Selbständigen durch die Politik waren die zentralen Fürbitten auf dem Heiligen Berg in Andechs. Seit 2003 lädt der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks ein Mal im Jahr zu einer Wallfahrt. „Für mich ist es eine eindrucksvolle Demonstration von Glaube und Zusammenhalt in wirtschaftlich schwieriger Zeit, in der die Friseure unter Abgabenlast und hohem Wettbewerbsdruck leiden.“ betonte Landesinnungsmeister Andreas Popp. „Dies ist auch ein Beweis dafür, wie wichtig Innungen und Verband für die Gemeinschaft der Friseurunternehmer sind,“ so Popp weiter.