Wir sind umgezogen!

Seit Mittwoch, 19. Dezember sind wir unter unserer neuen Adresse erreichbar. Der Landesinnungsverband hat sein Büro künftig in der Carl-von-Linde-Straße 8a in 82256 Fürstenfeldbruck, Tel. 08141 3666170, Fax 08141 3666180, info@friseurebayern.de

Impressionen von der 14. Friseurwallfahrt zum Heiligen Berg von Andechs

Das Innungsleben hat viele Facetten. Die Pflege von Traditionen ist eine. Und so trafen sich rund 120 Friseure aus ganz Bayern – und ein paar Nicht-Bayern waren auch dabei – zur 14. Friseurwallfahrt auf den Heiligen Berg von Andechs. Stellvertretender Landesinnungsmeister Rudolf Reisbeck war mit der Kamera dabei und hat das Ereignis in Bildern festgehalten. Bei einer gesunden Mischung aus Spiritualität und Lebensfreude, Gottesdienst und Biergartenbesuch genossen die Teilnehmer einen wunderschönen Tag auf dem Heiligen Berg im Kollegenkreis.

Die nächste Friseurwallfahrt nach Andechs ist am Montag, 25. Juni 2018. Der Gottesdienst wird Teil der Feierlichkeiten zum 130-jährigen Bestehen des bayerischen Landesinnungsverbandes sein, der am 8. Oktober 1888 gegründet wurde.

Frisurenmode „Pure & Urban“ begeistert Innungsfriseure

Mit der Frisuren-Trendkollektion „Pure & Urban“ Frühjahr/Sommer 2017 liefert der bayerische Landesinnungsverband (LIV) neue Ideen und Inspiration für die Innungsfriseure. Begeistert folgten über 300 Besucher der Präsentation von Creativdirektor Dieter Schöllhorn und dem LIV-Modeteam im Onoldiasaal in Ansbach. „Nach den dunklen Wintertagen sehnen sich unsere Kunden nach einem leuchtenden Sommer. Als Friseure bringen wir sie durch neue Schnitte und Farben zum Strahlen“, stimmt Schöllhorn das Publikum auf die Trends ein. „Die Frisuren werden in diesem Jahr stark strukturiert, locker und frei, aber immer mit einem glamourösen Touch. Die Basis dafür schaffen extravagante Cuts, die auch vollkommen pur eine unverwechselbare Strahlkraft entwickeln“, so Schöllhorn weiter. Die neue Trendkollektion Frühjahr/Sommer bietet den Kunden die Möglichkeit, ihre Persönlichkeit auch nach außen hin frei zu verkörpern.

 

Neue LIV direkt erschienen

LIV direkt, die Mitgliederzeitschrift des Landesinnungsverbandes

LIV direkt, die Mitgliederzeitschrift des Landesinnungsverbandes

An knapp 4.000 Adressen wurde diese Woche die neue Ausgabe der LIV direkt verschickt. Ab heute haben die Mitglieder der im bayerischen Landesinnungsverband organisierten Innungen die Verbandszeitschrift im Briefkasten. Mit der Zeitschrift erhalten Mitglieder viele wertvolle und exklusive Informationen frei Haus. Außerdem liegt der aktuellen Ausgabe ein Gutschein für einen ermäßigten Eintritt zur HAARE 2016 bei.

Entgelt-Tarifvertrag ist allgemeinverbindlich

Für allgemeinverbindlich erklärt wurde der Entgelt-Tarifvertrag für das bayerische Friseurhandwerk. Der Tarifausschuss beim bayerischen Arbeitsministerium folgte damit dem gemeinsamen Antrag des Landesinnungsverbandes und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.

In ihrem Antrag hatten die Tarifpartner das öffentliche Interesse an einem allgemeinverbindlichen Entgelt-Tarifvertrag im bayerischen Friseurhandwerk dargelegt. Außerdem führte der Landesinnungsverband den Nachweis, dass die Innungsbetriebe mehr als die Hälfte der über 37000 Mitarbeiter im bayerischen Friseurhandwerk beschäftigen. „Durch die Allgemeinverbindlichkeit des Tarifvertrages ist sichergestellt, dass wir in Bayern einheitliche tarifliche Lohnuntergrenzen haben“, begrüßt Landesinnungsmeister Christian Kaiser die Entscheidung des Tarifausschusses. „Damit setzen wir unsere erfolgreiche Tarifpolitik der vergangenen Jahrzehnte fort“, so Kaiser weiter.

Der tarifliche Einstiegslohn für Gesellen liegt bei 8,83 Euro pro Stunde. Erste Kräfte verdienen im Ecklohn 12,08 Euro. Für angestellte Betriebsleiter und Ausbilder sieht der Tarifvertrag einen Stundenlohn ab 13,83 Euro vor. Die bisherige Lohngruppe Ia für ungelernte Kräfte wurde gestrichen. Mit dem gesetzlichen Mindestlohn gilt seit 1. Januar 2015 eine verbindliche Lohnuntergrenze für Ungelernte. Festgeschrieben wurde für diese Mitarbeitergruppe ein Anspruch auf Höhergruppierung nach einschlägiger Berufstätigkeit. Die Allgemeinverbindlichkeit gilt rückwirkend ab 1. November 2015, für § 2 Ziff. 2 ab 1. Mai 2016.

Das bayerische Friseurhandwerk beschäftigt über 37000 Mitarbeiter und bildet 3768 junge Menschen zu Friseurinnen und Friseuren aus (Stichtag 31.12.2015). Die erste Lohnvereinbarung für die Beschäftigten wurde 1949 zwischen dem Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks und der Gewerkschaft ÖTV getroffen. Seit 1992 sind die Entgelt-Tarifverträge durchgehend für allgemeinverbindlich erklärt worden.

Innungsmitglieder haben den Tarifvertrag bereits im Februar mit der LIV direkt erhalten. Nichtmitglieder können ihn hier bestellen.

Tarifverhandlungen für Bayerns Friseure

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Heute beginnen die Tarifverhandlungen für die 27.000 Beschäftigten im bayerischen Friseurhandwerk. Der Entgelt-Tarifvertrag vom 11. März 2013 wurde von ver.di Landesverband Bayern fristgerecht zum 31. Oktober 2015 gekündigt. Er sah zuletzt zum 1. Mai 2015 eine Erhöhung um 3,4 Prozent vor.

15 Jahre „Ich mache alles, aber niemals Friseure“

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Ehrenlandesinnungsmeister Andreas Popp mit LIV-Geschäftsführerin Doris Ortlieb bei einer Vorstandssitzung.

“Ich mache alles, aber niemals Friseure“ war meine erste Reaktion, als mir im Frühjahr 2000 vorgeschlagen wurde, mich auf die gerade frei gewordene Geschäftsführerstelle beim Landesinnungsverband zu bewerben. 14 Jahre später muss ich bekennen, dass dieser Satz einer der größten Irrtümer meines Lebens war. Nach dem ersten Gespräch mit Landesinungsmeister Andreas Popp war ich gerne bereit, meine Einstellung zu überdenken. Nun habe ich bereits zwei Drittel meines Berufslebens im und für das Friseurhandwerk gearbeitet. Ich fühle mich in der großen Friseurfamilie zuhause. Auf eine einzigartige Weise durfte ich hier eine Verbindung von Beruf und Familie erleben. Als Geschäftsführerin habe ich dienende Funktion und die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung auszuführen. Wenngleich ich diesen Grundsatz der Verbandsorganisation ausdrücklich gutheiße, kann ich nicht immer mit meiner Meinung hinter dem Berg halten. Bei Andreas Popp durfte ich diese Meinung äußern und meine Ideen einbringen. Der Dienstag war traditionell sein Bürotag in München. Bei der gemeinsamen Vor- und Nachbereitung von Sitzungen interessierte er sich immer auch für meinen Standpunkt. 14 Jahre vertraten wir den Verband gemeinsam nach außen. Es war eine gute Zeit.”

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Mit obigem Artikel habe ich mich im Mai 2014 von „meinem“ Landesinnungsmeister Andreas Popp verabschiedet, als er nicht mehr kandidiert hat. Inzwischen arbeite ich schon über 16 Monate mit seinem Nachfolger Christian Kaiser zusammen und darf heute, am 1. Oktober 2015, mein 15-Jähriges als Geschäftsführerin im Landesinnungsverband feiern. Herzlichen Dank an alle Wegbegleiter und – es ist noch immer eine gute Zeit.

Ihre
Doris Ortlieb
Geschäftsführerin