Tariflohn ab Mai 2015 höher

Lohn Friseure Bayern 2015

Um 3,4 Prozent steigen die Tarifentgelte im bayerischen Friseurhandwerk.

 

Zum 1. Mai 2015 sind die Tarifentgelte im bayerischen Friseurhandwerk gestiegen. Der Entgelt-Tarifvertrag vom 11. März 2013 sieht eine Erhöhung von 3,4 Prozent für alle Lohngruppen vor. Der Ecklohn für sogenannte „Erste Kräfte“ liegt dann bei 1.982,60 Euro monatlich, das entspricht einem Stundenlohn von 11,73 Euro. Mit der aktuellen Lohnanpassung gilt nun auch für Mitarbeiter ohne bestandene Gesellenprüfung ein Mindestlohn von 8,50 Euro.

Aktuell gelten im bayerischen Friseurhandwerk folgende allgemein verbindlichen Tarifverträge:

  • Entgelt-Tarifvertrag vom 11. März 2013
  • Manteltarifvertrag für Arbeitnehmer Nr. 3/2014
  • Manteltarifvertrag für die Auszubildenden vom 1.5. 1999 i.d.F. des Änderungs-TV Nr. 1 vom 4.10.2004 und der Protokollnotiz vom 10.10.2007 sowie der Gemeinsamen Erklärung zur Wiederinkraftsetzung vom 9.6.2009

Den Innungsmitgliedern wurden die Tarifverträge nach Abschluss zur Verfügung gestellt. Weitere Exemplare erhalten sie bei ihrer Innung. Nichtmitglieder können kostenpflichtig hier bestellen.

Bayerns Friseure erhalten 3,9 Prozent mehr Lohn

Mitgliederversammlung in Fürstenfeldbruck.

Mitgliederversammlung in Fürstenfeldbruck.

Über eine Steigerung der Tarifentgelte dürfen sich die Arbeitnehmer im bayerischen Friseurhandwerk freuen. Der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks einigte sich mit der Gewerkschaft auf einen entsprechenden Tarifvertrag. Jetzt wird die Allgemeinverbindlichkeit beantragt.

Zum 1. April 2013 hat der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks einen Lohntarifvertrag mit einer Laufzeit von 31 Monaten geschlossen. In dieser Zeit werden drei Erhöhungen jeweils zum 1. Mai eines Jahres vorgenommen. Zum 1. Mai 2013 gibt es eine Tariferhöhung um 3,9 Prozent bei allen Lohngruppen. Im ersten Gesellenjahr beträgt der Tariflohn dann 1.359,07 € bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 39 Stunden. Erste Kräfte ohne Führungsaufgaben verdienen mindestens 1.847,22 €. „Uns als Landesinnungsverband ist es wichtig, dass wir in Bayern für gute Arbeit gute Löhne bezahlen, deshalb streben wir die Allgemeinverbindlichkeit an.“, so Landesinnungsmeister Andreas Popp.

Die Tarifvertragsparteien werden gemeinsam die Allgemeinverbindlichkeit des Vertrages ab Inkrafttreten beantragen. Wird der Vertrag für allgemein verbindlich erklärt, gilt er für alle Friseurbetriebe in Bayern. „Seit über 20 Jahren haben wir in Bayern allgemeinverbindliche Lohntarife und somit einen tariflichen Mindestlohn. Einem staatlich verordneten Mindestlohn erteilen wir eine klare Absage“, konstatiert Landesinnungsmeister Andreas Popp.

 

Zum 1. Mai 2012 steigen Friseurgehälter in Bayern

Bayerische Tarifverträge

Die Tarifverträge im bayerischen Friseurhandwerk gelten für alle Salons in Bayern.

Über eine Lohnsteigerung von bis zu zwei Prozent dürfen sich die Beschäftigten im bayerischen Friseurhandwerk freuen. Zum 1. Mai 2012 sieht der Tarifvertrag vom 4. April 2011 für die Lohngruppen 1a bis 3 eine Steigerung von 1,5 Prozent vor, beim Ecklohn und den Lohngruppen IV bis VI sind es sogar zwei Prozent mehr. Der tarifliche Stundenlohn im zweiten Gesellenjahr beträgt damit 8,29 Euro. Da der Tarifvertrag allgemein verbindlich ist, gilt er für alle Friseursalons und deren Beschäftigte in Bayern.

Innungsmitglieder haben die Tarifverträge von ihrer Innung erhalten oder können sie dort anfordern. Nichtmitglieder können sie hier bestellen.

Aktuell gelten im bayerischen Friseurhandwerk folgende allgemein verbindliche Tarifverträge:

  • Entgelt-Tarifvertrag vom 4. April 2011
  • Manteltarifvertrag für Arbeitnehmer vom 4.10.2004 i.d.F. der Protokollnotiz vom 10.10.2007 und des Änderungs- TV Nr. 1 vom 25.2.2009
  • Manteltarifvertrag für die Auszubildenden vom 1.5. 1999 i.d.F. des Änderungs-TV Nr. 1 vom 4.10.2004 und der Protokollnotiz vom 10.10.2007 sowie der Gemeinsamen Erklärung zur Wiederinkraftsetzung vom 9.6.2009