Social Media: Friseure netzwerken in Wildbad Kreuth

 

Fit gemacht wurden diese bayerischen Friseure in Social Media auf einem Seminar des LIV.

Fit gemacht wurden diese bayerischen Friseure in Social Media auf einem Seminar des LIV.

Welche Chancen liegen in sozialen Netzwerken? Diese Frage diskutierten Friseure aus Bayern auf einem Seminar des Landesinnungsverbandes in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung in Wildbad Kreuth. Zwei Tage lang zeigte Fachbuchautor Matthias J. Lange den Seminarteilnehmern Chancen und Risiken der sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, YouTube und Co. Wie können Friseure die neuen Kommunikationskanäle nutzen und welche Voraussetzungen müssen Friseure dazu mitbringen? Wie können Blogs eingerichtet werden und wie sieht eine sinnvolle Vernetzung aus?

„Social Media bietet eine hervorragende Möglichkeit mit den Kunden ins Gespräch zu kommen, neue Kunden zu gewinnen oder auch eine Marktforschung durchzuführen, welcher Trend im Salon ankommt“, so Matthias J. Lange. Zudem können Friseure auf die Suche nach Bewerber für Lehrstellen gehen. Verschiedene Marketingstrategien wie beispielsweise der Einsatz von QR-Codes wurden ebenso diskutiert, wie die Wirkung von Flashmobs auf lokaler Ebene.

Doris Ortlieb, Geschäftsführerin des LIV Friseure, zeigte erfolgreiche Social Media-Auftritte von Mittelständler und warb für das vom LIV herausgegebene Handbuch „Social Media für Friseure“, das auch reißenden Absatz unter den Seminarteilnehmern fand. „Der LIV setzt voll auf Social Media, um mit den Innungen, Mitgliedsbetrieben und der Öffentlichkeit ins Gespräch zu kommen und die Position der selbstständigen Friseure mitzuteilen“, so Doris Ortlieb weiter.

Als praktische Übung wurde unter anderem ein kleines Videointerview mit Albert Bachmann, Friseurmeister aus Roßtal, geführt und bei YouTube eingestellt. Albert Bachmann: „Facebook ist für Friseure gemacht.“

Seminar „Leistungslohn – gute Mitarbeiter, gute Löhne“

Wenn die Voraussetzungen stimmen, so das Credo von Michael Hagemann aus Bonn, können Mitarbeiter im Friseurhandwerk enorme Umsätze erwirtschaften und überdurchschnittlich verdienen. Lernen Sie in unserem Seminar sein Konzept einer leistungsgerechten Entlohnung kennen, um künftig auch Ihre Mitarbeiter zu Höchstleistungen zu motivieren. Michael Hagemann ist Inhaber des Salons Hair & Beauty Hagemann in Bonn mit 20 Mitarbeitern. Das Seminar findet am Sonntag, 18. März von 10 bis 16 Uhr in München statt und kostet 95 Euro. Weitere Details und das Anmeldeformular finden Sie hier. Wir freuen uns auf Sie!

Aktion: Mach mit, denn du bist Innung

Der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks hat zusammen mit dem Unternehmensberater Hannes Friedl ein neues Programm „Mach mit, denn du bist Innung“ entwickelt.

Damit Friseurinnungen dem Wettbewerb von morgen schon heute gewachsen sind, hat der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks zusammen mit dem Unternehmensberater für Friseure Hannes Friedl von HOMINI CTM ein neues Programm entwickelt. Unter dem Motto „Mach mit, denn du bist Innung“ wurde eine dienstleistungsorientierte Initiative entwickelt, die in Bayern und bundesweit umgesetzt wird. Diese stellt den Friseur in den Mittelpunkt und beinhaltet mehr Kommunikation, Gründerworkshops für Unternehmensgründer, ein Eliteklassenprogramm für Gesellen, betriebswirtschaftliche Seminare für den Unternehmer und spezielle U30-Jugendgruppen.

„Wir haben uns ein klares Ziel gesetzt“, so Landesinnungsmeister Andreas Popp: „Die Mitgliedschaft in der Innung muss Spaß machen, für jeden einzelnen Mitgliedsbetrieb nützlich sein und auch Friseurkarrieren fördern.“ Im Mittelpunkt der Initiative steht moderne Kommunikation mit den Mitgliedern und der Öffentlichkeit. „Verbände und Innungen haben für die Friseurbranche in den vergangenen Jahren mehr erreicht, als in der Branche wahrgenommen wurde – diese Wahrnehmung gilt es zu schärfen“, so Unternehmensberater Hannes Friedl.

Bei der Kommunikation wird darauf geachtet, dass der Innungsfriseur noch mehr im Vordergrund steht. „Im Rahmen des Innungsangebots werden wir verstärkt den Alltag unserer Mitglieder kompetent begleiten und Hilfestellung für die brennenden Themen der Betriebe bieten“, erklärt Landesinnungsmeister Andreas Popp. Dazu wurde vom Landesinnungsverband ein Maßnahmenpaket geschnürt.

So werden bereits im Frühjahr in mehreren bayerischen Städten Gründerworkshops veranstaltet. „Wir sprechen hier in erster Linie Meisterschüler, Neugründer und Gründungswillige im Friseurhandwerk an“, so Popp weiter. Die Inhalte drehen sich ausführlich um Finanzierung, Konzeption, Mietfläche, Marketing und Personal.

Zudem wurde Website des LIV auf ein modernes Blogsystem umgestellt, um die Kommunikation zu erhöhen. Innungsmitglieder werden dort über ihre Mitgliedskarte weiters die Möglichkeit haben, zu Spitzenkonditionen im Internet zu shoppen.

Mit der Frage: „Was kann ich nach der Ausbildung tun, um mich intensiv weiterzubilden?“ befasst sich das neue „Eliteklassen-Programm“ des LIV Bayern. Dort erhalten die Jahrgangsbesten der Gesellenprüfung die Chance, sich in zehn exklusiven Workshops mit deutschen Spitzenfriseuren und namhaften Trainern innerhalb eines Jahres konzentriert weiterzuentwickeln.

Um den Unternehmer betriebswirtschaftlich fit zu machen, bietet der LIV in Zusammenarbeit mit Hannes Friedl von HOMINI künftig Eintagesworkshops an. Inhalte sind dabei Motivation, Friseurmanagement, Beratung & Verkauf, Marketing & Werbung und Personalführung.

„Verbandsarbeit ist für junge Inhaber meist anstrengend und neben dem Aufbau des Betriebs eine echte Herausforderung. Wir wollen jungen Friseuren deutlich machen, dass das Miteinander in der Innung viel Motivation bedeutet und zahlreiche Chancen für den eigenen Betrieb bringt.“ so Landesinnungsmeister Andreas Popp. Auf diesem Weg sollen U30-Jugendgruppen Schwung in die Innungen bringen. Über das Entwickeln eigener Projekte, die Organisation von Partys und Events, werden junge, motivierte Friseure an das Innungsleben herangeführt. Sie sollen Vorständen beratend zur Seite zu stehen und gleichzeitig an verantwortliche Positionen herangeführt werden. So wird die Jugend zukünftig stark ins Innungsleben eingebunden werden, mitentscheiden und Verantwortung tragen dürfen.

Anmelden für LIV-Gründerworkshops für Friseure: Richtig durchstarten in die eigene Existenz

München (1. März 2010) – Unter dem Motto „Mach dein Ding“ bietet der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks vier eintägige Gründerworkshops für Friseure an. „Anders als andere Anbieter solcher Existenzgründer-Workshops kennen wir die Probleme von selbstständigen Friseuren genau und sprechen die gleiche Sprache“, so Landesinnungsmeister Andreas Popp. Der LIV ist die Arbeitgeberorganisation der Friseure in Bayern.

„Wir sprechen mit den Gründerworkshops in erster Linie Meisterschüler, Neugründer und Gründungswillige im Friseurhandwerk an“, so Popp weiter. Die eintägigen Workshops finden in ganz Bayern verteilt in München (2. Mai), Nürnberg (9. Mai), Augsburg (17. Mai) und Würzburg (20. Juni) im Frühjahr statt. Die Inhalte drehen sich ausführlich um Finanzierung, Konzeption, Mietfläche, Marketing und Personal. Referent ist neben einem Steuerberater der Unternehmensberater Hannes Friedl. Friedl ist auf das Friseurhandwerk spezialisiert und weiß um die typischen Probleme bei Gesprächen mit der Bank oder Formulieren eines Businessplans. In seinen LIV-Gründerworkshops gibt er praktische Tipps rund um Markt-, und Konkurrenz- und Standortanalyse, „aber immer steht der Friseur im Mittelpunkt der Beratung.“ Friedl scheut sich nicht davor, Fehlentwicklungen der Branche in den Workshops direkt anzusprechen: „Nur Friseur zu sein und nur Haare zu schneiden, hat kaum Chancen auf Erfolg. Der Transport eines Lebensgefühls und betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind gefordert, wenn er auch morgen überleben will.“ Eine klare Absage erteilt er Billigkonzepten: „Billig schafft keine treuen Kunden!“

Die Teilnahme am Gründerworkshop „Mach dein Ding“ kostet 119 Euro. Im Herbst 2010 werden weitere Gründerworkshops für Friseure stattfinden. Anmeldung beim LIV.